Silhouette eines Baukrans auf einer Baustelle, der die Zahl 2024 am Haken auf ein Dach hebt. Mehrere Bauarbeiter sind gerade dabei, die Zahl richtig zu platzieren
Digitalisierung

Business-Trends 2024: Welche Chancen bieten sich für Unternehmen?

Der rasante technologische Fortschritt wird sich 2024 nicht verlangsamen. Wer langfristig erfolgreich bleiben will, sollte jetzt eine überzeugende KI-Strategie entwickeln. Generative Künstliche Intelligenz ist in Unternehmen auf dem Vormarsch, etwa mit ChatGPT und persönlichen KI-Assistenten, während die Resilienz gegen Cyber-Bedrohungen durch Cloud-Lösungen weiter verbessert wird. Zugleich ist das Thema Nachhaltigkeit präsent wie nie. Welche Techniktrends zeichnen sich für 2024 ab und wie können Sie davon profitieren?

Das laufende Jahrzehnt ist geprägt durch einen Boom digitaler Vernetzungs- und Kommunikationstechnologien. An der Spitze der Technologietrends stehen 2024 vermutlich künstliche Intelligenz (KI), innovative Arbeits- und Organisationsformen, Projektarbeit im virtuellen Raum, technische Kompensation des Arbeitskräftemangels sowie Cyberresilienz und Nachhaltigkeit. Das sollten Sie dazu wissen.

Inhaltsverzeichnis

Hybrides Arbeiten, reines Homeoffice oder Vor-Ort-Präsenz: Der richtige Mix ist entscheidend

„Lasst uns dazu zoomen!“, gehört heute ebenso zum Sprachgebrauch wie das allgegenwärtige „Googlen“. Da sich Arbeit zunehmend flexibilisiert und hybridisiert, müssen Unternehmen eine reibungslose Kommunikation gewährleisten, ohne dass die Mitarbeiter:innen dafür physisch alle an einem Ort sind. Nach dem coronabedingten Zwang zum reinen Homeoffice wo dies möglich war, kehren einzelne Arbeitgeber nun zumindest teilweise zur Büro-Präsenz zurück – nutzen aber weiterhin die geschaffenen Strukturen für flexible(re)s Arbeiten. Dieser Trend wird sich auch 2024 fortsetzen, wobei jede Branche und jedes Unternehmen ihre ganz eigenen, optimalen Hybrid-Work-Strukturen finden werden.  
Was bei Solo-Selbstständigen und dezentral organisierten Startups schon früher gang und gäbe war, nämlich die freie Wahl des Arbeitsortes, hat sich mittlerweile auch in Unternehmen fest etabliert. Dies betrifft nicht nur kleine Teams, sondern zum Teil die gesamte Firmenebene, wenn Online-Meetings mit mehreren tausend Beteiligten stattfinden.  
2024 stellt sich für Unternehmen nunmehr die Frage, wie der richtige Mix aus Präsenz- und Telearbeit gestaltet und etabliert werden kann. Führungskräfte brauchen Remote-Leadership-Fähigkeiten. Sie müssen dafür sorgen, dass Technologien und Tools etabliert werden, die die Online-Kollaboration in ihren Teams so effizient wie möglich gestalten.  
Viele überlegen, wann es für sie sinnvoller ist, sich mit allen im großen Konferenzraum zu treffen und ob es Situationen gibt, in denen ein Brainstorming in Präsenz zielführender ist, als es virtuell möglich wäre. So manches Team hat vielleicht auch die Erfahrung gemacht, dass ein gemeinsames Mittagessen doch mehr Zusammenhalt bringt als der digitale Lunch-Termin am heimischen Rechner.   
Patentrezepte gibt es nicht, gestalten Sie Ihren Mix individuell und passen Sie ihn an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens an.   
Neben dem bekannten Video-Konferenzprogramm Zoom sind inzwischen viele weitere Kommunikationstools verbreitet. Diese warten – abgesehen von Videokonferenzen– zum Teil mit einer Vielzahl weiterer Funktionen auf, zum Beispiel Filesharing oder Präsentationen. Der Übergang und die Integration in komplette Online-Suites für das Projektmanagement dürften sich 2024 fortsetzen. 
Junge Frau arbeitet zuhause am Tablet

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Auch die großen Anbieter treiben die Technologie voran: Microsoft Teams ist integraler Bestandteil der Windows-11-Architektur und wird in einigen Unternehmen bereits als Ersatz für das Intranet eingesetzt. Immer mehr Unternehmen greifen außerdem auf IT-Services von externen Anbietern zurück, etwa für maßgeschneiderte Lösungen bei der Integration von Microsoft-Produkten. Das sorgt beispielsweise für eine Dateiablage in SharePoint mit hoher Datensicherheit oder die sinnvolle, rollenbasierte Zugriffsverteilung im Unternehmen. Nicht alle IT-Abteilungen verfügen auf diesem Gebiet über ausreichendes Fachwissen.
lick über die Schulter eines jungen Mannes, der im Homeoffice vor einem Computer sitzt und an einer Videokonferenz teilnimmt
Virtuelle Meetings und Konferenzen werden auch 2024 und darüber hinaus ihre Bedeutung für Unternehmen behalten

Bündelung an einem Ort: Online-Working und -Projektmanagement

Video-Meetings alleine reichen für New Work nicht mehr aus: Viele Unternehmen haben die Vorteile von Online-Projektmanagement-Lösungen erkannt. Sie haben ihre IT-Strukturen entsprechend angepasst und nutzen sie verstärkt für die dezentrale Zusammenarbeit von Teams und deren Projektumsetzungen. 
Anstatt Projektplanung und -kommunikation auf verschiedene Kanäle und Plattformen zu verteilen, geht der Trend in Unternehmen dazu, die Projektarbeit in einem einzigen, flexibel anpassbaren System online zu bündeln.
Das Foto zeigt einen Mann und einen Hund, die ein Notebook betrachten

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Seit 2022 wurden viele Projektmanagement-Tools massiv erweitert und an die erhöhte Nachfrage angepasst. Auch 2024 dürften Entwickler:innen Wert darauf legen, ihre Angebote hinsichtlich der neuen Erfordernisse weiter zu optimieren und auszubauen. 
Daneben erwartet das Marktforschungsunternehmen Gartner für 2024 eine stärkere Akzeptanz branchenspezifischer Cloud-Plattformen. Die Branchenplattformen bieten maßgeschneiderte Lösungen, die nicht nur auf die Bedürfnisse einer bestimmten Branche zugeschnitten sind, sondern sich auch an die Anforderungen eines Unternehmens anpassen lassen. 
Als Trend zeichnet sich die Auslagerung von Aufgaben durch Software-as-a-Service ab. Ein Motor hierfür ist der anhaltende Arbeitskräftemangel, der insbesondere für die IT in Unternehmen eine Herausforderung darstellt. Hier kann das Outsourcing von Tasks, die nicht zu den Kernkompetenzen gehören, helfen. 
Trotz der anfänglichen Zurückhaltung setzen in Deutschland auch Industrieunternehmen nun zunehmend auf SaaS-Anbieter. Dies ist nicht erstaunlich, wurde die Technologie doch mittlerweile jahrzehntelang erforscht und weiterentwickelt. Zu den Vorteilen von SaaS zählen bessere Zusammenarbeit, schnellere Innovation, effizientere Fehlerbehebung und niedrigere Gesamtkosten.

Virtuelle Events erweitern Zielgruppen für Unternehmen

Größere Videokonferenzen oder Online-Veranstaltungen sind mittlerweile ein integraler Bestandteil der internen und der externen Unternehmenskommunikation, etwa für die Präsentation von Produkten und Dienstleistungen. Dies ermöglicht eine breitere Aufmerksamkeit und globale Zugänglichkeit – unabhängig vom Aufenthaltsort des Publikums. 
Mit dem anhaltenden Trend zur Digitalisierung wird das Marketing weiterhin auch 2024 Veranstaltungen mit Online-Anteil („hybrid“) und Online-Only-Events („virtuell“) ausrichten. Große Marken wie Apple präsentieren neue Produkte ausschließlich im Internet. Längst sind Social-Media Dienste wie Facebook und X (Twitter) für Unternehmen ein wichtiger Kanal, über den sie ihre Neuheiten vorstellen. Auch einige Fachmessen finden komplett im digitalen Raum statt, bei anderen hingegen sind auch weiterhin Besucher:innen vor Ort. Eines scheint also klar zu sein: Reine Präsenzveranstaltungen ohne jegliche Live-Übertragung, Online-Sessions oder ähnliche Formate werden (je nach Branche) wohl eine immer geringere Rolle spielen.  
Ein Beispiel hierfür ist die Vodafone eleVation-Reihe, die im Zusammenhang mit der OMR-Veranstaltung viele tausend Teilnehmer:innen vor die Bildschirme und nicht (nur) auf das entsprechende Messe-Areal gelockt haben. Auch Start-ups und kleinere Unternehmen können durch Virtual Events ohne große Kosten ein globales Publikum ansprechen, das auf bisherigem Weg kaum zu erreichen gewesen wäre. 
Virtual Events können das persönliche Zusammentreffen von Menschen allerdings auch künftig nicht vollständig ersetzen und kommen für manche Branchen nicht infrage. Vor allem wenn es um die Präsentation von Produkten geht, die man anfassen kann und bei denen das Look-and-Feel entscheidend für Investitionen ist, dürften Präsenzveranstaltungen ihren hohen Stellenwert behalten.  
Vier Tortengrafiken dokumentieren starke Argumente für virtuelle Events: deutlich gesteigerte Verkaufszahlen und Umsätze bei Kosteneinsparungen sowie mehr Effizienz in der Kundenansprache.
Virtuelle Events sind gekommen, um zu bleiben. Das belegen eindrucksvoll Zahlen zu deutlich höheren Umsätzen und Kosteneinsparungen durch virtuelle Events.

Künstliche Intelligenz wie ChatGPT und Microsoft Copilot für Unternehmen erfolgsrelevant

2023 war das Jahr, in dem sich die generative KI durchgesetzt hat. 2024 wird wohl das Jahr sein, in dem generative KI in immer mehr Anwendungen Einzug hält, die wir täglich nutzen – von Suchmaschinen und Bürosoftware bis hin zu digitalen Assistenten und Kommunikations- und Design-Tools. Hier wird ein erhebliches Potenzial für Produktivitätssteigerungen in Unternehmen erwartet.
Zu den vielversprechenden neuen Angeboten zählt der persönliche KI-Assistent Microsoft 365 Copilot. Das Produktivitätswerkzeug ist direkt in verschiedene Microsoft 365 Apps integriert. Copilot basiert wie ChatGPT auf großen Sprachmodellen und kann per Befehlseingabe zum Beispiel automatisch Texte und E-Mails schreiben oder individuelle Entwürfe für PowerPoint Präsentationen erstellen.
Generative KI wie ChatGPT oder Microsoft 365 Copilot soll Mitarbeiter:innen von zeitraubenden oder unliebsamen Routineaufgaben entlasten und sie in ihren Kompetenzen unterstützen.
Zu den gefragten KI-Szenarios in Unternehmen gehört die Auswertung von digitalen Suchanfragen und Interaktionen von Usern. Sie erlaubt das zielgerichtete Marketing auf einzelne Personen aufgrund ihres Konsumverhaltens (Beispiel: Microsoft Dynamics 365). Anwendungsmöglichkeiten finden sich beispielsweise in intelligenten Chatbots, die sich aufgrund von ausgereifter nativer Sprachsoftware künftig kaum noch von echten Personen unterscheiden lassen.
2024 wird die Nachfrage nach leistungsfähigeren Systemen mit Künstlicher Intelligenz (KI) und automatisierter Industrieproduktion weiter steigen. Sie sollen unter anderem helfen, die Verknappung menschlicher Arbeitskraft auszugleichen. Der Ausbau automatisierter Prozesse durch Roboter und KI-Systeme innerhalb des IoT wird sich als Alternative etablieren und an Bedeutung gewinnen.
Dabei werden Unternehmen und Regierungen in 2024 verstärkt Antworten für die Frage finden müssen, wie sie die fortschrittlichen Technologien verantwortungsvoll und ohne negative Folgen für die Lebenssicherung der Menschen in betriebliche Abläufe integrieren können.
Können wir hier konkrete Beispiele / Hacks o.ä. nennen. Finde es wichtig, dass man hier und da auch Insipiration gibt, was man als Unternehmen in 2024 konkret angehen sollte.
KI in der Praxis: Tools und Strategien - mit Dominik Wojcik

Dominik Wojcik ist Experte für künstliche Intelligenz (KI) im Business-Umfeld. Er berät Unternehmen in allen Fragen rund um KI-Technologie, besonders im Zusammenhang mit digitalem Marketing.

Wie können Unternehmen KI-Lösungen für sich nutzen? Welche Möglichkeiten stecken in sogenannten Large Language Models? Welche Tools sollten Unternehmen im Auge behalten? Diese Podcastausgabe von „Digitale Vorreiter:innen“ beantwortet diese und andere Fragen.

Christoph Burseg und Dominik Wojcik
46:29

Ausbau der 5G-Netze schafft weitere neue Anwendungen

Immer größere Datenmengen erfordern weiteren Ausbau

Mit den neuen Anforderungen an Online-Arbeit und Kommunikation steigen auch die Datenmengen. Das Internet of Things (IoT) wurde kontinuierlich weiterentwickelt und vernetzt mittlerweile in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen immer mehr Geräte miteinander. Viele Unternehmen und Selbstständige, aber auch die öffentliche Verwaltung und Privathaushalte haben deshalb ihre IT-Infrastruktur ausgebaut oder erneuert, um zukunftssicher zu werden. Die bisherigen Netze stoßen vielerorts hinsichtlich Bandbreite, Latenzzeit und Zuverlässigkeit bereits an ihre Grenzen.
Für das Jahr 2024 und die weitere Zukunft ist nicht nur aus diesem Grund der weitere Ausbau des 5G-Netzes bedeutsam. Der aktuelle Mobilfunkstandard wird die künftig anfallenden Datenmengen vor allem in Unternehmen besser bewältigen als der 4G-Standard. Im IoT können damit zum Beispiel bis zu 50.000 Maschinen und Produkte pro Funkzelle miteinander verbunden werden und kommunizieren.

Private Campus-Netze ersetzen WLAN-Umgebungen und ermöglichen sicheres Edge-Computing

Durch private Campus-Netze auf Unternehmensgeländen oder in Forschungseinrichtungen werden bisherige kostenintensive und störungsanfällige WLAN-Strukturen in vielen Fällen überflüssig. 5G-Campus-Netzwerke bieten durch ihre geschlossene Struktur außerdem einen besseren Schutz gegen cyberkriminelle Angriffe und ermöglichen die Datenverarbeitung direkt am Ort des Geschehens: In Form von Multi-Access-Edge-Computing.
= Stadtansicht einer Metropole aus der Vogelperspektive. Weiße Linien mit Knotenpunkten stehen für die Vernetzung aller Gebäude.
Deutlich höhere Datenmengen lassen sich in kürzerer Zeit mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G übertragen.
Stadtszenerie mit Punkten zur Vernetzung

Smart City

Smart Cities sind effiziente und nachhaltig gestaltete Städte. Durch moderne Technologien wie das 5G-Mobilfunknetz und smarte Sensoren im Internet of Things wird die Infrastruktur optimiert. So wird die Lebensqualität nachhaltig verbessert.

  • Effiziente Ressourcen-Nutzung
  • Erhöhte Lebensqualität
  • Positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum

Autonome Mobilität und Logistik sind weiter auf dem Vormarsch

Auch im Bereich von autonomen Fahrzeugen und Transportsystemen wird der flächendeckende Ausbau des 5G-Netzes künftig eine intelligentere Vernetzung der Verkehrsteilnehmer:innen gewährleisten. Große Automobilhersteller wie Mercedes-Benz oder Tesla haben bereits teilweise oder komplett selbstfahrende Autos im Angebot. Laut Angaben von Statista wird bis 2030 wahrscheinlich jedes zehnte Auto selbstfahrend sein.
Außerdem erweitert 5G die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen und deren Interaktion mit anderen autonomen Systemen des IoT. Aus einzelnen Smart Homes, Smart Buildings und Smart Factories werden somit künftig komplett vernetzte Smart Cities mit unzähligen Subsystemen.
Fortschritte beim Ausbau der Infrastruktur und entsprechende Investitionen sind für die Volkswirtschaften somit von hoher Bedeutung.
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E-Commerce: Wachstumsfaktor Metaverse

Das Metaverse wird aktuell kritisch hinterfragt, könnte sich aber auch weiterhin zum Wachstumstreiber des E-Commerce entwickeln. Die Vision des Metaverse lautet, dass Realität und virtuelle Welt immer mehr verschmelzen. Das Internet wird 2024 und darüber hinaus damit zunehmend live, synchron und interaktiv. Im Zuge dessen verändert sich auch das Verhalten der Konsument:innen. Das Metaverse kurbelt den E-Commerce weiter an, der in Deutschland im Jahr 2023 erneut Rekordumsätze verzeichnet hat.
Große Modemarken wie Tommy Hilfiger, Etro oder Dolce & Gabbana veranstalten bereits virtuelle Laufsteg-Shows mit Avataren im Metaverse, in denen sich auch die Kund:innen als Avatare bewegen können. Kleidung wird bereits „phygital“ (physisch und digital) verkauft. Das heißt, dass Kund:innen auch einen digitalen Zwilling von sich selbst erwerben und damit ihren eigenen Avatar stylen können.
Beim Möbelhersteller Ikea können Interessierte mit einer VR-Brille durch einen virtuellen Showroom wandern. Solche Angebote sind vor allem auf junge, technikaffine Zielgruppen zugeschnitten.
Ein weiteres Wachstumspotenzial bietet im Jahr 2024 voraussichtlich das industrielle Metaversum. Hier spielt der digitale Zwilling eine große Rolle, beispielsweise bei der Entwicklung neuer Technologien, Maschinen oder ganzer Verkehrssysteme und Städte.
Gegenwärtig arbeiten Forscher:innen und Unternehmen zudem an Haptiktechnologie, damit Nutzer:innen künftig auch fühlen können, was sie beim Online-Shopping im Metaverse sehen. Bis zu ihrer Marktreife ist es aber noch ein langer Weg.
Ein Fertigungsroboter in Aktion

Smart Factory: Wettbewerbsfähiger dank vernetzter Produktion

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  • Aktuelle Studien
  • Beispiele zur Daten-Monetarisierung
  • Infos zu Campus-Netzen

Nachhaltigkeit bleibt eine der Kern-Herausforderungen

Der Klimawandel erzeugt einen erheblichen Anpassungsdruck auf die Unternehmen. Die Märkte reagieren, in der Gesellschaft ertönt der Ruf nach neuen Prioritäten. Das Thema Nachhaltigkeit ist somit ein zentrales Zukunftsthema und steht in engem Zusammenhang mit den oben genannten Punkten. Digitale Innovationen in nahezu allen Lebens- und Geschäftsbereichen sind wichtige Maßnahmen und Veränderungsprozesse, um die Klimaziele der Europäischen Union bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Bis dahin wollen 27 EU-Staaten klimaneutral werden.
Die oben genannten Zukunftsbereiche tragen alle dazu bei, Ressourcenverbrauch und Emissionsausstoß in Zukunft zu reduzieren: 
  • Virtuelle Meetings reduzieren Emissionen, da nicht notwendige Arbeitswege und Reisen wegfallen.
  • Online-Projektmanagement mit begleitenden Lösungen adaptiert diesen Vorteil auch auf die tägliche Zusammenarbeit in Unternehmen.
  • Cloud-Lösungen ersparen Unternehmen den Betrieb eigener Server und weiterer IT-Infrastruktur, was wiederum eine bessere Ressourcenauslastung zur Folge hat.
  • Die neuen 5G-Netze dienen als Basis der Arbeitsprozesse, die in die digitale Sphäre ausgelagert werden. Sie arbeiten weitaus effizienter als die vorherigen Standards (wie zum Beispiel 3G).
  • Die Vernetzung von Anlagen und Geräten im IoT sorgt durch die optimierte Steuerung von Prozessen sowie die punktgenaue Bereitstellung von Ressourcen für Einsparungen im Rahmen intelligenter Produktion und Logistik. Auch vorausschauende Wartungsmodelle gewinnen immer mehr an Bedeutung.
  • Smart Cities ermöglichen Verkehrs- und Parkplanung sowie die Optimierung des Ressourcenmanagements, beispielsweise bei Wärme, Strom und Wasser.
Ökologische Effizienz und Nachhaltigkeit entscheiden künftig mit über den Erfolg von Produkten und Dienstleistungen. Vodafone bietet vor diesem Hintergrund beispielsweise als einer der ersten Mobilfunknetzbetreiber das ausschließlich mit grünem Strom betriebene Netzwerk GigaGreen an und will als Unternehmen bereits im Jahr 2030 klimaneutral sein.
Eine Frau sitzt lächelnd vor einem Notebook

Vodafone Modbus Cloud Connect

Das All-in-One-Produkt für eine direkte Verbindung von Modbus-RTU-Geräten über LPWA (NB-IoT & LTE-M) in die Cloud.

  • Einfache Installation & Inbetriebnahme
  • Einfaches IoT-Upgrade von Bestandsgeräten (Retrofit)
  • Einfache, autarke Datenkommunikation über Narrowband-IoT & LTE-M
  • Einfacher und gesicherter Betrieb über den Lebenszeitraum

Echte Cyberresilienz kommt immer mehr aus der Cloud

Der Schutz vor Angriffen auf die Cybersicherheit wird auch 2024 Ressourcen binden, die aber zunehmend in die Cloud ausgelagert werden. Wichtige Stichwort sind hier: Cloud Access Security Broker (CASB) und Secure Access Service Edge (SASE). Das Marktforschungsunternehmen Gartner geht davon aus, dass sich Unternehmen zunehmend auf ein kontinuierliches Bedrohungsmanagement konzentrieren werden. Dabei kommt verstärkt eine automatisierte Abwehr zum Einsatz, die auf künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen basiert.
Im Rahmen der Cyberresilienz-Strategie sollte künftig auch das Bewusstsein für gesellschaftliche Faktoren wie Social-Engineering-Angriffe gestärkt werden. Das Konzept der Cyberresilienz geht dabei weit über die reine Cybersicherheit hinaus und umfasst auch Maßnahmen zur Wiederinbetriebnahme von technischen Systemen nach einem möglichen Cyberangriff.

Die wichtigsten Business-Trends für 2024 in Kürze

  • Der Mix macht’s: Im Jahr 2024 werden sich Unternehmen mit der Frage beschäftigen, welches Verhältnis von Präsenz- und Telearbeit für ihr Unternehmen erforderlich ist, um optimale Arbeitsergebnisse zu gewährleisten.
  • Online-Projektmanagement-Tools und branchenspezifische Cloud-Lösungen sind auf dem Vormarsch.
  • Virtuelle Events sind ein Standardinstrument im Marketing und helfen, Zielgruppen überregional und global zu erreichen.
  • Künstliche Intelligenz in Unternehmen entwickelt sich weiter und unterstützt Geschäftsprozesse wie Kundenservice, hilft Arbeitskräftemangel auszugleichen oder die Abwehr von Cyberangriffen zu automatisieren. Generative KI wie ChatGPT und digitale Assistenten wie Microsoft 365 Copilot erhalten Einzug in viele Arbeitsabläufe und sollen deutlich mehr Produktivität und eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit ermöglichen.
  • Der Ausbau des 5G-Netzes schreitet voran und unterstützt die Entwicklung zu Smart Home, Smart Factory und Smart City.
  • Der bereits florierende E-Commerce erhält durch das Metaverse weitere Impulse.
  • Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Bedeutung für den Unternehmenserfolg.
  • Das Management der Cybersecurity wird zu einem kontinuierlichen Prozess. Ziel ist neben dem Schutz vor Angriffen auch die Cyberresilienz.
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Eine Hand, die den Stecker eines Netzwerkkabels an einem Server-Rack anschließt.

DSL oder Kabel? Unterschiede erklärt – So treffen Sie die richtige Wahl

Was ist für Ihre Bedürfnisse besser geeignet: ein Kabel- oder ein DSL-Internetanschluss? Im Laufe der Jahre hat sich sowohl beim ehemaligen Telefonkabel als auch bei der Koaxialtechnik viel getan. Was hinter den Technologien steckt und wo die jeweiligen Vor- und Nachteile sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen, erfahren Sie hier. Beim Festnetz-Internetanschluss via Koaxialkabel sind inzwischen bis zu einem Gigabit pro Sekunde im Download möglich – bis zu zehn Gigabit sind hier in Planung. Im DSL-Bereich dagegen sind aktuell maximal 250 Megabit pro Sekunde möglich. Für viele Anwendungsfälle ist das ausreichend, doch mit wachsendem Datenaufkommen kommt die Technologie langsam an ihre Grenzen. Laut statista nutzten in Deutschland 2023 ganze 24,3 Millionen Teilnehmer:innen insgesamt DSL-Technik für ihren Internetanschluss. 8,7 Millionen setzten auf Kabel-Internet; und 4,2 Millionen Anschlüsse laufen bereits über Glasfaser. DSL hat also immer noch den höchsten Marktanteil, was nicht zuletzt an der breiten Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Technologie liegt. Trotzdem gibt es gute Gründe, wo möglich auf Glasfaser oder Kabel umzurüsten.

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