Pixel 11 Pro (XL): So soll Google sein Premium-Handy auf das nächste Level heben

2-Nanometer-Chip, verbesserte Gesichtserkennung und ein neues Kamera-Design: Wir verraten Dir, wie das Google Pixel 11 Pro und das Pixel 11 Pro XL ihre Vorgängermodelle übertreffen sollen. 

Lies jetzt, was die Gerüchteküche zu Googles nächstem Pro-Smartphone verrät, wie sich das Pixel 11 Pro vom Pixel 11 Pro XL unterscheiden soll und wann Du mit dem Release rechnen kannst. 

Bitte beachte: Alle Informationen in diesem Artikel basieren auf Gerüchten und Leaks. Google hat das Pixel 11 Pro und das Pixel 11 Pro XL bislang nicht offiziell angekündigt. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Pixel 11 Pro (XL) wird voraussichtlich im August 2026 erscheinen. 
  • Als Antrieb dient angeblich Googles 2-Nanometer-Chip Tensor G6. 
  • Eine neue, sichere Gesichtserkennung ist im Gespräch. 
  • Das Kamera-Design ändert sich offenbar etwas.

Release: Wann erscheint das Google Pixel 11 Pro (XL)? 

Google könnte das Pixel 11 Pro im August 2026 vorstellen. In den vergangenen zwei Jahren hat Google seine neuen Flaggschiffe jeweils Ende August präsentiert. Auch 2026 könnte das "Made by Google"-Event daher in diesen Zeitraum fallen. Neben dem Pixel 11 Pro sollten dann auch das größere Pixel 11 Pro XL, das Standardmodell Pixel 11 und das faltbare Pixel 11 Pro Fold ihren Einstand feiern.  

>> Das Google Pixel 10 Pro mit Vertrag im Vodafone-Shop << 

Was ebenfalls für einen Pixel-11-Pro-Release beziehungsweise -Launch im August spricht: Damit würde Google Apple zuvorkommen. Das Unternehmen wird im September 2026 voraussichtlich das iPhone 18 Pro präsentieren – einen direkten Konkurrenten des Google Pixel 11 Pro. 

Lese-Tipp: Wenn Du wissen willst, was die Pixel-11-Reihe insgesamt bieten könnte, schau gerne in unsere große Gerüchte-Übersicht rein!

Preis: Was könnte das Pixel 11 Pro (XL) kosten? 

Konkrete Preis-Leaks gibt es bisher nicht. Zur Einordnung: Der Vorgänger Pixel 10 Pro startete in Deutschland ab knapp 1.100 Euro, das Pixel 10 Pro XL kostete zum Release rund 1.300 Euro. In dieser Größenordnung dürften sich auch die Preise für das Google Pixel 11 Pro (XL) bewegen. 

Mehrere Faktoren könnten den Preis allerdings nach oben treiben: gestiegene Preise für Arbeitsspeicher (RAM) und die US-Zollpolitik bei importierter Elektronik. Dem gegenüber steht Googles Ziel, den Pixel-Marktanteil auszubauen. Ein moderater Preisanstieg ist daher bislang das wahrscheinlichste Szenario. 

>> Das Google Pixel 10 Pro XL mit Vertrag im Vodafone-Shop << 

Im Zug dessen könnte Google den Basisspeicher des Pixel 11 Pro von 128 auf 256 Gigabyte anheben – so wie es Apple und Samsung bei ihren Flaggschiffmodellen bereits getan haben. 

Design: Wie soll das Pixel 11 Pro aussehen? 

Große optische Veränderungen solltest Du wohl nicht erwarten. Googles Design-Chefin Ivy Ross hat verraten, dass Google sein Smartphone-Design nur alle zwei bis drei Jahre grundlegend überarbeite (via 9to5Google). Das Pixel 11 Pro dürfte demnach eine Weiterentwicklung sein, kein komplettes Redesign. 

Erste CAD-Render, die Android Headlines veröffentlicht hat, scheinen das zu bestätigen. Wie das Google Pixel 11 Pro demnach aussieht, kannst Du Dir im folgenden Video anschauen: 

Die auffälligste mutmaßliche Änderung betrifft die Kameraleiste auf der Rückseite: Sie soll nun vollständig mit Glas bedeckt sein – auch rund um den Blitz, wo beim Pixel 10 Pro noch Metall zum Einsatz kommt. Dadurch ist der gesamte Bereich nun schwarz. Die Abmessungen des Pixel 11 Pro sollen bei 152,7 x 71,8 x 8,4 Millimetern liegen. Zum Vergleich: Der Vorgänger ist 152,8 x 72 x 8.5 mm groß.  

Das Google Pixel 11 Pro XL wiederum komme angeblich auf 162,7 x 76,5 x 8,5 Millimeter, berichtet Android Headlines. Davon abgesehen sieht es aber wohl aus wie sein kleinerer Bruder: 

Display: Dünnere Ränder, gleiches Format 

Das minimal geschrumpfte Gehäuse des Google Pixel 11 Pro ist wohl auf die dünneren Displayränder zurückzuführen, die es besitzen soll. Die Bilddiagonale soll nach aktuellem Stand bei 6,3 Zoll bleiben. Analog dazu soll Google auch beim Pixel 11 Pro XL vorgehen: gleiche Displaydiagonale (6,8 Zoll), aber dünnere Ränder. 

>> Das Google Pixel 10 Pro Fold mit Vertrag im Vodafone-Shop << 

Die technischen Spezifikationen der Bildschirme dürften sich nicht nennenswert verändern. Vereinzelt tauchen im Netz zwar Gerüchte auf, nach denen Google die Bildwiederholrate auf bis zu 144 Hertz erhöhen wird. Die meisten gehen aber davon aus, dass es bei 120 Hertz bleiben wird.

Hand hält das Pixel 10 Pro XL hoch

Face-ID-Konkurrent von Google 

Eines der spannendsten Gerüchte: Unter dem Projektnamen "Toscana" soll Google eine sichere Gesichtserkennung für das Pixel 11 Pro (XL) entwickelt haben. Ähnlich wie bei Apples Face ID soll dafür eine Infrarotkamera zum Einsatz kommen. Darauf deutet unter anderem ein Bericht von Android Police hin. Demnach hat Google die Gesichtserkennung bei unterschiedlichsten Lichtbedingungen getestet und Ergebnisse auf Face-ID-Niveau erzielt. 

>> Das Google Pixel 10 mit Vertrag im Vodafone-Shop << 

Was würde das in der Praxis bedeuten? Anders als die bisherige Gesichtserkennung bei Pixel-Smartphones könnte das neue System auch im Dunkeln funktionieren. Außerdem wäre es mutmaßlich sicher genug für mobile Bezahlvorgänge und Banking-Apps. 

Neuer Chipsatz: Tensor G6 mit 2-Nanometer-Fertigung 

Das Herzstück des Pixel 11 Pro (XL) soll der neue Tensor-G6-Prozessor sein, wie unter anderem TechAdvisor berichtet. TSMC fertige den Chip erstmals im 2-Nanometer-Verfahren.  

Was brächte Dir das? Vereinfacht gesagt: Ein solcher Fertigungsprozess mit kleineren Transistoren sorgt in der Regel vor allem für eine höhere Energieeffizienz. Das wiederum würde sich positiv auf die Akkulaufzeit des Google Pixel 11 Pro (XL) auswirken. Leistungsvorteile sind dadurch ebenfalls zu erwarten.  

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Allerdings ist ein 2-Nanometer-Chip nicht zwangsläufig schneller und effizienter als ein 3-Nanometer-Chip. Denn die Chipgröße ist nur einer von vielen Faktoren. Soll heißen: Zwar fertigen Qualcomm und Apple ihre aktuellen Flaggschiff-Chips noch im 3-Nanometer Verfahren. An diese heranreichen wird der Google Tensor G6 vermutlich aber trotzdem nicht.

Neben dem Tensor G6 soll das Pixel 11 Pro (XL) einen weiteren neuen Chip erhalten, genauer gesagt den Sicherheitschip Titan M3. Der Titan-Chip dürfte sensible Daten wie Passwörter und Zahlungsinformationen auf Hardware-Ebene schützen. Das macht allerdings auch der bei aktuellen Pixel-Modellen zum Einsatz kommende Titan M2 bereits. Worin genau die Unterschiede liegen, ist bislang unklar, so GSMArena. 

Neues Modem: Offenbar Schluss mit Samsung 

Google wird beim Pixel 11 Pro offenbar von Samsung-Modems auf das MediaTek M90 wechseln. Das neue Modem sei deutlich schneller und energieeffizienter als das bisherige Samsung Exynos 5400(i), verrät Tom's Guide. Für Pixel-Nutzer:innen wäre das eine willkommene Nachricht. Denn das könnte für stabilere 5G-Verbindungen und einen reduzierten Akkuverbrauch sorgen. Darüber hinaus soll das MediaTek M90 Satellitenkonnektivität unterstützen. Damit ließe sich im Notfall auch ohne Mobilfunkempfang Hilfe rufen. 

Kamera: Kommt das 10-fach-Teleobjektiv? 

Zur Kamera des Pixel 11 Pro (XL) gibt es bisher wenige aussagekräftige Informationen. Du solltest also von einem ähnlichen Set-up ausgehen wie beim Pixel 10 Pro (XL). Hier setzt Google auf eine 50-Megapixel-Hauptkamera, eine 48-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und ein 48-Megapixel-Periskop-Teleobjektiv mit optischem 5-fach-Zoom. 

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Ein bisher nicht verifiziertes Gerücht deutet auf ein neues 64-Megapixel-Periskop-Teleobjektiv mit bis zu 10-fach optischem Zoom hin. PhoneArena erwähnt diese Möglichkeit, warnt aber gleichzeitig: Die Information stamme nicht von einem etablierten Leaker. Vorsicht sei also angebracht. 

Wahrscheinlicher ist, dass Google vor allem bei der Software nachlegt. Folgende Kamera-Features sollen sich unter anderem laut Android Authority in Entwicklung befinden: 

  • Ultra Low Light Video (Night Sight Video): Dieses Feature verbessert die Videoqualität bei wenig Licht. Anders als beim Vorgänger soll die Verarbeitung komplett auf dem Gerät stattfinden – ohne Cloud-Upload. 
  • Cinematic Blur in 4K bei 30 Bildern pro Sekunde: Der beliebte Bokeh-Effekt für Videos soll in höherer Auflösung verfügbar sein. 
  • Video Relight: Diese Funktion soll es Dir erlauben, die Lichtverhältnisse in einem aufgenommenen Video nachträglich anzupassen. 

Speicher: Diese Ausführungen erwarten wir

Das Pixel 11 Pro dürfte 16 Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) erhalten, vermutet Android Headlines. Allerdings sei es auch denkbar, dass Google den Arbeitsspeicher aufgrund steigender Speicherpreise auf 12 Gigabyte reduziert. 

Beim internen Speicher hoffen viele auf einen Basiswert von 256 Gigabyte. Apple hat diesen Schritt beim iPhone 17 vollzogen, Samsung beim Galaxy S26. Ob Google nachzieht, bleibt offen. Das Pixel 10 Pro startet noch bei 128 Gigabyte. Das Pixel 10 Pro XL hat bereits mindestens 256 Gigabyte Speicherplatz.

Software: Android 17 ab Werk 

Google liefert das Pixel 11 Pro voraussichtlich mit Android 17 aus. Wie bei der Pixel-10-Reihe dürfte der Hersteller sieben Jahre Software-Updates garantieren. Wenn Du Dir das Pixel 11 Pro zulegst, erhältst Du also voraussichtlich mindestens bis 2033 Sicherheitsupdates und neue Android-Versionen. 

Google Pixel 11 Pro (XL): Die mutmaßlichen Specs in der Übersicht 

Im Folgenden siehst Du die mutmaßlichen technischen Spezifikationen des Google 11 Pro (XL). Links steht der Wert des Pixel 11 Pro, rechts der des Pixel 11 Pro XL. Wenn für eine Kategorie nur ein Wert zu sehen ist, gilt er für beide Modelle. Bitte bedenke, dass alle Angaben auf Gerüchten basieren:

  • Design: Glas und Metall, modernisiertes Kamera-Design, dünnere Displayränder 
  • Display: LTPO-AMOLED, 6,3 Zoll | LTPO-AMOLED, 6,8 Zoll 
  • Prozessor: Google Tensor G6 (2 Nanometer, TSMC) 
  • Sicherheit: Titan M3, Infrarot-Gesichtserkennung 
  • Arbeitsspeicher: 16 Gigabyte (möglicherweise 12 Gigabyte) 
  • Speicher: (128)/256/512 Gigabyte und 1 Terabyte | 256/512 Gigabyte und 1 Terabyte
  • Rückkamera: 50 + 48 + 48 Megapixel 
  • Frontkamera: ?
  • Akkukapazität: etwa 5.000 Milliamperestunden (Pro) | etwa 5.500 Milliamperestunden (Pro XL) 
  • Modem: MediaTek M90 
  • Betriebssystem ab Werk: Android 17 
  • Abmessungen: 152,7 x 71,8 x 8,4 Millimeter | 162,7 x 76,5 x 8,5 Millimeter 
  • Release: August 2026 
  • Preis: ab etwa 1.100 Euro | ab rund 1.300 Euro 

Noch im Jahr 2026 dürfte übrigens auch Xiaomi neue Flaggschiff-Smartphones auf den Markt bringen – zumindest in China. Was Du für das Xiaomi 18 erwarten kannst, erfährst Du im folgenden Artikel:

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