EmergencyEye: Neues Notfallsystem rettet Leben durch GPS und Videochat

:

EmergencyEye: Neues Notfallsystem rettet Leben durch GPS und Videochat

Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Doch erst vor Ort können sich die Rettungskräfte ein genaues Bild von den Verletzten oder dem Unfallhergang machen. EmergencyEye nutzt die Technik moderner Smartphones und ermöglicht bereits während des Notrufs eine effektivere Anleitung von Ersthelfern vor Ort oder die Ortung der Unfallstelle per GPS. Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter hat die Leitstelle Rhein-Kreis Neuss, in der das System bereits erfolgreich eingesetzt wird, für Dich besucht, um mehr über die Rettung Hilferufender zu erfahren.

Über eine Million Menschen liegen im Verantwortungsbereich der Leitstelle Rhein-Kreis Neuss, erklärt Elmar Eppels von der Kreisleistelle dem Vodafone CEO beim Rundgang über das Betriebsgelände. Egal ob Brandschutz, Rettungsdienste oder Katastrophenschutz: Der Einsatz von EmergencyEye in einer Leitstelle kann dazu beitragen, lebensrettende Maßnahmen früher und Video-geführt auch effektiver einzuleiten. Gemeinsam mit Günter Huhle, dem Gründer des hinter dem System stehenden Unternehmens, wird die Funktionsweise von EmergencyEye im Rahmen eines Praxisszenarios veranschaulicht.

Videochat und GPS für eine bessere Ersthilfe

Bei einem Notruf über die 112 kann die Leitstelle mithilfe von EmergencyEye und nach Zustimmung des Anrufenden eine Verbindung zu dessen Smartphone aufbauen, um Informationen zur GPS-Position der Kontaktperson zu erhalten und Rettungskräfte schneller an den Ort des Geschehens zu navigieren. Zusätzlich wird nach Zustimmung des Ersthelfers ein Live-Videoverbindung mit der Leitstelle hergestellt. Bildinformationen der Handykamera liefern außerdem wichtige Hinweise zu Art und Ausmaß von Verletzungen. Dies ermöglicht auch die zielgerichtete Anleitung des Anrufenden, sodass dieser bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte mögliche Erstmaßnahmen sicher durchführen kann. Besonders hilfreich: Die Installation einer App auf dem Smartphone ist für die Nutzung des Dienstes nicht notwendig.

„Ein kleiner Schritt, aber eine große Idee“

Vodafone Deutschland CEO Ametsreiter ist ein großer Fan davon, Menschenleben mithilfe von Technologie retten zu können. Vodafone unterstützt daher das Projekt durch die Bereitstellung eines kostenlosen SMS-Kommunikationskanals für die Leitstelle. Zudem sind Datenübertragungen im Rahmen der Nutzung des Dienstes für Vodafone-Kunden datenneutral. Das bedeutet: Solltest Du EmergencyEye eines Tages also tatsächlich nutzen müssen, so wird dies Dein Datenvolumen nicht belasten und selbst bei bereits fast ausgeschöpftem Datenvolumen für diesen Monat, wird eine Videoverbindung sicher und fortlaufend hergestellt.

Technik kann Leben retten. Wie sinnvoll findest Du EmergencyEye? Hinterlasse Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren