Videokonferenz-Software im Vergleich: Diese Alternativen zu Zoom und Co. sollten Sie kennen

Digitales Business

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Datum 24.03.2021
Lesezeit 6 Min.

Videokonferenz-Software im Vergleich: Diese Alternativen zu Zoom und Co. sollten Sie kennen

Kaum wurde Deutschland Mitte März 2020 wegen der Corona-Pandemie überwiegend ins Homeoffice berufen, waren Videokonferenzen ein großes Thema. Wer sich in kleinen Teams bisher ganz zwanglos beispielsweise über den WhatsApp-Gruppenanruf ausgetauscht hat, stellt nun fest, dass dieser Kanal fürs große Business kaum taugt.

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Schnell sind auch Alternativen gefunden: Zoom, Google Meet oder Jitsi. Die meisten Videokonferenz-Tools sind auch für Technik-Laien leicht zu bedienen und es ist kostenlos. Doch beispielsweise Zoom inklusive der Browser-Version geriet ins Visier der Datenschützer, weil Nutzerdaten für Unbefugte einsehbar waren. Auch wenn das Datenleck inzwischen behoben ist, schauen sich viele Unternehmen nach Alternativen um. Hier sind die Top-Videokonferenz-Tools nicht nur für Pandemie-Zeiten.

 

Google Meet: Die Alternative für Gmail-Nutzer

In Verbindung mit einem Gmail-Konto sind über Google Meet auch Videokonferenzen mit bis zu 100 Teilnehmern per Smartphone-App (Android und iOS) oder Browser möglich. Termine werden einfach im Google-Kalender erstellt und der entsprechende Teilnahme-Link automatisch versendet. Wie bei Zoom können die Nutzer jederzeit wählen, ob sie ihre Kamera und ihr Mikrofon ein- oder ausschalten.

Die Teilnehmer können zwischen mehreren Bildschirm-Layouts wählen, bei denen bis zu 16 Teilnehmer in einer Kachelansicht gestreamt werden. Natürlich können die Teilnehmer auch miteinander chatten und Dateien via Google Drive austauschen. In der Gratis-Version sind Videocalls auf 60 Minuten begrenzt. Telefoneinwahl, Live-Untertitel und das Aufzeichnen einer Videokonferenz erlaubt jedoch weiterhin nur die kostenpflichtige G Suite. Dann erhöht sich die Teilnehmerzahl auf 250 Personen.

Eine Gruppe von Mitarbeitern spricht per Video mit anderen Kollegen

Google Meet glänzt als Zoom-Alternative mit vielen Funktionen.

Microsoft Teams: Professionelle Kollaboration inklusive Videokonferenzen

Video- und Webkonferenzen mit Vodafone

✓ Cisco Webex Meetings & Webex Teams für bis zu 1.000 Teilnehmer
✓ Vodafone Conferencing für bis zu 240 Teilnehmer
✓ Video und Audio, Chat, Screen- & File-Sharing

Videokonferenzen sind bei der Zoom-Alternative Microsoft Teams zwar ebenfalls möglich. Allerdings ist Teams in erster Linie ein Kollaborations-Tool, bei dem in der Gratis-Version bis zu 300 Personen in einem Team zusammen an Dateien, Dokumenten und Präsentationen arbeiten können.

Die Video-Grundfunktionen von Teams steht dem Wettbewerb in nichts nach – im Gegenteil. Es handelt sich um die Profi-Lösung „Skype for Business”, die noch bis vor einigen Jahren unter dem Namen „Lync” firmierte. Zu ihr gehören die Terminplanung genauso wie das Teilen des Bildschirms und das Einwählen per Telefon. Mehr dazu erfahren Sie im nächsten Absatz.

Für Videobesprechungen liegt die Teilnehmergrenze aktuell bei 250 Personen. Allerdings zeigt Teams nur bis zu vier Videostreams auf einem Bildschirm an. Im Microsoft 365-Abo können Sie das virtuelle Whiteboard nutzen, Videotelefonate aufzeichnen oder transkribieren lassen.

 

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Video: YouTube / MicrosoftBusiness

Skype: Der Urahn der (privaten) Videokonferenz

Die Gratis-Version von Skype ist von Skype for Business, also der Unternehmensvariante, völlig unabhängig und (weitgehend) kostenlos nutzbar.

Über die Web- und App-Version von Skype für Privatanwender können bis zu 50 Personen an einer Videokonferenz teilnehmen. Die Zoom-Alternative erlaubt eine unlimitierte Gesprächsdauer, chatten während des Gesprächs und das Teilen des Bildschirms. Darüber hinaus kann jede Konferenz für diejenigen aufgezeichnet werden, die verhindert sind. Auf Wunsch blendet Skype sogar Live-Untertitel zum besseren Verständnis ein. Eine Einwahl per Telefon ist bei Skype hingegen nicht möglich.

Während Skype (für Endkunden) sicherlich für die eine oder andere private Konversation mit Videounterstützung bestens geeignet ist, bietet erst Skype for Business echte Kollaborationsfunktionen – und ist wie oben erwähnt inzwischen Teil von Microsoft Teams.

Zwei Frauen und zwei Männer unterhalten sich per Videochat

Skype (für Endkunden) gilt als Begründer der Videotelefonie. Das Microsoft-Angebot wendet sich vor allem an private Anwender.

WebEx Meetings: Feste virtuelle Konferenzräume

Auch der IT-Systemanbieter Cisco mischt bei den Zoom-Alternativen mit und bietet das cloudbasierte Videokonferenz-Tool Webex Meetings an. In der Gratisversion können bis zu 100 Personen an einem Videoanruf teilnehmen. Kostenlos stehen Funktionen wie das Teilen des Bildschirminhalts, ein virtuelles Whiteboard, Kalenderplanung und Textchats mit Dateianhängen zur Verfügung.

In den Bezahlvarianten lassen sich die Konferenzen aufzeichnen und digital transkribieren. Eine Besonderheit der Zoom-Alternative Webex Meetings sind feste virtuelle Konferenzräume, die Nutzer beispielsweise für regelmäßige Besprechungen erstellen können.




Video: YouTube / CHRITTO

Slack: Zusammenarbeit ja, Videokonferenz ausbaufähig

In der Gratisversion ist Slack (als Web- oder App-Version) als Zoom-Alternative eigentlich unbrauchbar, da nur zwei Personen an einem Call teilnehmen können. Extrafunktionen suchen Gratis-Slack-Nutzer ebenfalls vergebens.

Um Slack als vollwertiges Konferenz-Tool nutzen zu können, ist ein kostenpflichtiges Abo nötig. Dann können bis zu 15 Personen an einem Call teilnehmen, chatten und sich den Bildschirm teilen. Kalenderfunktion, virtuelle Whiteboards, Videoaufzeichnung, Transkription oder Einwahl per Telefon sind allerdings auch dann nicht möglich.




Video: YouTube / Slack

Zoom: Gratis sind nur 40-Minuten-Konferenzen

Zoom hat Videokonferenzen auf breiter Front zum Durchbruch verholfen. Kaum kam das Corona-Homeoffice, schnellten die Download- und Nutzerzahlen des US-amerikanischen Konferenz-Tools nach oben. Anfangs noch unlimitiert, können sich heute in der Gratisversion bis zu 100 Personen zu einer bis zu 40 Minuten langen Videokonferenz zusammenschalten, chatten und Daten austauschen.

Das Teilen des Bildschirminhalts ist genauso möglich wie die Nutzung eines virtuellen Whiteboards. Jeder kann mit drei Klicks seinen individuellen Hintergrund herbeizaubern. Gespräche lassen sich einfach per Kalendertermin planen, und wer gerade nicht online ist, kann sich per Telefon einwählen. Lediglich der Organisator benötigt einen Zoom-Account, alle anderen Teilnehmer wählen sich per versendeten Link ein.

Ein Mann unterhält sich mit vier Personen via Videokonferenz auf seinem Notebook

Die Sicherheitslücken hat der populäre Videokonferenz-Anbieter Zoom inzwischen geschlossen.

 

Jitsi Meet: Open-Source-Konferenzen (nicht nur) für Schulen

Mit Jitsi Meet existiert eine Open-Source-Lösung für Videokonferenzen auf Basis eines beliebten Java-Messengers. Dieser wurde nach und nach erweitert und bietet alle gängigen Funktionen, die man von einer Online-Konferenz erwartet. Hinzu kommt, dass die Lösung komplett kostenlos nutzbar ist und Sie sogar Ihren eigenen Jitsi Meet-Server aufsetzen können. Allerdings zeigt Jitsi Meet gewisse Schwächen, wenn viele Teilnehmer gleichzeitig mit Videobild teilnehmen.

Gerade Bildungseinrichtungen setzen derzeit verstärkt auf diese Gratis-Alternative. Für den Support steht die durchaus umfangreiche Entwickler-Community bereit.

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Facebooks Zoom-Alternative gibt es hier noch nicht

Als nächster Player spielt auch Facebook bei den Videokonferenz-Alternativen mit. Messenger Rooms soll bis zu 50 Teilnehmer in einem Call zusammenführen, nur der Organisator muss über einen Facebook-Account verfügen. In Deutschland ist der kostenlose Dienst allerdings noch nicht verfügbar und darum hier nicht aufgelistet.


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