Eine Frau sitzt mit einem Headset vor einen Computer und lächelt.
Unified Communication

Zoiper Softphone – effektive Kommunikation leicht gemacht

Die Telefonie in Unternehmen läuft nach dem Ende von ISDN mittlerweile komplett über das Internet. Neben Voice-over-IP-Telefonen kommen dabei auch immer mehr Software-Lösungen zum Einsatz – die sogenannten Softphones. Diese Programme bieten orts- und plattformunabhängig viele Funktionen einer klassischen Telefonanlage. Die Softphone-Anwendung Zoiper ist eine praktische und leicht anzuwendende Alternative für VoIP-Telefonie. Doch hält sie auch, was sie verspricht?

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) rentiert sich unter Umständen die Investition in eine teure lokale Telefonanlage mit vielen stationären VoIP-Telefongeräten nicht (mehr). Die Anschaffungskosten und der Konfigurationsaufwand sind oft erheblich. Zudem arbeiten viele Mitarbeiter:innen in flexiblen Arbeitsverhältnissen, was manche komplett ausgestattete Arbeitsplätze in Firmenbüros überflüssig macht.

Ist dies auch in Ihrem Unternehmen der Fall? Möchten Sie die Zahl der physischen Geräte in Ihrem Unternehmen verringern? Dann kann sich eine Softphone-Anwendung wie Zoiper für Sie lohnen.

Welche Funktionen Zoiper bietet und wie Sie das Softphone in Ihrem Unternehmen nutzen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Zoiper?

Zoiper ist eine plattformunabhängige Anwendung, die Sprach- und Videoanrufe bietet und auch Instant-Messaging-Funktionen unterstützt. Diese Anwendungen bezeichnet man wie erwähnt als Softphone, da sie viele Funktionen einer haptischen Telefonanlage als Software zur Verfügung stellt.
Das Programm ging aus der Shareware Idefisk hervor, das mit dem Aufkommen der Voice-over-IP-Telefonie bereits seit 2003 verfügbar war. Für die nicht-kommerzielle Nutzung ist Zoiper mit wenigen Grundfunktionen zwar frei erhältlich. Die volle Funktionalität erhalten Sie allerdings nur in der kostenpflichtigen Version Zoiper , die auch die Voraussetzung für die geschäftliche Nutzung ist.
Mit Zoiper PRO können Sie VoIP-Telefonie sowohl mit Providern für das Session-Initiation-Protocol (SIP) als auch für InterAsterisk eXchange (IAX) nutzen. Zoiper tritt als Softphone somit an die Stelle einer physischen Telefonanlage. Die Anwendung bietet beispielsweise mit der Kontaktverwaltung und Anrufweiterleitungen viele Funktionen, die Unternehmen seit ISDN-Tagen in der Unternehmenstelefonie schätzen. Zoiper schützt zudem sämtliche Kommunikationswege mit Verschlüsselungsprotokollen auf TLS-, SRTP- und ZRTP-Basis.
Die Einbindung in Ihre vorhandenen Anwendungen ist ebenfalls möglich: Sie können Zoiper per Plug-in in E-Mail-Clients wie Microsoft Outlook und Mozilla Thunderbird integrieren sowie in Webbrowser wie Chrome, Safari, Firefox und Edge. Auch eine CRM-Anbindung ist möglich, beispielsweise zum Lotus Organizer und zu Goldmine. Vorhandene Kontaktbücher der jeweiligen Software können Sie in Zoiper übernehmen und verwalten.
Daneben So können Sie die virtuelle VoIP-Telefonanlage auch für den Kundenservice nutzen.
Durch den multimedialen Ansatz eignet sich Zoiper also als zentrale Schnittstelle für Unified Communications (UC). Dabei laufen die unterschiedlichen Kommunikationskanäle Ihres Unternehmens in einer einzigen Anwendung zusammen. Beispiele für solche Kanäle sind die klassische Telefonie, E-Mails und andere Textnachrichten zur internen und externen Kommunikation.
Zoiper ist darüber hinaus – ebenso wie andere Softphone-Anwendungen – eine einfache und effektive Möglichkeit, die Privatgeräte von Mitarbeiter:innen im Rahmen von "Bring Your Own Device" (BYOD) in die Telefonanlage Ihres Unternehmens einzubinden. Die Anschaffung physischer Geräte, in diesem Fall also VoIP-Telefone, ist damit nicht mehr nötig.
Junge Frau arbeitet zuhause am Tablet

Modernes Arbeiten: Jetzt mehr erfahren

New Work liefert die richtigen Werkzeuge für den modernen, produktiven Arbeitsplatz.  Erfahren Sie mehr in unserem UCC-Whitepaper:

  • Modernes Arbeiten von jedem Ort aus
  • Collaboration-Tools im Überblick
  • Best-Practice-Beispiele

InterAsterisk eXchange

Zoiper basiert auf dem Netzwerkprotokoll InterAsterisk eXchange (IAX), das als Basis für Open-Source-Telefonanlagen dient. Neben Verbindungen mit Asterisk-Servern ist damit auch eine volle VoIP-Telefonie möglich. In der Frühzeit von VoIP bot IAX gegenüber SIP den Vorteil, besonders wenig Bandbreite zur Übertragung von Multimedia-Inhalten zu benötigen. Selbst analoge Modems ermöglichten somit schon VoIP.
Daneben benötigt IAX für seinen Signalisierungsprozess lediglich einen einzelnen Port (Port 4569). Auf diese Weise funktioniert sowohl die Übermittlung der Daten an die Gegenstelle als auch die Übertragung des Audiostreams Dadurch traten vor allem in den ersten Jahren von VoIP weniger Probleme mit Firewalls und der Netzwerkadressübersetzung (NAT) auf als bei anderen VoIP-Protokollen.
Als Nachfolger der Asterisk-Software unterstützt Zoiper noch immer IAX. Integriert ist aber auch das weit verbreitete SIP, über das heute die meisten Telefoniefunktionen der Provider laufen.

Kompatibilität mit iOS, Linux und LDAP

Zoiper bietet volle Kompatibilität zu den gängigen Betriebssystemen: Sowohl für Windows als auch für macOS und Linux stehen jeweils native Desktopanwendungen zur Verfügung. Diese installieren Sie lokal auf der Festplatte Ihres Rechners, es handelt sich also nicht um ein Cloud-Softphone auf Basis des Modells Software-as-a-Service.
Zoiper ist auch mit dem Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) kompatibel. LDAP spielt als universelle Protokollsprache vor allem im Identity Access Management (IAM) von Unternehmen eine große Rolle, also der Verwaltung von Identitäten und Zugriffsrechten innerhalb eines Netzwerks. Zoiper stellt auf seiner Webseite eine Anleitung zur Verfügung, mit der Sie die Kontakte eines LDAP-Servers mit Zoiper abrufen können.
Junger Mann telefoniert am Schreibtisch

Enterprise Mobility Management

Verlorene oder gestohlene Geräte ganz einfach aus der Ferne löschen, Daten und Apps aus der Ferne aufspielen und alles von zentraler Stelle aus verwalten: Das und mehr bietet Enterprise Mobility Management.

  • Zentrale Geräteverwaltung
  • Besserer Datenschutz
  • Individuelle Konfiguration

Zoiper einrichten – so nehmen Sie die korrekten Einstellungen vor

Zoiper verfügt generell über ein benutzerfreundliches und intuitiv bedienbares Interface. Sie können die Anwendung direkt von der Webseite des Entwicklers oder als Mobile-App entsprechend im App Store für iPhone und iPad oder im Google Play Store für Android-Geräte herunterladen.
Im Folgenden finden Sie einige Hinweise zur Einrichtung auf einem Desktop-Computer, falls Sie Zoiper als Telefonanlage auf Ihren Unternehmensrechnern verwenden möchten, etwa um Ihre bisherigen physischen VoIP-Telefone zu ersetzen.
Es empfiehlt sich, dass Ihre IT-Administrator:innen diesen Schritt vornehmen. Auf diese Weise können sie auf allen verwendeten Geräten eine einheitliche Konfiguration sicherstellen, die mit den Compliance-Richtlinien Ihres Unternehmens konform geht.
  • Nach der Installation auf dem Gerät müssen Sie sich mit Ihren Nutzungsdaten einloggen, um die PRO-Version von Zoiper als Business-Account zu nutzen. Nur dort stehen Ihnen alle Funktionen der Anwendung zur Verfügung.
  • Erlauben Sie Zoiper, eingehende Netzwerkverbindungen auf dem Rechner zu empfangen, damit nicht beispielsweise die Windows-Firewall oder andere Security-Maßnahmen Ihres Netzwerks die Funktionen des Programms blockieren.
  • Danach nehmen Sie mithilfe des Programms die Konfiguration vor: von Mikrofon und Lautsprechern beziehungsweise Headset und Kamera.
  • Im nächsten Schritt konfigurieren Sie den Server, den Sie verwenden möchten. Dabei kann es sich um einen VoIP-Provider wie Vodafone handeln, die bestehende Telefonanlage Ihres Unternehmens (oft auch als "PBX" bezeichnet = Private Branch Exchange) oder alternativ um einen öffentlichen XMPP-Provider.
  • Um sich am Server anzumelden, wählen Sie die Art der Verbindung aus: Wie erwähnt unterstützt Zoiper die Protokolle SIP und IAX sowie darüber hinaus das Protokoll zur Übertragung von SMS-Kurznachrichten mit der Bezeichnung "Short Message Peer to Peer" (SMPP). Üblicherweise kommt bei den großen Telefonanbietern heutzutage SIP zum Einsatz.
  • Vom Provider oder Ihrer IT-Administration haben Sie die passenden Zugangsdaten für den Host, das Passwort und die Domain erhalten. Tragen Sie diese in die entsprechende Maske ein. Weisen Sie Ihrem Zugangsgerät zudem einen Namen Ihrer Wahl zu – oder denjenigen, den Ihnen Ihre Administrator:innen für Ihren Arbeitsplatz zugewiesen haben.
  • Im letzten Schritt stellt Zoiper die Verbindung zu Ihrem VoIP-Server her. Damit ist Ihr Rechner in die Telefonanlage eingebunden und bereit für den Einsatz von Zoiper als Softphone.

Diese Funktionen bietet die Zoiper-App

Zoiper steht Ihnen als Anwendung für Windows, macOS und Linux sowie als begleitende App für Mobilgeräte mit iOS und Android zur Verfügung. Das User Interface unterscheidet sich je nach Betriebssystem leicht, ist aber stets übersichtlich und intuitiv zu handhaben.
In der kostenlosen Variante stehen Ihnen in der aktuellen Version Zoiper 5 (Stand: Juni 2023) lediglich Grundfunktionen wie Audiogespräche und wenige Telefonieoptionen zur Verfügung. Als plattformübergreifende Softphone-Lösung bietet Ihnen Zoiper in der Vollversion unter anderem folgende Funktionen:
  • Sprachanrufe
  • Videoanrufe
  • SMS und Instant Messaging
  • Fax
  • "Click to Dial", um Rufnummern direkt aus Webseiten anzuwählen
  • Anruferkennung
  • Anrufe halten oder ignorieren
  • Automatische Anrufannahme und -weiterleitung
  • Anrufaufzeichnung
  • Integration von Adressen von u.a. Outlook, Windows, iOS
  • Offene Programmierschnittstelle (API) zur CRM-Integration und Call-Center-Integration
  • Verschlüsselung (TLS, SRTP)
  • Individualisierung der Benutzeroberfläche (unter anderem Farben und Firmenlogo)
Screenshot eines eingehenden Telefonats in der Softphone-Anwendung Zoiper. Links ist die Kontaktliste mit Fotos und Namen zu sehen, der Anrufer nimmt den größten Bereich des Programmfensters ein.
Zoiper ermöglicht Sprach- und Videoanrufe in HD-Qualität. Das Programm verschlüsselt zudem Ihre komplette Kommunikation.

Zoiper Softphone: So lösen Sie Probleme und beheben Fehler

Ein Problem bei Zoiper (beziehungsweise bei Softphones allgemein) kann beispielsweise eine schlechte Audioqualität sein. Auch wenn Sie eine hohe Netzwerkbandbreite in Ihrem Unternehmen besitzen, können bei VoIP über eine Softphone-Anwendung Störungen bei einem Audiostream auftreten.
Meist hängen diese mit einer der folgenden Ursachen zusammen:
  • Hohe Auslastung Ihres Firmennetzwerks: Diese kann etwa durch umfangreiche Up- oder Downloads, massives Datenaufkommen von IoT-Geräten oder parallellaufende Videostreams und -konferenzen entstehen. Erhöhen Sie gegebenenfalls die Bandbreite Ihres Internetanschlusses.
  • Codec: Sie verwenden einen ineffizienten Audio-Codec für die Umwandlung der Audiodaten. Zoiper empfiehlt in diesem Zusammenhang den Codec OPUS.
  • Provider: Das Routing, also die Weiterleitung Ihres Anrufs in die Netze anderer Länder oder Anbieter, funktioniert nur mit Verzögerung. Beauftragen Sie im Zweifelsfall Ihre Provider damit, entsprechend darauf zu reagieren, wenn Sie geschäftlich zum Beispiel häufig in ein bestimmtes Land telefonieren müssen.
  • Schlechter Empfang: Die Netzwerkanbindung beziehungsweise der Mobilfunkempfang Ihrer Gesprächspartner:innen ist möglicherweise schlecht – auch das wirkt sich auf die Audioqualität aus.
Haben Ihre Anrufe per Zoiper bislang tadellos funktioniert und dies ändert sich plötzlich, können Konfigurationsänderungen in Ihrem Netzwerk oder bei Ihrem Telefonieanbieter dafür verantwortlich sein. In der Regel hilft dagegen eine Neueinrichtung der Anwendung, die lokal auf Ihrem Rechner oder Mobilgerät installiert ist. Stellen Sie dabei in Absprache mit Ihren IT-Verantwortlichen sicher, dass sich die Anmelde- und Konfigurationsdaten nicht geändert haben.
Überprüfen Sie in diesem Zusammenhang auch Ihre Audio- und Videotreiber: Häufig führen Updates zu Problemen und Inkompatibilitäten mit den auf dem Rechner installierten Programmen.
Auch Änderungen bei der Cybersecurity Ihres Unternehmens können dazu führen, dass Zoiper weniger Rechte innerhalb des Netzwerks eingeräumt werden, etwa beim Empfang und Versenden von Daten. Anpassungen in der Sicherheitsarchitektur Ihres Firmennetzwerks können sich also ebenfalls auf die Funktionsfähigkeit von Zoiper und anderen Softphone-Anwendungen auswirken.
Zoiper bietet selbst einen telefonischen und E-Mail-Support an, allerdings keine Remote-Unterstützung für Ihre Geräte. Deshalb sollten Sie stets die oben genannten Punkte überprüfen.
Telefonanlage

ISDN-Telefonanlage im All-IP-Netz nutzen

Sie wollen Ihre ISDN-TK-Anlage auch nach der ISDN-Abschaltung weiter nutzen? Dann ist der Anlagen-Anschluss Plus von Vodafone die Lösung für Ihr Unternehmen.

  • 2, 4, 6 oder 8 Sprachkanäle
  • Kostenlose PlusBox (IP/ISDN Gateway)
  • TK-Anlage weiterhin selbst verwalten

Zoiper vs. Linphone

Eine recht ähnliche Anwendung wie Zoiper ist das Softphone-Programm Linphone. Die Open-Source-Anwendung beinhaltet ebenfalls kostenlose Telefonie- und Messenger-Funktionen für die Desktop-Betriebssysteme Windows, macOS und Linux sowie für die Mobilsysteme iOS und Android. Im Unterschied zu Zoiper bietet es lediglich SIP als Protokoll an, was jedoch als Standard üblicherweise ausreicht.
Linphone wartet ebenfalls mit einer Verschlüsselung auf TLS-Basis auf. Das Interface ist wie bei Zoiper sehr übersichtlich, die Anwendung erfolgt vor allem in den Mobilversionen überaus intuitiv. Telefonkonferenzen und deren Management, Gesprächsaufnahmen, Gruppenchats sowie eine umfangreiche Historie der Gespräche gehören ebenfalls zum Funktionsumfang, der für Unternehmen interessant ist.
Linphone bietet einen interessanten Vorteil gegenüber Zoiper: Sie können das Softphone-Programm auch als Unternehmen kostenfrei nutzen – lediglich für die mit ihrem Telefonieanbieter vereinbarten Tarife fallen Kosten an. Ein weiterer kostenfreier Anbieter ist Xlite. Bei dessen Programm handelt es sich um eine abgespeckte Version der kostenpflichtigen Desktop-Lösung Bria.

Zoiper: Das Wichtigste in Kürze

  • Zoiper ist eine plattformunabhängige Softphone-Anwendung, bietet also Voice-over-IP-Telefonate über Desktop- und Mobilgeräte.
  • Es ist in einer kostenlosen Grundversion mit wenigen Funktionen sowie der kostenpflichtigen Vollversion erhältlich. Für die Nutzung in Unternehmen ist lediglich die Bezahlversion zulässig – nur hier sind ohnehin die geschäftlich sinnvollen Funktionen enthalten.
  • Das Programm bietet Sprach- und Videoanrufe sowie Instant-Messaging-Funktionen. Sämtliche Kommunikationsformen sind verschlüsselt.
  • Darüber hinaus können Sie unter anderem Telefoniefunktionen wie das Halten und Weiterleiten von Anrufen sowie die Aufzeichnung von Gesprächen nutzen.
  • Zoiper eignet sich als Baustein Ihrer geschäftlichen Unified Communications, zum Beispiel aufgrund seiner Programmierschnittstelle sowie der Interaktion mit weit verbreiteten geschäftlichen Anwendungen wie Outlook und CRM-Suiten.
Das könnte Sie auch interessieren:
Unified Communication
Eine junge Frau sitzt barfuß und lächelnd an einem Kiesstrand und hat ein Notebook auf dem Schoß

Was ist mobiles Arbeiten und wie integrieren Sie das Konzept optimal in Ihr Unternehmen?

Auch nach dem offiziellen Ende der Coronapandemie können sich viele Arbeitnehmer:innen kaum noch vorstellen, in ein klassisches Arbeitsverhältnis mit täglichem Erscheinen in einem Büro zurückzukehren. Dies sagen rund drei Viertel der in einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung Befragten. Moderne Arbeitsformen wie mobiles Arbeiten haben sich demnach etabliert und sind gekommen, um zu bleiben. Die in der Studie befragten Arbeitnehmer:innen möchten auch weiterhin wenigstens teilweise im Homeoffice tätig sein. Nur noch 15 Prozent geben an, dass ihren Vorgesetzten Anwesenheit vor Ort sehr wichtig sei. Vor der Pandemie waren es noch 60 Prozent. Auch im Ausland ist dieser Trend zu beobachten. Eine Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) wiederum fand heraus, dass innerhalb der Euro-Zone rund ein Drittel der Beschäftigten auch weiterhin (noch) mehr Arbeit im Homeoffice wünschen. Als einer der Hauptgründe für das wachsende Interesse an diesem Arbeitsmodell nennt die EZB-Studie die teilweise immer länger werdenden Pendelzeiten. Arbeitnehmer:innen, die mehr als eine Stunde pro Strecke pendeln, wünschen sich im Schnitt bis zu zehn Homeoffice-Tage pro Monat. Doch mobiles Arbeiten ist nicht dasselbe wie Homeoffice oder Telearbeit. Lesen Sie hier, wo die Unterschiede liegen und was es beim mobilen Arbeiten aus Sicht von Arbeitgebern zu beachten gibt.

Telefon

Digitalisierungs-Beratung

Sie haben Fragen zur Digitalisierung? Jetzt kostenlos beraten lassen. Montag-Freitag von 8-20 Uhr, außer an Feiertagen.

0800 505 4539

Hilfe und Service

Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr, außer an Feiertagen.

0800 172 1234
Online
Vor Ort