Ein Beispiel für Digitalisierung im Handwerk bietet Tischlermeister Christian Voss: Im nordrhein-westfälischen Havixbeck upcycelt er alte Gerüstbohlen zu neuen Möbeln. In seinen Arbeitsabläufen vertraut er auf moderne Technik, denn Christian Voss und sein Team planen und überwachen einen Großteil ihrer Projekte digital.
Einzig die Handarbeit am Holz kann und soll keine Maschine übernehmen – hier ist nach wie vor Fingerspitzengefühl gefragt, das kein Gerät ersetzen kann. Allerdings: Das Zusammenspiel einer 3D-Zeichnung und einer Handskizze sowie eines Zollstocks und eines Smartphones macht die Arbeit erst richtig spannend.
Vernetzter Arbeitsalltag braucht perfekte Organisation
Die Grundlage seiner Selbständigkeit bilden für Voss eine gute Organisation und eine realistische Planung. „Zum Glück kann ich auf digitale Tools zurückgreifen“, so der Unternehmer. Schon seit Jahren läuft der Großteil der Kommunikation in seiner Tischlerei über Smartphone und Tablet.
Zukünftig sollen die Mitarbeiter:innen das Aufmaß bereits bei den Kund:innen digital erfassen und das Projekt direkt vor Ort anlegen. Da der Digital-Fan immer mehr Zeit unterwegs statt im Büro verbringt, kann er so von überall aus auf alle wichtigen Projektdetails zugreifen.
Eine moderne Telefonanlage für das digitale Handwerk
Früher sind wichtige Anfragen und Rückrufe auf dem Anrufbeantworter gelandet, während Christian Voss von Baustelle zu Baustelle unterwegs war. Inzwischen vertraut er auf eine virtuelle Telefonanlage. Sie sorgt dafür, dass er auch unterwegs über seine Festnetznummer erreichbar ist. Wenn dies einmal nicht der Fall sein sollte, kann er Anrufe an Kolleg:innen, die Mailbox oder in eine Warteschlange weiterreichen. Die Digitalisierung vereinfacht Prozesse auch hier: Egal wie sich die Größe des Unternehmens verändert, die Telefonanlage passt sich durch ein paar Mausklicks an.
Papierloses Büro
Christian Voss wünscht sich die Zukunft auch in seinem Betrieb papierlos. Es erleichtert den Büroalltag, wenn Informationen per Mausklick gesucht, geteilt oder kopiert werden können. Christian Voss nennt die Mittel, mit denen er seinen Arbeitsalltag unterwegs organisiert:
Stabile Internet-Verbindung: die Grundlage für mobiles Arbeiten
Smartphone und Tablet: das Büro für die Hosentasche, ermöglicht Telefonieren, Fotografieren, Notieren, Diktieren
Headset: Hände frei beim Telefonieren
Powerbank: zusätzliche Energie für Smartphone und Tablet unterwegs
Faltbare Tastatur: spart Platz und beschleunigt das Tippen auf dem Tablet
Mobiler Drucker: für den schnellen Ausdruck auf der Baustelle
Taschenprojektor: projiziert 3D-Modelle bei Kund:innen direkt auf die Wand
Papier und Stift: manchmal geht nichts über die flotte Handskizze