Soldat Paul Bäumer (Felix Kammerer) in Uniform
© Netflix / Reiner Bajo
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Im Westen nichts Neues auf Netflix: Der erste Trailer und alle Infos zur Verfilmung

Mit seinem Roman „Im West­en nichts Neues“ bere­icherte Erich Maria Remar­que die Weltlit­er­atur um einen wichti­gen Klas­sik­er. Knapp 100 Jahre nach der Veröf­fentlichung sowie zwei Ver­fil­mungen später nimmt sich Net­flix dem Antikriegs-Roman an und zieht damit für Deutsch­land ins Oscar-Ren­nen. Alles, was bish­er zu Net­flix‘ Ver­sion von Im West­en nichts Neues bekan­nt ist, liest Du hier.

 Seit fast 100 Jahren begeis­tert der Roman Im West­en nichts Neues Bücher­würmer auf der ganzen Welt. Kein Wun­der also, dass Net­flix die Geschichte ein­mal mehr für die Lein­wand umge­set­zt hat. Zwar gibt es bere­its zwei Ver­fil­mungen von 1930 und 1979, doch eine Adap­tion aus dem 21. Jahrhun­dert fehlte bish­er – obwohl das Antikriegs-The­ma des Romans lei­der aktueller ist denn je. Doch worum genau geht es in Im West­en nichts Neues eigentlich und was darf­st Du von der Net­flix-Adap­tion erwarten?

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Im Westen nichts Neues: Das passiert in der Buchvorlage

In Im West­en nichts Neues erzählt Erich Maria Remar­que die Geschichte des Sol­dat­en Paul Bäumer, der während des Ersten Weltkriegs an der West­front dient. Dort erin­nert sich Bäumer an seine Schulzeit, in der sein Lehrer Kan­torek mit patri­o­tis­chen Reden die ganze Klasse dazu bewogen hat­te, sich frei­willig zum Kriegs­di­enst zu melden. Doch schon in der Grun­daus­bil­dung stellen Bäumer und seine Kam­er­aden fest, dass alles ganz anders ist. An der Front ori­en­tieren sie sich an ihrem inof­fiziellen Anführer Stanis­laus Katczin­sky, einem erfahre­nen Kämpfer. Dann wird Bäumer für einen kurzen Urlaub nach Hause geschickt – und merkt, dass die Front ihn verän­dert hat.

Erich Maria Remar­que ver­ar­beit­et in seinem Buch viele auto­bi­ografis­che Ein­drücke. Auch er selb­st kam im Juni 1917 als junger Sol­dat an die West­front.

Netflix‘ Im Westen nichts Neues: Die Verfilmung zieht für Deutschland ins Oscar-Rennen

Schon vor der Welt­premiere beim Toron­to Film Fes­ti­val am 12. Sep­tem­ber 2022 war klar: Die Im West­en nichts Neues-Ver­fil­mung von Net­flix wird der deutsche Anwärter für den besten fremd­sprachi­gen Film bei den Oscars. So kon­nte sich Regis­seur Edward Berg­er mit sein­er Adap­tion des Roman­klas­sik­ers gegen acht weit­ere Bewer­ber behaupten. Sein Ansatz in Im West­en nichts Neues: scho­nungslose Bilder.

Statt das Buch in epis­ch­er Bre­ite nachzuerzählen, rückt Berg­er in erster Lin­ie den Über­leben­skampf seines Pro­tag­o­nis­ten Paul Bäumer (Felix Kam­mer­er) in den Mit­telpunkt. Schon zu Beginn des Films zeigt Berg­er die gnaden­lose Kriegs­maschiner­ie, in der die Uni­for­men gefal­l­en­er Sol­dat­en not­dürftig geflickt und für andere Kämpfer wieder einge­set­zt wer­den. Generell: Wo die Buchvor­lage schon scho­nungs­los ist, ist Berg­er noch scho­nungslos­er – genau wie der Krieg.

Anschauen kannst Du Im West­en nichts Neues ab dem 28. Okto­ber 2022 auf Net­flix.

Welche Hoff­nun­gen hast Du für die Im West­en nichts Neues-Ver­fil­mung? Ver­rate uns Deine Erwartun­gen in der Kom­men­tarspalte!

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