Android 17: Release im Juni 2026 – mit diesen Features?

Bringt Android 17 geräteübergreifende Features, verbessertes Gaming und ein neues Design? Google arbeitet mit Hochdruck an der neuen Android-Version – hier erfährst Du, was zu Release-Termin und Neuerungen von Android 17 bekannt ist. Außerdem verraten wir Dir, welche Pixel-Handys das große Update bekommen. 

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Hinweis: Die Informationen im folgenden Artikel basieren zum Teil noch auf Gerüchten und Spekulationen. Bedenke zudem, dass es nicht alle Funktionen aus einer Betaphase heraus in die finale Version schaffen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das große Android-Update erscheint voraussichtlich im Juni 2026.
  • Android 17 dürfte viele neue Features mitbringen, unter anderem für die bessere Zusammenarbeit von Geräten.
  • Die Zwischenablage soll nahtlos funktionieren – zwischen Android-Handys und -Tablets sowie Chromebooks.
  • Über den verbesserten Desktop-Modus könnte sich Dein Smartphone in einen Mini-PC verwandeln.

Release von Android 17: Wann erscheint das große Update?

Google hat sich bislang nicht zum konkreten Erscheinungsdatum von Android 17 geäußert, das den Codenamen "Cinnamon Bun" tragen soll (via PhoneArena). Geht der Konzern ähnlich vor wie bei Android 16, dürfte es aber im Juni 2026 soweit sein. Zu dieser Vermutung passt der offizielle Zeitplan von Google für Android 17: Laut diesem rollt das große Update im zweiten Quartal 2026 aus – also zwischen April und Juni.

Die öffentliche Betaphase zu Android 17 ist noch nicht gestartet. Google hat Mitte Februar 2026 zwar eine erste Beta ausgerollt; den Roll-out aber kurz darauf wieder gestoppt. Wahrscheinlich dauert es ein paar Tage, bis Google die erste Beta offiziell wieder verteilt.

Diese neuen Features soll Dir Android 17 bieten

Im Folgenden fassen wir zusammen, welche neuen Funktionen mit dem Update auf Android 17 auf Dein Handy kommen sollen.

Neues Design

Google entwickelt für Android 17 womöglich das UI-Framework "Material You" weiter. "Material 3 Expressive" soll flexibler sein: App-Icons können sich dann angeblich automatisch an Stil und Farbe des Hintergrunds anpassen. Widgets sollen sich ebenfalls intelligenter verhalten und etwa je nach Tageszeit oder individueller Nutzung verändern.

Außerdem sollen Animationen dynamischer werden. Darüber hinaus könnte Android 17 mehr Unschärfe-Effekte für Hintergründe nutzen, berichtet PhoneArena.

Eine weitere Design-Neuerung verbessert angeblich das Multitasking: Aktive Apps sollen als schwebende Blasen auf einer Taskleiste erscheinen, berichtet Android Police. Damit wäre ein schneller Wechsel zwischen den Apps möglich.

Geräteübergreifende Zwischenablage

Ein neues Feature in Android 17 soll die Arbeit mit der Zwischenablage deutlich effizienter machen: Sie funktioniert in Zukunft geräteübergreifend, meldet Android Authority. Du könntest dann von allen verbundenen Geräten darauf zugreifen.

Kopierst Du beispielsweise einen Text auf einem Smartphone, kannst Du diesen auf einem Android-Tablet, anderen Android-Handys oder Chromebooks einfügen. Bisher ist es so, dass die Zwischenablage zwar innerhalb von unterschiedlichen Apps nutzbar ist, aber nicht mit anderen Geräten synchronisiert wird.

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Die neue Funktion läuft bei Google wohl unter dem Namen "Universal Clipboard". Sie hieße damit genauso wie bei Apple, wo es die geräteübergreifende Zwischenablage schon gibt.

 

Verbesserte Zusammenarbeit mit anderen Geräten

iOS-Nutzer:innen können eine Aufgabe auf einem iPhone beginnen und dann auf Mac oder iPad fortsetzen. Das klappt unter anderem bei E-Mails, aber auch beim Surfen und im Kalender. Ein ähnliches System wie Apples "Handoff" könnte mit Android 17 kommen. Dort heißt es angeblich "Task Continuity“, berichtet Android Authority.

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Du könntest damit App-Fenster nahtlos zwischen Android-Geräten übertragen, beispielsweise Tabs in Google Chrome. Öffnest Du dann einen Tab auf dem Handy, könntest Du ihn auch im Browser auf dem Computer sehen. Dabei würde sogar die aktuelle Position des Cursors übertragen.

Das soll auch mit anderen Aufgaben funktionieren, unter anderem Chats. Der Vorteil: "Task Continuity" ermögliche einen Wechsel zwischen Geräten ohne Unterbrechung oder erneutes Laden.

Zudem könnten Geräteprofile in Zukunft zentral verwaltet und über alle verbundenen Geräte hinweg synchronisiert werden. Dann würden Einstellungen wie "Bitte nicht stören" auf Wunsch automatisch auch für Smartwatch und Tablet gelten. Über ein zentrales Dashboard könntest Du dann Lautstärke oder Benachrichtigungen aller miteinander gekoppelten Devices regeln und verwalten.

Für Falt-Handys: Neue Ansicht für Schnelleinstellungen

Unter Android 17 hast Du voraussichtlich die Möglichkeit, das Menü für Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen zu trennen, berichtet 9to5Google. Diese Option sei vor allem für Falt-Smartphones gedacht, etwa das Google Pixel 10 Pro Fold oder das Samsung Galaxy Z Fold7.

In den Einstellungen könntest Du einem Leak zufolge künftig auswählen, wie Du die jeweiligen Menüs öffnen möchtest. Mit der Option "Getrennt" könntest Du mit einer Wischgeste von der rechten oberen Displayecke aus die Schnelleinstellungen öffnen. Und um die Benachrichtigungen zu öffnen, würdest Du von der linken oberen Displayecke aus nach unten wischen.

Alternativ könntest Du "Kombiniert (klassisch)" auswählen, um mit einem Wisch vom oberen Bildschirmrand aus die gewohnte Ansicht für Schnelleinstellungen und Benachrichtigungen zu öffnen.

Auf Falt-Smartphones soll die kombinierte Ansicht nur auf dem äußeren Display möglich sein, berichtet Android Police. Auf dem großen Display im Inneren hingegen gebe es unter Android 17 nur die "getrennte" Option. Außerdem könnte es in den Schnelleinstellungen (endlich) getrennte Schalter für WLAN und mobile Daten geben.

Strengere Anforderungen für die Entwicklung von Apps

Ab Android 17 soll es Entwickler:innen nicht mehr gestattet sein, ihre Apps auf bestimmte Größen zu beschränken. Sie müssen die Anwendungen angeblich flexibler gestalten, insbesondere für Geräte mit großen Bildschirmen – zum Beispiel Falt-Smartphones. Das berichtet SamMobile.

Apps, die für Android 17 entwickelt werden, sollen demnach die Größenänderung sowie das Arbeiten im Multitasking korrekt unterstützen. SamMobile geht davon aus, dass besonders Samsung Galaxy-Tab- und die Galaxy-Fold-Modelle von dieser Neuerung profitieren.

Neuer Desktop-Modus

Google arbeitet angeblich an einem neuen Desktop-Modus für Android 17, berichtet GSMArena. Der Modus soll Android-Geräten eine vollwertige, PC-ähnliche Oberfläche geben, wenn sie mit einem größeren Bildschirm verbunden sind – ähnlich wie bei Samsungs DeX. Dadurch würde sich ein Android-Handy in eine Art Mini-PC verwandeln, wenn es mit Monitor oder Fernseher gekoppelt ist.

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Apps laufen dann in verschieb- und skalierbaren Fenstern statt nur im Vollbild. Erwartet wird auch eine Taskbar am unteren Bildschirmrand, die einen schnellen Wechsel zwischen Apps ermöglicht.

Wie auf einem klassischen Desktop könnten außerdem mehrere Apps nebeneinander laufen, was Multitasking erleichtert. Inhalte sollen sich per Drag-and-drop unkompliziert verschieben lassen. Nicht zuletzt will Google offenbar die Tastatur- und Mausunterstützung optimieren.

Die Funktion kommt wahrscheinlich zuerst auf die Pixel-Smartphones, dürfte aber später auch auf anderen Geräten verfügbar sein.

Vollbild-Apps auf dem Always-on-Display 

Android 17 führt wahrscheinlich einen "Min-Mode" ein, der das Always-on-Display (AOD) deutlich erweitert, berichtet Android Authority. Apps zeigen dort künftig eigene Oberflächen im Vollbild. Bisher sind auf dem AOD nur Uhrzeit und Benachrichtigungen zu sehen. In Zukunft rufst Du darüber angeblich Live-Informationen ab, unter anderem zur Navigation, Deinem Trainingsfortschritt oder dem aktuell abgespielten Song. Das alles passiere in einem Ultra-Low-Power-Modus, der den Akku wenig belasten soll.

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Auf dem Pixel 10 ist etwas Ähnliches bereits mit Google Maps möglich. Deshalb geht Android Authority davon aus, dass die Navigations-App die erste Anwendung sein wird, die der Min-Mode in Android 17 unterstützt.

Neue Gaming-Features

Für Gamer:innen könnte Android 17 ebenfalls einige spannende Neuerungen bieten. Gamepad-Tasten lassen sich dann womöglich individuell belegen, berichtet Digital Trends. Die Steuerung könne direkt im System und ohne Drittanbieter-Apps angepasst werden. Zudem sollen externe Controller besser unterstützt werden.

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Darüber hinaus soll die neue Version des Betriebssystems Gaming-Profile integrieren, die die Auslastung des Prozessors optimieren. Und der Desktop-Modus wird es offenbar erlauben, Spiele in einem Fenster auf dem großen Bildschirm unkompliziert zu zocken – und mit Maus und Tastatur zu bedienen.

Eventuell ist es sogar möglich, Games dank des Continuity-Modus auf einem Gerät zu starten und auf einem anderen weiterzuspielen.

Ins Betriebssystem eingebettete App-Sperre

Mit Android 15 hat Google den "Private Space" eingeführt. Das ist ein sicherer Bereich, in dem Apps abgelegt werden können und auf den andere keinen Zugriff haben. Es ist aber bisher von Haus aus nicht möglich, einzelne Apps mit Passwort, Fingerabdruck oder Gesichtsscan zu schützen. Dafür musst Du bisher Security-Suiten oder alternative App-Launcher nutzen.

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Android 17 bringt mutmaßlich ein App-Lock-Feature für einzelne Apps. Weil Unbefugte es nicht deinstallieren können, sei das Feature sicherer als Anwendungen von Drittanbieter:innen.

 

Mehr KI-Funktionen direkt im System

Android 17 setzt vermutlich stark auf künstliche Intelligenz (KI). Geplant sind angeblich neue KI-basierte Schnellaktionen und Automatisierungen, berichtet Android Authority. Über intelligente Geräteprofile erkennt das System mutmaßlich Profile wie Arbeit, Freizeit oder Gaming selbstständig. Es passe dann Lautstärke und Benachrichtigungen dynamisch an die Situation an.

Offenbar will Google KI insgesamt tiefer im System verankern. Dann wären smarte Funktionen selbst in Einstellungen und Suche nutzbar – oder bei Security-Features. Denkbar sind unter anderem automatische Vorschläge für die Akku-Optimierung.

Nutzung externer App-Stores

Eine weitere Neuerung bei Android 17 biete Google nicht freiwillig an: Es soll in Zukunft einfacher sein, einen alternativen App-Store auf einem Android-Gerät zu installieren, berichtet Android Headlines. Voraussetzung sei, dass es sich um einen registrierten App-Store handelt, den Google als sicher einstuft. Wenn Du willst, installierst Du diesen dann mit einem Fingertipp von der entsprechenden Webseite. Die jeweiligen Apps würdest Du dort herunterladen und könntest sie vom App-Anbieter automatisch updaten lassen.

Die Änderung sei das Resultat eines Vergleichs mit Epic Games. Google verpflichtet sich damit, den Zugang zu anderen App-Quellen zu erleichtern.

Bessere Unterstützung medizinischer Geräte

Einige medizinische Geräte lassen sich via Bluetooth mit dem Smartphone koppeln und über Apps steuern – zum Beispiel zur Blutzuckerkontrolle. Bisher behandelt Android sie wie jedes andere Bluetooth-Gerät, beispielsweise Kopfhörer oder Smartwatches.

Mit Android 17 sollen solche Hilfsmittel eine höhere Priorität erhalten, damit ihre Funktionalität sichergestellt ist (via Android Authority). Dann werden sie beispielsweise nicht abgekoppelt, wenn das Handy Strom sparen will.

Welche Pixel-Smartphones unterstützen Android 17?

Google stattet seine Pixel-Handys in der Regel zuerst mit neuer Android-Software aus. Die folgenden Pixel-Modelle erhalten das Update auf Android 17:

  • Pixel 10, Pixel 10 Pro, Pixel 10 Pro XL und Pixel 10 Pro Fold
  • Pixel 9, Pixel 9 Pro, Pixel 9 Pro XL, Pixel 9 Pro Fold und Pixel 9a
  • Pixel 8, Pixel 8 Pro und Pixel 8a
  • Pixel 7, Pixel 7 Pro und Pixel 7a
  • Pixel 6, Pixel 6 Pro und Pixel 6a

Auf den Modellen der Pixel-11-Serie dürfte Android 17 bereits vorinstalliert sein. Bei den anderen Smartphone-Herstellern hängt es vom jeweiligen Update-Versprechen ab, welche Modelle das aktualisierte Betriebssystem unterstützen.