IoT-Sicherheit: End-to-end-Security schützt vor Hackern

Digitales Business

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Datum 09.08.2019
Lesezeit 3 Min.

IoT-Sicherheit: End-to-end-Security schützt vor Hackern

Von vernetzten Produktionsstraßen und Maschinen, vom Drucker bis zum intelligenten Mülleimer: Unzählige Gegenstände sind vernetzt und Teil des Internet of Things (IoT). Laut Expertenschätzungen werden innerhalb des nächsten Jahrzehnts mehr als 50 Milliarden neue Endgeräte mit dem Internet verbunden sein. Neben B2B-Anwendungen und Alltagsgegenständen erfasst der Trend der Vernetzung zunehmend auch den Straßenverkehr und den öffentlichen Raum. Dabei wird schnell klar: Sicherheit hat hier höchste Priorität. 

IoT-Barometer 2019

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IoT vernetzt schon heute allein bei Vodafone weltweit mehr als 10 Millionen Fahrzeuge und rund 50 Millionen Geräte. Das Internet der Dinge bietet in Zukunft ungeahnte Möglichkeiten – Smart Homes, Smart Buildings und smarte Städte sind aktuell in aller Munde. Ziel dieser Vernetzungskonzepte ist es, durch den Einsatz von IoT-Technologie nicht nur Firmenprozesse effizienter zu gestalten, sondern auch die Lebensqualität der Kunden zu steigern – und das bei maximalem Anspruch an das Thema Sicherheit.

 

Ende-zu-Ende Sicherheit schützt das Internet der Dinge

Laut dem Vodafone IoT-Barometer 2019 sagten 74 Prozent der befragten Unternehmer, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre in Rückstand geraten werden, wenn sie IoT nicht nutzen. Im Jahr 2018 gab es einen sprunghaften Anstieg, was die Nutzung moderner Gerätevernetzung angeht: 34% der deutschen Unternehmen sind inzwischen beim Thema IoT „an Bord”. Sicherheit und Datenschutz bleiben hierbei Kernaspekte der Überlegungen in diesem Bereich – auch wenn inzwischen 65% der Befragten angeben, dass ihre Sicherheitsbedenken in Bezug auf IoT nicht größer sind als bei anderen neuen Technologien.

 

Durch sogenannte Ende-zu-Ende-Sicherheit sind IoT-Geräte und deren Daten vor Angriffen aus dem Netzwerk wirkungsvoll geschützt. Die Gründe hierfür sind unter anderem:

  • Eigenes Netz: Die Geräte kommunizieren in einem eigenen, privaten Netzwerk.
  • Strikte Trennung: Dieses Netzwerk ist vom öffentlichen Sprach- und Datennetz getrennt.
  • Geprüfte Verbindung: Innerhalb dieses Netzwerks sind nur autorisierte Verbindungen erlaubt.
  • Verschlüsselte Daten: Datenverschlüsselung und diverse Authentifizierungsprüfungen sorgen für zusätzliche Sicherheit.
  • Redundante Verbindung: Im Falle eines Netzproblems können die Geräte weiterhin über das National Roaming und somit über ein anderes Netz kommunizieren.

 

Video: YouTube / Vodafone Deutschland

 

 

Security by Design: Bewährte Prinzipien greifen auch im IoT-Umfeld


Dieses gesamtheitliche Security-by-Design-Konzept, bei dem mögliche Attacken schon durch die Konzeption der Vernetzung weitgehend ausgeschlossen werden, gilt sowohl für Lösungen für Geschäftskunden wie auch für Verbraucher-Anwendungen. Denn auch der Trend der Vernetzung privater Geräte nimmt gerade volle Fahrt auf: Nach aktuellen Prognosen werden sich die Umsätze im Bereich Smart Home – also bei Lösungen für ein digital vernetztes Zuhause – in den kommenden fünf Jahren verfünffachen.

Mehr Informationen zu Sicherheit und Datenschutz in Zeiten von Big Data und Internet of Things finden Sie auch im aktuellen Vodafone Sicherheits- und Datenschutzbericht. Außerdem erfahren Sie im Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland, wie es insgesamt um die Sicherheit in der Informationstechnik aus Sicht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik bestellt ist.

 

Welche Bedenken haben Sie, was die Sicherheit der Gerätevernetzung im Internet der Dinge angeht? Verraten Sie uns Ihre Einschätzung gern in den Kommentaren.

 

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