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Cloud-Migration

So bringen Sie Ihre IT sicher und effizient in die Cloud

Der Umstieg auf Cloud-Services ist für viele Unternehmen eine Herausforderung und benötigt eine klare, gut durchdachte Strategie – sonst kann er schnell zur Daueraufgabe werden. Manche Firmen scheuen den vermeintlich hohen Aufwand und verzichten ganz auf eine umfassende Migration. Hierdurch können jedoch erhebliche Wettbewerbsnachteile entstehen. Mit der richtigen Vorgehensweise können Sie den Umzug des Geschäftsbetriebs in die Datenwolke gezielt planen und alle Beteiligten effektiv einbinden.

Inhaltsverzeichnis

Cloud-Migration: Das Wichtigste in Kürze

  • Cloud-Migration bezeichnet den Transfer von Daten, Anwendungen und Workloads aus einem lokalen Rechenzentrum (On-Premises) in eine cloudbasierte Infrastruktur.
  • Ihrem Unternehmen stehen unterschiedliche Cloud-Modelle zur Verfügung – wie Private Cloud, Public Cloud, Hybrid Cloud und Multi-Cloud. Welche sich davon am besten für Ihre Geschäftsprozesse eignet, hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab.
  • Die Migration kann von einzelnen Workloads bis hin zu Ihrem kompletten Rechenzentrum alle IT-Services umfassen.
  • Die Migration in die Cloud senkt mittelfristig Ausgaben, erhöht Ihre Flexibilität und optimiert innerbetriebliche Arbeitsprozesse. Statt fixe Kosten zu haben, können Sie Ihre IT-Ausgaben anhand des aktuellen und zukünftigen Bedarfs kalkulieren und kurzfristig anpassen.
  • Um Ihre Geschäftsprozesse in die Cloud zu migrieren, sollten Sie einem genauen Plan folgen und von Anfang an alle beteiligten Abteilungen und Personen in Ihrem Unternehmen einbinden.
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Was ist Cloud-Migration? Definition für Unternehmen

Der Cloud-Markt wächst rasant: Laut Statista betrug der weltweite Umsatz im Cloud-Computing im Jahr 2025 über 800 Milliarden US-Dollar. Für die meisten Unternehmen führt also inzwischen kein Weg an der Cloud vorbei. Doch wie gelingt der „Weg in die Cloud“ optimal?
Zunächst sollten Sie allen Beteiligten innerhalb Ihres Unternehmens erläutern, was die „Migration in die Cloud“ überhaupt bedeutet. Ein grundlegendes Verständnis für den anstehenden Prozess sorgt bereits vorab für eine höhere Akzeptanz innerhalb Ihrer Belegschaft. Mittelfristig spielen sich die auf dieser Basis veränderten Arbeitsprozesse schneller ein.
Generell bezeichnet Cloud-Migration den Transfer von Daten, Anwendungen und Workloads aus einem lokalen Rechenzentrum (On-Premises) in eine cloudbasierte Infrastruktur. Während Sie Server und Rechner bislang vor Ort meist selbst betrieben und administriert haben oder hierfür Platz in einem Rechenzentrum gemietet haben, übernimmt bei Cloud-Services ein darauf spezialisierter Anbieter diese Aufgaben.

Die wichtigsten Cloud-Modelle

Je nach den Anforderungen können Sie unterschiedliche Cloud-Modelle buchen und auch miteinander kombinieren. Man unterscheidet dabei vor allem diese Formen der Cloud:
  • Public Cloud: Anbieter stellen Services über das öffentliche Internet bereit. Die Trennung der verschiedenen Kunden erfolgt durch gesicherte Zugänge und Virtualisierung der Serverstrukturen.
  • Private Cloud: Der Anbieter stellt Ihrem Unternehmen eine proprietäre Infrastruktur zur Verfügung, die ausschließlich für Sie zugänglich ist.
  • Hybrid Cloud: Hierbei kombinieren Anbieter Public und Private Cloud, um eine flexible Infrastruktur zu schaffen. Darin können Sie Daten und Prozesse je nach Ihren Bedürfnissen und Erfordernissen verschieben, etwa um die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einzuhalten.
  • Multi-Cloud: Mit einer Multi-Cloud können Sie die Cloud-Angebote unterschiedlicher Anbieter miteinander kombinieren.
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Cloud-Services für jeden Bedarf

Innerhalb dieser Modelle bieten Ihnen die Cloud-Anbieter verschiedene Services. Zu den wichtigsten gehören:
  • Infrastructure-as-a-Service (IaaS): Hier liefern die Anbieter Hardware, Speicher, Rechenleistung und Netzwerkressourcen. Sie können diese meist frei skalieren und rechnen sie nach dem Umfang oder der genutzten Zeit ab. Die darauf aufbauende Software verwalten Sie selbst.
  • Platform-as-a-Service (PaaS): Bei PaaS stehen Ihren Entwickler:innen Server, Anwendungsumgebungen und weitere Ressourcen zur Verfügung, um eigene Anwendungen zu entwickeln.
  • Software-as-a-Service (SaaS): SaaS bedeutet, dass Sie Software auf Zeit mieten – entweder einzelne Programme oder ganze Pakete wie Microsoft 365 Business. Dafür halten die Anbieter jederzeit genug Rechenleistung und Speicher bereit.
  • Serverless Computing / Function-as-a-Service (FaaS): Bei diesen immer populäreren Services stellen die Anbieter lediglich einzelne Dienste und Funktionen bereit, die Sie jederzeit hinzubuchen oder abbestellen können.
Bei Vodafone finden Sie zu allen unterschiedlichen Cloud-Modellen und -Services ausführliche Informationen und Angebote für Unternehmen.

Warum Unternehmen in die Cloud migrieren

Allgemein gesprochen gibt es zwei Hauptgründe für die Migration von Daten und Geschäftsprozessen in die Cloud: Sie senken die Kosten und optimieren Ihre innerbetrieblichen Arbeitsprozesse. Darauf basieren weitere Gründe, von denen Ihr Unternehmen bei einem Umstieg in die Cloud profitiert. Hier die wichtigsten:
  • Skalierbarkeit: Mit Cloud-Computing passen Sie Ihre Ressourcen jederzeit den aktuellen Bedürfnissen an. Dies gilt sowohl für den Umfang von Rechenressourcen und Speicher als auch für den Umfang von Softwarepaketen wie z.B. Microsoft 365 Business. Sie bezahlen also immer nur für das, was Sie aktuell benötigen.
  • Ortsunabhängigkeit: Ihre Belegschaft kann von überall aus mit Anwendungen und Daten in der Cloud arbeiten – ob im Firmenbüro, im Homeoffice oder auf Geschäftsreise, macht keinen Unterschied.
  • Höhere Produktivität: Sie benötigen keine firmeninterne physische und virtuelle IT-Infrastruktur mehr. Anstatt Hardware einzurichten und Tools zu pflegen, können sich Ihre Mitarbeiter:innen auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.
  • Sicherheit: Für alle Benutzer:innen von Cloud-Anwendungen gelten einheitliche Richtlinien hinsichtlich der Rechte und Compliance. Dies betrifft sowohl die Cybersecurity als auch das Gerätemanagement: Sie können Rollen und Richtlinien jederzeit per Unified Endpoint Management (UEM) durchsetzen und anpassen.
  • Ausfallsicherheit: Cloud-Services bieten eine enorm hohe Ausfallsicherheit – beim Ausfall eines Servers springt sofort ein anderer ein. Durch Speicher-Back-ups und Cloud Disaster Recovery sorgen die Anbieter dafür, dass Ihre Daten nicht verloren gehen können. Das Speichern von Daten in Cloud-Rechenzentren ist somit sicherer als lokal in Ihrem Unternehmen, wo Sie Geld in teure Back-up-Systeme investieren müssten.
  • Höhere Attraktivität: Sie können auf der Basis von Cloud-Computing neuem Fachpersonal einen modernen, digitalisierten Arbeitsplatz bieten, den Digital Workplace. Im Kampf um Fachkräfte kann dies ein entscheidendes Argument für Ihr Unternehmen sein.
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Arten von Cloud-Migration

Um Daten und Geschäftsprozesse in die Cloud zu migrieren, gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Welche Form die beste für Ihr Unternehmen ist, kommt auf die Voraussetzungen und Ziele an, die Sie mit der Migration verfolgen.

Migration des kompletten Rechenzentrums

Bislang haben Sie nahezu Ihre gesamten Daten, Anwendungen und Services in einem oder mehreren lokalen Rechenzentren betrieben und verwaltet. Anstatt sie weiterhin lokal zu hosten, wandern sie auf die Server eines Cloud-Anbieters. Da sich diese Daten und Anwendungen nicht einfach vom physischen Speicher in den Cloud-Speicher „kopieren“ lassen, sollten Sie und Ihr Anbieter diesen Schritt vorab gründlich planen.

Migration in die Hybrid Cloud

Möchten Sie nicht Ihre kompletten Ressourcen und Arbeitsprozesse in die Cloud verlagern, bietet sich die Migration in eine Hybrid Cloud an. Dabei verbleibt ein Teil Ihrer Ressourcen in Ihrem lokalen Rechenzentrum, während Sie für viele tägliche Arbeitsprozesse die Flexibilität der Public Cloud nutzen können. Dies bietet sich an, wenn Sie beispielsweise erst kürzlich in neue Hardware investiert haben und diese Infrastruktur weiter nutzen möchten.
Sie können stattdessen auch die Hybrid Cloud für Daten-Back-ups verwenden und müssen somit keine eigenen Back-up-Systeme anschaffen und unterhalten.

Migration einzelner Workloads

Noch eine Stufe darunter liegt die Migration einzelner Arbeitsprozesse (Workloads) in die Cloud. Anstatt Ihre kompletten Ressourcen zu migrieren, verlagern Sie nur bestimmte Bereiche in die Cloud. Beispielsweise kann es sich dabei um eine Unified-Communications-Lösung mit angeschlossener Datenbank handeln, also etwa E-Mails, Messengerdienste und Telefonie.
So bekommt Ihre Belegschaft einen von überall aus erreichbaren „Hub“ zur Kommunikation und Zusammenarbeit. Spezifische Arbeitsprozesse und deren Anwendungen verbleiben jedoch auf Ihren lokalen Systemen, z.B. die Steuerung von Lagerlogistik oder Produktionsketten.

Migration von Cloud zu Cloud

Auch die Migration betrieblicher Ressourcen von einer Cloud in eine andere fällt unter Cloud-Migration. Vielleicht bietet ein anderer Anbieter passendere Preis- und Leistungsmodelle, Sicherheitsfunktionen oder auch eine bessere Einbindung von künstlicher Intelligenz (KI) sowie maschinellem Lernen. Das würde eine Migration zu einem neuen Anbieter rechtfertigen.
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So finden Sie die richtige Migrationsstrategie

1. Binden Sie alle relevanten Stakeholder früh ein

Cloud-Migration betrifft Ihr gesamtes Unternehmen – technisch, organisatorisch und kulturell. Holen Sie daher Geschäftsführung, IT, Anwendungsinhaber:innen (Application Owner) sowie Expert:innen für Architektur, Sicherheit, Compliance und Finanzen an einen Tisch.
So erkennen Sie früh mögliche Bedenken der Belegschaft, etwa zu Datenschutz, Kontrollverlust oder Arbeitsplatzsicherheit. Viele davon lassen sich durch moderne Sicherheitskonzepte und klare Kommunikation entkräften.
Bilden Sie eine Taskforce, die die Migration koordiniert und in einem geschützten Rahmen offen diskutieren kann.

2. Legen Sie „Cloud First“ als Prinzip fest

Legen Sie fest, dass Cloud-Anwendungen Vorrang vor lokalen Lösungen haben – außer es gibt zwingende Gründe dagegen. Nur so vermeiden Sie ineffiziente Mischformen und interne „Schlupflöcher“, die die Vorteile der Cloud abschwächen.

3. Erstellen Sie einen belastbaren Business-Case

Vergleichen Sie die gesamten aktuellen Kosten (TCO) der bestehenden IT mit den Kosten und Einsparpotenzialen einer Cloud-Lösung.
Berücksichtigen Sie dabei:
  • Hardware- und Betriebskosten
  • Ausfallrisiken und SLA-Kosten
  • Integrations- und Sicherheitsanforderungen
  • Produktivitäts- und Flexibilitätsgewinne
So bestimmen Sie den Amortisationszeitraum und den strategischen Nutzen – viele Unternehmen erzielen Produktivitätssteigerungen von über 10 %.

4. Entscheiden Sie, was Sie auslagern möchten

Nicht jede Eigenentwicklung ist cloudfähig und nicht alle Daten dürfen in die Cloud. Sensible Bereiche können Sie weiterhin lokal speichern und mit sicheren Zugängen kombinieren, z.B. einem Virtual Private Network (VPN).
Häufig ist ein Hybrid-Modell ideal: Sensible Kernsysteme bleiben intern, während skalierbare oder datenintensive Prozesse in die Cloud wandern.

5. Ein Minimalsystem aufsetzen und schrittweise erweitern

Starten Sie zunächst mit einer zentralen Benutzerverwaltung, einer Admin-Konsole sowie grundlegenden Sicherheits- und Infrastrukturkomponenten. Je mehr Basisfunktionen Sie früh auslagern, desto einfacher können Sie später weitere Dienste aus Ihren Fachabteilungen in das bereits funktionierende Gesamtsystem integrieren.
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Risiken und Herausforderungen der Cloud-Migration

Bei allen Chancen und Einsparpotenzialen, die eine Migration einiger oder aller Geschäftsprozesse in die Cloud bietet, sollten Sie sich allerdings zuvor auch mit möglichen Risiken auseinandersetzen. Je komplexer Ihre Geschäftsprozesse und verwendeten IT-Systeme sind, desto mehr Herausforderungen können im Zuge der Migration auf Sie warten.
Seien Sie sich deshalb vorab bewusst, dass eine derartige Transformation Zeit braucht. Betrachten Sie sie nicht als kurzfristige Anpassung oder Modernisierung Ihrer Geschäftsprozesse, sondern eher als strategisches Großprojekt.
Auf folgende Dinge sollten Sie bereits im Vorfeld der Migration unbedingt achten:
  • Sicherheit und Datenschutz: Stellen Sie sicher, welche Daten wo gespeichert werden dürfen – verlagern Sie nur Daten in externe Rechenzentren, bei denen dies im Rahmen der DSGVO, von NIS2 oder weiterer branchenspezifischer Regelungen erlaubt ist. Gewährleisten Sie zudem den Schutz Ihrer sensiblen Daten während der Migration.
  • Abhängigkeit von Drittanbietern: Prüfen Sie den Anbieter der Cloud-Services sorgfältig. Nach der Migration kann ein Wechsel sehr teuer und komplex sein.
  • Technische Komplexität: Überprüfen Sie, welche Ihrer On-Premises-Systeme cloudfähig sind, und erneuern Sie diese ggf. Rechnen Sie mit Betriebsunterbrechungen sowie Dateninkonsistenzen, währen der Daten- und Prozessintegration in die Cloud – je komplexer ein bestehendes System ist, desto wahrscheinlicher kommt es zu Schwierigkeiten. Eine möglichst saubere Planung kann diese aber begrenzen.
  • Wirtschaftlichkeit: Berücksichtigen Sie, dass Ihre Anforderungen an Cloud-Umfänge wechseln können – je nach Workload und Auftragslage. Etablieren Sie eine Kostenkontrolle, um potenzielle Einsparungen tatsächlich zu realisieren. Behalten Sie den Überblick über laufende Lizenzen, Instanzen und Services, um eine „Überversorgung“, das sogenannte Overprovisioning, zu vermeiden.
  • Kulturwandel: Zur Cloud-Migration gehört auch die Berücksichtigung der Belange Ihrer Beschäftigten. Begleiten und schulen Sie die Belegschaft bereits im Vorfeld, um im Zuge des Veränderungsprozesses nicht auf Widerstände zu treffen, die diesen zusätzlich erschweren.
  • Verfügbarkeitsrisiken: Stellen Sie sicher, dass Ihre Internetzugänge und Netzwerkinfrastruktur den Anforderungen des Cloud-Computings gewachsen sind. Passen Sie entsprechend Bandbreiten und Hardware gemeinsam mit Ihrem Internetprovider an oder wechseln Sie ihn gegebenenfalls.
  • Governance und Compliance: Definieren Sie klare Regeln für Zugriffsreche, Verantwortliche und Rollen, um Schatten-IT und Sicherheitslücken zu vermeiden.
  • Abhängigkeit vom Standort: Stellen Sie sicher, dass der Zugang zu den von Ihnen gewählten Cloud-Diensten auch international möglich ist, wenn Sie darauf angewiesen sein – etwa bei Niederlassungen im Ausland oder häufigen Geschäftsreisen Ihrer Mitarbeiter:innen.
Eine gelungene Cloud-Migration sorgt nicht nur für höhere Produktivität, sondern auch für gute Stimmung im Unternehmen.

Cloud-Services und Migrationspartner

In der Regel suchen sich Unternehmen einen externen Partner, um ihre Geschäftsprozesse und Daten in die Cloud zu verlagern. Das kann der Cloud-Anbieter selbst sein, der neben der Bereitstellung von Ressourcen und Services auch Dienstleistungen in Bezug auf Migration und Hosting anbietet. Daneben gibt es auch IT-Dienstleister, die sich auf Cloud-Migration spezialisiert haben und entweder als Partnerfirma großer Anbieter fungieren und/oder bereits viel Erfahrung mit bestimmten Cloud-Systemen besitzen.
Auf diese Faktoren kommt es bei der Wahl eines externen Dienstleisters für die Cloud-Migration an:
  • Expertise: Das Unternehmen besitzt Zertifizierungen für die gewählte Cloud-Plattform, etwa für Microsoft Azure oder AWS. Es kann bereits auf Erfahrungen mit ähnlichen Projekten verweisen.
  • Sicherheit: Der Dienstleister legt klar Konzepte für Datenschutz, Verschlüsselung und das Zugriffsmanagement vor, etwa auf Basis einer ISO-27001-Zertifizierung.
  • Transparenz: Sie erhalten als Kunde eine verständliche Migrationsstrategie mit klaren Teilschritten und es gibt ein valides Risiko- bzw. Rollback-Management.
  • Kosten: Der Anbieter sollte die anfallenden Kosten transparent kalkulieren, ebenso wie die nach der Migration dauerhaft anfallenden Betriebskosten.
  • Prozessverständnis: Der Anbieter sollte Ihre Geschäftsprozesse begreifen und diese im Rahmen der Migration bzw. der künftigen IT-Struktur berücksichtigen.
  • Change-Management: Schulungen Ihrer Belegschaft sollten durch den Dienstleister erfolgen, ebenso wie das Training mit neuen Tools und Workflows.
  • Support: Idealerweise bietet der Dienstleister Managed Services nach der Migration an. Darunter fallen Monitoring, Cybersecurity und Skalierungen im Hinblick auf Kostenoptimierungen.

Unser Fazit: Deswegen ist die Cloud-Migration wichtig für Unternehmen

Die Migration in die Cloud ist für Unternehmen ein zentraler Schritt, um ihre IT leistungsfähiger, flexibler und zukunftssicher zu machen. Der Cloud-Markt wächst rasant und ein Großteil der Unternehmen nutzt bereits Cloud-Dienste. Daran wird deutlich, dass moderne Geschäftsprozesse ohne skalierbare, effizient verwaltbare Infrastrukturen kaum noch konkurrenzfähig bleiben.
Die Cloud ermöglicht Ihrem Unternehmen geringere Betriebskosten, höhere Agilität und beschleunigte Innovationszyklen – entscheidende Faktoren, um mit steigenden Marktanforderungen, zunehmenden Datenmengen und neuen Arbeitsmodellen Schritt zu halten. Damit ist die Frage nicht mehr, ob Sie als Unternehmen migrieren sollten, sondern wann und wie sie diesen strategischen Schritt optimal umsetzen.
Vodafone begleitet Sie gerne bei diesem Prozess – von der Roadmap über die Migration bis hin zu Managed Services unserer Cloud-Lösungen.
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Cloud-Migration: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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