Frau in Smart Factory telefoniert

Smart Factory

Eine Smart Factory ist eine intelligente Fabrik, in der die gesamte Produktionsumgebung vernetzt ist. Fertigung und Logistik sind digitalisiert und selbstorganisiert. Mit diesem Trend, der auch 4.0 genannt wird, reagieren Industrie-Unternehmen auf neue Herausforderungen. Märkte verändern sich immer schneller, sodass die Industrie flexibler reagieren muss. Auch steigende Kundenerwartungen können durch eine smarte Produktion schneller bedient werden.

quote field
Unser 5G Whitepaper

In unserem 5G Whitepaper lesen sie alles, was Sie über die neue 5G-Technologie wissen müssen. Von prägnanten Kennzahlen über interessante Infografiken bis hin zu echten Anwendungsbeispielen.

Grafik: 5G Störer

Die technologischen Grundlagen

Die wichtigsten Technologien für eine Smart Factory sind das Internet of Things (IoT) und 5G. Mit IoT können Maschinen und Anlagen Daten austauschen. Dank 5G werden dabei Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gigabit/s erreicht. Durch sehr geringe Latenzzeiten sind Anwendungen in Echtzeit möglich. Und unsere mobilen privaten Netze ermöglichen optimale Lösungen für individuelle Kundenanforderungen. Vom eigenen privaten Unternehmensnetz bis zu garantierten Verfügbarkeiten des öffentlichen Vodafone-Netzes kann der Kunde je nach Use Case und Bedarf Datenmenge, Latenz und Bandbreite wählen.

Futuristisch anmutende Fabrik von oben Futuristisch anmutende Fabrik von oben

Die Vorteile von Smart Factory

Steigerung der Effizienz
Mit IoT können Abläufe in Produktion und Logistik effizient aufeinander abgestimmt werden. Dadurch werden auch potenzielle Ausfallzeiten minimiert.

Hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
5G Network Slicing ermöglicht es, das Netz individuell an den Kunden und seine Bedürfnisse anzupassen.

Lokalisieren einzelner Elemente während der Produktion
Immer zu wissen, wo genau Werkzeuge und Produkte im Herstellungsprozess sind, hilft Unternehmen, den Produktionsprozess optimal zu überwachen. 

Verbessertes Qualitätsmanagement
Durch Technologien wie Augmented Reality stehen bei Qualitätsprüfungen zusätzliche Informationen bereit. So können Kontrollen präziser durchgeführt werden.

Frau in Smart Factory überwacht Produktion Frau in Smart Factory überwacht Produktion

Die Anwendungsfelder von Smart Factory

In einer Smart Factory können viele Prozesse automatisiert und vernetzt sein:

  • Forschung und Entwicklung: Hier kommen zum Beispiel holografische Modelle, Mixed Reality und virtuelles Co-Working zum Einsatz. So lassen sich Prototypen eingehend auf mögliche Schwächen testen und optimieren, bevor Anlagen und Teile in Auftrag gegeben werden.
  • Eingangslogistik: Aufeinander abgestimmte Maschinen mit 5G-Anbindung, autonom fahrende Roboter und Tracking per RFID unterstützen eine intelligente Warenwirtschaft.
  • Produktion: 5G und Narrowband-IoT ermöglichen zum Beispiel Predictive Maintenance. So können Maschinen und Anlagen bedarfsgerecht gewartet werden. Zudem können Produktionsdaten in Echtzeit übertragen werden, um potenzielle Fehlerquellen zu identifizieren und so Ausfallzeiten zu minimieren.
  • Ausgangslogistik: Die Ausgangslogistik wird durch RFID-Tracking und umfassende Vernetzung der Lagerwirtschaft mit der Produktion genauso erleichtert wie die Eingangslogistik. Detaillierte Zustandsanalysen unterstützen außerdem das Qualitätsmanagement.

Smart Factory in der Praxis

Schließen
Play Video
e.GO Auto

e.GO

In ihrer Smart Factory nutzt die e.GO Mobile AG Einblicke neue smarte Produktionsprozesse. Das Unternehmen stellt Elektrofahrzeuge für den städtischen Gebraucht her, bis zu 30.000 Modelle des "e.Go Live" im Jahr. Dabei ist die Fertigung der Elektrofahrzeuge vernetzt und automatisiert. e.Go arbeitet nach dem "Two Touch Factory"-Prinzip bei dem jedes Teil nur  bei der Anlieferung und beim Einbau angefasst wird. Dazwischen werden verschiedene Technologien genutzt, um eine effizientere Produktion zu ermöglichen:

  • Vernetzte Gabelstapler transportieren Materialien
  • Smarte Bildschirme zeigen den Mitarbeitern Informationen zum Produktionsablauf
  • Vernetzte Werkzeuge beugen fehlerhafter Montage vor
  • Autonome Transportzüge beschleunigen den Materialtransport
  • Vernetzte Hallentore öffnen und schließen automatisch
Mann überprüft Daten in Smart Factory

Unser Smart Factory Whitepaper

Im Whitepaper "So macht 5G Fabriken smart" lernen Sie die Bedeutung und die technischen Grundlagen von Smart Factory kennen. Sie sehen die Vorteile und Potenziale einer smarten Produktion. Und Sie erhalten Einblicke in die Smart Factory eines unserer Kunden.

Interesse an unserem Produkt? Oder noch Fragen?

Wir helfen Ihnen gern. Rufen Sie uns an, selbstverständlich kostenlos.

Beratung & Verkauf

Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr, außer an Feiertagen

Service & Support

Täglich, rund um die Uhr

Fragen und Antworten zu Smart Factory

  • Herausforderungen einer Smart Factory

    Effiziente Prozesse durch selbstständig arbeitende Roboter, Echtzeit-Steuerung vieler parallellaufender Prozesse, automatisierte Maschinenwartung und komplexe Datenauswertung in kürzester Zeit – die Vorteile und Anwendungsfelder einer Smart Factory sind so vielseitig wie umfangreich. Die Automatisierung der Produktionsumgebung hat aber auch große Herausforderungen, die die Betreiber einer intelligenten Fabrik meistern müssen. 

    Leistungsfähige IT-Infrastruktur: Damit die vielen Prozesse einer Smart Factory selbstorganisiert und wirtschaftlich funktionieren, müssen riesige Datenmengen verarbeitet werden. Besonders leistungsstarke und fortschrittliche IT-Systeme für Big-Data-Technologien sind in smarten Unternehmen eine Grundvoraussetzung, um diese Datenberge zuverlässig bearbeiten und verwalten zu können. Solche Systeme bereitzustellen, ist also eine der zentralen Aufgaben für die Betreiber einer flexiblen und wirtschaftlichen Smart Factory.

    Zuverlässige Kommunikation ? Machine-to-Machine: Für den Erfolg eines smarten Unternehmens ist es unverzichtbar, dass die vernetzten Maschinen für gewinnbringende Produktionsprozesse selbstständig und fehlerfrei miteinander kommunizieren können. Und zwar ohne regelmäßiges menschliches Eingreifen. Modernste Internet of Things-Technologien gewährleisten den reibungslosen Datenaustausch von Maschinen und Anlagen. Das Nutzen bestehender drahtloser Kommunikationsarten (z.B.  Bluetooth oder RFID) sowie das Entwickeln neuer, effizienter Informationstechnologien für IT-Systeme sind weitere Herausforderungen für eine Smart Factory. 

    Modernste cyber-physische Systeme: Zentrale Voraussetzung für das Funktionieren der Industrie 4.0 sind intelligente, vernetzte Systeme, die Produktions-, Wartungs- und Kommunikationsprozesse gezielt automatisiert steuern können. Die cyber-physischen Systeme (CPS) spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie gewährleisten das Zusammenspiel sowie den Austausch von Daten zwischen der vorhandenen Hardware sowie der intelligenten virtuellen Elemente.

  • Was ist eine Smart Factory?

    Eine reibungslose, effiziente und wirtschaftlich erfolgreiche intelligente Fabrik hat eine Reihe wichtiger Merkmale. Zentral ist die individualisierte Produktion: Maschinen und Anlagen führen Produktionskonzepte und -prozesse vollkommen selbstorganisiert aus, ohne dass ein Mensch eingreifen muss.

    Damit so eine vollautomatisierte Produktionsumgebung möglich wird, ist die intelligente Vernetzung interner Maschinen und Anlagen ein weiteres zentrales Merkmal von Smart Factorys und der Industrie 4.0. Auch die externe Vernetzung intelligenter Unternehmen spielt eine zentrale Rolle: So können die vernetzten Maschinen und Roboter auch mit den Komponenten weiterer am Produktions- oder Distributionsprozess beteiligten smarten Fabriken kommunizieren und komplette Produktionsabläufe gezielter steuern.

  • Funktioniert eine Smart Factory komplett automatisiert?

    Die Herstellung von individuellen Produkten, Massenproduktionen oder die Wartung der an der Produktion beteiligten Maschinen und Anlagen – in einer Smart Factory läuft der größte Teil der Prozesse dank innovativer 5G- und IoT-Technologien vollkommen automatisiert. 
    Ganz ohne menschliche Beteiligung funktioniert ein smartes Unternehmen aber trotzdem (noch) nicht:

    Denn auch wenn der eigentliche Produktionsprozess vollautomatisiert abläuft, liegen sowohl die Planung, Einrichtung und Gestaltung einer Smart Factory, als auch die Kontrolle, Auswertung und Verbesserung der Prozesse in Menschenhand. Trotz intelligenter Maschinen. Auch die Abstimmung und Kooperationen mit weiteren Unternehmen, die an der Produktion bzw. Distribution der jeweiligen Produkte beteiligt sind, wird derzeit – zumindest teilweise – noch von menschlichem Personal organisiert. 

  • Chancen einer Smart Factory

    Neben den bekannten Vorteilen einer Smart Factory wie Effizienzsteigerung, verbesserte Qualität und hohe Flexibilität bieten intelligente Fabriken noch eine Reihe weiterer Chancen.

    So ermöglicht eine intelligent vernetzte, selbstorganisierte Produktionsumgebung auch die gewinnbringende Herstellung abseits von Massenproduktionen. Individuelle und perfekte, auf Kundenbedürfnisse abgestimmte, Produkte können auch in kleineren Stückzahlen effektiv und wirtschaftlich produziert werden, denn die Maschinen und Anlagen entwickeln die perfekten Fertigungsprozesse nach Eingabe konkreter Zielvorgaben automatisiert und selbstständig. Dies ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber herkömmlichen und auf Massenherstellung optimierten Produktionsanlagen.

    Weitere Chancen einer Smart Factory sind z.B. die reibungslosere Zusammenarbeit über mehrere Unternehmensstandorte hinweg, die Auslagerung komplexer Arbeitsprozesse in die Cloud sowie die Ableitung innovativer und heute noch unbekannter Geschäftsmodelle.