Vodafone IoT News

Technologie

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Datum 25.06.2020
Lesezeit 7 Min.

Vodafone IoT News

Entdecken Sie monatlich neu unsere Vodafone IoT News: Hier zeigen wir jeden Monat die spannendsten Neuigkeiten rund um das Internet der Dinge, ganz egal ob neue Geschäftsmodelle, Statistiken oder aktuelle Fakten.

Juni 2020

Mit IoT aus der Corona-Krise: Fast jedes fünfte kleine und mittelständische Industrieunternehmen in Deutschland sieht in der Digitalisierung eine Chance, um die Covid-19-Pandemie erfolgreich oder weitgehend unbeschadet zu überstehen. Für 18,9 Prozent sind moderne Technologien wie IoT und künstliche Intelligenz (KI) somit „wichtiger als je zuvor“. Das ist das zentrale Ergebnis einer neuen Studie von techconsult im Auftrag von Microsoft Deutschland. Vier von zehn Unternehmen nannten die „Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse“ (41,8 Prozent) oder „innovative Produkt-Weiterentwicklung“ (39,8 Prozent) als beste Lösung für die Krisenbewältigung. Für die Umfrage führte techconsult 196 Online-Interviews mit Geschäftsentscheider*innen und IT-Expert*innen aus der Industrie, die aus einem deutschlandweiten Panel ausgewählt wurden. (Microsoft

Vodafone Campus-Netz: 5G für die Industrie 4.0: Mit „Vodafone Business Campus Private“ stellt Vodafone das erste 5G-Produkt für die Industrie 4.0 vor. Das individuell anpassbare, skalierbare 5G-Mobilfunknetz  ermöglicht es Mittelständlern und Großkonzernen, ihre Standorte flexibel zu vernetzen. Das Angebot kann in vier Modellen genutzt werden: „Campus Private Indoor“ stellt ein lokales 5G-Netz für Indoor-Standorte wie einzelne Produktionshallen bereit. „Campus Private Kombi“ bringt 5G auf Innen- und Außenflächen. Die Modelle sind mit der übergreifenden Mobilfunk-Infrastruktur von Vodafone kombinierbar, sodass Mitarbeiter auch Daten- und Telefonie-Services nutzen können. Zentraler Baustein der 5G-Campus-Netze ist die Vodafone RedBox, die in Zusammenarbeit mit dem Technologiepartner Ericsson entwickelt wurden. (Vodafone)

 IoT als Herausforderung für IT-Abteilungen: Das Internet of Things ist für IT-Abteilungen derzeit die größte Herausforderung. Das gaben knapp 54 Prozent der deutschen IT-Administratoren bei einer Umfrage des Monitoring-Spezialisten Paessler an. Da durch die Zunahme der vernetzten Geräte die Netzwerke immer weiter wachsen, gebe es auch mehr Einfallstore für mögliche Schwachstellen. Für Netzwerkverantwortliche werde es somit wichtiger, aber auch schwieriger, IT und IoT übergreifend im Blick zu behalten. Zugleich steigen die  Datenmengen, die IT-Admins verwalten müssen. So benennen viele der Befragten Data Storage (46 Prozent) und Big Data (42 Prozent) als weitere Themen, die in IT-Abteilungen eine immer größere Rolle spielen. An der Umfrage nahmen weltweit mehr als 2.300 IT-Administratoren aus KMU und Konzernen teil. (Bigdata Insider)

Alexa jetzt auch für deutsche Autos: Amazon bringt seine Sprachassistentin Alexa nun auch in deutsche Autos. Die Lautsprecher-Box „Echo Auto“ kann per Stecker oder Bluetooth im Fahrzeug angeschlossen werden und soll als Schaltzentrale im vernetzten Auto dienen. Acht Fernfeld-Mikrofone ermöglichen die Spracherkennung trotz potenzieller Störgeräusche. Damit setzt Amazon auf einen wachsenden Trend in der Automotive-Branche. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft McKinsey werde der Markt für Autosoftware bis 2030 von 34 Milliarden auf rund 84 Milliarden US-Dollar wachsen. Für immerhin 20 Prozent der amerikanischen Autofahrer ist die Qualität des Sprachassistenten schon jetzt ein Kriterium beim Autokauf, ermittelte die Marktforschungsfirma Voicebot.ai. (Handelsblatt)

Monitoring zur Absicherung von IoT-Geräten: Das AV-TEST Institut ergänzt in Kooperation mit dem eco Verband das Datenspektrum seiner Threat Intelligence Plattform „AV-ATLAS“. Echtzeit-Monitoring-Daten von IoT-Geräten und Services sollen Herstellern künftig helfen, die IoT-Sicherheit zu verbessern. Basis der Datenerfassung sind vier sogenannte HoneyPot-Systeme, die den größtmöglichen Bereich derzeit eingesetzter IoT-Systeme abdecken. Das neue Analysesystem informiert nicht nur über die Herkunft und den zeitlichen Ablauf von IoT-Angriffen, sondern bestimmt auch die eingesetzte Malware, benennt die IP-Adressen der Angreifer, die verwendeten Login-Daten, die ausgeführten Befehle sowie hochgeladene Dateien. IoT-Anwender und Hersteller können die Basisversion des IoT-Monitorings von AV-ATLAS ab sofort kostenlos nutzen. (eco)

Mai 2020

Deutschlands Fabriken werden immer digitaler: Fast sechs von zehn Industrieunternehmen in Deutschland (59 Prozent) nutzen digitale Anwendungen der Industrie 4.0. In jedem vierten Großunternehmen kommt bereits künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz. Das ergab eine repräsentative Bitkom-Studie zur Digitalisierung der deutschen Industrie. Demnach sehen 94 Prozent der Befragten in der Industrie 4.0 die Voraussetzung für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Bei knapp drei Viertel (73 Prozent) aller produzierenden und verarbeitenden Betriebe wandelt der digitale Fortschritt ganze Geschäftsmodelle. Bitkom-Präsident Achim Berg sieht in der Digitalisierung auch eine Chance aus der Corona-Krise. Im Auftrag des Digitalverbands Bitkom wurden 552 deutsche Unternehmen ab 100 Mitarbeitern befragt. (Bitkom)

Besucher-Ampel für Corona-Vorgaben: Damit Händler und Gastronomen die aktuellen Regelungen der maximalen Kunden- und Gästezahl in ihren Betrieben leichter einhalten können, bietet Vodafone eine spezielle Besucher-Ampel an. Die IoT-Lösung zählt Besucher an Ein-und Ausgängen von Geschäften, Gastronomiebereichen und Restaurants automatisch, optimiert den Ablauf beim Einlass und hilft dabei, die Wartezeiten für Kunden und Gäste zu minimieren. Die Besucher-Ampel wird über das Mobilfunknetz eingebunden und ist in kürzester Zeit einsatzbereit. Über ein Web-Portal können Filialisten und Gaststättenbetreiber die anonym erfassten Daten einsehen und analysieren, um die Zutrittsregelungen gesetzeskonform und kosteneffizient zu erfüllen. (Vodafone)

Effiziente Bewässerung mit IoT: In Zusammenarbeit mit der IOTA-Stiftung hat der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) das Kooperationsprojekt „iotAgrar“ gestartet. Es beschäftigt sich mit neuen Möglichkeiten der sicheren Übertragung und Verarbeitung von IoT-Sensordaten im Gartenbau und der Landwirtschaft. Im Fokus steht die dezentrale Datenspeicherung (Distributed Ledger Technologie, DLT) über das Internet der Dinge. Mit einer Testinstallation auf Basis einer Wasseruhr soll zunächst die Echtzeit-Visualisierung der Daten getestet werden. Ziel ist es, den Nutzen von digitalen Wasseruhren für eine effiziente Bewässerung zu demonstrieren. Die gewonnenen Erkenntnisse und Netzwerke sollen für weitere Entwicklungen auf diesem Gebiet genutzt werden. (LLH)

IoT als Chance für den Immobilienmarkt: Das Internet der Dinge bringt in der Immobilienbranche neue Anwendungsmöglichkeiten hervor, um die Suche, den Kauf, Verkauf und die Vermietung von Immobilien zu erleichtern. IoT-Sensoren und intelligenten Geräte vereinfachen das Gebäudemanagement, ermöglichen vorausschauende Wartungsarbeiten und führen zu effizienteren Abläufen bei der Kaufanbahnung, was für Eigentümer finanzielle und ökologische Vorteile bietet. So kann zum Beispiel der Energieverbrauch gesenkt und die CO2-Bilanz der Immobilie verbessert werden. Zugleich tragen Smart-Home-Technologien für die Bewohner und Mieter zu mehr Wohnkomfort und Sicherheit bei. In der Summe steigert die Implementierung intelligenter Lösungen den Wert der Immobilie und kann zu Wettbewerbsvorteilen führen. (IoT for all)

Neuer Fonds investiert in Industrie-4.0-Start-ups: Zur Finanzierung von Start-ups der Industrie 4.0 haben das Venture-Capital-Unternehmen Redstone und der japanische Technologie-Investor SBI den Future Industry Ventures Fonds (FIV) gestartet. Bei dem Joint Venture handelt es sich um einen spezialisierten Sektor-Fonds mit Fokus auf europäische Start-ups, die Innovationen in Bereichen wie Smart Factory, Internet of Things und Industrie-Robotik nachhaltig voranbringen. Durch die Investitionsstrategie des FIV soll der Innovationsvorsprung europäischer Unternehmen gegenüber asiatischen Wirtschaftsnationen erhalten und ausgebaut werden. Das Zielvolumen des Fonds liegt bei 200 Millionen Euro. Neben den Initiatoren sollen sich weitere institutionelle Investoren und Corporates aus der europäischen Industrie am FIV-Fonds beteiligen. (Industry of Things)

April 2020

Bienenrettung mit IoT: Mit Hilfe von IoT-Technologie und künstlicher Intelligenz untersuchen Wissenschaftler bei dem „World Bee Project“ die globale Bienenpopulation, um deren weltweiten Rückgang besser zu verstehen. Die Forscher können durch den Einsatz von IoT-Sensoren umfangreiche Echtzeit-Daten zum Verhalten und der Gesundheit von Bienenkolonien in unterschiedlichen Regionen der Welt sammeln. Dabei analysieren sie auch Faktoren wie invasive Raubtiere, die eine Bedrohung für Bienenvölker darstellen. Die Ergebnisse sollen Landwirten, Regierungen und anderen Organisationen fundierte Einblicke in die Problematik geben und bei der Entwicklung von Lösungsansätzen helfen. Das World Bee Project ist die erste global koordinierte Initiative, die das Thema in einem internationalen Netzwerk erforscht. (Forbes)

Amazon Echo wird zum Vodafone-Handy: Mit dem neuen Vodafone OneNumber-Service können Mobilfunk-Kunden jetzt per Sprachbefehl über Alexa-fähige Geräten telefonieren. Der Amazon Echo-Lautsprecher dient dabei nicht wie bisher üblich als Freisprechanlage, sondern als Mobiltelefon, mit dem Nutzer Anrufe tätigen und entgegennehmen können. Wie mit dem Smartphone telefoniert der Kunde dabei über die Mobilfunk-Nummer seines Tarifs. OneNumber Calling mit Alexa steht vielen Vodafone-Kunden ab sofort kostenlos zur Verfügung. Bereits seit 2018 bietet Vodafone über die Amazon Alexa-App personalisierte Alexa-Skills für seine Kunden an. (Vodafone 


Web of Things offizieller W3C-Standard: Das World Wide Web Consortium (W3C) hat die beiden Spezifikationen WoT Architecture und WoT Thing Description zu offiziellen Webstandards für IoT-Anwendungen erklärt. Bei der WoT Architecture handelt es sich um konzeptuelles Framework, das auf zahlreiche Anwendungsfälle übertragbar ist. Die WoT Thing Description beschreibt die Metadaten und Interfaces eines sogenannten WebThing. 2017 hatte das W3C die Arbeitsgruppe Web of Things (WoT) gegründet, um einen einheitlichen Application Layer für Anwendungen im Internet of Things zu erstellen. Der WoT-Standard ist bereits in einige Projekte und Tools integriert. (heise online)

Grünes Licht für globales Satelliten-Netz: Das Space-Tech-Start-up Swarm hat nun alle notwendigen Genehmigungen für den Ausbau seines geplanten IoT-Netzwerkes erhalten. Bis zum Frühherbst 2020 sollen mehr als 30 Basisstationen in vielen Regionen der Welt in Betrieb genommen werden – auch in Deutschland. Nach eigenen Angaben sei es eines der größten Netzwerke an Bodenstationen, die ein Satelliten-Kommunikationsunternehmen je installiert hat. Eine erste Starterlaubnis für bis zu 150 Satelliten hat Swarm bereits im vergangenen Jahr erhalten. Insgesamt sind 600 geplant. Das globale Netz soll ausschließlich Internetzugang für vernetzte Geräte bieten und im Sommer zunächst in den USA starten. Der neue IoT-Dienst ist vor allem für die Logistikbranche interessant, da er unter anderem das Tracking von Logistikleistungen ermöglicht. (t3n)

Umfrage zu Industrial Internet of Things: Gerätevernetzung ist ein integraler Bestandteil der deutschen Industrie. Rund 70 Prozent der Unternehmen setzen inzwischen Technologien des Industrial Internet of Things (IIoT) ein. Das ergab eine neue Studie von OnePoll im Auftrag von Reichelt Elektronik. Der fokussierte Nutzen liege auf der Optimierung von Betriebsabläufen durch mehr Effektivität, Produktivität und Kosteneinsparungen. Über 80 Prozent aller Unternehmen, die bereits IIoT-Systeme implementiert haben, geben an, dass sich ihre Erwartungen erfüllt hätten. Die überwiegende Mehrheit (84 Prozent) plant eine Erweiterung der bestehenden Systeme innerhalb der nächsten zwölf Monate. Für die Studie wurden insgesamt 1.250 Entscheider europäischer Tech-Unternehmen befragt, darunter 500 aus Deutschland. (Industry of Things)

März 2020

IoT zur Unterstützung der Intensivmedizin: In Zeiten der Corona-Pandemie werden digitale und telemedizinische Dienste besonders stark nachgefragt. Bei der Behandlung von COVID-19 Patienten können zum Beispiel spezialisierte Intensivmediziner und sogenannte Visitenroboter per Audio-Video-Übertragung unterstützen. Auch Apps- und Web-Anwendungen vereinfachen die Kommunikation zwischen Arzt und Patient. IoT-Wearables ermöglichen währenddessen die Fernüberwachung von Vitaldaten. Diese telemedizinischen Angebote reduzieren das Infektionsrisiko sowohl für Patienten als auch für Ärzte und Praxismitarbeiter. (Deutsches Ärzteblatt)

EmergencyEye bei COVID-19 Verdachtsfällen: Zusammen mit Vodafone hat das Start-up „Corevas“ seinen telemedizinischen Service „EmergencyEye“ erweitert, um Hilfskräfte während der Corona-Pandemie zu entlasten und die Infektionskette zu unterbrechen. Der Dienst verbindet Patienten und Ärzte per Video-Chat und ermöglicht eine schnelle, qualifizierte Erst-Einschätzung aus der Ferne. Im Gegensatz zu anderen telemedizinischen Anwendungen funktioniert EmergencyEye ohne eigene App auf jedem Smartphone mit einer Internetverbindung. Vodafone hat für den UPLIFT-Partner „Corevas“ einen separaten Kommunikationskanal eingerichtet, um die Daten für den Video-Chat so schnell wie möglich und ohne zusätzliche Kosten für Mobilfunkkunden weiterzuleiten. (Vodafone)

 5G im Kampf gegen Covid-19: 5G birgt für die Verbesserung öffentlicher Gesundheitssysteme und die Bekämpfung  der COVID-19-Pandemie viele Vorteile. Zu dieser Erkenntnis kommen der Hardware-Hersteller Huawei und der Beratungs-Dienstleister Deloitte in ihrem nun veröffentlichtem Whitepaper „Combating COVID-19 with 5G“. Die beiden Partner  haben Fallbeispiele in China analysiert und präsentieren Lösungsansätze zur besseren Pandemie-Vorbeugung sowie -behandlung mit Hilfe von 5G-Technologie. Das Whitepaper verweist auf Schlüsselfähigkeiten des 5G-Netzes, wie etwa die hohe Bandbreite und geringe Latenz. Das Gesundheitssystem könne von einem effizienteren Datenaustausch bei der Patientenüberwachung, Datenerfassung und -analyse sowie bei der telemedizinischen Versorgung profitieren. (APA-OTS)

 Internet of Things per Satellit: Das Satelliten-Internet steht kurz vor seinem Comeback: Die amerikanische AST Group plant Mobilfunk-Dienste auf Basis sogenannter LEO-Satelliten (Low Earth Orbit). Diese benötigen durch ihre nähere Umlaufbahn deutlich weniger Sendeleistung und hätten eine niedrigere Latenzzeit als geostationäre Satelliten (GEO-Satelliten). Mobilfunkanbieter sehen in den neuen Diensten eine Möglichkeit, Lücken in der Netzabdeckung zu schließen. So könnten zum Beispiel IoT-Geräte in abgelegenen Regionen ohne Glasfaserleitungen via Satellit über das Maschinennetz Narrowband IoT kommunizieren. Das von AST geplante Satellitennetz soll auch direkte Verbindungen zu konventionellen Smartphones aufbauen können und diese zunächst mit LTE, später mit 5G versorgen. (Computerwoche)

 Kaspersky-Report zur IoT-Security: Rund 61 Prozent der weltweiten Unternehmen setzen auf IoT-Technologie trotz Herausforderungen hinsichtlich der Sicherheit. Das ergab eine aktuelle Studie des russischen Softwareanbieters Kasperky. Demnach hat der Einsatz von IoT-Systemen im Jahr 2019 in fast allen Branchen zugenommen. Die größten Anstiege mit je zehn Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entfielen auf das Gastgewerbe und das Gesundheitswesen. Spitzenreiter im Einsatz von IoT-Systemen sind die IT- und Telekommunikationsbranche mit jeweils 71 Prozent, gefolgt vom Finanzwesen (68 Prozent). In Deutschland nutzen laut der Studie 58 Prozent der befragten Unternehmen IoT-Plattformen für ihre Geschäftsanwendungen. Für die Kaspersky-Studie wurden knapp 5.000 Unternehmensentscheider in 23 Ländern befragt. (Kapersky)

Februar 2020

Bank der Dinge: IoT verbessert das Bankwesen: Das Internet of Things (IoT) bietet auch im Bankwesen viele Vorteile und könnte künftig Finanzdienstleistungen optimieren. Durch die intelligente Vernetzung von Touchpoints wie Geldautomaten, Online-Banking-Apps und neuen digitalen Services werden immer mehr IoT-Daten generiert. Diese können Banken nutzen, um Kundenbedürfnisse besser zu verstehen, ihre Gewohnheiten zu analysieren und das Kundenerlebnis durch maßgeschneiderte Dienstleistungen und personalisierte On-Demand-Produkte zu verbessern. Die IoT-Daten liefern einen vollständigen Überblick über die Finanzen und finanziellen Spielräume der Kunden, so dass diese fundierte Entscheidungen hinsichtlich ihrer Finanzgeschäfte treffen können. (CustomerThink

Erste 5G-Tankstelle Europas aktiviert: Vodafone und der Tankstellenbetreiber TOTAL kooperieren bei einem bislang einmaligen 5G-Projekt, um die digitale Tankstelle der Zukunft zu vernetzen. In Düsseldorf und Erfurt haben die beiden Partner die ersten 5G-Tankstellen Europas ans Netz gebracht. Alle digitalen Anzeigetafeln, WLAN-Hotspots, Kassenterminals und Sicherheitssysteme übertragen ihre Daten nun im 5G-Netz von Vodafone mit Bandbreiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde – also etwa zehn Mal schneller als mit einem herkömmlichen DSL-Anschluss. TOTAL-Kunden profitieren von schnellem Internet und mehr digitalen Services, beispielsweise beim mobilen Bezahlen per E-Wallet. (Vodafone)

Milliardenumsätze durch 5G und IoT: Das Forschungs- und Analyse-Unternehmen Juniper Research prognostiziert bis 2025 rund 8 Milliarden Dollar Umsatz durch IoT-Dienstleistungen in Kombination mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G. Das entspricht einem Wachstum von über 1.400 Prozent in den nächsten fünf Jahren. In der Studie wurden die Sektoren Automobil und Smart Cities als die wichtigsten Wachstumstreiber erkannt. IoT-Verbindungen über das 5G-Netz müssten als völlig neue Einnahmequellen betrachtet werden. Plattformbetreiber seien aufgefordert, ganzheitliche Dienste und Netzwerkmanagement-Tools einzuführen, mit denen IoT-Nutzer die erweiterten Funktionen von 5G-Verbindungen verwalten können. (Juniper Research)

Verkehrszählung per IoT-Technologie: In fünf europäischen Städten werden Verkehrsdaten künftig mittels IoT-Technologie erhoben. Bei dem EU-Projekt „Citizens Observing UrbaN Transport“ (WeCount) ermitteln smarte Sensoren die Anzahl und Geschwindigkeit passierender Fußgänger sowie Fahrzeugnutzer. Ziel ist, auf Grundlage der erhobenen IoT-Daten Lösungen zur Umwelt- und Verkehrsentlastungen zu entwickeln. Zunächst sollen 1.500 IoT-Messgeräte an freiwillige private und institutionelle Teilnehmer in Madrid, Dublin, Cardiff, Ljubljana und Leuven verteilt werden. Bei dem Projekt ginge es auch darum, die Bürgerinnen und Bürger zu aktivieren und in „das Zentrum der Debatte“ zu stellen. Das Forscherteam erhoffe sich davon eine noch größere Datenmenge, wenn sich auch andere Stadtbewohner dazu bereit erklärten, die Geräte an und in ihren Häusern zu installieren. (t3n)

Januar 2020

TÜV-Studie: Deutsche Firmen profitieren von IoT: Das Internet of Things gewinnt in deutschen Firmen weiterhin an Bedeutung und Reife. Das geht aus einer IoT-Studie unter der Regie von TÜV SÜD und IDG Research in Kooperation hervor. Wichtige Parameter wie die Anzahl der IoT-Projekte, deren Erfolgsquote und Investitionen in IoT-Technologie zeigen laut der Studie in eine Richtung: nach oben. Das größte Potenzial sehen Unternehmer demnach in Kostensenkungen. Insgesamt wurden 444 Entscheider aus der DACH-Region zu ihren Ansichten, Plänen und Projekten rund um das Internet of Things befragt. (TÜV SÜD)

Vodafone ist erneut IoT Leader laut Gartner: Bereits zum sechsten Mal in Folge hat Gartner Vodafone im Magic Quadrant als weltweit führenden Anbieter für IoT Connectivity Services anerkannt. Insgesamt bewertete das Marktforschungs- und Analyseunternehmen 18 internationale Anbieter hinsichtlich ihrer „Fähigkeit zur Ausführung“ und „Vollständigkeit der Vision“ im Magic Quadrant 2019. Als Leader definiert Gartner Unternehmen, die eine stabile Organisation mit einer klaren Vision der Marktrichtung pflegen und umfassende Portfolios von Netzwerkdiensten mit guter Servicequalität in weiten Regionen anbieten. Sie würden die Richtung des Marktes bestimmen, indem sie unter anderem neue Funktionen sowie Geschäftsmodelle entwickeln und diese im großen Maßstab einsetzen. (Vodafone)

Trendstudie: 5G als Basis für autonome Technologien: Eine Trendstudie von Reply zur „Economy of Autonomous Things“ zeigt, dass der Ausbau von 5G-Netzen eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Fortschritt autonomer Technologien ist. Die Studie beleuchtet die Entwicklung von der Automatisierung zu autonomen Maschinen wie Drohnen, Roboter und Fahrzeuge. Neben künstlicher Intelligenz (KI), Machine- und Deep-Learning-Systemen sowie Cloud- und Edge Computing ist die Echtzeit-Datenübertragung und -verarbeitung mittels 5G entscheidend für die erfolgreiche Implementierung autonom agierender Systeme in unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Auch Kostensenkungen bei Sensoren, Aktoren sowie Radar-, Lidar- und Kamerasystemen würden laut der Studie zum raschen Fortschritt autonomer Technologien beitragen. (Reply)

Scilly-Inseln planen effizienteres Energiemanagement dank IoT: Die britischen Scilly-Inseln wollen bis 2025 ein intelligentes Energiekontrollsystem einführen, das mittels IoT- und KI-Technologien eine effizientere Nutzung der lokal produzierten Energie ermöglicht. Das Smart-Island-Programm zielt darauf ab, das Energiesystem auf der Insel im Südwesten von England flächendeckend zu digitalisieren, um die CO2-Bilanz zu verbessern, die Stromkosten um 40 Prozent zu senken und zugleich 40 Prozent des Energiebedarfs durch erneuerbare Energie zu decken. Herzstück des Projektes ist eine cloudbasierte IoT-Plattform, die durch Echtzeit-Kontrolle und -Steuerung der intelligenten Stromnetze (Smart Grid) ein bedarfsgerechtes, effizienteres Energiemanagement ermöglicht. Im nächsten Schritt sollen Elektrofahrzeuge an das neue Energiesystem angeschlossen werden. Neben der Stromversorgung und -Erzeugung aus erneuerbaren Energiequellen sollen auch die Abfallentsorgung sowie Wasserwirtschaft enger miteinander verknüpft werden. (Industry of Things)

Open-Source-Lösung für IoT-Verschlüsselung: Die Schweizer Kryptografie-Firma Teserakt hat eine Open-Source-Lösung für die End-to-End-Verschlüsselung von IoT-Systemen entwickelt. Anfang des Monats stellte das Unternehmen die Software namens E4 auf der Real World Crypto Konferenz in New York vor. Diese soll eine maßgeschneiderte IoT-Sicherheitsumgebung schaffen, in der alle Daten zwischen den Geräten und ihren Herstellern verschlüsselt übertragen werden. Ziel ist es, Unternehmen eine umfassendere, individuell anpassbare Open-Source-Lösung bereitzustellen, bei der die Verschlüsselung alle digitalen Ebenen abdeckt, auf denen IoT-Daten übertragen und gespeichert werden. IoT-Hersteller sollen die Software einfach anpassen und in ihre digitale Infrastruktur implementieren können. (Wired)

IoT Trends 2020

30 Milliarden IoT-Geräte bis 2020: Ende 2018 waren rund um den Erdball bereits schätzungsweise 22 Milliarden IoT-Devices im Einsatz. Immer mehr der produzierten elektronischen Geräte werden zukünftig direkt mit Internetanschluss hergestellt. Prognosen zufolge werden im nächsten Jahr rund 30 Milliarden dieser IoT-Geräte weltweit im Einsatz sein. Dadurch entsteht ein riesiges Netz von miteinander verbundenen Geräten, das vom Smartphone bis zum Küchengerät reicht. Für das Jahr 2030 rechnet man mit einer Gesamtzahl von ca. 50 Milliarden IoT-Geräten. (Statista/ Strategy Analytics)

Bedeutungsgewinn von Edge Computing: Im nächsten Jahr werden laut Ericsson noch mehr Unternehmen auf Rechenleistung von Edge Computing setzen. Spricht man von Edge Computing, meint man die dezentrale Datenverarbeitung am Rande des Netzwerkes. Diese ermöglicht eine schnellere und intelligentere Echtzeit-Datenanalyse. Der Bedarf an Edge Computing schafft auch eine Chance für Kommunikationsdienstleister, 5G-Netze aufzubauen. Die hohe Kapazität, Geschwindigkeit und Dichte von 5G-Netzwerken wird es Unternehmen und ihren verbundenen Lösungen ermöglichen, Prozesse zu optimieren und schlussendlich einen höheren Return on Investment zu erzielen. (Ericsson)

IoT-basierte Geschäftsmodelle: Forrester Research prognostiziert, dass im nächsten Jahr Unternehmen zunehmend von Produktverkäufen auf IoT-Dienstleistungsangebote umstellen werden. Statt wie bislang beispielsweise nur die Infrastruktur bereitzustellen, ist davon auszugehen, dass Anbieter kundenseitige Geschäftsprozesse und darauf zugeschnittene IoT-Dienstleistungen anbieten werden. In Kooperation mit Partnern könnten so eine Vielzahl maßgeschneiderter Services und Ökosysteme mit offenen Strukturen entstehen. (Forrester Research)

Wachstum von IoT-Daten um 60 Prozent: Experten gehen davon aus, dass aufgrund von IoT-Anwendungen das Datenwachstum in den nächsten Jahren exponentiell ansteigen wird. Laut IDC soll ein Großteil dieser Daten in den nächsten Jahren vor allem im Industrie- und Automobilsektor entstehen. Die starke Wachstumsrate sei auf die zunehmende Anzahl und Komplexität der Sensoren zurückzuführen, die Daten von Automobilen, Maschinen und anderen Industrieanlagen erfassten. (CRN)

November 2019

Eintracht Frankfurt gründet „Arena of IoT“: Als erster Fußball-Bundesligist wird Eintracht Frankfurt im Bereich IoT mit eigener Struktur tätig. Das Stadion sei laut Eintracht der ideale Ort, um digitale Industriemodelle für die Anwendung im Markt zu erproben. Das Digitalzentrum „Arena of IoT“ wird dafür vom Verein mit eigenen Projekt-, Raum- und Personalressourcen ausgestattet. Dort sollen in Zukunft gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung digitale Industriemodelle aus den Bereichen Smart Building, Facility Management, Energiemanagement, Logistik und Mobility entwickelt werden. (Eintracht Frankfurt)

Vodafone übernimmt IoT-Spezialisten: Mit dem Kauf des Kölner IoT-Systemhauses grandcentrix will der Telekommunikationskonzern seine Wertschöpfungskette erweitern und das IoT-Geschäft ausbauen. Grandcentrix ist ein IoT-Lösungsanbieter für Smart Products, Internet of Things, Smart Home und Smart Energy und bringt die Produkte des deutschen Mittelstands ins Internet der Dinge. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden von der Konzept-Erstellung bis zur marktreifen Serien-Einführung. Dieses Leistungsspektrum will Vodafone nun auch seinen Geschäftskunden anbieten. Grandcentrix soll als Vodafone-Unternehmen eng mit den bestehenden Vodafone IoT-, Innovations- und Vertriebs-Teams zusammenarbeiten, jedoch weiterhin als eigene Einheit firmieren. (Vodafone)

IoT-Vorhersagen für 2020: Das Marktforschungsunternehmen Forrester Research hat seine IoT-Prognosen für das kommende Jahr veröffentlicht. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich der IoT-Markt weiterhin dramatisch und schnell wandeln werde. Das Jahr 2020 werde mehr Anwendungsfälle und ein breites Warenangebot mit sich bringen. Dieses umfasse beispielsweise vernetzte Lastkraftwagen, 5G-Netzwerke, intelligente Lautsprecheranzeigen und Ransomware. Besonders beachtenswert sei die Zunahme sogenannter Smart Displays – intelligenter Lautsprecher, die über ein Telefon, eine Kamera oder einen Bildschirm in der Größe eines Tablets verfügen, um visuelle Reaktionen und Interaktionen zu ermöglichen. (Forrester Research)

IoT zur Erhaltung von Weltkulturgut: Das Internet of Things wird vermehrt zum Schutz und zur Erhaltung von Denkmälern, historischen Gebäuden oder Kunstwerken eingesetzt. Eines der bekanntesten Beispiele für eine solche Nutzung ist die Brücke Ponte Vecchio in der italienischen Stadt Florenz. Da Teile der Brücke potenziell einsturzgefährdet waren, installierte die Geologieabteilung der Universität Florenz ein System geotechnischer Sensoren. Diese Sensoren verfolgen in Echtzeit die Stabilität der Brücke und des umliegenden Landes und stellen sicher, dass Ponte Vecchio nicht vom Absinken oder Zusammenbruch bedroht ist. Doch nicht nur historische Gebäude können mit Hilfe von IoT-Technologie erhalten werden, sondern auch historische Artefakte und Kunstwerke. Mit Hilfe von Plug & Sense-Geräten sind Museen in der Lage, die Luftfeuchtigkeit und die Lichtverhältnisse in jedem beliebigen Ausstellungsraum aufzuzeichnen, um jahrhundertealte Stücke vor Umwelteinflüssen zu schützen. (Forbes)

Bio-Internet der Dinge: Wissenschaftler beschäftigen sich mit der Möglichkeit, eine biologische Version des Internets der Dinge mit Hilfe von Bakterien zu schaffen. Im vergangenen Jahr bauten italienische Forscher einen Stromkreis, in dem ein Stamm von unbeweglichem E. coli eine einfache „Hello world“-Meldung an einen beweglichen Stamm übermittelte, der die Informationen wiederum an einen anderen Ort trug. Diese Art der Informationsübertragung findet in der Bakterienwelt ständig statt und bildet ein komplexes Netzwerk. Das Experiment zeige die enormen Möglichkeiten, um eine Art Bio-Internet zu schaffen. Auch Biohacking wird immer häufiger eingesetzt: „Bakterien könnten programmiert und in verschiedenen Umgebungen, wie dem Meer und den „intelligenten Städten“, eingesetzt werden, um nach Gift- und Schadstoffen zu suchen, Daten zu sammeln und biologische Sanierungsprozesse durchzuführen“, sagen Forscher der Queen Mary University of London in Großbritannien. (MIT Technology Review)

Oktober 2019

Künstliche Intelligenz macht IoT klüger: Der Kombination von Künstlicher Intelligenz und IoT-Technologie wird ein enormes Potenzial zugeschrieben. Aus der Zusammenführung beider Systeme könne ein selbstregelndes Lern- und Analysesystem entstehen, das präzisere Einblicke in die Geschäftsprozesse möglich machen würde. Sie biete die Möglichkeit einer Synchronisation von Prozessen, bei der die Kommunikation und Integrationen selbstlernend und kognitiv verlaufe. Ein KI-fähiges IoT-System wäre in der Lage Geschäftsprozesse zu automatisieren und eine kollaborative Umgebung zu schaffen. Diese steigere die Produktivität und Leistung des Systems und vereinfache die Wartung. (Forbes)

Neue IoT-Entwicklungsplattform: Vodafone bietet mit „Invent“ eine neue offene Plattform zur Entwicklung von IoT-Applikationen und -Diensten an. Invent ist eine „Application-as-a-service“ (AaaS) -Lösung und kann unabhängig von Branche und Einsatzgebiet genutzt werden. Zu den Anwendungsfeldern und Einsatzgebieten gehören beispielsweise Flottenmanagment oder Maschinenüberwachung. (Vodafone)

IoT-Forschungsergebnisse für Logistik 4.0: Das 2017 ins Leben gerufene und nun abgeschlossene IoT-Forschungsprojekt DProdLog beschäftigte sich mit dem automatisierten Management von Behältern in produzierenden Unternehmen. Das Fraunhofer IIS und die Universität erforschten, wie mit Sensoren ausgestattete Kanban-Behälter selbstständig über eine IoT-Plattform kommunizieren und direkte Auskunft zu Inhalt, Standort und Umwelteinflüsse geben können. Die Ergebnisse von DProdLog verdeutlichn das Potenzial für eine intelligente Automatisierungen in der Logistik. Das Forschungsszenario ließe sich auf andere Anwendungsgebiete, Branchen und Behältergrößen erweitern. (Computerwoche)

Flughafen Amsterdam mit eigenem IoT-Netzwerk: Der Flughafen Amsterdam Schiphol hat die Einführung seines eigenen IoT-Netzwerks abgeschlossen. Intelligente Sensoren verbinden Einrichtungen und Infrastruktur des Flughafens mit dem Internet und liefern Echtzeitinformationen zum laufenden Betrieb. Das Netzwerk umfasst alle öffentlichen Bereiche des Flughafens, wie die Ankunfts- und Abflughallen, Lounges, Piers und die Schiphol Plaza sowie nicht öffentliche Bereiche wie Gepäckkeller und Vorfelder. Durch den Einsatz digitaler Sensoren will der Flughafen seinen Service mit Hilfe von Echtzeit-Feedback verbessern, Wartezeiten verkürzen und Störungen vorbeugen. (Schiphol)

IoT verändert den Alltag: IoT-Technologie soll einen stetig wachsenden Einfluss auf das alltägliche Leben und Arbeiten haben. Nicht zuletzt liegt das auch an der Anzahl der IoT-Geräte, die in den letzten Jahren dramatisch zugenommen haben. Vernetzte Geräte verarbeiten mittels Sensoren erfasste Daten in Echtzeit, führen automatisiert Funktionen aus und lassen sich aus der Ferne steuern. Nach Untersuchungen von Cisco sollen bis zum Jahr 2020 bis zu 50 Milliarden Geräte angeschlossen sein. Diese Vernetzung betrifft mittlerweile nahezu alle privaten Lebensbereiche. Aber auch in der Industrie hat das Internet der Dinge als Industrial Internet of Things (IIoT) längst Einzug gehalten. Unternehmen können mithilfe der intelligenten, vernetzten Geräte Prozesse optimieren, Zeit, Energie und Kosten sparen sowie nachhaltiger produzieren. (IoT For All)

September 2019

Potenzial von Edge AI für das IoT: Rund um Künstliche Intelligenz prognostizieren Experten dem Thema „Edge AI“ einen beachtlichen Aufschwung. Nach Cloud-Computing könnte dies der nächste Schritt für die noch schnellere Datenverarbeitung sein. Beim Edge Computing werden Daten dezentral am „Rande des Netzwerks“ erfasst, analysiert und verarbeitet – im Grunde also dort, wo sie erhoben werden. Diese Dezentralität bietet gegenüber Cloud Computing viele Vorteile, beispielsweise für die IT-Sicherheit, den Datenschutz und die Energieeffizienz. Für Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Bereiche ergeben sich mit Edge AI somit ganz neue Möglichkeiten. (t3n)

Vodafone startet neues IoT-Portal: Mit der Plattform „Smart Data“ bietet Vodafone eine neue IoT-Lösung, mit der Unternehmen ihre vernetzten Geräte effizienter verwalten, steuern und analysieren können. Das Internet of Things spielt in Unternehmen aller Branchen eine immer wichtigere Rolle. Mithilfe von Smart Devices und leistungsfähigen Algorithmen können sie große Datenmengen analysieren, Prozesse automatisieren und Geschäftsmodelle optimieren oder erweitern. Eine einheitliche Management-Plattform wie „Smart Data“ ist die Grundlage, um diese IoT-Potenziale effizienter ausschöpfen zu können. (Vodafone)

IoT-Boom in der Heimtierbranche: Die Heimtier-Tech-Branche vermittelt derzeit einen guten Eindruck von den Fortschritten im IoT-Bereich. Vor allem auf dem amerikanischen Markt fokussieren sich viele Start-ups auf Innovationen für die Vernetzung von Haustieren. Namhafte Heimtier-Tech-Unternehmen investieren Millionen in IoT-Produkte wie Tracking-Apps und Haustier-Wearables. Auch Vodafone bietet mit V-Pet einen eigenen Tracker an. Allein im Jahr 2018 flossen mehr als eine halbe Milliarde Dollar in Start-ups für Heimtiertechnologien. Diese werden somit zu einem der vielversprechendsten Anwendungsbereiche der globalen Technologiebranche. Die Entwicklung zeigt, wie das Internet of Things nahezu jeden Aspekt unseres Lebens vernetzen und in quantifizierbare Datenströme verwandeln kann. (Business.com)

IoT in Krisengebieten: Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) setzt auf IoT-Technologien und digitales Arbeiten, um seine internationalen Mitarbeiter zu vernetzen und die Sicherheit der Einsatzkräfte zu erhöhen. Eine intelligente Arbeitsplattform soll künftig die Kommunikation und Zusammenarbeit vereinfachen. IoT-Technologien ermöglichen zudem einen besseren, datenbasierten Überblick über die Lage sowie Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung in Krisenregionen. Die Anbindung aller Mitarbeiter an das neue IT-System ist zentraler Bestandteil einer digitalen Agenda, dessen Eckpunkte die Hilfsorganisation in einer Roadmap 2018-2022 festlegte. (Cio)

Cognitive Process Automation: Cognitive Process Automation (CPA) gilt als vielversprechende Methode, um das Internet of Things und KI-Technologien zusammenzuführen und einzelne Prozesse weitestgehend zu automatisieren. CPA ist eine um KI-Elemente erweiterte Robotic Process Automation (RPA)-Lösung, deren Einsatz sich vor allem in Verbindung mit herstellerunabhängigen IoT-Plattformen anbietet. Durch die kognitive Automatisierung der Datenauswertung können IoT-Technologien anspruchsvoller und intelligenter werden. Gerade für mittelständische Unternehmen gilt CPA als eine interessante Lösung, da sie im Vergleich zur konventionellen KI kostengünstiger und einfacher zu implementieren ist. (Computerwoche)

August 2019

IoT-Akzeptanz nimmt weltweit stark zu: Laut dem Forschungsbericht „IoT Signals“ von Microsoft wächst die Bereitschaft von Unternehmen, IoT-Technologien zu verwenden, weiter stark. Für die Studie hat Microsoft weltweit mehr als 3.000 Entscheidungsträger in Unternehmen befragt. Zentrale Ergebnisse des Forschungsberichts: Bereits 85 Prozent der Befragten gaben an, bereits eigene IoT-Projekte durchzuführen. Unter allen Anwendern gaben 85 Prozent an, dass IoT von entscheidender Bedeutung für den Geschäftserfolg sei. Anwender erwarteten innerhalb von zwei Jahren ein Return on Investment (ROI) von 30 Prozent. (BigData-Insider)

Einfluss von IoT auf Kerngeschäft: Für die neue Studie „IoT – Make or Buy“ von Crisp Research und Lufthansa Industry Solutions wurden 129 Entscheider aus verschiedenen deutschen Unternehmen und Branchen zu ihren Strategien im Umgang mit dem Internet der Dinge befragt. Die Studie beschäftigt sich insbesondere mit der Frage nach der Motivation für die IoT-Bemühungen der Unternehmen und der richtigen Eintrittsstrategie. Die Optimierung von Prozessen sowie der Aufbau von neuen Geschäftsfeldern seien demnach die Haupttreiber für die Umsetzung von IoT-Projekten in deutschen Unternehmen. Die Antwort auf die Frage „Make or Buy – optimieren oder differenzieren“ sei für sie für einen Großteil der Unternehmer zukunftsweisend, wenn es darum ginge, weiterhin auf einem sich verändernden Markt zu bestehen. (Lufthansa Industry Solutions)

IoT-Projekt für Menschen mit Lernschwierigkeiten: Vodafone hat in Kooperation mit der Wohltätigkeitsorganisation Mencap eine IoT-Initiative zur Verbindung von betreuten Wohnhäusern ins Leben gerufen. Das Connected Living-Projekt nutzt IoT-Technologie, um die Lebensqualität von Menschen mit Lernschwierigkeiten zu verbessern und den Mitarbeitern kostenlose Tools für die personalisierte Betreuung bereitzustellen. Das Projekt zielt darauf ab, den Bewohnern mehr Unabhängigkeit und den Zugang zu Technologie durch IoT-fähige Geräte und personalisierte digitale Dienste zu ermöglichen. Das Projekt wurde aktiv von den Menschen mit Lernschwierigkeiten und ihren Betreuern mitgestaltet. (Vodafone)

IoT-Plattform für Güterwagons: Zur Überwachung von Bahnfracht nutzt die Österreichische Bundesbahn-Tochter seit Kurzem IoT-Technik. Im Rahmen des Projekts sollen bis Ende 2020 rund 13.700 Wagons mit einer intelligenten Telematik-Lösung ausgestattet sein. Ziele sind vor allem eine genauere Planung und Steuerung des Transports und die flexible Reaktion auf Ausfälle oder Störungen. Eine IoT-Management-Plattform dient dabei der genauen Koordination. So sind neben dem Tracking einzelner Wagons und der genauen Prognose von Ankunftszeiten weitere Analysen möglich. Die verbauten Tracking-Geräte können beispielsweise Stöße durch eigens dafür eingebaute Sensoren erkennen und wenn notwendig auch Türöffnungen aufzeichnen. (LANline.de)

7. IoT-Decision Maker Survey: IDCs siebte globale IoT-Umfrage unter Entscheidungsträgern zeigt, dass IoT zwar eine führende Rolle bei der digitalen Transformation spielt, aber Unternehmen derzeit noch mit Qualifikationsdefiziten und mangelnder Infrastrukturbereitschaft zu kämpfen haben. Zu den Befragten der Studie zählen IT- und Branchenentscheider aus 29 Ländern und sechs Branchen, die in IoT-Projekte investiert haben oder investieren möchten. Zunehmend werden Sicherheitsmaßnahmen als auschlaggebend für den Erfolg von IoT-Projekten bezeichnet – diese gelte insbesondere im Gesundheitswesen, im verarbeitenden Gewerbe und im öffentlichen Sektor. Des Weiteren kämpfen Unternehmen noch mit fehlenden Fachkräften und mangelnder Infrastruktur, zeigt die Befragung der 5000 Entscheidungsträger. (IDC)

Juli 2019

Wenige Anbieter dominieren IoT-Gerätemarkt: Der Sicherheitssoftware-Anbieter Avast hat in Zusammenarbeit mit der Stanford University die bisher größte empirische Analyse zur IoT-Geräte-Nutzung durchgeführt. Avast scannte dazu mithilfe des WLAN-Inspektors weltweit 83 Millionen IoT-Geräte in 16 Millionen Haushalten. Der Studie zufolge besitzen etwa 40 Prozent der Haushalte mindestens ein IoT-Gerät, wobei 50 Prozent aller IoT-Geräte von nur zehn Herstellern stammen. (Avast/Stanford University 

5G-Mobilfunk für die Industrie: Der Startschuss ist gefallen – als erster Anbieter in Deutschland hat Vodafone am 17. Juli ein kommerzielles 5G-Netz gestartet. 5G hat das Potenzial, die Unternehmenswelt wesentlich zu verändern und bildet die Grundlage für neue Anwendungen in der vernetzten, industriellen Produktion. Der neue Mobilfunkstandard ist vor allem Treiber von Produktivität. 5G wird die intelligente Vernetzung von Maschinen und Gütern durch massive Steigerung von Kapazität, Geschwindigkeit, individualisierte Bereitstellung von Netzeigenschaften und Echtzeit-Kommunikation deutlich verbessern. (Vodafone)

 IoT-Plattformen verändern Shopfloor-Management:  Für das Shopfloor Management – die Optimierung von Leitungs- und Führungsaufgaben einer industriellen Fertigung – bringt der Einsatz von IoT-Plattformen einen entscheidenden Vorteil. Plattformen überwachen das Verhalten und den Zustand von Maschinen und Anlagen, erkennen, ob Prozesse optimal ablaufen oder ob sich Parameter verbessern lassen. Vorausschauende Analysen des Betriebszustandes können die Zahl der  Maschinenausfälle um bis zu 70 Prozent senken. Zu diesem Ergebnis kamen das Weltwirtschaftsforum und die Beratungsgesellschaft Accenture in einer großangelegten Studie. (Produktion)

IoT-Plattform für intelligenten Hafenbetrieb: Der Hafenbetrieb Rotterdam nahm im Juli seine Internet of Things-Plattform in Gebrauch. Dazu schickte der Betrieb den hyperintelligenten Container 42 zur Datensammlung auf Weltreise. Anhand eines umfangreichen Netzes von Sensoren stellt das System aktuelle Wasser- und Wetterdaten bereit, insbesondere für die Bereiche Schiffsverkehrsplanung und -management. Auch Informationen zu Gefälle und Luftverschmutzung kann der Container in Echtzeit übermitteln. „Der Rotterdamer Hafen nimmt mit dem Ziel, als “smartest Port“ zu gelten, eine Vorreiterstellung beim digitalen Wandel von Hafen und Logistik ein.“ (Digital Business Cloud)

IoT und Datensicherheit: Wie kostspielig und schädlich ein Angriff auf die IT-Infrastruktur eines Unternehmens sein kann, geht aus einer Studie von IBM Security und des Ponemon Instituts hervor. Beinahe 60 Prozent der Gefährdungen für Firmen seien laut der Studie allerdings auf bestehende und bekannte Schwachstellen zurückzuführen. Predictive Maintenance – eine vorrausschauende Wartung – soll hier Abhilfe schaffen. Mit Hilfe von Predictive Maintenance können Maschinen proaktiv gewartet werden, um Ausfallzeiten möglichst niedrig zu halten und Störungszeiten zu reduzieren. Das Verfahren nutzt hierfür von Sensoren erfasste Daten und Messwerte. Im besten Fall lassen sich Störungen vorhersagen, bevor es zu kostspieligen Ausfällen kommt. (Funkschau)

Juni 2019

Vodafone IoT News Juni

SAS stellt neue IoT-Analyselösung vor: Auf seiner diesjährigen Fachkonferenz in Bonn hat der Softwarehersteller SAS seine neue Analyselösung für das Internet of Things präsentiert. Mit „SAS Analytics for IoT“ bündelt er Softwarekomponenten zu einer Gesamtlösung für die Analyse großer Datenmengen. „SAS Analytics for IoT“ kombiniert Datenexploration, Feature-Engineering und moderne Techniken für Statistik, Data Mining, maschinelles Lernen und KI in einer einzigen, skalierbaren und im Speicher verteilten Verarbeitungsumgebung. (BigData-Insider)

Smart Factory mit e.GO: Ab sofort sorgen ein autarkes Netz sowie 5G-Technologien von Vodafone im Werk 1 der e.GO Mobile AG für eine schnelle und effiziente Produktion der Elektro-Autos. Die entstandenen Daten können mit Hilfe von „Mobil Edge Computing“ direkt in der Produktionshalle verarbeitet werden und 36 kleine Mobilfunk-Antennen garantieren künftig Bandbreiten im Gigabit-Bereich und niedrige Latenzzeiten von wenigen Millisekunden. Auf diese Weise können Transportfahrzeuge, Maschinen und Werkzeuge schneller Informationen austauschen und die Arbeitsabläufe noch effizienter gestaltet werden. (Vodafone)

Versand von NB-IoT-Geräten gestiegen: Laut einem neuen Forschungsbericht des IoT-Analystenunternehmens Berg Insight erreichte der weltweite Versand von Narrowband-IoT-Geräten im Jahr 2018 bereits 53 Millionen Einheiten. Der jährliche Versand könne sich im Jahr 2019 nahezu verdreifachen und 142 Millionen Einheiten erreichen. Die kommerziellen Bereitstellungen beschränkten sich derzeit allerdings noch auf China, doch die Auslieferung von NB-IoT-Geräten auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt solle laut Berg Insight in den nächsten 18 Monaten ebenfalls rasch ansteigen. (Berg Insight)

IoT-Ausgaben steigen auf über eine Billion Dollar: 726 Milliarden Dollar sollen laut Vorhersagen von IDC in diesem Jahr mit IoT-Lösungen umgesetzt werden. Erstmals sollen die Ausgaben für Services die Hardware-Kosten übersteigen. Die größten Zuwächse verzeichneten der Software-Bereich mit IoT-Anwendungen und Analytics-Applikationen. Bis 2023 soll der Markt nach Schätzungen des IDC ein Volumen von 1,1 Billion Dollar erreichen – bei einer jährlichen Wachstumsrate von 12,6 Prozent. (CRN)

IoT stellt Verbraucherpolitik vor Herausforderungen: Aufgrund des rasanten Wachstums von IoT-Geräten müsse die Marktüberwachung nach Meinung der Stiftung Neue Verantwortung modernisiert werden und die Verbraucherpolitik in Hinblick auf das IoT auch eine sicherheitspolitische Verantwortung übernehmen. Um einen effektiven Schutz für Hersteller, Handel und Anwender zu gewährleisten, müssten IoT-Technologien transparenter, offener und auch effektiver überprüft werden. Weiterhin müsse die Verantwortlichkeiten von Herstellern und Lieferanten klarer definiert werden. Das diene nicht nur dem Schutz des Anwenders, sondern auch der Klärung der Sorgfalts- und Beobachtungspflichten des Herstellers. (Handelsblatt)

Mai 2019

Microsoft Azure verbessert IoT Anwendungen: Auf der Entwickler-Konferenz Build 2019 hat Microsoft den Cloud-Dienst Azure IoT weiter in den Fokus gerückt und eine Reihe von Neuerungen angekündigt. Das sind Verbesserungen bestehender Dienste wie Azure IoT Central und IoT Edge sowie die neue Lösung IoT-Plug-and-Play. Dabei handelt es sich um eine offene Modellierungssprache, die es Entwicklern ermöglicht, IoT-Geräte nahtlos und ohne zusätzlichen Einbettungscode mit der Cloud zu verbinden. (Microsoft)

Unu Scooter funkt im Internet der Dinge: Vodafone vernetzt die neuen Elektro-Roller des Berliner Start-Ups unu. Eine eigene App und ein integriertes Display ermöglichen Features wie Navigation, Key Sharing und Diebstahlschutz. Per Smartphone können mehrere autorisierte Nutzer den unu Scooter starten und erhalten eine Benachrichtigung, wenn der Roller bewegt wird. (Vodafone)

Bosch entwickelt offenes IoT-Ökosystem: Im Rahmen der Bosch Connected World 2019 in Berlin gab Bosch unter dem Motto „Vom Internet of Things zur Economy of Things“ einen Ausblick auf die „Ökonomie der Dinge“. Das Unternehmen arbeitet nun mit Partnern an sicheren Ökosystemen zur Kommunikation und Interaktion. Offene Industriestandards und Distributed Ledger Technologien (DLT), zu denen auch Blockchain zählt, können hierbei zur Schlüsseltechnologie werden. (auomotiveIT)

 5G soll 2020 den IoT-Markt erreichen: Nach einem Bericht des IoT-Analysten Berg Insight sollen IoT-Anwendungen bereits Ende nächsten Jahres auf dem neuen 5G Standard laufen. Dies ist insbesondere für IoT-Anwendungen mit hoher Bandbreite relevant, wie beispielsweise Connected Cars, Sicherheitskameras oder industrielle Router. (Berg Insight)

IoT verändert das Produktdesign: Wenn physische und virtuelle Gegenstände miteinander vernetzt sind und unabhängig vom Menschen kommunizieren, ist es Aufgabe des Produkt-Designers, den Anwender wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Weg dahin wäre beispielsweise der User Centered Design-Ansatz, bei dem der Nutzer weiterhin die physische Kontrolle über Dienste und Anwendungen ausüben kann. UX-Designer setzen bereits auf Emotional Design, damit Anwender sich auf die noch unvertrauten Systeme einlassen. (Lead-Digital)

April 2019

Beste Zukunftsaussichten für 5G: Der Ausbau des 5G Netzes geht voran: Bis 2024 sollen 40% der Weltbevölkerung auf das 5G-Netz zugreifen können – die Basis fürs autonome Fahren mittels Internet der Dinge wäre damit gelegt. Wenig verwunderlich also, dass bis zum Jahr 2040 mehr als 30 Millionen selbstfahrende Autos verkauft werden sollen. Auch für vernetzte Städte, sogenannte Smart Cities, ist die Erschließung weiterer 5G Netze zentral.  (Börse Express)

Maschinennetz fast flächendeckend verfügbar: Vodafone baut sein Maschinennetz in Deutschland noch in diesem Jahr nahezu flächendeckend aus: Das Ziel sind 95% bis zum September 2019. Bis dahin will Vodafone weitere 2000 Masten in Betrieb nehmen. Dafür aktiviert Vodafone mit Narrowband IoT schon jetzt eine erste 5G-Technologie im bestehenden LTE-Netz. Bis September funkt sie an allen LTE-Masten und wird dann wegen der hohen Reichweite auch auf dem Land großflächig verfügbar sein. Das Maschinennetz schafft so für die Industrie aber auch für viele Landwirte die Basis, um das Internet der Dinge zu nutzen und den eigenen Betrieb zu digitalisieren. (Vodafone)

Industrieplattform von BMW und Microsoft: Spannende News auf der Hannover Messe: Microsoft und BMW kooperieren mit gemeinsamer Fertigungsplattform „Open Manufactoring Platform“, bei der Maschinen, Roboter und autonome Transportsysteme im Internet der Dinge verbunden sind. Ziel ist es, gemeinsam mit Zulieferern eine Plattform zu schaffen, auf der alle Geräte und Prozesse in den BMW-Werken auf einheitlichen Standards laufen. Beide Unternehmen würden Kräfte bündeln, um effizienter und digitaler zu werden, so Scott Guthrie von Microsoft. (Handelsblatt)

Safety first: Das Weltwirtschaftsforum (WEF) arbeitet aktuell an einer Reihe von Initiativen, die das IoT sicherer machen sollen. Weil das Internet der Dinge in immer mehr Lebensbereichen ankommt, werden auch Sicherheitsfragen lauter. Als eine der größten Herausforderungen betitelt das World Economic Forum die Sicherung von persönlichen Daten, die künftig in immensen Mengen ausgetauscht werden. (WEF)

IoT macht digitale Versorgungsnetze möglich: Das Internet der Dinge transformiert traditionelle „Supply Chains“ zu einem vernetzten System und ermöglicht so die Verbesserung von Industrie-Prozessen. Dank immer besserer und günstigerer Sensoren können im IoT Daten heute umfangreicher und exakter erfasst werden. Das hilft den Unternehmen, individuell zu reagieren und ihre digitale Lieferkette an die sich ständig ändernden Situationen im gesamten Produktions- und Vertriebsprozess anzupassen. (Netzwoche)

März 2019

Sicheres Zugangssystem für Immobilien: Vodafone stellt in Kooperation mit Uniberry eine IoT-Lösung für Mehrfamilienhäuser und Bürogebäude vor. Der digitale Concierge „Smart door“ ermöglicht zeitunabhängige und sichere Warenlieferungen oder Dienstleistungen. Das System öffnet die Haustür über ein internetfähiges Modul. Dieses ist mit der Klingelanlage der Hauseingangstür verbunden und ermöglicht Liefer-, Wartungs- oder Pflegediensten einen schlüssellosen Zugang mittels Barcodes. (Vodafone)

IoT im Einzelhandel: Welche Zukunftsrelevanz haben IoT-Technologien für den Handel? Die Teilnehmer der Studie „Smart Store“ beantworten diese Frage noch zurückhaltend. IoT-Lösungen kommen im deutschsprachigen Handel bisher überwiegend in einzelnen Filialen und meist nur im Rahmen von Pilotprojekten zum Einsatz. Die Studien-Ergebnisse veröffentlichten das EHI Retail Institute und der Softwareanbieters Microsoft. (etailment.de)

Digital Twins bringen IoT voran: Der digitale Zwilling wird in immer mehr Unternehmen vor allem zu Simulationszwecken eingesetzt. Bereits 13% der knapp 600 befragten Unternehmen aus sechs Ländern (darunter Deutschland) arbeiten mit Digital Twins, ermittelte Gartner. Vernetzte Objekte liefern ihren digitalen Zwillingen künftig wichtige Daten und gelten als wichtiger Baustein der intelligenten Digitalisierung. (CIO von IDG)

Erfolgsfaktoren für IoT-Projekte: Die Unternehmensberatung McKinsey zählt neun Faktoren für gelungene IoT-Projekte auf. Beispielsweise nutzten erfolgreiche Internet-of-Things-Anwender häufiger Drohnen und autonome Fahrzeuge als andere Firmen. Die Studie zeigt darüber hinaus den Unternehmensnutzen im Hinblick auf Kosten und Umsatz. Ca. 17 % der rund 300 Unternehmen erzielten Kostensenkungen und Umsatzsteigerungen von mehr als 15%. (Computerwoche)

Wien und London sind Smart Citys: Der „Smart City Strategy Index 2019“ sieht Wien und London im digitalen Ranking als weltweit fortschrittlichste Städte. Die österreichische Hauptstadt hat sich im Digital-Ranking der Unternehmensberatung Roland Berger ganz knapp gegen London durchgesetzt. Erfolgsfaktoren für Städte-Projekte seien Mobilitäts-Ausbau und standardisierte Fortschrittskontrollen. (Lead-Digital)

Februar 2019

IoT Anwendungen nehmen zu: Laut dem amerikanischen IoT-Anbieter BizIntellia steigt der Umsatz von IoT-Lösungen jährlich und wird bis zum Jahr 2030 über 14 Milliarden Dollar zur Weltwirtschaft beitragen. Die Energieversorger, der Healthcare-Sektor und die Transportbranche profitieren besonders. (BizIntellia)

Das neue Vodafone IoT Barometer ist da: Viele spannende und aktuelle Insights bietet das neue Vodafone IoT Barometer 2019. Der neue Mobilfunkstandard 5G gilt als einer der größten Wachstumstreiber für das Internet der Dinge. Außerdem steigt weltweit das Vertrauen in vernetzte Lösungen, wenig verwunderlich also, dass 34% aller befragten Unternehmen mittlerweile IoT ins eigene Geschäftsmodell integriert haben. Das gesamte IoT Barometer für Sie zum Download. (Vodafone)

Smart Cities auf dem MWC 2019: Auf dem Mobile World Congress zeigen unterschiedliche Hersteller neben den neuesten Smartphones auch immer wieder innovative Lösungen, um den Geschäftsalltag zu vernetzen. Smart Cities und vernetztes Fahren stehen besonders im Fokus. Auch Vodafone ist dieses Jahr erneut vertreten. Mehr Infos finden Sie in unserem Fokusartikel zum MWC 2019. (IT-Daily)

IoT-Vorreiter Europa: Gegenüber US-amerikanischen Unternehmen haben sich viele europäische Unternehmen, die frühzeitig ins Internet der Dinge vertraut und investiert haben, einen Vorsprung gesichert. Viele US-Unternehmen kämpfen immer noch mit der Implementierung verschiedener Lösungen, wie Bain & Company herausfand, so dass Europa die IoT-Führungsrolle weiter ausweiten kann. (Bain & Company)

Der Energiesektor & IoT: Das Internet der Dinge sorgt im Energiesektor für eine bessere und effizientere Versorgung. Besonders zum Tragen kommen digitale Monitoring-Lösungen wegen des weltweit gestiegenen Energiebedarfs. In Zukunft werden mehr und mehr Messungen im Internet der Dinge stattfinden und IoT somit fester Bestandteil der Wertschöpfungskette werden. (IoT-Now)

 


Narrowband-IoT


 

November 2018

Widerstand gegen IoT sinkt: Laut Studie des amerikanischen Tech-Anbieters Zebra Technologies hat sich die Zahl der vollständig vernetzten Firmen 2018 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Auch in Deutschland werden Unternehmen mutiger und investieren in IoT: Mehr als jeder zweite Befragte verfügt bereits über eine IoT-Vision und handelt danach. (Wiwo Blog)

Prototyping mit Narrowband IoT: Mit dem Vodafone NB-IoT Development Kit erfahren Unternehmen schneller, wie IoT ins eigene Geschäftsmodell integriert werden kann. Mit dem Development Board entwickeln Sie selbständig NB-IoT-Lösungen und ermitteln Latenzzeit, Datenrate und Stromverbrauch individuell. Somit bietet sich Nutzern ein Vergleich mit allen anderen Mobilfunkstandards. Jetzt bietet Vodafone auch zusätzlichen Service beim Prototyping. (Vodafone)

Samsung investiert: Rund 22 Milliarden steckt der Tech-Gigant in den kommenden Jahren in die Zukunftstechnologien IoT, 5G und KI. „Verbraucher und Arbeitnehmer wünschen sich heute sichere vernetzte Geräte, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Gleichzeitig sehen wir massive Fortschritte in den Bereichen Internet of Things (IoT), Künstliche Intelligenz (KI) und 5G. Samsung unterstützt Unternehmen dabei, von diesen Entwicklungen zu profitieren und ihre Produkte so weiterzuentwickeln, dass sie den wachsenden Bedürfnissen dieser Menschen gerecht werden“, so Jeong Wook Tak, Vice President Samsung Enterprise Business. (Samsung)

10 IoT Trends: Gartner zeigt die wichtigsten IoT Trends für die nächsten fünf Jahre. Neben neuer Sensor-Technologie stehen auch die Themen Security und Ethik im Mittelpunkt. Auch AI wird eine tragende Rolle spielen. Dies stellten Analysten im Rahmen des Gartner Symposiums/ITxpo 2018 in Barcelona fest. (Gartner)

Oktober 2018:

IoT Technologie News

Einfach, übersichtlich, flexibel: Vodafone startet eine neue IoT-Plattform für den Mittelstand. Der Diebstahl von Gütern ist eines der größten Probleme auf Baustellen. Hier kann die Vernetzung der eingesetzten Gegenstände Abhilfe schaffen: Mit der neuen Plattform „IoT Tracker“ von Vodafone kann der Standort der Gegenstände jederzeit einfach nachvollzogen werden. (Vodafone)

IoT-Lunch aus dem Business-Kühlschrank: Bei der Arbeit angekommen und das Mittagessen zuhause vergessen? Mit neuen IoT-Kühlschränken von Hello Fresh Go könnte das in Zukunft kein Problem mehr sein. Die Kühlschränke melden automatisiert und in Echtzeit, wie voll oder leer sie gerade sind. So muss kein Mitarbeiter hungrig bleiben. (HelloFreshGo)

Smart Parking: In Lemgo hilft Vodafone IoT bei der Parkplatzsuche: Intelligente Parksensoren geben freie Parklücken stets aktuell durch und können somit dabei helfen, Umweltbelastungen zu mindern und den Verkehr zu verbessern. (idW)

Fliegende Taxis: Das deutsche Unternehmen Volocopter plant, seine Flugmaschinen zu vernetzen und so das Verhalten von Flugkörpern in der Luft besser vorhersagen zu können. Das Start-up entwickelt Multikopter, die für den Stadtverkehr geeignet sein sollen. Die ersten Testflüge des Air Taxis wird Volocopter in Singapur durchführen. (IoT-Now/Volocopter)

Smart Austria: In der Seestadt Aspern entsteht bis 2028 das aspern.mobil LAB. Darin werden intelligente Ideen und Zukunftstechnologien rund um Energiemanagement und Mobilität in Realbedingungen abgebildet. Die Bewohner sollen aktiv ein Teil der neuen Entwicklungen sein. Getragen wird das Projekt von der Stadt Wien, TU Wien, Wiener Stadtwerke und anderen Partnern. (Smart City Wien)

 

September 2018:

Future Mobility: Vodafone testet in Düsseldorf gemeinsam mit dem Automobilkonzern Ford eine neuen digitalen Rettungsassistenten, der für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen soll. Im Falle eines Unfalls sendet ein startendes Einsatzfahrzeug automatisch einen Alarm an vorausfahrende Fahrzeuge, damit diese eine Rettungsgasse bilden und das Rettungsteam so schneller an den Einsatzort gelangen kann. Die Fahrzeuge tauschen dabei Daten direkt und ohne Umweg über das Mobilfunknetz miteinander aus. Das IoT-Projekt wird jetzt auf dem Testfeld KoMo:D (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf) erstmals im echten Straßenverkehr getestet. (Vodafone)

Aufholbedarf: 16% der Europäer wissen nicht, wie sie von Smart Cities profitieren können. Das ergab eine Studie zu den Bedenken und den Erwartungen unter 12.000 Befragten aus sechs EU-Ländern. Zudem ergab die Studie, dass sich die Hälfte der Teilnehmer Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen wünscht. (Juniper Networks & YouGov)

Automatisierte Klimaanlagen: Panasonic und Vodafone kündigten auf der IFA 2018 eine Narrowband-IoT-Kooperation an, mit der Haushaltsgeräte ins Maschinennetz gebracht werden. Bereits im Herbst will Vodafone Tests für die kostengünstige und energiesparende Vernetzung von Haushaltsgeräten über die neue Technologie starten. So könnten beispielsweise smarte Klimaanlagen kostengünstig und stromsparend aus der Ferne gesteuert und gewartet werden. (Vodafone)

IoT ist die nächste industrielle Revolution: Das Beratungsunternehmen Frost & Sullivan erwartet bis zum Jahr 2024 mehr als 60 Milliarden vernetzte Geräte, was einer Wachstumsrate von 20% entspräche. Die größten Herausforderungen, die es dabei zu bewältigen gibt, sind die passende Infrastruktur (5G) und Menschen, die mit der fortschreitenden Technologie Schritt halten, sie als sinnhaft erachten und sie kontrollieren. (Frost & Sullivan)

Rosé, rot oder weiß: Vernetzte Weinberge sorgen für höhere Erträge und mehr Effizienz bei der Weinlese des Markgräflich Badische Weinhauses. IoT-Hardware und Sensoren im Boden übermitteln den Zustand des Berges jederzeit direkt in die Cloud des Winzers, so dass dieser seine Erträge stets ortsunabhängig im Blick hat und geeignete Maßnahmen treffen kann. (SAP)

 

August 2018:

Billionenmarkt Smart Cities: Vollvernetzte Städte, so genannte Smart Cities, könnten laut Frost & Sullivan bis zum Jahr 2025 einen Markt von 2 über Billionen US Dollar schaffen. Obwohl US-amerikanische Smart Cities derzeit noch den Markt beherrschen, so könnte sich das in den nächsten Jahren ändern. Vor allem China investiert bereits kräftig und verfügt seit diesem Jahr über 500 intelligente Pilotstädte. (Frost & Sullivan). Auch Vodafone arbeitet an smarten Städten. Aktuell wird in Deutschland dafür ein spezielles Maschinennetz (Narrowband IoT) ausgebaut: Ein Netz für smarte Städte und Industriehallen. Heute funkt Narrowband IoT bereits in mehr als 2.700 Städten. Bis September will Vodafone das Maschinennetz großflächig in ganz Deutschland aktivieren – rund 90 Prozent des LTE-Netzes sollen dann bereit sein für die Technologie.

Bessere Diagnostik durch IoT: Das Internet of Medical Things (IoMT) kann den Gesundheitssektor langfristig verändern, die Patientenversorgung verbessern und so deutlich effizientere Prozesse schaffen, so Deloitte. Insgesamt beträgt allein der europäische IoMT Markt bereits 12 Milliarden US Dollar – Tendenz steigend. Aufholbedarf gibt es vor allem bei neuen Kooperationen – beispielsweise mit Universitäten oder Instituten. Außerdem müssten sich auch mehr Ärzte auf den Wandel einlassen, so Deloitte. (Deloitte)

Connected Cars Nachfrage steigt: Eine Studie von Counterpoint Research schätzt, dass bis 2022 über 100 Mio. vernetzte PKW weltweit verkauft werden. Auch die Daten der vernetzten Autos gewinnen zunehmend an Wert: Versicherer, Automobilhersteller und Unternehmen könnten Verhaltensdaten analysieren und so direkte Informationen über das Fahrverhalten und das Risikoprofil einer Person liefern. Ein denkbarer neuer Markt wäre auch die Einbettung von passenden, nutzerrelevanten Informationen in Navigationssoftware und GPS-Systemen. (Focus)

Mehr oder weniger IoT Standards? Der IEEE, der globale Berufsverband von Ingenieuren aus den Bereichen Elektrotechnik und IT, ist sich uneinig. Vor allem im Security-Bereich wären einheitliche Standards und Security-Labels empfehlenswert, so Hermann Brand vom IEEE. IoT ist die Basis für grundlegende Vernetzung und verbindet alles miteinander. Dafür braucht es in Zukunft Standards – zumindest für verschiedene Problembereiche, so der Experte. Gegenwind kommt zum Beispiel von Open-Source-Berater Ralf Schlatterbeck. Für ihn ist in der IoT-Branche noch „Vieles im Fluss“. IoT-Standards würden den Fortschritt und den Wettbewerb nur hindern und könnten im Konkurrenzkampf mit China ein Rückschlag sein, so Schlatterbeck. (futurezone)

 

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