Die meisten Sicherheitsrisiken auf Smartphones entstehen heute nicht durch das Betriebssystem selbst, sondern durch installierte Apps. Sie benötigen häufig weitreichende Berechtigungen für Kontakte, Kamera, Mikrofon, Standort oder Dateien. Werden diese Zugriffsrechte missbraucht oder enthält eine App Schadcode, können sensible Unternehmensdaten unbemerkt abgegriffen werden.
Besonders riskant sind Apps aus inoffiziellen Quellen, veraltete Anwendungen und Programme mit unnötig umfangreichen Berechtigungen. Auch scheinbar seriöse Apps können Sicherheitslücken enthalten oder Daten an Dritte übertragen. Unternehmen sollten daher genau kontrollieren, welche Anwendungen auf dienstlichen Geräten installiert werden dürfen.
Zwischen den mobilen Betriebssystemen Android und iOS (bzw. iPadOS für Apple-Tablets) gibt es einige grundlegende Unterschiede. Sie können Einfluss auf die notwendigen Schutzmaßnahmen haben.
Android und iOS im Vergleich
Weder Android noch iOS sind grundsätzlich unsicher. Trotzdem sollten Sie Berechtigungen sowie die Umsetzung von Sicherheitsrichtlinien konsequent kontrollieren.
Spezialisierte Mobile-Security-Lösungen wie Lookout analysieren Apps kontinuierlich auf Schadcode, riskante Berechtigungen und verdächtiges Verhalten. So lassen sich Bedrohungen erkennen, bevor sie Unternehmensdaten gefährden.