Modernes Tracking via GPS und Mobilfunk: So funktioniert es

Technologie

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Datum 08.01.2019
Lesezeit 7 Min.

Modernes Tracking via GPS und Mobilfunk: So funktioniert es

Ohne GPS-Ortung aus dem All und weltweite Mobilfunkversorgung wären moderne Flottenmanagementsysteme kaum denkbar. Satelliten im Erdorbit ermöglichen es Geräten am Boden, ihre eigene Position auf der Erde zu bestimmen – und das auf etwa einen Meter genau. Wir zeigen Ihnen, wie GPS-Technologie in Kombination mit flächendeckendem Mobilfunk heutzutage modernes Tracking ermöglicht.

Mittlerweile sind GPS-Empfänger in fast allen beweglichen elektronischen Geräten verbaut und dienen zur sicheren Zielfindung an jedem Ort der Welt. In Kombination mit der fortlaufenden Übertragung von Positions-, Geschwindigkeits- und anderen, beliebigen Fahrzeugdaten an eine zentrale Stelle entstehen völlig neue Überwachungsmöglichkeiten.

 

Alle Fahrzeug- und Gerätedaten im Blick: Jederzeit und überall

Gerade für Unternehmer mit eigenem Fuhrpark, Maschinenverleihfirmen oder Bauunternehmer ist die nächste Stufe des bekannten GPS-Trackings über Satelliten von besonderer Bedeutung. Vodafone bietet mit den drei Varianten Car & Van Tracker, Utility Vehicle Tracker und Assets & Products Tracker für jede Anwendung maßgeschneiderte Lösungen, die sich auch miteinander kombinieren lassen. Dabei können Sie nicht nur Fahrzeuge, sondern grundsätzlich alle beweglichen Güter überwachen, wie beispielsweise:

  • Große Baumaschinen wie Bagger, Lkws und Kräne
  • Verleihgüter wie Container oder Paletten
  • Große und besonders hochwertige Werkzeuge
  • Hebebühnen, Landmaschinen und Gabelstapler

 

Ausklappbare Informationsgrafik

Ganz gleich ob Fahrzeuge, Baumaschinen oder bewegliche Güter: Vodafone bietet Tracking-Lösungen für jeden Zweck.

 

Durch die Installation jedes dieser Systeme verbunden mit größtmöglicher Flexibilität bei den zu übermittelnden Daten können Sie nicht nur die üblichen GPS-Daten abfragen. Beim Vodafone Utility Vehicle Tracker beispielsweise können Sie im Grunde jede Art von messbaren Daten übertragen lassen, wie beispielsweise:

  • Aktuelle Motor- und Öltemperatur
  • Belegung des Fahrersitzes und anderen Sitzen
  • Aktuelle Temperatur innen und außen
  • Beschleunigung, Lage und Neigung des Objekts
  • Aktuelle Drehzahl des Motors, auch als Verlaufskurve
  • und vieles mehr.

Alles, was Sie für eine derart erweiterte Auswertung benötigen, sind entsprechende Sensoren, soweit diese nicht bereits im Fahrzeug vorhanden sind und verwendet werden können. Falls nicht, baut eine Fachfirma (oder Sie selbst) diese an der passenden Stelle ein und schließt sie ganz einfach an den entsprechenden Utility Vehicle Tracker an. So erhalten Sie von uns eine Gesamtlösung aus Hardware, Software und Konnektivität als Gesamtpaket. So erhalten Sie gleich drei individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Tracker-Lösungen, die Sie natürlich auch miteinander kombinieren können.

 

Modernes Flottenmanagement: GPS- und Mobilfunktechnik in Kombination mit relevanten Daten

Noch bis vor einiger Zeit war es nur durch das aufwendige, manuelle Anschließen von GPS-Trackern an das 12- oder 24-Volt-Bordnetz eines Fahrzeugs möglich, die Position eines Fahrzeugs auch von anderen Orten als dem Fahrzeug selbst aus zu bestimmen. Die Kommunikation mit diesen Trackern lief meist via SMS-Kurzbefehl ab, auf den wiederum mit einer gewissen Verzögerung eine Antwort mit der Standortangabe und eventuell der Fahrgeschwindigkeit erfolgte.

Seit diesen Anfangstagen des GPS-Trackings hat sich einiges getan. So können Sie inzwischen mit Vodafone-Technologie in einem einzigen Web-Interface („Tracking Center”) nicht nur den Standort Ihrer Monteurfahrzeuge überwachen, sondern gleichzeitig feststellen, ob eine bestimmte Baumaschine derzeit benutzt wird und ob einer Ihrer aufgestellten Container bald voll ist und geleert werden muss.

Moderne Tracking-Systeme, wie sie Vodafone anbietet, besitzen somit gleich mehrere Vorteile:

  • Die Standortübermittlung erfolgt in bestimmen Intervallen und über die Mobilfunkverbindung,nicht via SMS.
  • Der Vodafone Car & Van Tracker wird ganz einfach über die OBD-Buchse Ihres Fahrzeugs angeschlossen und funktioniert somit im „Plug & Play”-Verfahren. Sie können beliebig viele Fahrzeuge in das System einbinden und behalten so stets den Überblick über den Standort und die Fahrtrichtungen und können so beispielsweise Ankunftszeiten Ihres Fuhrparks schätzen.
  • Mit dem Vodafone Utility Vehicle Tracker für größere, bewegliche Objekte können Sie auch den Standort Ihrer Baumaschinen und beispielsweise deren Betriebszustand abfragen, da der Tracker eine Anschlussmöglichkeit für weitere Sensoren hat. Die Stromversorgung erfolgt hier auch weiterhin über die Bordbatterie des Fahrzeugs.
  • Ähnliches gilt für den Vodafone Assets & Products Tracker, der für bewegliche Betriebsgüter wie Container, Paletten oder schwere Maschinen entworfen wurde und ohne externe Stromversorgung auskommt. Er kann entweder via eingebauter, aufladbarer Batterie oder sogar komplett über Solarstrom versorgt werden.

Besonders praktisch an diesen modernen Tracking-Systemen sind nicht nur deren Flexibilität und die einfache Installation, sondern dass Sie obendrein für jedes Gerät einen sogenannten Geo-Fence einrichten können. Sobald eines Ihrer Fahrzeuge oder anderen beweglichen Güter dieses virtuell abgesteckte Gebiet verlässt, erhalten Sie eine Benachrichtigung. Gleiches gilt, wenn der Tracker manipuliert wird – selbst nach Trennung von der Stromversorgung ist er in der Lage, sofort Alarm zu schlagen. Besonders im Falle eines Diebstahls kann diese umgehende Informationsweitergabe möglicherweise Schlimmeres verhindern.

 

Positionsbestimmung auch unter schwierigen Bedingungen möglich

Damit eine Standortbestimmung über GPS überhaupt möglich ist, muss der jeweilige Tracker über weitgehend freie Sicht auf eine ausreichende Anzahl an Satelliten haben. Die entsprechenden Funkwellen sind zwar in der Lage, beispielsweise dünne Plastikverkleidungen zu durchdringen. Wird der Tracker jedoch unter einer Metallplatte oder ähnlichen Bauteilen positioniert, empfängt er möglicherweise kein Signal mehr.

Doch selbst wenn aufgrund fehlender Sicht zu einer ausreichenden Zahl an Satelliten (beispielsweise innerhalb eines Tunnels oder in einer Halle) einmal keine exakte Positionsbestimmung möglich ist, kann die Position anhand der letzten bekannten Geschwindigkeit und Fahrtrichtung geschätzt werden oder diese anhand des Mobilfunksignals und der aktuell verwendeten Funkzelle zumindest grob eingegrenzt werden.

Fahren Sie hingegen durch ein Funkloch, werden die letzten Positionsdaten im internen Speicher des Trackers abgelegt und automatisch übertragen, sobald die Mobilfunkverbindung wieder vorhanden ist.

Für Objekte ohne eigene Stromversorgung wie beispielsweise einen Container oder eine Warenpalette bietet der Assets & Products Tracker die Möglichkeit, diesen entweder über eine wiederaufladbare Batterie oder mit Hilfe von Solarunterstützung zu betreiben. So kann die Standortübermittlung auch unter schwierigen Bedingungen erfolgen, bei denen eine externe Stromversorgung nicht möglich oder zu aufwändig in der Bereitstellung wäre.

 

So funktionieren GPS-Ortungssysteme

Das Global Positioning System (GPS), oder NAVSTAR GPS, wurde ursprünglich in den 1970er-Jahren vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium entwickelt. Das Ziel war und ist die jederzeitige Positionsbestimmung an jedem Ort der Welt durch einen sogenannten GPS-Empfänger.

Um diese Ortung zu ermöglichen, wurden mehrere Dutzend Satelliten ins All gebracht, die jeweils ihre aktuelle Position und die Uhrzeit auf die Erde funken. Empfängt nun ein GPS-Gerät am Boden das Signal von einer ausreichenden Anzahl an Satelliten, kann es durch sogenannte Triangulation anhand der Laufzeitunterschiede des Zeitsignals die eigene Position ermitteln. Doch das System kann noch mehr: So sind auch die Geschwindigkeit eines Objekts am Boden sowie dessen geographische Bewegungsrichtung weitgehend eindeutig bestimmbar. Das Bodengerät empfängt lediglich die Signale der Satelliten, übermittelt aber nicht die eigene Position zurück. Dazu ist eine entsprechende (Mobilfunk-)Netzanbindung nötig.

 

Zusammenfassung

  • Modernes IoT-Tracking bedeutet weit mehr als die reine Ermittlung von Standorten eines Fahrzeugs oder ganzen Fuhrparks.
  • Mithilfe moderner GPS- und Mobilfunktechnik können Sie nicht nur Standorte, sondern auch Betriebszustände und andere Daten Ihrer wichtigsten Betriebsgüter an eine zentrale Stelle übermitteln lassen.
  • Der Vodafone Car & Van Tracker funktioniert als “Plug & Play”-Lösung in quasi jedem Fahrzeug, das über eine sogenannte OBD-Buchse verfügt.
  • Mit dem Utility Vehicle Tracker können Sie auch schweres Gerät wie Bagger und Baumaschinen und deren Zustand überwachen. Er wird über die vorhandene Bordbatterie mit Strom versorgt.
  • Der Assets & Products Tracker wiederum funktioniert batterie- oder solarbetrieben und überwacht zuverlässig beispielsweise Container oder bewegliche Güter.

 

Welche Informationen würden Sie sich über Ihren Fuhrpark und Ihre Geräte außer deren Standort noch wünschen? Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion.

 

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