Internet of Things für effizientes Energiemanagement nutzen

Digitales Business

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Datum 24.02.2021
Lesezeit 5 Min.

Internet of Things für effizientes Energiemanagement nutzen

Die Zeiten, in denen Ingenieure in Fabrikhallen an langen Reihen von Messuhren und Anzeigetafeln entlangschreiten und Zahlen in gefühlt endlose Listen eintragen, neigen sich dem Ende entgegen. Immer mehr Unternehmen lassen Prozesse in ihrer Fertigung von smarten Sensoren und Software überwachen. Diese können auch dabei helfen, im Rahmen des Energiemanagements Kosten zu senken. 

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie mit Hilfe smarter IoT-Energiemanagement-Prozesse auch in Ihrem Unternehmen Energie sparen und Kosten senken können.

 

Was ist Energiemanagement?

Als Energiemanagement bezeichnen Experten den Prozess der Verfolgung und Optimierung des Energieverbrauchs, sei es in Privathaushalten oder in einem Unternehmen. Erfolgreiches Energiemanagement erfordert vor allem eine kontinuierliche Sammlung und Analyse von Daten. Dies erfolgt  „klassisch“ durch das Ablesen von Zählerwerten und Analysedaten durch Fachkräfte oder durch einen automatisierten Vorgang unter Zuhilfenahme smarter Sensorik.

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Dank smarter Vernetzung von Personen, Maschinen und Gegenständen im Internet of Things (IoT) steigern Sie die Effizienz, Produktivität, Innovation, Wachstum und Kundenzufriedenheit in Ihrem Unternehmen.

Nutzen Sie die Chancen, die sich aus konsequentem, datenorientierten Handeln ergeben.
Und das für alle Branchen – von der produzierenden Industrie über den Handel bis hin zum Dienstleistungssektor.

 

Warum ist Energiemanagement wichtig?

Energiemanagement ist ein wichtiges Mittel zur Kontrolle und Reduzierung des Energieverbrauchs Ihres Unternehmens. Diese Kontrolle kann es Ihnen ermöglichen, Kosten langfristig zu senken. Bei stetig steigenden Energiekosten kann die Frage nach möglichen Einsparungen entscheidend zum Erfolg oder Misserfolg Ihrer unternehmerischen Tätigkeit beitragen.

Zusammengefasst bietet Energiemanagement Unternehmen mehrere Vorteile, dazu gehören:

  • Kosten senken durch wettbewerbsfähige Beschaffung und strategische Verbrauchsreduzierung
  • Reduzierung der Treibhausgasemissionen für mehr soziale Verantwortung Ihres Unternehmens
  • Durch die Überwachung der Betriebskosten können Sie genauere Budgets erstellen und bekommen einen besseren Einblick in Ihre Betriebskosten.
  • Energiemanagement bietet nicht nur kurzfristige Vorteile, sondern kann Ihr Unternehmen auch auf eine effektive Zukunftsplanung vorbereiten, indem es einen besseren Einblick in die Bedürfnisse Ihres Betriebs ermöglicht.

Wie die Einbindung von IoT-Lösungen bei der Überwachung eines modernen und nachhaltigen Energiemanagements funktioniert, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

 

Wie funktioniert IoT-Energy-Management?

Eine der wirkungsvollsten Auswirkungen einer effektiven Nutzung von IoT-Lösungen ist die Möglichkeit für Unternehmen, ihre Energieeffizienz zu steigern und dadurch Geld zu sparen. Dieses Konzept wird als IoT-Energiemanagement bezeichnet und ist ein wertvolles neues Asset zur Reduzierung von CO2-Emissionen.

Eine der großen Herausforderungen vieler Unternehmen besteht darin, dass sie nicht den Zustand sämtlicher Maschinenteile im Betrieb immer nachverfolgen können. Das fehlende Wissen darüber, wann welche Teile sich ihrem Lebensende nähern und ersetzt werden müssen, macht Betriebe anfällig für Systemausfälle. Die gute Nachricht lautet: Hier findet dank moderner Technologie aktuell ein Wandel statt.


Dieser Wandel geht dahin, smarte Sensoren als Teil eines Energiemanagement-Systems in aktuelle Anlagen zu integrieren. Diese Sensoren sammeln konstant Daten und helfen dadurch, unter anderem den Energieverbrauch des Unternehmens zu senken. Im privaten Bereich übernehmen diese Aufgaben beispielsweise smarte Managementsysteme von Smartfox, Bosch oder homee. In Unternehmen messen Sensoren unter anderem Werte wie Vibration, Temperatur, Spitzen im Energieverbrauch oder Spannungsänderungen und ermöglichen so erst die Optimierung von Prozessen.

Während diese Sensoren rund um die Uhr arbeiten und Daten sammeln, ordnet und visualisiert eine Software die Ergebnisse, um den Bedienern zu helfen, fehlerhafte Ausrüstung und Ursachen für Ineffizienzen im System zu erkennen. So können beispielsweise Energieversorger aus der Sensorenanalyse gewonnene Erkenntnisse nutzen, um bessere Entscheidungen bei der Verwaltung Ihrer Einrichtung zu treffen. Durch die Integration von IoT-Sensorik ist es möglich, rechtzeitig zu erkennen, wann eine Anpassung der Energieerzeugung an eine eventuell steigende Nachfrage notwendig wird.

 

 

ISO-Norm 50001: Nachhaltigkeit lohnt sich

Gerade bei energieintensiven Unternehmen können bereits kleine Veränderungen große Auswirkungen haben. Wenn bei Ihnen der Stromkostenanteil mindestens 14 Prozent der Bruttowertschöpfung beträgt (in einigen Branchen: mindestens 20 Prozent) oder Ihr Stromverbrauch eine Gigawattstunde pro Jahr übersteigt, können Sie zusätzlich zu den erreichten Einsparungen eine Ermäßigung der EEG-Umlage beantragen.

Als Voraussetzung müssen Sie nachweisen: eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001, eine EMAS (Eco Management and Audit Scheme)-Registrierung oder (bei einem Verbrauch unter fünf Gigawattstunden pro Jahr) ein anderes, zertifiziertes System zur Verbesserung der Energieeffizienz. So erreichen Sie verbesserten Umweltschutz mit gleichzeitig  niedrigeren Kosten – eine Win-win-Situation.. Die möglichen Einsparungen fangen eine eventuelle Anfangsinvestition somit zügig auf – und reduzieren den  Amortisationszeitraum.

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So funktioniert IoT-Energie-Optimierung auch in Ihrem Unternehmen

Wie gehen Sie also vor, um in den Genuss der attraktiven Umlagereduzierung zu kommen und Ihre Energiekosten zu minimieren? Nachdem Sie die oben angesprochenen Rahmenbedingungen geschaffen haben, geht es an die Vernetzung der einzelnen Verbrauchsmessgeräte.

Normalerweise wird deren Stand mit Hilfe von digitalen, teils aber auch analogen Zählern erfasst.Ablesung und Auswertung erfolgen gerade bei herkömmlichen Geräten aber nicht kontinuierlich, sondern in gewissen zeitlichen Abständen und teils mit erheblichem personellem Aufwand. Was zwischen den Ableseintervallen passiert, oder ob es eventuelle Ausreißer gibt und was deren Gründe sind, erfahren Sie als Unternehmer im Regelfall nicht.

Mit NB-IoT-Technik von Vodafone können Sie sowohl bestehende als auch zukünftige Geräte und deren Sensoren intelligent miteinander vernetzen. Alles was Sie dazu brauchen, sind eine digitale Zählerstandsermittlung und ein entsprechendes NB-IoT-Kit.

Damit  können Sie eine Vielzahl an Geräten miteinander und standortunabhängig verbinden. Die benötigten Daten landen dann im gewünschten Intervall in der Cloud. So sehen Sie sofort, wenn der Bedarf an einer Verbrauchsstelle ungeplant in die Höhe schnellt und können eventuell sofort gegensteuern. Der Energiedienstleister Techem setzt  Narrowband-IoT-Technologie von Vodafone bereits heute erfolgreich ein.

 

Dabei muss es im Rahmen der Optimierung nicht zwingend (nur) um Stromzähler gehen. Während sich die ISO-Norm 50001 vorwiegend mit dem Thema Energiemanagement beschäftigt, greift die ISO-Norm 14001 vor allem Umweltaspekte auf.

Schließlich können Sie auch andere emissionsbezogene Werte regelmäßig und zeitnah ermitteln:

  • Vermeiden Sie Leerlaufzeiten von Maschinen, indem Sie rechtzeitig Informationen über Meldebestände erhalten.
  • Stellen Sie umgehend fest, wenn Emissionen gewisse Grenzwerte überschreiten.
  • Lassen Sie sich laufend über Füllstände beispielsweise von Abfallcontainern informieren und optimieren Sie deren Leerungszeiten.
  • Messen Sie die Qualität und Beschaffenheit möglicher Abwässer fortlaufend und schreiten Sie bei Problemen sofort ein.

 

Arbeitet Ihr Unternehmen bereits mit einem IoT-basiertes Energiemanagement-Konzept? Über Ihre Erfahrungen in den Kommentaren freuen wir uns.

 

 


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