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TKG-Novelle:
Das Nebenkostenprivileg fällt weg

Alle Infos zur TKG-Novelle und was sich für Mieter:innen und Vermieter:innen beim Kabelfernsehen ändert.

Erklärung

Was ist die TKG-Novelle?

Die TKG-Novelle ist eine Anpassung des Telekommunikationsgesetzes (TKG). Die Modernisierung des Gesetztes umfasst den Anspruch auf einen Internetzugang. Besonders die Regeln rund um Tarif-Bedingungen und um das Kündigungsrecht von Verträgen wurden angepasst.

Eine der größten Änderungen der TKG-Novelle ist der Wegfall des Nebenkostenprivilegs beim Kabelfernsehen.

Das Nebenkostenprivileg – Das musst Du wissen

Mit dem Nebenkostenprivileg können Vermieter:innen bestimmte Kosten auf die Nebenkosten umlegen – bisher z.B. auch die Gebühren fürs Kabelfernsehen. So müssen Mieter:innen fürs Kabelfernsehen über die Betriebskostenabrechnung zahlen. Auch wenn sie es nicht nutzen. Das ändert sich bald. Denn das Nebenkostenprivileg fürs Kabelfernsehen fällt durch die TKG-Novelle weg. Die Änderungen gelten seit Dezember 2021. Fürs Kabelfernsehen gibt es eine Übergangsfrist bis zum 30. Juni 2024.

Möchtest Du als Mieter:in weiterhin über Deinen Kabelanschluss fernsehen, brauchst Du Deinen eigenen Kabel-Vertrag. Du kannst Dir einen Tarif aussuchen, der zu Dir passt. Alternativ schaust Du statt Kabelfernsehen TV über das Internet.

Die Kosten für Kabelfernsehen liegen in der Regel zwischen 6,99 € – 9,99 € pro Monat. Die Kabelgebühren sind von Deiner Adresse abhängig.

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Kabelfernsehen

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Wann entfällt das Nebenkostenprivileg fürs Kabelfernsehen?

Das Gesetz ist in Kraft
Die TKG-Novelle ist seit Dezember 2021 gültig und ist bereits in Kraft getreten.
Übergangsfrist bis Juni 2024
Fürs Kabelfernsehen gibt’s aber eine Übergangsfrist bis zum 30. Juni 2024. Dann entfällt das Nebenkostenprivileg. Spätestens ab dem 1. Juli 2024 dürfen Vermieter:innen die TV Kosten nicht mehr auf Mieter:innen umlegen.
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Schon jetzt wählst Du selbst, ob und wie Du Kabelfernsehen empfangen willst. Um weiter Kabelfernsehen zu empfangen, brauchst Du Deinen eigenen TV-Vertrag.

Das kannst Du jetzt als Mieter oder Vermieter tun

Mieter:innen

Was kommt als Mieter:in auf mich zu?

Als Mieter:in wählst Du Deinen Kabelfernsehen-Tarif bald selbst.

Spätestens zum 30. Juni 2024 enden die bisherigen Kabel-Verträge mit Vermieter:innen oder Hausverwaltungen. Kümmer Dich also am besten rechtzeitig um einen neuen Vertrag – damit Du weiter Deine Lieblingssender schauen kannst.

Ohne einen eigenen Vertrag ist es spätestens dann nicht mehr möglich über den Kabelanschluss TV zu schauen.

Alternativ kannst Du auch über das Internet fernsehen. Das ist völlig unabhängig von Deinem Internet-Anbieter. Bei Vodafone kannst Du dafür denGigaTV Net Tarif buchen. Darin enthalten sind alle Deine Lieblingssender in HD, z. B. RTL, Pro7, ARD, Sat1 oder ZDF. Dazu empfängst Du viele weitere Pay-TV Sender, hast Zugriff auf die Vodafone Videothek mit Serien und Filmen und zahlreiche Mediatheken. GigaTV kannst du mit vielen weiteren Zubuchoptionen kombinieren. Dazu gehören die Streaming-Anbieter Netflix, Sky oder DAZN und internationale TV-Pakete.

GigaTV kannst Du übrigens auch mit Deinem Standard-Kabelanschluss (TV Connect) kombinieren.

Alle TV-Tarife entdecken

Vermieter:innen

Was ist jetzt als Vermieter:in wichtig für mich?

Am 1. Dezember 2021 ist das neue Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKModG) in Kraft getreten. Die Modernisierung des Gesetzes beinhaltet auch den Entfall der Umlagefähigkeit des Kabelanschlusses für TV.

Aktuell werden in vielen Mehrfamilienhäusern, die über einen sog. Mehrnutzervertrag versorgt werden, die TV-Kosten durch Vermieter und Vermieterinnen über die Betriebsnebenkosten abgerechnet. Das Wichtigste für Bestandsanlagen: Spätestens ab Juli 2024 können die TV-Kosten nicht mehr wie bisher auf die Mieter umgelegt werden.

Als attraktive Alternative zum Mehrnutzervertrag kannst Du als Vermieter:in jetzt eine Versorgungsvereinbarung abschließen. Mit der Versorgungsvereinbarung erhalten Bewohner:innen Sonderkonditionen für die TV-Grundversorgung. Die Abrechnung erfolgt dann direkt zwischen Bewohnern und Vodafone. Auf Eigentümer:innen kommen keine Kosten zu.

Mehr Informationen zur Versorgungsvereinbarung

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Häufige Fragen zum Nebenkostenprivileg

Wird das Kabelfernsehen abgeschafft?

Nein, Kabelfernsehen wird nicht abgeschafft. Du kannst auch nach der Übergangfrist über Deinen Kabelanschluss fernsehen. Nur die Umlagefähigkeit auf die Betriebskosten läuft am 30. Juni 2024 aus. Das bedeutet: Du kümmerst Dich jetzt selbst um Deinen Kabel-TV-Tarif.

Wann muss ich keine Kabelgebühren zahlen?

Du zahlst ab Juli 2024 keine Kabelgebühren mehr, wenn Du keinen eigenen TV-Vertrag abschließt. Vermieter:innen sind dann wegen des Entfalls des Nebenkostenprivilegs nicht mehr berechtigt die Kosten auf Mieter:innen umzulegen. Dafür kannst Du deine Betriebskostenabrechnung überprüfen. In der Regel bekommst Du diese einmal pro Jahr. Schaust Du weiter Kabel-TV z.B. mit TV Connect, bezahlst Du die Kosten für den Tarif direkt beim Anbieter.

Wann fällt das Nebenkostenprivileg weg?
Wer zahlt den Kabelanschluss – Mieter:innen oder Vermieter:innen?