PlayStation 5: Das ist bisher über die neue Konsole bekannt

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PlayStation 5: Das ist bisher über die neue Konsole bekannt

Die PlayStation 5 kommt: Sony hat bereits erste technische Daten verraten sowie einen Launch-Zeitraum genannt. Wir fassen zusammen, was bislang zur Next-Gen-Konsole bekannt ist.

Release zur Weihnachtszeit

Schon lange gab es Spekulationen um ein mögliches Release-Datum. Kommt die Konsole etwa noch 2019? Nein, wie Sony nun bekannt gegeben hat. Die Veröffentlichung der PS5 erfolge in den Weihnachtsferien 2020 – also in etwa zeitgleich mit der Xbox Two respektive Project Scarlett. Anders als bei Microsofts Next-Gen-Konsole steht übrigens fest, dass der PS4-Nachfolger PlayStation 5 heißen wird. Falls also jemals jemand daran gezweifelt haben sollte, herrscht nun Gewissheit.

Video: YouTube / gameranx

Die technischen Daten der PS5

Systemarchitekt Mark Cerny verriet unterdessen, welche Hardware im Inneren der PS5 zum Einsatz kommt. Als zentrale Recheneinheit dient ein Zen-2-Prozessor mit acht Kernen nebst Grafikchip von AMD. Anfangs war dabei nur die Rede von „Raytracing-Unterstützung“, wobei offen blieb, ob das Feature rein softwareseitig unterstützt wird oder direkt Hardware-Support erhält. Inzwischen schob Cerny nach, dass die PlayStation 5 tatsächlich Hardware-Raytracing beherrscht. Die Technik dient übrigens auch der naturgetreuen Simulation von Geräuschen.

Schnell, schneller, SSD

Sony geht bei der PS5 mit der Zeit und verbaut eine maßgeschneiderte SSD statt einer Festplatte. Dadurch sollen sich Ladezeiten deutlich verkürzen, auch im Spiel: Konsolen schaufeln unablässig Daten vom Datenspeicher in den RAM. Je schneller, desto weniger Pop-ins und Ruckler sind zu erwarten und desto mehr Details lassen sich flott nachladen. Über die Speicherkapazität der SSD wollte Cerny vorerst aber keine Angaben machen. Als Speichermedium dienen Ultra HD Blu-rays mit einer Kapazität von bis zu 100 Gigabyte. Die Discs der PS4 fassen nur halb so viel.

Installation nach Maß

Praktisch: Bei der Installation erlaubt Sony offenbar, nur Teile eines Spiels zu installieren statt Daten wie bisher als einzigen Block zu behandeln. Konkrete Anwendungsbeispiele nennt Cerny nicht. Denkbar wäre aber beispielsweise, einen Multiplayer-Teil unabhängig von der Kampagne zu installieren und umgekehrt. Womöglich ließen sich sogar einzelne Level gesondert auf die SSD befördern, wenn möglichst wenig Platz belegt werden soll. Es scheint aber auch von Spieleentwicklern abzuhängen, ob und in welchem Umfang das Feature zum Einsatz kommt.

PS5-Controller: Mittendrin statt nur dabei

Der noch namenlose PS5-Controller (wahrscheinlicher Name: DualShock 5) wird in der Lage sein, haptisches Feedback zu vermitteln. Hinzu kommen Analog-Trigger mit variablem Widerstand. Auf diese Weise soll das Pad den Spieler spüren lassen, ob er einen Bogen spannt, über eine Schotterpiste rast oder durch Schlamm robbt.

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Abwärtskompatibel zur PS4

Fest steht, dass die PS5 abwärtskompatibel zur PS4 sein wird. Offen ist dabei allerdings, in welchem Umfang. Bislang ist nicht davon die Rede, dass alle Spiele laufen. Möglicherweise werden also nur ausgewählte Titel auf der neuen Hardware spielbar sein.

Würdest Du Dir eine PlayStation 5 kaufen? Oder bist Du mit der PlayStation 4 noch zufrieden? Verrate es uns in den Kommentaren.

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