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F-LANE Finalisten 2020: Diese zehn Social-Start-ups starten ins Förderprogramm

Mit der ersten virtuellen Aus­gabe des F-LANE Accel­er­a­tors hat das Voda­fone Insti­tut einen neuen Reko­rd aufgestellt: 455 Start-ups aus 84 Län­dern haben sich für die aktuelle Runde bewor­ben. Wir stellen Dir die zehn F-LANE-Final­is­ten und ihre Geschäft­sideen vor.

Auch in diesem Jahr bietet das Voda­fone Insti­tut inter­na­tionalen Start-ups Gele­gen­heit, die Reich­weite und den Social Impact ihrer Geschäft­sidee mit dem F-LANE-Accel­er­a­tor zu ver­größern. Für zehn aus­gewählte Grün­derteams startet am 7. Sep­tem­ber das fün­fwöchige F-LANE-Förder­pro­gramm, das von Yunus Social Busi­ness geleit­et und vom Impact Hub Berlin, der Social Entre­pre­neur­ship Acad­e­my und WLOUNGE unter­stützt wird. Die diesjähri­gen Final­is­ten kom­men aus den Vere­inigten Ara­bis­chen Emi­rat­en, Ruan­da, Ugan­da, Kenia, Chile, Brasilien, Großbri­tan­nien, Pak­istan, Schwe­den und Däne­mark. Kle­in­ster gemein­samer Nen­ner ihrer Geschäftsmod­elle ist das Ziel, Frauen in unter­schiedlichen Lebens­bere­ichen mit mod­er­nen Tech­nolo­gien zu stärken.

Hive Online: Blockchain-Plattform schafft Vertrauen für die Kreditvergabe

Ein Grün­derteam aus Schwe­den, Däne­mark und Ruan­da hat mit Hive Online eine Com­mu­ni­ty-Plat­tform entwick­elt, die finanziell benachteiligten Unternehmerin­nen in ländlichen Regio­nen Afrikas Zugang zu Kred­iten und neuen Märk­ten ermöglicht. Die Plat­tform schafft mit Blockchain-Tech­nolo­gie eine Ver­trauens­ba­sis für Unternehmen, NGOs, Händler und Finanzin­sti­tute, um eine Alter­na­tive zu exor­bi­tan­ten Preisen lokaler Kred­it­ge­ber zu bieten.

Hive Online

Hive Online — Bild: Hive Online

Nabta Health: Virtuelle Assistentin unterstützt bei Gesundheitsservices

Das Start-up Nab­ta Health aus den Vere­inigten Ara­bis­chen Emi­rat­en kom­biniert dig­i­tale und tra­di­tionelle Meth­o­d­en, um die Erken­nung und Behand­lung von nicht über­trag­baren Krankheit­en bei Frauen zu verbessern. Derzeit fokussiert sich das Team auf die Iden­ti­fizierung und Ther­a­pie des polyzys­tis­chen Ovar­i­al­syn­droms, ein­er hor­monellen Störung, die für 70 Prozent aller Frucht­barkeit­sprob­leme bei Frauen ver­ant­wortlich ist. Neben Tools für die Überwachung der Frucht­barkeit­sphasen, Tes­tanwen­dun­gen für zuhause und virtuellen Kon­sul­ta­tio­nen gehört eine Machine-Learn­ing-Assis­tentin namens Ava zum dig­i­tal­en Gesund­heitsser­vice.

Bidhaa Sasa: Bezahlbare Haushaltswaren bis an die Haustür

Das Finanz- und Ver­trieb­sun­ternehmen Bid­haa Sasa aus Kenia liefert ver­schiedene Haushaltswaren bis an die Haustür, um die Leben­squal­ität von Fam­i­lien auf dem Land zu verbessern. Damit energieef­fiziente Pro­duk­te wie Solar­lam­p­en, Öfen und Wasser­tanks für sie erschwinglich wer­den, hat Bid­haa Sasa ein Kred­it­sys­tem entwick­elt, das auf Grup­pen­haf­tung basiert. Frauen kön­nen sich zu lokalen Net­zw­erken zusam­men­schließen und die benötigten Waren in Rat­en bezahlen.

Zoora: Online-Plattform fördert digitale Kompetenzen

Mit der Plat­tform Zoo­ra richtet sich das gle­ich­namige Start-up aus Ugan­da an Mit­glieder der inter­na­tionalen Vil­lage Sav­ings and Loan Asso­ci­a­tion (VSLA) und bietet Frauen eine Möglichkeit, sich durch Schu­lun­gen und den Zugang zu land­wirtschaftlichen Betrieb­smit­teln eine Lebens­grund­lage aufzubauen. Über Zoo­ra kön­nen sie zum Beispiel ler­nen, wie sie Mobil­tele­fone für ihre Ziele nutzen. Die dig­i­tal­en Kom­pe­ten­zen sind Voraus­set­zung, um Kred­ite zu erhal­ten und eine Basis für ihren Leben­sun­ter­halt zu schaf­fen.

Zoora

Zoo­ra — Bild: Zoo­ra

Akojo Market: E-Commerce-Plattform unterstützt unabhängige Marken

Ako­jo Mar­ket ist eine E-Com­merce-Plat­tform aus Großbri­tan­nien, die Grün­derin­nen hil­ft, ihre Pro­duk­te bekan­nter und zu ein­er sicheren Einkom­men­squelle zu machen. Der dig­i­tale Mark­t­platz fokussiert sich auf unab­hängige Marken mit nach­halti­gen und ethisch fairen Her­stel­lung­sprozessen. Ako­jo Mar­ket stellt zum Beispiel Ressourcen und Anleitun­gen bere­it, die Frauen helfen, ihr Geschäft auszubauen oder ihre Arbeits­be­din­gun­gen und finanzielle Rentabil­ität zu verbessern.

ProyectoMoms: Der passende Arbeitsplatz für berufstätige Mütter

Hin­ter Proyec­to­Moms steckt eine Online-Plat­tform und Com­mu­ni­ty für beruf­stätige Müt­ter, die sich nicht zwis­chen Fam­i­lie und Kar­riere entschei­den möcht­en. Das Start-up aus Chile hil­ft Unternehmen dabei, eine flex­i­ble Arbeit­skul­tur und Beschäf­ti­gungsmöglichkeit für Frauen zu schaf­fen. Ein Algo­rith­mus find­et in Sekun­den­schnelle weib­liche Tal­ente für jede Posi­tion und vere­in­facht es Per­sonal­man­agern, die passende Bewer­berin einzustellen.

LuluLab: Spielerische Lernangebote brechen Tabu-Themen auf

Das dänis­che Start-up Lul­u­Lab entwick­elt Lern­spiele, um in Ost- und West­afri­ka Wis­sen zu tabuisierten The­men wie Men­stru­a­tion­shy­giene und sex­uellen Recht­en zu ver­mit­teln. Die Spiele wer­den als Ser­vice für inter­na­tionale Organ­i­sa­tio­nen und NGOs ange­boten und in Zusam­me­nar­beit mit Nutzern und Experten entwick­elt. Ziel ist es, ver­meintliche Tabu-The­men unter­halt­sam, so ein­fach wie möglich und ziel­grup­pen­gerecht aufzu­bere­it­en.

LuluLab

Lul­u­Lab — Bild: Lul­u­Lab

SheKab: Sichere Fahrgemeinschaft für Frauen in Pakistan

Beläs­ti­gun­gen in öffentlichen Verkehrsmit­teln sind für pak­istanis­che Frauen an der Tage­sor­d­nung. Das Team von SheKab hat deshalb eine Fahrge­mein­schafts-App speziell für beruf­stätige Frauen in Pak­istan entwick­elt. Der Abo-Ser­vice soll ihnen eine sichere, zuver­läs­sige und bezahlbare Möglichkeit bieten, sich frei zu bewe­gen. Zugle­ich sichert der Ser­vice den geschul­ten Fahrern ein sta­biles monatlich­es Einkom­men.

Autsera: Virtual Reality trainiert soziale Kompetenzen autistischer Kinder

Das britis­che Start-up Aut­sera nutzt Vir­tu­al-Real­i­ty-Tech­nolo­gie für das Train­ing autis­tis­ch­er Kinder, die mit sozialen und kom­mu­nika­tiv­en Hür­den zu kämpfen haben. Bei virtuellen Erleb­nis­sen ler­nen sie Ver­hal­tens- und Kom­mu­nika­tion­sweisen, um sich im realen Leben leichter in Grup­pen inte­gri­eren zu kön­nen und unab­hängiger zu wer­den. Das VR-Tool soll Päd­a­gogen, Betreuer und Fam­i­lien ent­las­ten – ins­beson­dere Müt­ter, die meist die größte Ver­ant­wor­tung in der Erziehung und Betreu­ung tra­gen.

Mete a Colher: Online-Hilfe für Frauen in häuslicher Gewalt

Mete a Col­her unter­stützt brasil­ian­is­che Frauen, die Opfer häus­lich­er Gewalt sind. Unternehmen kön­nen ihren Mitar­bei­t­erin­nen mit ein­er eigens entwick­el­ten Plat­tform Zugang zu Beratungsange­boten und pro­fes­sioneller Unter­stützung anbi­eten. In anony­men Chats kön­nen sich Frauen mit einem Sozialar­beit­er und Psy­cholo­gen aus­tauschen. Die aus­ge­bilde­ten Experten begleit­en die Opfer auch nach dem Chat und überwachen die Entwick­lung des Falls.

Mete a Colher

Mete a Col­her — Bild: Mete a Col­her

Vorbereitung für das F-LANE-Finale beim virtuellen Demo Day 2020

In den näch­sten fünf Wochen wer­den die zehn F-LANE-Final­is­ten beim virtuellen Förder­pro­gramm per­son­al­isierte Unter­stützung in Form von Men­tor­ing, Schu­lun­gen, Net­work­ing-Gele­gen­heit­en und Zugang zu Inve­storen erhal­ten. Der große Show­down ste­ht beim virtuellen Demo Day am 5. Novem­ber 2020 bevor. Hier haben die Final­is­ten Gele­gen­heit, Inve­storen und Entschei­dungsträger aus der Wirtschaft, Poli­tik und Medi­en­welt von ihrer Geschäft­sidee zu überzeu­gen.

Mit F-LANE hat das Voda­fone Insti­tut im Jahr 2016 Europas ersten Accel­er­a­tor für Social-Start-ups von und für Frauen ins Leben gerufen. Auf­grund der COVID-19-Pan­demie find­et das F-LANE-Pro­gramm 2020 erst­mals virtuell statt und erweit­ert so seine Reich­weite. Inger Paus, Geschäfts­führerin des Voda­fone Insti­tuts für Gesellschaft und Kom­mu­nika­tion erk­lärt: „Wir möcht­en die Skalierung sozialer Geschäftsmod­elle unter­stützen, die das Poten­zial haben, die wirtschaftlichen Chan­cen, das Wohlbefind­en und die Zukun­ft­saus­sicht­en von Mäd­chen und Frauen weltweit zu verän­dern. Tech­nolo­gielö­sun­gen sowie die Zusam­me­nar­beit von Social Busi­ness und Vor­denkern mit Unternehmen wie Voda­fone spie­len eine Schlüs­sel­rolle für den sozialen Fortschritt.“

Welche Geschäft­sidee der diesjähri­gen F-LANE-Final­is­ten beein­druckt Dich beson­ders? Wir freuen uns auf Deinen Kom­men­tar!

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