Team PietSmiet: Interview über VR und Gaming

Digitale Vorreiter

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Datum 17.10.2019
Lesezeit 3 Min.

Team PietSmiet: Interview über VR und Gaming

Welche Rolle spielt Virtual Reality für Gamer? Das Kölner Team PietSmiet besteht aus Jonathan Apelt, Christian Stachelhaus, Peter Smits, Sebastian Lenßen und Dennis Brammen. Die fünf Gaming-YouTuber erreichen mit Gaming-Videos 3 Millionen YouTube-Abonnenten. In unserem Interview beschreiben sie, was schon möglich ist und die Zukunft noch bringen könnte. 

VR-Brillen, mit denen Sie Virtual Reality erleben können, sind längst auch für private Anwendungen erschwinglich. Im professionellen Umfeld können sie beispielsweise für den Umgang mit Digital Twins genutzt werden. Die Anwendung im Gaming-Bereich liegt natürlich nahe. Lesen Sie über die Eindrücke von Team PietSmiet:

 

Wie verändert Virtual Reality die Gaming-Welt?

Peter Smits: Virtual Reality steckt noch in den Kinderschuhen. Ich habe mehrere VR-Brillen ausprobiert. Es funktioniert super. Derzeit werden aber viele Konsumenten sich die Brillen nicht leisten können. Und bis die richtig tollen Games kommen, die die komplette Gaming-Welt verändern, wird es noch dauern. Es ist nicht einmal sicher, dass es so kommt.

 

Einhellige Meinung im Team PietSmiet zu Virtual Reality: „Da kann noch viel kommen.”


Was ist das faszinierende an der Technologie?

Christian Stachelhaus: Das Spannende ist die Immersion. Man taucht in das Spiel ein. Man ist in einer komplett anderen Umgebung und nimmt sie nicht nur wahr, sondern interagiert mit ihr auf ganz neue Weise. Man interagiert auch mit anderen Spielern, etwa beim virtuellen Golfen. Das ist schon witzig.

 

Woran muss noch gearbeitet werden?

Dennis Brammen: Gegenwärtig taucht man nur visuell in die virtuelle Welt ein. Man spürt noch nicht die Steigung des Berges, Wind und Regen. Man spürt nicht, wenn sich der Boden unter den Füßen bewegt oder man etwas berührt. Es ist fraglich, ob es echte Virtual Reality jemals geben oder ob es in Richtung 3-D-High-End-Kino gehen wird. Werden wir mit Ganzkörperanzügen totale Immersion erleben? Werden wir beim Feuerwehrsimulator die Flammenhitze spüren? Wir werden sehen.

 

Du willst im Spiel tatsächlich Schmerzen erleiden oder Sauerstoffmangel bekommen?

Dennis Brammen: Na ja, der Vorteil der virtuellen Realität ist, dass sie virtuell ist. Man kann Sachen ausprobieren und muss nicht mit Konsequenzen rechnen. Aber eine Hardcore-VR-Version, bei der man wirklich etwas spürt, könnte doch ganz interessant sein.

„Noch nutzen sich VR-Spiele schnell ab. Das sind noch keine Millionenproduktionen.“
Peter Smits (PietSmiet)

Gibt es ein VR-Spiel, das man unbedingt gespielt haben muss?

Peter Smits: Die meisten VR-Spiele sind cool für 20 Minuten. Dann nutzt es sich ab. Schließlich sind das keine Millionenproduktionen. Da kann noch viel kommen. Ich freue mich drauf.

 


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Wie wichtig sind hohe Bandbreiten für Euch? Wie viel Bandbreite braucht ihr mindestens?

Jonathan Apelt: Als Gamer haben wir höhere Ansprüche als normale Internet-Nutzer. Fünf Megabit pro Sekunde beim Upload braucht man mindestens, für YouTube-Uploads mehr. Für YouTube haben wir eine 250.000er-Leistung (Anm. d. Redaktion: im Download) mit zehn Megabit pro Sekunde als Upload-Leistung. Die Download-Geschwindigkeit passt. Beim Upload könnten wir mehr gebrauchen.

 

Das Interview wurde ursprünglich von Unitymedia geführt. Unitymedia gehört seit 2019 zum Vodafone-Konzern.

 

Welches sind Ihre Lieblings-Spiele mit VR-Brillen-Unterstützung? Wie sehen Sie die Entwicklung des Gaming-Markts und inwieweit profitieren Sie gegebenenfalls beruflich davon? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

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