Cloud & Hosting

Vorteile von Cloud Computing

Flexibilität, Agilität und Datenschutz

Business-Clouds haben sich in den vergangenen Jahren zum IT‑Standard entwickelt – in Großunternehmen ebenso wie im Mittelstand. Trends wie künstliche Intelligenz, Big Data und Unified Messaging verstärken diese Entwicklung zusätzlich.

Laut Statista nutzten 2025 mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen mit mindestens 10 Beschäftigten Cloud Computing – Tendenz steigend. Wie auch Sie als Unternehmen von den Vorteilen der Cloud profitieren und somit ihre Kosten sowie Produktivität optimieren können, erfahren Sie hier.

Inhaltsverzeichnis

Vorteile von Cloud Computing: Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Cloud Computing lagern Sie IT-Ressourcen über eine Datenverbindung in ein Rechenzentrum aus.
  • Sie können verschiedene Cloudmodelle buchen: lediglich Hardware und Rechenleistung, virtuelle Arbeitsplatzcomputer oder komplette Softwarepakete mit KI-Funktionen.
  • Eine Cloud ist in der Regel wirtschaftlicher als der Betrieb vergleichbarer Hard- und Software am Unternehmensstandort.
  • Innerhalb einer Business-Cloud können Sie sehr einfach Back-ups automatisieren, Updates ausspielen und Ressourcen ganz nach Bedarf zubuchen oder freigeben.
  • Im Unterschied zur langfristig geleaster oder gekaufter Hard- und Software zahlen Sie für die Cloud meist monatlich variable Raten.
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Was bedeutet Cloud Computing im Unternehmenskontext?

Cloud Computing bezeichnet IT‑Ressourcen, die ein externer Anbieter über eine Datenverbindung bereitstellt – unabhängig davon, wo sich die Server tatsächlich befinden. Eine intelligente Steuerung sorgt meist dafür, dass Berechnungen in einem Rechenzentrum möglichst nahe am Kunden stattfinden. In diesem Zusammenhang gibt es folgende Services, bei denen Sie unterschiedliche Komponenten mieten:
Ein Beispiel für Cloud Computing im Rahmen von SaaS, das in Unternehmen sehr häufig verwendet wird, ist etwa Microsoft 365 Business. Manche Anbieter stellen sogar komplette Arbeitsplätze als Workplace‑as‑a‑Service bereit – inklusive Office‑Suite, Speicher und Kommunikationslösungen.
Der große Vorteil: Endgeräte benötigen weniger eigene Leistung, da Daten und Anwendungen direkt in der Cloud verarbeitet werden. So greifen Sie vom Smartphone genauso auf Ihre Programme zu wie vom PC und können selbst rechenintensive Aufgaben auslagern – etwa Videobearbeitung, Grafik und KI‑gestützte Analysen.
Die Verbindung zur Cloud kann verschlüsselt über das Internet oder über eigene Leitungen erfolgen. Als Unternehmen wählen Sie dabei zwischen folgenden Formen der Cloud:
  • Private Cloud: Steht nur für Ihre eigene Organisation zur Verfügung und lässt sich im eigenen Rechenzentrum oder bei einem Dienstleister betreiben
  • Public Cloud: Steht mehreren Kund:innen in getrennten und passwortgeschützten Bereichen in Rechenzentren eines Dienstleisters zur Verfügung
  • Hybrid Cloud: Kombiniert Private und Public Cloud
  • Multi-Cloud: Kombiniert Cloud-Angebote mehrerer Anbieter
Je nach Vertrag mieten Sie lediglich die Basis‑Ressourcen (Bare Metal) oder nutzen eine Managed Cloud, bei der der Anbieter Aufgaben wie Benutzerverwaltung, Datensicherung und Ressourcenüberwachung übernimmt – inklusive automatischer Skalierung.
Grafik führt Cloud-Grundsätze auf und nennt die vier Cloud-Formen Private Cloud, Public Cloud, Hybrid Cloud und Multi-Cloud sowie die Service-Modelle Software-as-a-Service, Platform-as-a-Service, Infrastructure-as-a-Service und Serverless Computing.
Angebote für das Cloud-Computing folgen fünf Grundsätzen und stehen in unterschiedlichen Formen und Service-Modellen bereit.

Die Definition des Cloud Computings laut des NIST

Der Begriff Cloud Computing umfasst sämtliche Services und Ressourcen rund um die Nutzung der Cloud. Hierbei müssen bestimmte technische Kriterien erfüllt werden, die das US-amerikanischen National Institute of Standards und Technology (NIST) definiert hat. Die Definition des Cloud Computing umfasst:
  • On-Demand Self-Service: Nutzer:innen können benötigte Ressourcen flexibel anfordern, ohne jeweils den Kundenservice des Anbieters in Anspruch zu nehmen.
  • Broad Network Access: Standardisierte Methoden sorgen für den uneingeschränkten Zugang zu Cloud-Computing-Angeboten. Dabei dürfen keine ungewöhnlichen (selten verwendeten) Protokolle eingesetzt werden.
  • Resource Pooling: Cloud-Computing ist erst durch den Zusammenschluss von mehreren Recheninstanzen möglich. Diese „Pools” versorgen viele Nutzer:innen gleichzeitig mit Speicher oder Rechenpower. Meist stellen die Anbieter die Ressourcen in Form von dynamisch organisierten Serverfarmen zur Verfügung.
  • Rapid Elasticity: Die Anbieter von Cloud-Kapazitäten müssen diese schnell und bedarfsgerecht ausliefern und skalieren können, meist durch eine automatisierte Ressourcenbereitstellung.
  • Measured Service: Der Anbieter überwacht alle Cloud-Computing-Angebote ständig und erhöht so die Transparenz und die Sicherheit für sich und die Nutzer:innen.

Welche Vorteile bietet Cloud-Computing für Ihr Unternehmen?

Statt eigene Hardware und Software für Ihren Firmenstandort zu kaufen und dort zu betreiben, mieten Sie beim Cloud Computing Ihre IT-Ressourcen bedarfsgerecht an. In der Praxis verschafft Ihnen dies viele Vorteile:

Effizienz und Kostenersparnis

Eine Cloud ist in der Regel deutlich wirtschaftlicher als klassische physische Server an Ihrem Unternehmensstandort („On-Premises“). Denn im Rechenzentrum werden Ihre Server kostengünstig auf sehr viel größeren Systemen per Software repliziert (Virtualisierung). Dieses Virtualisieren ist viel einfacher und damit kostengünstiger als der Zusammenbau und die Administration realer Serversysteme.
Nutzen Sie einen virtuellen Server gerade nicht, steht dessen Rechenleistung anderen Nutzer:innen zur Verfügung. Dadurch nutzen Sie beim Cloud Computing die vorhandene Hardware immer optimal aus.
Es gibt zudem in Kombination mit virtuellen Arbeitsplatzrechnern keine teuren persönlichen Computer mehr, die ungenutzt herumstehen, weil Mitarbeiter:innen gerade im Urlaub sind oder Arbeitsplätze aus anderen Gründen nicht besetzt sind. Indem Sie Ihre IT-Ressourcen mieten und kostengünstige „Barebone-Systeme“ verwenden, die ohne eigene Festplatte und andere übliche Hardware auskommen, reduzieren Sie also nicht nur Capex-Ausgaben. Sie nutzen stattdessen sowohl die gekaufte als auch die gemietete virtuelle Hardware besser aus.
Ihre Mitarbeiter:innen können auf ihren virtuellen Systemen in der Cloud dennoch genau so arbeiten, als wären leistungsstarke Computer physisch vorhanden. Gleichzeitig sparen Sie Zeit und Geld bei der Administration: Benötigen Sie beispielsweise einen neuen Testcomputer für die Produktentwicklung, richten Sie ihn mit wenigen Klicks in Ihrer Cloud lauffähig ein.
Sie löschen einen Computer auch ebenso schnell wieder aus dem Cloudspeicher, sobald Sie oder Ihre Mitarbeiter:innen ihn nicht mehr benötigen. Der Zugriff darauf erfolgt von jedem beliebigen Ort im Büro oder aus der Ferne heraus, so als hätte man das Gerät die ganze Zeit dabei.
Zudem sparen Sie die Kosten für ein Rechenzentrum oder Serverräume an Ihrem Unternehmenssitz, weil Sie Ihre Daten oder einen Großteil dieser Daten direkt in der Cloud bearbeiten und speichern.
Eine Frau in roter Bluse sitzt an einem Mac und telefoniert via Headset

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Integration mit dem IoT

Nach Schätzungen von Expert:innen sollen bis 2030 rund 30 Milliarden Geräte und Maschinen weltweit im Internet of Things (IoT) untereinander und mit zahlreichen Datennetzen verknüpft sein. Industrieunternehmen können dann beispielsweise Bestell- und Bestandsdaten aus ihrer Firmen-Cloud direkt mit den Bewegungsdaten der LKW ihrer Zulieferer abgleichen und diese Informationen wiederum in die laufende Produktion einfließen lassen. Werden etwa bestellte Vorprodukte nicht mehr rechtzeitig angeliefert, wird die Reihenfolge der Fertigungslose in der Fabrikhalle einfach getauscht, damit es keine Leerlaufzeiten gibt.

Skalierung

Cloud-Ressourcen lassen sich flexibel erweitern oder reduzieren – oft sogar automatisch, wenn Datenverkehr oder Rechenlast steigen oder sinken. So bezahlen Sie nur das, was Sie wirklich nutzen, und können bei Bedarf in Sekunden zusätzliche Leistung buchen. Gleichzeitig wird Ihre Infrastruktur widerstandsfähiger gegen Lastspitzen, etwa durch DDoS‑Angriffe.

Geschwindigkeit

Viele rechenintensive Anwendungen laufen heute direkt in der Cloud – etwa Big‑Data‑Analysen, KI‑gestützte Übersetzungen und Bildverarbeitungen. Anstatt komplette Software zu mieten, nutzen Sie einzelne Funktionen (wie Function-as-a-Service), die nahezu in Echtzeit auf spezialisierter Hardware ausgeführt werden. Auch interne Prozesse wie Back-ups und Updates erfolgen schnell und unauffällig im Hintergrund.

Sicherheit

Sicherheit bedeutet Schutz vor Angriffen und Datenverlust. Eine Private Cloud über eigene, verschlüsselte Leitungen bietet maximale Schutz. Public Clouds lassen sich ebenfalls durch Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung und weitere Maßnahmen absichern. Viele Anbieter übernehmen Sicherheitsaufgaben wie Malware‑Scans, KI‑gestützte Überwachung oder das Einspielen von Updates.
Back-ups lassen sich automatisiert in mehreren Rechenzentren speichern – sicher vor Ausfällen oder Katastrophen.

Zuverlässigkeit

Cloudserver nutzen besonders robuste Hardware und überwachen sich selbst mittels Predictive Maintenance, sodass Sie Komponenten schon vor dem Ausfall austauschen können. Rechenzentren sind optimal klimatisiert und geschützt; bei Defekten werden Datenzugriffe sofort auf Ersatzsysteme umgeleitet.
Auch Ihr komplettes Unternehmensnetz kann kontinuierlich als „Hot Back-up“ gesichert werden – bei Störungen schalten Sie nahtlos auf die gesicherte Version um.
Eine Frau steht mit einem Tablet in der Hand neben einem Roboterarm und schaut sich diesen an
Durch die Integration von Internet of Things und Firmencloud optimieren Sie die Wartungseinsätze Ihrer Techniker:innen

Zugänglichkeit

Ist Ihre Cloud direkt online erreichbar, greifen Sie und Ihr Team ortsunabhängig darauf zu – ohne VPN. Durch die Anbindung an Internet‑Backbones sind Zugriffe oft sogar schneller als auf das firmeneigene Rechenzentrum.

Wettbewerbsvorteile & Innovation

Cloud Computing senkt IT‑Kosten und beschleunigt die Einführung neuer Services. Viele Cloudplattformen bieten bereits integrierte Schnittstellen und Funktionen, etwa für KI‑gestützte Buchhaltung, Datenanalyse oder Business Development. Sie zahlen nur für die tatsächliche Nutzung – ohne Installationsaufwand. Nicht benötigte Funktionen deaktivieren Sie einfach wieder.

Nachhaltigkeit

Cloudserver arbeiten energieeffizienter als lokale Hardware und erzeugen weniger Abwärme. Viele Rechenzentren nutzen entstehende Wärme zum Heizen; oder sie liegen in kühlen Regionen, um Energie zu sparen. Außerdem entsteht weniger Elektroschrott, da Komponenten wie Gehäuse oder Klimatechnik über viele Jahre weiterverwendet werden. So sinken sowohl Energieverbrauch als auch Kosten.

Einfachere Updates

Sie können Updates und neue Softwareversionen zentral für alle Geräte ausrollen – unabhängig von deren lokaler Leistungsfähigkeit. Die eigentliche Rechenleistung kommt aus der Cloud, sodass auch KI‑Funktionen ohne Hardware‑Upgrades verfügbar sind.
Eine Frau steht vor einem Server-Schrank und führt Wartungsarbeiten durch.

Maßgeschneiderte IT-Infrastruktur: Vodafone Managed Hosting

Ein sichereres Zuhause als unsere nach ISO 27001 und 9001 zertifizierten Frankfurter Rechenzentren kann Ihre Infrastruktur kaum finden. Die dortige Tier3+-Einstufung garantiert 99,982 % Verfügbarkeit.

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Herausforderungen im Cloud-Umfeld

Schnelle Internetverbindung erforderlich

Egal, ob Sie über eine eigene Datenleitung auf Ihre Cloud zugreifen oder über das Internet: Sie benötigen in jedem Fall eine schnelle und zuverlässige Anbindung. Denn die Datenleitung zwischen der Cloud und Ihrem Unternehmensstandort ist beim Cloud Computing die Verbindung, durch die alle Ihre Daten hindurch müssen.
In der Regel können Sie Ihren Unternehmensstandort heute per Glasfaser sehr breitbandig anbinden. Mehrere Niederlassungen können Sie untereinander per MPLS und SD-WAN verbinden und kombinieren so Effizienz und Datensicherheit.
Ein Vorteil von Glasfaser sind die besonders niedrigen Latenzzeiten, also die Übertragungszeiten zwischen dem Rechenzentrum und Ihrem Standort. Im Idealfall erhalten Sie Ihre Daten somit schneller aus Ihrer Cloud als aus einem Rechenzentrum auf Ihrem eigenen Unternehmensgelände, das konventionell per LAN, Ethernet und Kupferkabel verbunden ist.

Datenschutz

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat die Datenschutzauflagen für Unternehmen gegenüber früheren Regelungen deutlich verschärft. Insbesondere sind Sie als Unternehmer:in verpflichtet, persönliche Daten von Kund:innen, Geschäftspartner:innen und Mitarbeiter:innen verschlüsselt und an einem sicheren Datenstandort zu verwahren.
Daher sollten Sie bei der Wahl Ihres Cloud-Anbieters darauf achten, dass dieser Ihre personenbezogenen Daten grundsätzlich nur in Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union oder in einem sogenannten sicheren Drittstaat verwahrt.

Sicherheit

Wie beim lokalen Firmennetz gilt auch in der Cloud: Nur mit einem aktuellen und professionell entwickelten Cybersecurity-Konzept sind Sie gegen Datendiebstahl und Datenverlust optimal geschützt.
Besonderes Augenmerk sollten Sie hierbei auf die regelmäßige Schulung Ihrer Mitarbeiter:innen legen. Denn noch immer gelangen viele Angreifer:innen durch Anwendungsfehler in Firmennetze – beispielsweise, weil Beschäftigte kompromittierte Dateianhänge ausführen oder virenverseuchte Software installieren.
Übrigens: Entscheiden Sie sich für die Vodafone Managed Cloud, dann überwachen wir je nach Vertragsmodell Ihre Schnittstellen in die Cloud und die dort gespeicherten Daten – und entfernen Schadsoftware sofort.

Abhängigkeit

Viele Unternehmen halten an On‑Premises-Arbeitsplatzrechnern fest, aus Sorge, durch Cloud Computing abhängig von einem einzelnen Anbieter zu werden. Doch für kleinere Firmen ist diese Abhängigkeit meist nicht größer als die von ihrem bisherigen Systemhaus, das Hardware liefert und einrichtet. Nach der Migration in die Cloud ist ein Anbieterwechsel dank Virtualisierung oft sogar leichter als ein kompletter Hardwaretausch vor Ort.
Auch spezielle Softwarepakete oder KI-Funktionen existieren häufig nur bei bestimmten Herstellern wie Microsoft, Oracle, Adobe oder SAP. Diese Anwendungen können oft nur als SaaS in deren eigenen Clouds genutzt werden. Soll die Software in einer anderen Cloud laufen, müssen Sie sie klassisch kaufen und dort installieren – ähnlich wie bei On-Premises-Lösungen, bei denen Sie ebenfalls zwischen Kauf und Miete als Cloudprodukt wählen müssen.
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Versteckte Kosten

Finanzieren Sie Hard- und Software, zahlen Sie meist feste Monatsraten. Cloud-Mieten sind dagegen variabel, was zunächst ungewohnt sein kann. Die monatlichen Kosten richten sich nach tatsächlich genutzter Rechenleistung, Speicher oder der Anzahl virtueller Arbeitsplätze sowie der Häufigkeit bestimmter Funktionsaufrufe. In der Cloud-Konsole sehen Sie tagesgenau, welche Ressourcen Sie verbraucht haben und welche Kosten entstehen.
Trotz variabler Preise liegen die Gesamtkosten meist deutlich unter den über die Abschreibung verteilten Fixkosten einer vergleichbaren On-Premises-Infrastruktur, auch wegen niedrigerer Energiekosten. Bevorzugen Sie dennoch feste Preise, dann gibt es auch Anbieter, die Cloud-Umgebungen zum monatlichen Pauschalpreis bereitstellen, unabhängig von der Zahl Ihrer benötigten Arbeitsplätze.

Schwierige Portabilität

Je weniger Dienstleistungen Sie bei Ihrem Cloudanbieter nutzen, desto leichter lassen sich Ihre Ressourcen zu einem anderen Anbieter übertragen. Eine Public Cloud ist meist in wenigen Stunden neu eingerichtet, während der Umstieg von einer lokal gemanagten Private Cloud deutlich länger dauert.
Mit einer Multi-Cloud können Sie Angebote verschiedener Anbieter kombinieren und – bei offen gestalteter Architektur – Daten und Ressourcen flexibel zwischen ihnen verschieben. Das lohnt sich besonders, wenn einzelne Anbieter günstiger sind oder besondere Funktionen bieten. Die Portabilität Ihrer Cloud hängt also vor allem von der gewählten Art und deren Betriebsmodell ab.
Geschäftsmann arbeitet am Notebook

Mit Vodafone in der Multi-Cloud durchstarten

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  • Umfassende Bedarfsanalyse im Vorfeld
  • Individueller Roll-out-Plan basierend auf Ihren Anforderungen
  • Gemeinsame Optimierung der Infrastruktur und Services

Cloud vs. On-Premises – ein strategischer Vergleich

Was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede, wenn Sie Ihre IT-Infrastruktur in die Cloud auslagern oder eine eigene IT-Infrastruktur auf dem Unternehmensgelände betreiben (On-Premises)? Der übersichtliche Vergleich in einer Tabelle:
Kosteneffizienz
Deutliche Einsparungen gegenüber On-Premises
Hoch
Aufwand für Einrichtung und Betrieb von Arbeitsplätzen
Niedrig
Hoch
Robustheit gegen technische Störung am Unternehmensstandort
Je nach Vertragsmodell alle Daten sogar in mehreren Rechenzentren weiter verfügbar und bearbeitbar
Aufwändige technische Maßnahmen notwendig, beispielsweise mit Netzersatzanlagen (NEA) und Unterbrechungsfreier Stromversorgung (USV)
Wiederinbetriebnahme nach Ausfall oder Datenverlust
Hot Back-up und Wechsel im laufenden Betrieb möglich
Größere Ausfallzeiten wahrscheinlich
CapEx
Niedrige oder gar keine Investitionskosten
Hohe Investitionskosten
Nachhaltigkeit
Nachhaltig
Weniger nachhaltig
Skalierbarkeit
In Sekunden
In Monaten
Datenlaufzeiten beim mobilen Arbeiten
Extrem hohe Datenraten auch bei Zugriff aus dem Homeoffice oder aus dem Ausland möglich
Verzögerungen möglich, wenn beispielsweise viele Personen im Homeoffice arbeiten
Datenschutz
Je nach Vertragsmodell; in der Regel weitere Maßnahmen notwendig
Alle Daten nur lokal vorhanden; weitere Maßnahmen notwendig.
Entscheidungshoheit über verwendete Hardware
In der Regel nur bei Private Cloud
Volle Hoheit über alle Systeme
Entscheidungshoheit über Datenstandort
Indirekt, durch Wahl des Dienstleisters
Volle Hoheit bei der Wahl des Standortes
Kriterium
Cloud-Lösung
On-Premises
Das Bild zeigt eine Hand unter einer symbolischen Wolke

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Unser Fazit: Deswegen ist Cloud Computing wichtig für Unternehmen

Cloud Computing ist für Unternehmen heute deshalb so wichtig, weil es ihnen ermöglicht, IT‑Ressourcen flexibel, effizient und kostengünstig zu nutzen. Cloud-Computing hat sich längst vom Nischenprodukt zum IT‑Standard entwickelt – getrieben durch Trends wie KI, Big Data und moderne Kommunikationslösungen.
Unternehmen profitieren davon, dass sie Speicher, Rechenleistung oder komplette virtuelle Arbeitsplätze bedarfsgerecht mieten können, ohne eigene Hardware betreiben zu müssen. Dadurch sinken nicht nur die Investitions‑ und Betriebskosten, sondern auch der Aufwand für Wartung und Updates.
Gleichzeitig lässt sich die IT‑Infrastruktur schnell skalieren, was besonders in wachsenden oder saisonal schwankenden Geschäftsumgebungen ein großer Vorteil ist. Zusätzlich erleichtert Cloud Computing mobiles Arbeiten, da Beschäftigte von jedem Ort aus sicher auf benötigte Anwendungen und Daten zugreifen können. Insgesamt steigert die Cloud also die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, indem sie Agilität, Effizienz und Innovationsfähigkeit fördert.
Gut gelaunter Mann mit einem Headset vor einem Notebook.

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Vorteile von Cloud Computing: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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