PlayStation 5: Das ist bisher über die neue Konsole bekannt

Noch ist nichts bekannt über die PlayStation 5
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PlayStation 5: Das ist bisher über die neue Konsole bekannt

Die PlayStation 5 kommt: Sony hat bereits erste technische Daten verraten und einen Launch-Zeitraum genannt. Wir fassen zusammen, was bislang zur Next-Gen-Konsole bekannt ist.

PS5-Logo auf der CES 2020 gezeigt

Zeigt Sony das Design der PS5 zur CES 2020? Diese Frage wurde im Vorfeld der Elektronikmesse heiß diskutiert. Ein Teaser von Sony schien darauf hinzudeuten: „Die Zukunft beginnt heute”, heiß es. Und weiter: „Auf der CES 2020 wird Sony eine einzigartige Zukunftsvision vorstellen, die Kreativität und Technologie wie nie zuvor vereint, um neue Gefühle und Emotionen zu entfesseln.” Dass die Ankündigung aber auf der Hauptseite des Unternehmens stattfand und nicht etwa auf der offiziellen Webseite der PlayStation-Abteilung, sorgte bereits für Zweifel daran, dass wir etwas Handfestes zur Next-Gen-Konsole erfahren könnten.

Tatsächlich zeigt Sony nur wenig zur PS5, und zwar das Logo. Stilistisch bleibt alles beim Alten, nur mit einer 5 statt einer 4. Abseits dessen bestätigte PlayStation-Chef Jim Ryan lediglich die bisher bekannten Infos, die Du auch in diesem Artikel findest.

Release 2020 zur Weihnachtszeit

Schon lange gab es Spekulationen um ein mögliches Release-Datum. Kommt die Konsole etwa noch 2019? Nein, wie Sony inzwischen bekannt gegeben hat. Die Veröffentlichung der PS5 erfolge in den Weihnachtsferien 2020 – also in etwa zeitgleich mit der Xbox Series X. Anders als bei Microsofts Next-Gen-Konsole steht übrigens fest, dass der PS4-Nachfolger sicher PlayStation 5 heißen wird. Falls also jemals jemand daran gezweifelt haben sollte, herrscht nun Gewissheit. „Xbox Series X” dient dagegen nur als Überbegriff für Microsofts nächste Konsolengeneration, die wohl mehr als ein Gerät beinhalten wird.

Video: Youtube / gameranx

Die technischen Daten der PS5

Systemarchitekt Mark Cerny verriet unterdessen, welche Hardware im Inneren der PS5 zum Einsatz kommt. Als zentrale Recheneinheit dient ein Zen-2-Prozessor mit acht Kernen nebst Grafikchip von AMD. Anfangs war dabei nur die Rede von „Raytracing-Unterstützung”, wobei offen blieb, ob das Feature rein softwareseitig unterstützt wird oder direkt Hardware-Support erhält. Inzwischen schob Cerny nach, dass die PlayStation 5 tatsächlich Hardware-Raytracing beherrscht. Die Technik dient übrigens auch der naturgetreuen Simulation von Geräuschen.

Schnell, schneller, SSD

Sony geht bei der PS5 mit der Zeit und verbaut eine maßgeschneiderte NVMe-SSD statt einer Festplatte. Dadurch sollen sich Ladezeiten deutlich verkürzen, auch im Spiel: Konsolen schaufeln unablässig Daten vom Datenspeicher in den RAM. Je schneller, desto weniger Pop-ins und Ruckler sind zu erwarten und desto mehr Details lassen sich flott nachladen. Über die Speicherkapazität der SSD wollte Cerny vorerst aber keine Angaben machen. Als Speichermedium dienen Ultra HD Blu-rays mit einer Kapazität von bis zu 100 Gigabyte. Die Discs der PS4 fassen nur halb so viel. Darüber hinaus wird die PS5 auch 4K-Blu-rays abspielen können. Die Ps4 Pro kann das trotz 4K-Unterstützung nicht.

Installation nach Maß

Praktisch: Bei der Installation erlaubt Sony offenbar, nur Teile eines Spiels zu installieren statt Daten wie bisher als einzigen Block zu behandeln. Konkrete Anwendungsbeispiele nennt Cerny nicht. Denkbar wäre aber beispielsweise, einen Multiplayer-Teil unabhängig von der Kampagne zu installieren und umgekehrt. Womöglich ließen sich sogar einzelne Level gesondert auf die SSD befördern, wenn möglichst wenig Platz belegt werden soll. Es scheint aber auch von Spieleentwicklern abzuhängen, ob und in welchem Umfang das Feature zum Einsatz kommt.

PS5-Controller: Mittendrin statt nur dabei

Der noch namenlose PS5-Controller (wahrscheinlicher Name: DualShock 5) wird in der Lage sein, haptisches Feedback zu vermitteln. Hinzu kommen Analog-Trigger mit variablem Widerstand. Auf diese Weise soll das Pad den Spieler spüren lassen, ob er einen Bogen spannt, über eine Schotterpiste rast oder durch Schlamm robbt.

Darüber hinaus denkt Sony über einen revolutionären Multiplayer-Modus nach. Die Idee: Mehrere Spieler teilen sich die Steuerung einer einzigen Spielfigur. Eine integrierte Lösung für rundenbasierte Games ist ebenso möglich. Es ist aber noch offen, ob es sich hier nur um Gedankenspiele handelt oder ob die PS5 tatsächlich mit den beschriebenen Features aufwarten wird.

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Abwärtskompatibel zur PS4

Fest steht, dass die PS5 abwärtskompatibel zur PS4 sein wird. Offen ist dabei allerdings, in welchem Umfang. Bislang ist nicht davon die Rede, dass alle Spiele auch auf der neuen Konsole laufen sollen. Möglicherweise werden nur ausgewählte Titel auf der neuen Hardware spielbar sein. Welche Next-Gen-Titel ansonsten zu erwarten sind, erfährst Du in unserer Spieleübersicht für PS5.

Noch unbestätigt sind Gerüchte zur Abwärtskompatibilität der Controller: PS4-Pads sollen angeblich auch an der PS5 funktionieren, wie RespawnFirst in Erfahrung gebracht haben will.

Würdest Du Dir die PlayStation 5 kaufen? Oder bist Du mit der PlayStation 4 noch zufrieden? Verrate es uns in den Kommentaren.

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