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Business Basics: Wofür eine feste IP-Adresse?

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Ein Computer ohne IP-Adresse ist wie ein Telefon ohne Telefonnummer. Ohne eindeutige Anschrift würde der Datenverkehr im Internet schlichtweg nicht funktionieren. Für Unternehmen ist eine statische IP-Adresse aber nicht nur Basis für professionelle Onlinepräsenz und webbasierten Service, sondern auch für flexible Arbeitsmodelle. Wir klären, was eine feste IP-Adresse ist und wofür Unternehmen eine statische IP-Adresse gebrauchen können.  

Ob PC, Notebook oder Drucker, netzwerkfähige Monitore, Repeater oder NAS-Stationen: In modernen Unternehmen sammeln sich eine ganze Reihe digitaler Geräte an. Wer regelmäßig unterwegs oder im Home Office auf Daten, Systeme und Services dieser Geräte zugreifen möchte, kommt an einer festen IP-Adresse kaum vorbei.

Was ist eine IP-Adresse?

Jedes Gerät, das über das Internet kommuniziert, benötigt eine weltweit eindeutige Anschrift. Egal ob PC, virtuelle Telefonanlage, Router oder Mail-Server: nur über eine IP-Adresse kann der Empfänger eindeutig identifiziert werden, damit der Web-Server weiß, wohin die Datenpakete im globalen Netz transportiert werden sollen.

Die IP-Adresse (Internet Protocol Address) ist ursprünglich nach dem IPv4-Standard aufgebaut. Da dieses System jedoch nur begrenzte Zahlenkombinationen erlaubt, finden sich seit 2012 häufiger IP-Adressen in der IPv6-Version. Diese bestehen aus acht statt bislang vier Zeichenblöcken und enthalten neben Zahlen auch Buchstaben. Damit sich Nutzer diese kryptischen Zeichenmuster nicht merken müssen, werden den IP-Nummern zitierfähige Domains zugeordnet (z.B. www.vodafone.de). Wird eine Domain aufgerufen, wandelt das Domain Name System (DNS) den Namen in eine IP-Adresse um. So kann der Client (Router oder Browser) immer den richtigen Server ansprechen, auf dem die gesuchte Domain gehostet ist.

Was eine dynamische IP-Adresse?

Standardmäßig sind die meisten Router so konfiguriert, dass sie automatisch eine IP-Adresse vom  DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol) beziehen. Dieser vergibt dynamische IP-Adressen, die sich bei jeder Internetsitzung ändern. Zugleich definiert der DHCP-Server einen Adressbereich, aus dem die IP‘s für interne Netzwerkgeräte (Drucker, Laptops, Tablets etc.) automatisch vom Router verteilt werden. So stellt der Internet Service Provider eine stetig wechselnde, aber eindeutige IP-Adresse zur Verfügung, die zu diesem Zeitpunkt niemand anderes in der Welt nutzt.

Was ist eine feste IP-Adresse?

Es gibt allerdings auch konstante IP-Adressen, die bei jedem Internetbesuch genutzt und übertragen werden. Mit so einer festen bzw. statischen IP sind Endgeräte stets unter derselben Anschrift erreichbar. Auch die feste IP-Adresse wird zunächst automatisch vergeben, ist jedoch beim Internetanbieter registriert und kann auf Wunsch neu definiert werden.

Wofür braucht ein Unternehmen eine feste IP?

Für die meisten Privat-Nutzer ist die Zufalls-Vergabe durch den DHCP-Server praktisch und ermöglicht ihnen, anonymer im Netz zu surfen. Für den professionellen Online-Auftritt und mehrere Netzwerk-Geräte im Unternehmen ist eine ständig wechselnde IP-Adresse jedoch nicht sinnvoll.

Da feste IP-Adressen sofort einem Datennetzwerk zugeordnet werden können, erleichtern sie die Ansprache und Administration von Webservern sowie VPN-Zugängen. Vor allem aber lassen sich angeschlossene Netzwerkkomponenten auch von außen problemlos über das Internet erreichen. Das heißt, nicht nur im Büro, sondern auch im Home Office oder auf Dienstreise können Sie über den Browser direkt auf Laufwerke, Konfigurations-Oberflächen, Server und (freigegebene) Daten des Firmennetzwerks zugreifen.

Das ist nicht nur für die Tele-Kollaboration bei modernen Beschäftigungsmodellen vorteilhaft, sondern auch bei mehreren Firmenstandorten oder Außendienststellen. Auch Fehleranalysen und Remote-Control-Verbindungen lassen sich bei einer gleichbleibenden Anschrift leichter überblicken. Nahezu unverzichtbar ist eine feste IP-Adresse generell für Server, über die Unternehmen ihre Website oder Service-Portale für Kunden und Geschäftspartner anbieten.

 

Bei Internet Providern wie Vodafone können Unternehmen ganz einfach eine feste IP-Adresse beauftragen und zugleich erweiterte Services nutzen. So sind Sie zum Beispiel mit der modularen Komplett-Lösung GigaKombi Business nicht nur jederzeit erreichbar und haben Daten, Dokumente und Arbeitsprogramme überall zur Hand, sondern können mit eigener Domain auch ganz einfach Ihre individuelle Website erstellen.

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