Mann checkt die Instagram-App auf seinem Smartphone.

Connecting4Good: Die besten Foodsharing-Apps für Lebensmittel-Retter

Laut ein­er Studie des WWF lan­den jährlich 18 Mil­lio­nen Ton­nen Lebens­mit­tel in der Müll­tonne.  In unser­er Rei­he #Connecting4Good zeigen wir Dir heute, wie Du mit Food­shar­ing-Apps der Lebens­mit­telver­schwen­dung ent­ge­gen­wirkst und dabei auch noch Geld sparst.

Für Dich ist es vielle­icht Food­shar­ing, wenn Du Deinem Kumpel eine Apfelschor­le anbi­etest. Oder Deinem Date an der Pommes­bude liebevoll eine Pommes abgib­st. Aber Food­shar­ing kann so viel mehr. Vor allem Lebens­mit­telver­schwen­dung ver­mei­den und die Umwelt ret­ten.

Too Good To Go: Die Foodsharing-App für Lecker-Schmecker

Bei Too Good To Go geht es darum, Food­shar­ing und Schnäp­pchen­jagd zu verbinden. Kurz: Restau­rants bieten über­schüs­siges Essen nach Laden­schluss zum Sym­bol­preis an. So springt für Dich gün­stiges Sushi, Snack­erei und anderes Essen raus und Restau­rants müssen nicht so viel in die Biotonne hauen.

Dazu schaust Du in der App ein­fach, welche Restau­rants in Dein­er Stadt dabei sind. Reservierst Du Dir eine Food­box, bekommst Du auf Deinem Smart­phone ein Zeit­fen­ster angezeigt, in dem Du das Essen abholen kannst. Das ist meis­tens kurz vor Laden­schluss, manch­mal auch in der Mit­tagspause.

Und weil junge Start-up-Berlin­er aus Däne­mark irgend­wie telegen sind, hat sich das Pri­vat­fernse­hen auch schon auf sie gestürzt. Hier der TV-Beitrag zur Food­shar­ing-App Too Good To Go.

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Na, auch Hunger bekom­men? Dann ein­fach die App kosten­los down­load­en, für Android oder Apple iOS.

ResQ Club: Foodsharing- und To-Go-Alternative für gesunde Ernährung

Der ResQ Club (gesprochen Res­cue Club) will Food­shar­ing und gesun­des, nach­haltiges Essen verbinden. Die teil­nehmenden Restau­rants, Bars und Shops zeich­nen sich durchgängig durch beson­dere Kreativ­ität und einen bewussten Umgang mit Zutat­en aus. Ein paar von ihnen wer­den im  neuen ResQ-Blog vorgestellt.

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Das Ange­bot von ResQ Club gewährt Dir 40 bis 70 Prozent Rabatt auf aus­gewählte Speisen bei der teil­nehmenden Gas­tronomie. Die Bezahlung passiert via Pay­Pal oder Kred­itkarte. Du checkst in der App oder im Web die Ange­bote in Dein­er Umge­bung, reservierst und bekommst dann einen Abholzeitraum genan­nt.

Das Ange­bot geht in den teil­nehmenden Städten von Sushi über veg­ane Snacks bis hin zu ökol­o­gisch bewusstem Naschw­erk. Eben jene teil­nehmenden Städte sind hierzu­lande noch recht über­schaubar: Berlin und Duis­burg. Wenn Du in ein­er der bei­den Städte wohnst und selb­st mal auf Food­shar­ing-Schnäp­pchen­jagd gehen willst, kannst Du das mit­tels ResQ-Android-App und natür­lich auch für Apple iOS.

Olio: Die Foodsharing-App für die Nachbarschaft

Soziale Net­zw­erke – wir reden natür­lich von Face­book – haben mit­tler­weile diverse „Lebens­mit­tel ret­ten in XY“-Gruppen. Diese bedi­enen vornehm­lich die zwei großen Food­shar­ing-Mod­elle: Verteilung und Abhol­ung. Zur Verteilung kom­men wir später. Bei der Food­shar­ing-App Olio geht es um die Abhol­ung – von Nach­bar zu Nach­bar.

Glaubt man der san­ften Erzählstimme und den kulleräugi­gen Car­toon­fig­uren im fol­gen­den Video, richtet sich Olio vor allem an Leute, die Men­schen und Shops in ihrer Nach­barschaft unter­stützen wollen.

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Du hast zu viel geback­en? Dein Garten wirft mehr Obst ab, als Du alleine über den Garten­za­un wer­fen kannst? Du hast wieder ein­mal zu viel gekocht? Dann ist Olio eine ele­gante Vari­ante, um Speis und Trank nicht weg­w­er­fen zu müssen.

Du machst ein­fach ein Foto, zum Beispiel von Deinen Cup­cakes, schreib­st das Wichtig­ste dazu (Schwarzwälder-Kirsch-Cup­cakes, mit Wal­nüssen, totleck­er, etwa 2000 Kalorien/Stück) und stellst es in der Food­shar­ing-App ein. Wenn jemand aus Dein­er Nach­barschaft aufmerk­sam wird, kann er Dich über die App anschreiben und einen Abholter­min vere­in­baren. Snap, click, eat. So ein­fach kann Food­shar­ing sein.

Lokales Foodsharing und seine Apps

Viele Städte, unab­hängig von der Größe, haben mit­tler­weile eigene Food­shar­ing-Net­zw­erke. Und die funk­tion­ieren bei anständi­ger Pflege ganz gut. Ein Beispiel aus der Prax­is: Lebens­mit­tel ret­ten Magde­burg betreibt derzeit bere­its acht Lebens­mit­telverteil­er. Das sind Kühlschränke und Sta­tio­nen, in die Du Deinen Über­schuss rein­le­gen kannst, aber auch etwas ent­nehmen kannst – je nach Bedarf. Außer­dem gibt es meis­tens Box­en für Brot und Brötchen der diversen Back­stuben und Back­shops.

Die Frei­willi­gen fahren mit dem Las­ten­rad die einge­tra­ge­nen Einzel­händler ab und verteilen die „Beute“ sin­nvoll auf die einzel­nen Sta­tio­nen. Dazu gibt es regelmäßig Aktio­nen, bei denen gemein­sam leck­er gekocht und eingekocht wird.

Die passenden Apps zu solchen Net­zw­erken informieren über die Stan­dorte der Verteil­er – auch „Fairteil­er“ – und liefern im besten Fall auch aktuelle Bilder mit dem Inhalt. Wie so eine App ausse­hen kann, siehst Du gut anhand der Food­shar­ing Magde­burg App. Denn ein gut funk­tion­ieren­des Food­shar­ing-Net­zw­erk kann dur­chaus in Koop­er­a­tion mit lokalen Ange­boten einen inter­es­san­ten Event-Charak­ter bekom­men.

GigaCube

Foodsharing.de: Essenskörbe und Fairtailer in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Ein­er der ein­fach­sten Anlauf­punk­te für Food­shar­ing ist die Seite Foodsharing.de. Die Web­site ver­ste­ht sich als Com­mu­ni­ty. Auch Öster­re­ich und die Schweiz sind im Net­zw­erk vertreten. Das ganze Mod­ell basiert auf Ehrenämtern und frei­willi­gen Helfern. Als zen­trale Plat­tform leis­tet Foodsharing.de mit­tler­weile auch auf Fes­ti­vals und anderen Ver­anstal­tun­gen Aufk­lärungsar­beit und kon­nte seit der Grün­dung 2012 schon über 78 Ton­nen Lebens­mit­tel vor der Ver­schwen­dung ret­ten.

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Auf der Web­site gibt es die Möglichkeit, sich zu informieren, Essen­skörbe anzu­bi­eten oder zu erhal­ten und auf der Karte nachzuschauen, wo Deine näch­ste Food­shar­ing-Möglichkeit auf Dich wartet. Um fair zu sein: Hier würde man sich noch ein wenig mehr Ver­net­zung wün­schen, denn iro­nis­cher­weise find­et sich das eben erwäh­nte Beispiel „Magde­burg“ nicht auf der Karte. #Share­To­geth­er

foodsharing apps

„Zu gut für die Tonne!“: Die App zur Bundesinitiative

„Zu gut für die Tonne!“ nimmt die Essensver­schwen­dung da auf, wo sie passiert: bei uns. Das Bun­desmin­is­teri­um für Ernährung und Land­wirtschaft startete die Ini­tia­tive Zu gut für die Tonne! bere­its 2012.

Mit umfan­gre­ich­er Pressear­beit, unter anderem an Schulen, soll der Lebens­mit­telver­schwen­dung vorge­beugt wer­den. Und zwar ohne dabei mit dem Fin­ger zu zeigen. Fakt: Weltweit fliegen knapp ein Drit­tel aller pro­duzierten Lebens­mit­tel in den Müll.

Eine riesige Rezept­daten­bank mit Rezepten von Spitzenköchen macht „Reste essen“ wieder attrak­tiv. In der App für Android und Apple iOS find­est Du das Ange­bot über­sichtlich auf­bere­it­et. Wenn Du das näch­ste Mal in der Bahn zum Super­markt sitzt, weil Du denkst, Dein Kühlschrank gäbe nichts mehr her, scrollst Du vielle­icht mal durch die App und schaust, ob sich der Inhalt nicht doch noch in ein schmack­haftes Gericht ver­wan­deln lässt.

Hier find­est Du weit­ere span­nende fea­tured-Artikel zum The­ma #Connecting4Good.

Hilf Vodafone die Welt ein bisschen besser zu machen!

Kennst Du ein Pro­jekt, eine App, ein Gad­get oder eine tech­nis­che Inno­va­tion, die wir im Rah­men dieser Rei­he unbe­d­ingt vorstellen soll­ten? Dann hin­ter­lasse uns Deinen Kom­men­tar. Vielle­icht han­delt unsere näch­ste #Con­nect­ing4­Good-Sto­ry ja davon? 

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