Fortschritt & Ausbau: Wie steht es um das Vodafone-Netz?

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Datum 26.11.2018
Lesezeit 4 Min.

Fortschritt & Ausbau: Wie steht es um das Vodafone-Netz?

Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, legen die großen Netzvergleiche der Fachmagazine Chip und Computer Bild wieder die Fakten auf den Tisch: Wer hat das beste Mobilfunknetz und wer konnte am meisten aufholen? Vodafone stellt sich diesen Fragen jetzt selbst mit realistischem Blick und handfesten Zahlen. Mit der neuen Artikelserie „Netbeats“ gewährt der Telko-Konzern noch konkretere Einblicke in seine Fortschritte beim Netzausbau.

Die Ausgangslage für 2019 kann kaum besser sein: Bei den großen Netzvergleichen attestieren die Chip-Tester dem Vodafone-Netz bereits ein „sehr gut“ beim Telefonieren und kürten es zum Sieger in der Bahn. Für Computer Bild blieb Vodafone Spitzenreiter bei den Telefon- und Datenverbindungen. Beim LTE-Ausbau hat der Gigabit-Konzern dieses Jahr mächtig aufgeholt – sich auf diesen Lorbeeren aber nicht ausruht.

 

Große Schritte beim LTE-Ausbau: Netbeats liefert konkrete Einblicke

Auf einer Fläche, doppelt so groß wie Hamburg, hat Vodafone in den letzten sechs Monaten rund 1.000 neue LTE-Stationen ans Netz gebracht – mehr als je zuvor.

„Unsere Netze in Deutschland sind gut. Aber eben noch längst nicht gut genug.“

reflektiert Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.

Um das Land für die digitale Zukunft zu rüsten, baut der Telko-Konzern seine Netze unter der Erde und in der Luft kontinuierlich aus. Ab sofort informiert Vodafone dabei mit „Netbeats“ noch detaillierter über den Puls seiner Lebensadern. Künftig wollen die Düsseldorfer ihre Netze nicht nur stärker, sondern auch smarter ausbauen und bringen dafür die alltäglichen Erfahrungen ihrer Kunden in die Planung ein.

 

Video: YouTube / Vodafone Deutschland

 

Kunden liefern per App Hinweise für die gezielte Netzoptimierung

Um den Netzausbau genau an den Orten voranzutreiben, wo schneller Internet-Zugang am dringendsten benötigt wird, nutzt Vodafone ein neues Messverfahren in Zusammenarbeit mit den Kunden. Durch dieses sogenannte „Crowd-Sourcing“ erhalten die Netz-Experten unter anderem wertvolle Hinweise darauf, wo der LTE-Ausbau auch in ländlichen Regionen vorangebracht werden muss. Schließlich sollen langsame Ladezeiten beim Surfen und Gesprächsabbrüche bald flächendeckend der Vergangenheit angehören. Über die MeinVodafone-App für iOS und Android haben bereits Millionen Vodafone-Kunden mehr als 7,5 Milliarden Messwerte geliefert. Diese Anhaltspunkte geben nicht nur Orientierung für die künftige Netzplanung, sondern ziehen bereits eine erfreuliche Bilanz.

 

Täglich eine Stunde länger „Time on 4G“

Durch die konsequente Netzoptimierung konnte Vodafone seine LTE-Verfügbarkeit innerhalb des letzten halben Jahres von 82,5 Prozent auf 87 Prozent steigern. Das heißt, dass sich Vodafone-Kunden mittlerweile 21 Stunden am Tag tatsächlich im LTE-Netz bewegen. Dieser Wert („Time on 4G“) soll in den nächsten sechs Monaten weiter erhöht werden, um die Zeit, die Nutzer auf 2G- und 3G-Netze zugreifen müssen, weiter zu verringern. Deutschlandweit haben die Vodafone-Techniker zusätzliche 1.500 Quadratkilometer mit LTE versorgt, wovon rund 400.000 Haushalte profitieren. Die höchste prozentuale LTE-Abdeckung mit 99,9 Prozent der Haushalte erreicht Vodafone in Berlin.

 

Weniger Gesprächsabbrüche – auch für Reisende mit Zug und Auto

Auch die Zahl der Gesprächsabbrüche hat Vodafone im letzten Jahr weiter um 20 Prozent verringern können. Von den täglich 78 Millionen Telefonaten sind 99,65 Prozent erfolgreich. Somit wurden rund 60.000 weniger Gespräche abgebrochen als im Vorjahr. Zugleich telefonieren immer mehr Kunden dank Vodafone Crystal Clear netzübergreifend in kristallklarer Sprachqualität. Bis Ende des kommenden Jahres soll LTE auch überall an deutschen Autobahnen und ICE Strecken verfügbar sein. In den letzten sechs Monaten haben die Vodafone-Techniker auf 13.000 Kilometern Autobahn bereits jedes fünfte LTE-Loch geschlossen. Entlang der ICE-Strecken ist das Highspeed-Netz bereits zu 92 Prozent verfügbar. Auch hier können Reisende rund 12.000 Gesprächsabbrüche weniger verbuchen als noch im Vorjahr.

 

Glasfaserausbau für Gigabit-Städte – Narrowband IoT für Smart Cities

Im September letzten Jahres startete Vodafone seine Gigabit-Offensive, um Städte, Gemeinden und Gewerbeparks mit Breitbandanschlüssen für die Glasfaser-Autobahn zu versorgen. Ein Jahr später gingen mit Nürnberg und Landshut die ersten Gigabit-Städte im Kabel ans Netz. Mittlerweile surfen 3,5 Millionen Haushalte in 43 Städten und sechs Bundesländern mit Gigaspeed via Kabelanbindung. Bis 2020 soll das Netz am Boden für über 12 Millionen Haushalte auf Gigabit-Niveau hochrüstet werden.

Parallel schafft Vodafone mit dem Ausbau des Maschinennetzes (NB-IoT) noch vor dem offiziellen Startschuss von 5G die infrastrukturelle Grundlage für das Internet der Dinge. Mittlerweile ist der Maschinenfunk in rund 90 Prozent des LTE-Netzes integriert und ebnet tausenden Städten den Weg zur Smart City.

 

Video: YouTube / Vodafone Deutschland

 

Hotline-Testsieger für Chip – bester Mobilfunktarif für WirtschaftsWoche

Nicht nur im Rückblick auf Netbeats kann Vodafone in diesem Jahr positive Ergebnisse verbuchen. Zuletzt gingen die Düsseldorfer beim Neukunden-Hotline-Test von Chip und dem Marktforschungsunternehmen Statista als Testsieger in der Branchenkategorie „Festnetz-/Internetprovider“ hervor. Auch das Deutsche Kundeninstitut (DKI) bewertete im Auftrag der WirtschaftsWoche sechs Mobilfunkanbieter in rund 180 Einzelkriterien und fand den besten Mobilfunktarif für Vieltelefonierer sowie Geschäftsreisende.

Mit Netbeats sind die Düsseldorfer den diesjährigen Mobilfunk-Tests der großen Fachmagazine schon einen Schritt voraus. Der Gigabit-Konzern gewinnt nun nicht nur wertvolle Hinweise für die gezielte Netzoptimierung, sondern hat handfeste Zahlen, die zeigen, wie es tatsächlich beim Netzausbau vorangeht – nämlich ziemlich gut.

 

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