Umweltschutz & Nachhaltigkeit: Die grüne Seite der Digitalisierung

Digitales Business

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Datum 12.01.2016
Lesezeit 3 Min.

Umweltschutz & Nachhaltigkeit: Die grüne Seite der Digitalisierung

Die Themen Nachhaltigkeit und umweltfreundliches Handeln gewinnen für Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Vor allem der digitale Wandel erleichtert es Unternehmen entsprechende Maßnahmen effizient umzusetzen. Sie leisten damit nicht nur einen Beitrag zur Umweltschonung, sondern können auch nachhaltig ihre Kosten senken.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind längst keine Themen des privaten Alltags mehr. Öffentlichkeit und Medien erwarten auch von Unternehmen soziale Verantwortung zu übernehmen und sich für nachhaltiges Wirtschaften einzusetzen. Unternehmen sind bemüht diese Erwartungen zu erfüllen und erlauben einen größeren Einblick in ihre Maßnahmen zur Nachhaltigkeit sowie ihre Wirkung auf die Umwelt. Sie profitieren durch ihr Engagement zudem von einem positiven Image in der Öffentlichkeit.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit durch effektive Technologien 

Mit der Stärkung des Umweltbewusstseins in der Öffentlichkeit ging auch eine Sensibilisierung für das Thema Energieverbrauch in der IT einher. Seit Anfang der Neunziger Jahre kennzeichnet das „Energy-Star“ Logo energiesparende Geräte und wird seit 2003 in Europa für elektronische Geräte verwendet, die die Bestimmungen der EU-Verordnung erfüllen. Seit dieser Zeit haben sich zahlreiche Technologien durchgesetzt, die Computer in den Ruhe-Modus zu versetzen und Monitore automatisch abschalten, wenn diese nicht gebraucht werden. So wird der Gedanke des Umweltschutzes immer weiter gestärkt und gleichzeitig die Nachhaltigkeit unterstützt. Gartner und Fujitsu haben in Studien nachgewiesen, dass im Lebenszyklus eines Computers, der größte Energiebedarf bei der Herstellung entsteht und plädieren daher für einen längeren Lebenszyklus bei Rechnern, als wichtigste Energiesparmaßnahme. Allerdings beißt sich dies mit den Innovationen der Industrie, die dazu führen, dass Computer alle vier bis fünf Jahre erneuert werden. Dennoch haben bereits diese Optimierungen dazu geführt den Energieverbrauch in Unternehmen zu senken und zeigen die ersten Bemühungen für ein umweltbewussteres Wirtschaften.

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Die grüne Seite des digitalen Wandels

Der digitale Wandel hat mit seinen neuen technologischen Möglichkeiten einen nachhaltigen Nutzen für den Umweltschutz gebracht. Die Digitalisierung führt zu modifizierten Unternehmensprozessen und ermöglicht Kosteneinsparungen und Effizienzverbesserungen. Vom papierlosen Büro, über Videokonferenzen, Online-Bestellungen, Online-Trainings, Energie-Management (z.B. „Home-Automation“) sehen wir zunehmend die Etablierung von Prozessen, die die natürlichen Ressourcen schonen und dem Umweltschutz dienen. Auch die modernen Möglichkeiten aus dem Home-Office zu arbeiten, haben einen positiven Effekt auf die Energie-Bilanz eines Unternehmens. Ebenso hilft der Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen und „best practices“, energiesparende Technologien in den eigenen Prozessen zu etablieren.

Obwohl der Energiebedarf für IT steigt, so hat die Reduktion von Geschäftsreisen und Papier einen weit größeren Hebel, der sich gerade für Mittelständler und das Kleingewerbe positiv in der CO2-Bilanz bemerkbar macht. Alleine die Umstellung, dass Rechnungen heute digital verschickt werden können, spart Unmengen an Papier. Es sind diese Materialkosten, die in der Regel den größten Kostenpunkt im Unternehmen darstellen und als Faktor unterschätzt werden. Reduziert ein Unternehmen den Bedarf an seine Ressourcen, können Kosten dauerhaft gesenkt und zugleich die Umwelt geschont werden – eine Win-Win-Situation. Wirtschaftliche Nachhaltigkeit gehört mittlerweile zur Philosophie vieler Unternehmen und die Relevanz von energie-effizienten und umweltfreundlichen Technologien wird auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.

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