Vodafone IoT News

Technologie

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Datum 27.08.2018
Lesezeit 4 Min.

Vodafone IoT News

Hier präsentieren wir Ihnen monatlich neue relevante News zum Internet der Dinge.

August 2018:

Billionenmarkt Smart Cities: Vollvernetzte Städte, so genannte Smart Cities, könnten laut Frost & Sullivan bis zum Jahr 2025 einen Markt von 2 über Billionen US Dollar schaffen. Obwohl US-amerikanische Smart Cities derzeit noch den Markt beherrschen, so könnte sich das in den nächsten Jahren ändern. Vor allem China investiert bereits kräftig und verfügt seit diesem Jahr über 500 intelligente Pilotstädte. (Frost & Sullivan). Auch Vodafone arbeitet an smarten Städten. Aktuell wird in Deutschland dafür ein spezielles Maschinennetz (Narrowband IoT) ausgebaut: Ein Netz für smarte Städte und Industriehallen. Heute funkt Narrowband IoT bereits in mehr als 2.700 Städten. Bis September will Vodafone das Maschinennetz großflächig in ganz Deutschland aktivieren – rund 90 Prozent des LTE-Netzes sollen dann bereit sein für die Technologie.

Bessere Diagnostik durch IoT: Das Internet of Medical Things (IoMT) kann den Gesundheitssektor langfristig verändern, die Patientenversorgung verbessern und so deutlich effizientere Prozesse schaffen, so Deloitte. Insgesamt beträgt allein der europäische IoMT Markt bereits 12 Milliarden US Dollar – Tendenz steigend. Aufholbedarf gibt es vor allem bei neuen Kooperationen – beispielsweise mit Universitäten oder Instituten. Außerdem müssten sich auch mehr Ärzte auf den Wandel einlassen, so Deloitte. (Deloitte)

Connected Cars Nachfrage steigt: Eine Studie von Counterpoint Research schätzt, dass bis 2022 über 100 Mio. vernetzte PKW weltweit verkauft werden. Auch die Daten der vernetzten Autos gewinnen zunehmend an Wert: Versicherer, Automobilhersteller und Unternehmen könnten Verhaltensdaten analysieren und so direkte Informationen über das Fahrverhalten und das Risikoprofil einer Person liefern. Ein denkbarer neuer Markt wäre auch die Einbettung von passenden, nutzerrelevanten Informationen in Navigationssoftware und GPS-Systemen. (Focus)

Mehr oder weniger IoT Standards? Der IEEE, der globale Berufsverband von Ingenieuren aus den Bereichen Elektrotechnik und IT, ist sich uneinig. Vor allem im Security-Bereich wären einheitliche Standards und Security-Labels empfehlenswert, so Hermann Brand vom IEEE. IoT ist die Basis für grundlegende Vernetzung und verbindet alles miteinander. Dafür braucht es in Zukunft Standards – zumindest für verschiedene Problembereiche, so der Experte. Gegenwind kommt zum Beispiel von Open-Source-Berater Ralf Schlatterbeck. Für ihn ist in der IoT-Branche noch „Vieles im Fluss“. IoT-Standards würden den Fortschritt und den Wettbewerb nur hindern und könnten im Konkurrenzkampf mit China ein Rückschlag sein, so Schlatterbeck. (futurezone)

 


Juli 2018:

IoT-Plattformen boomen: 43 Prozent der deutschen Industrieunternehmen nutzen bereits eine IoT-Plattform. (Bitkom) Auch maßgeschneiderte Vodafone IoT-Plattformen und Lösungen werden immer beliebter.

Immer mehr Narrowband-IoT: Vodafones Maschinennetz – die Infrastruktur für das Internet der Dinge – funkt mittlerweile in 2.200 deutschen Städten – und der Trend hält weiter an. Aktuell kommen fast täglich 50 neue Stationen hinzu. Vodafone will bis Ende September Narrowband-IoT in 90 Prozent seines LTE-Netzes in Deutschland anschließen. Damit ließen sich theoretisch bis zu 4 Milliarden Gegenstände gleichzeitig vernetzen. Das Maschinennetz macht die Vernetzung sogar an Orten möglich, wo Mobilfunk sonst nur sehr schwer vordingen kann – beispielsweise im Keller unter der Erde oder hinter Betonwänden.  (Vodafone)

Digitalisierung im Gesundheitswesen: Bitkom-Präsident Berg schlägt eine neue „Bundesagentur für Digitalisierte Medizin“ vor. Vor allem in der medizinischen Forschung sieht Berg großes Potential. Auch wenn der Grundstein mit dem neuen E-Health-Gesetz nun gelegt wurde, möchte der Bitkom-Präsident die Implementierung beschleunigen und die Gesamtstrategie nach vorne bringen. Die bestehenden Verfahren seien nicht ausreichend, etwa um Rahmenbedingungen für Interoperabilität und Datensicherheit zu schaffen, so Bitkom-Präsident Achim Berg. „Eine Bundesagentur für Digitalisierte Medizin kann Rahmenbedingungen für technische und semantische Interoperabilität und zur Umsetzung von Datenschutz- und Datensicherheitsvorgaben schaffen.“ (Bitkom)

Zukunftsweisende Zusammenarbeit: Im Rahmen des deutsch-chinesischen Gipfels in Berlin schlossen chinesische und deutsche Unternehmen 22 neue Abkommen  in Sachen Internet of Things und Autonomes Fahren. Vor allem deutsche Autobauer zeigten sich interessiert und in regem Austausch mit chinesischen Tech-Konzernen. Die erarbeiteten Konzepte, die zunächst für den chinesischen Markt entworfen werden, sollen später auch auf Deutschland umgemünzt werden. Ziel ist die verbesserte Sicherheit und ein optimierter Verkehrsfluss bei autonom gesteuerten Fahrzeugen. (Spiegel)

Sicherheit durch IoT: Die chinesische Metropole Wuhan rüstet auf: Seit in 560.000 Elektrorollern smarte Chips verbaut sind, melden die Behörden einen Rückgang der Diebstahlquote um 40 Prozent. Die Chips schlagen unter anderem beim Besitzer Alarm, wenn das Gefährt die GPS Koordinaten ändert oder andere Auffälligkeiten auftreten. (yicaiglobal)


Narrowband-IoT


Juni 2018:

 

Bessere Versorgungskette: IoT hilft bei der Bekämpfung von Hungersnot weltweit (IC Insights)

Automotive first: IoT in vernetzten Fahrzeugen verspricht 2018 Wachstumsrate von über 20% (IC Insights)

Motor der Wirtschaft: IoT-Markt wächst in diesem Jahr auf 93,9 Mrd. Dollar
Bis 2023: 3,5 Milliarden IoT-Mobilfunkverbindungen weltweit prognostiziert (Ericsson Mobility Report 2018)

 

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