Security

E-Mail-Verschlüsselung in Outlook

So schützen Sie Ihre Kommunikation

Von vertraulichen Vertragsdokumenten bis zu den Kontodaten Ihrer Kund:innen: Geschäftliche E-Mails enthalten oft schützenswerte Daten und sollten daher nicht in falsche Hände geraten. Wie Sie mit Outlook Ihre E-Mails und Dateianhänge sicher verschlüsseln, erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

E-Mail-Verschlüsselung mit Outlook: Das Wichtigste in Kürze

  • Das E-Mail-Programm Microsoft Outlook unterstützt das sichere Versenden von Daten über das Internet.
  • Mit einem sogenannten S/MIME-Zertifikat aktivieren Sie die S/MIME-Verschlüsselung für Ihren E-Mail-Verkehr unter Outlook.
  • Je nach verwendeter Outlook-Version können Sie auch andere Verschlüsselungsalgorithmen einrichten, teilweise über entsprechende Programmerweiterungen (Plugins).
  • Zu einem umfassenden Cyberschutzkonzept gehört auch das verschlüsselte Abspeichern Ihrer Firmendaten – beispielsweise in einer geschützten Cloud.

Einführung in die Outlook-Verschlüsselung

Outlook ist ein E-Mail-Programm sowie eine Adress- und Kontaktverwaltung des Herstellers Microsoft. Die Software ist standardmäßig in den meisten Office-Paketen des Anbieters enthalten.
Eine funktionsreduzierte Version von Outlook ist außerdem seit 2024 kostenlos unter Windows 10 und 11 verfügbar, wo sie die bisherige App Windows Mail & Kalender ersetzt. Microsoft bezeichnet diese kostenlose Outlook-Version auch als „Outlook (neu)“ oder „Outlook (new)“ um sie von anderen Versionen wie „Outlook (classic)“, beziehungsweise „Outlook 365“ zu unterscheiden. Sie ist in ihrem Funktionsumfang gegenüber der kostenpflichtigen Version reduziert und ähnelt eher der Webversion, die unter outlook.com abrufbar ist.
Je nach Outlook-Version und gebuchtem Installationspaket bietet Ihnen Microsoft unterschiedliche Verschlüsselungswerkzeuge für das E-Mail-Programm. Damit können Sie beispielsweise:
  • E-Mails und Anhänge beim Versand verschlüsseln
  • In Outlook bearbeitete Daten verschlüsselt auf Ihrem Server oder in einer Private Cloud speichern
  • sich gegenüber Dritten sicher authentifizieren
Microsoft unterstützt und integriert hierbei verschiedene Verschlüsselungsverfahren, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen
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Wie funktioniert die E-Mail-Verschlüsselung mit Outlook?

Microsoft Outlook enthält sogenannte Software-Schnittstellen, über die sie verschiedene Verschlüsselungswerkzeuge in das E-Mail-Programm integrieren können. Einmal eingerichtet, können Sie diese Verfahren immer wieder nutzen, um beispielsweise Ihre Geschäftsdaten zu kryptographieren (verschlüsseln) oder sich im Internet digital auszuweisen.
Sie haben dabei die Wahl, ob Sie hierfür eigene Verschlüsselungsangebote von Microsoft nutzen oder auf Produkte von Drittanbietern, beziehungsweise sogenannte Freeware zurückgreifen. Je nach gewähltem Installationspaket Ihrer Office-Suite oder Ihrer Cloud-Lösung erhalten Sie von Microsoft standardmäßig bereits einige Verschlüsselungswerkzeuge mitgeliefert. Diese müssen Sie dann nur noch aktivieren.

Outlook: Verschlüsselungsmethoden im Überblick

Alle aktuellen Outlook-Versionen bietet Ihnen eine sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das bedeutet, dass Ihre E-Mails direkt beim Versand auf Ihrem Endgerät verschlüsselt werden und erst auf dem Endgerät des:der rechtmäßigen Empfängers:in wieder entschlüsselt werden. Zwischen diesen beiden Kommunikationsendpunkten ist die jeweilige E-Mail für Dritte nicht lesbar.
Folgende Verschlüsselungsmethoden stehen Ihnen unter Microsoft Outlook grundsätzlich zur Verfügung. Sie können
  • Ihre Daten mittels S/MIME und Microsoft 365 Message Encryption verschlüsseln und zum Teil auch digital signieren,
  • Ihre Inhalte mit herstellereigenen Lösungen wie Microsoft Purview oder Azure Storage Service Encryption (SSE) verschlüsselt speichern oder
  • alternative oder zusätzliche Drittanbieter-Verschlüsselungslösungen installieren wie beispielsweise „Pretty Good Privacy“ (kurz: PGP, auf Deutsch etwa: Ziemlich gute Privatsphäre).

Verschlüsseln mit S/MIME

S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions) ist ein sogenanntes zertifikatbasiertes Kryptoverfahren, das auf einer asymmetrischen Verschlüsselung basiert. Das Verfahren stammt nicht von Microsoft, sondern basiert auf den ab 1995 vorgestellten Internetstandards RFC1847 und RFC2663.
Um S/MIME zu verwenden, benötigen Sie ein spezielles, personifiziertes Zertifikat, das Sie auf Ihren Endgeräten einrichten. Ein solches Zertifikat können Sie bei einer sogenannten Certification Authority (CA, auf Deutsch: Zertifizierungsstelle) erwerben. Bekannte Zertifizierungsstellen sind:
  • DigiCert
  • PSW Group
  • GlobalSign
  • D-Trust
  • Actalis
  • Certum
  • Thawte
  • CAcert
Es gibt auch Anbieter von E-Mail-Services für Geschäftskunden, bei denen ein solches S/MIME-Zertifikat bereits im Leistungspaket enthalten ist. Da der Markt sehr breit aufgestellt ist und viele unterschiedliche Lösungen bietet, sollten Sie die einzelnen Produkte und Anbieter genau vergleichen, bevor Sie sich für einen entscheiden. Wichtige Kriterien sind:

Verschlüsseln mit Purview, Azure Storage Service Encryption (SSE) und Microsoft 365 Message Encryption

Über die Jahre hat Microsoft als Cloudanbieter und Software-Hersteller auch eigene Verschlüsselungslösungen entwickelt. Diese sind
  • in die Microsoft-Cloudlösungen integriert
  • direkt in den Office-Produkten enthalten
  • mit den Anmeldeverfahren unter Windows, beziehungsweise Microsoft Office verknüpft.
Auch Kombinationen sind dabei möglich. Welche dieser Verfahren Sie nutzen können, hängt im Einzelfall ab von
  • der Office-Lizenz, die Sie abonniert oder erworben haben
  • dem Anmeldeverfahren, das Sie auf Ihren Endgeräten im Unternehmen nutzen
  • der Speicher- beziehungsweise Cloudlösung, die Sie verwenden

Verschlüsseln mittels TLS/SSL

Im E-Mail-Verkehr kommen heute üblicherweise noch weitere Verschlüsselungsverfahren zum Einsatz. So verwenden inzwischen immer mehr E-Mail-Anbieter sowie Unternehmen mit eigenen E-Mail-Servern die E-Mail-Verschlüsselung mittels Transport Layer Security (TLS), beziehungsweise deren Nachfolgestandard Secure Socket Layer (SSL). Der SSL-Standard ist Bestandteil der beiden verbreiteten Postfach-Protokolle POP3S und SMTPS, die frühere unverschlüsselte Protokolle inzwischen weitgehend ersetzt haben. Diese Protokolle kommen auf dem Transportweg zwischen zwei E-Mail-Servern zum Einsatz, also beispielsweise beim Versand einer E-Mail zwischen Ihrem Ausgangs-Server und dem Eingangs-Server des:der Empfänger:in.
Wichtig: Die Verschlüsselung mittels POP3 und SMTPS wird allein über die E-Mail-Server organisiert und nicht über das E-Mail-Programm. Sie müssen dafür lediglich die entsprechenden Server mit Verschlüsselungsfunktion in Ihrem E-Mail-Programm anstelle unverschlüsselter Server auswählen. Das funktioniert grundsätzlich mit jedem E-Mail-Programm und ist keine Funktion speziell von Outlook. Trotzdem soll es hier erwähnt werden, weil es auch zum Thema Verschlüsselung mit Outlook gehört.
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Verschlüsselung einrichten – Schritt für Schritt

Je nach Outlook-Version unterscheiden sich die Einzelschritte zum Einrichten der Verschlüsselung. So funktioniert es unter Outlook (classic):
  • Klicken Sie auf „Datei“ und im nächsten Fenster auf „Optionen“.
  • Im Options-Menü wählen Sie das „Trust Center“.
  • Dort klicken Sie auf „Einstellungen für das Trust Center…“
  • Im Menü links wählen Sie „E-Mail-Sicherheit“ aus und dann klicken Sie auf „Einstellungen…“.
  • Im so geöffneten Fenster können Sie nun Ihre Zertifikate für die Verschlüsselung und Authentifizierung eintragen und anschließend per Klick auf „OK“ Ihre Auswahl bestätigen.
Unter Outlook (neu) gehen Sie abweichend vor wie folgt:
  • Klicken Sie oben rechts auf das Zahnrad-Symbol („Einstellungen“).
  • Wählen Sie „E-Mail“ aus und klicken Sie auf „S/MIME“.
  • Nach einem Klick auf „Importieren“ können Sie auch hier wieder Ihre Zertifikatsdatei einbinden.
Unter Outlook (neu) können Sie für jede E-Mail individuell auswählen, ob und wie Sie diese verschlüsseln möchten. Dazu gehen Sie vor wie folgt:
  • Sie erstellen eine neue E-Mail per Klick auf das Briefumschlag-Icon und dann auf „Neu“.
  • Sie klicken oben auf „Optionen“ und dann auf das Icon „Verschlüsseln“.
  • Hier wählen Sie mit einem Häkchen aus, wie die Nachricht versandt werden soll, beispielsweise mit einem Klick auf „Verschlüsseln“.
Das Verschlüsseln mittels S/MIME funktioniert natürlich nur, wenn Sie vorher unter Outlook (neu) ein entsprechendes Zertifikat eingerichtet haben.

Anwendung im Alltag

Die Verschlüsselung von E-Mails ist nur ein wichtiger Baustein eines Cyberschutz-Konzeptes für Unternehmen. Generell sollten Sie nicht nur-Emails, sondern alle Ihre Firmendaten beim Speichern kryptographieren. Dafür gibt es diese Gründe:
  • Cyberangriffe aus dem Unternehmen heraus: Viele Angriffe erfolgen direkt aus dem eigenen Unternehmensnetz heraus, etwa mittels Spionage-Software, als eine Form von gefährlicher Malware. Verschlüsselung schützt Sie vor solchen Spionage-Attacken auf Ihre wertvollen Firmendaten.
  • Schutz vor unbefugtem Mitlesen: Viele Daten im Geschäftsverkehr sind besonders sensibel, etwa Daten von Kund:innen oder Personaldaten Ihrer Mitarbeiter:innen. Auch in Ihrem eigenem Firmennetz sollten Sie diese Daten nur verschlüsselt speichern und Zugriffsrechte weitgehend einschränken. Übrigens: Wer Personalakten oder Kundendaten unverschlüsselt ins Firmennetz stellt und diese dann verliert, wird mit einer empfindlichen Geldbuße bestraft (Art. 32 DSGVO).
  • Verlieren von physischen Datenträgern: Für Cyberkriminelle sind fremde Datenträger mit unverschlüsselten Firmendaten äußerst wertvoll. Laut einer Umfrage des Sicherheitsdienstleisters Apricorn haben 87 % aller Beschäftigten schon einmal einen USB-Stick ihres Arbeitgebers verloren, ohne dies zu melden.
  • Verlust von online gespeicherten Daten: Auch wenn Sie Ihre Firmendaten online speichern, beispielsweise in der Public-Cloud eines Dienstleisters, sollten Sie Ihre Daten dort standardmäßig verschlüsseln. So sind Ihre Inhalte auch dann geschützt, wenn Ihr Dienstleister keine eigene Verschlüsselung aktiviert hat.
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Outlook-Verschlüsselung für Unternehmen

Wenn Sie beruflich Daten mit Outlook verschlüsseln, sollten Sie einige Besonderheiten beachten, die gerade für Unternehmen sehr wichtig sind:
Persönliche Daten sicher verwahren: Beachten Sie beim Umgang mit Personendaten die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Dies ist gerade für Firmen besonders wichtig, denn bei Datenschutzverstößen drohen hohe Strafen, die sich am Umsatz orientieren.
Verwenden Sie nur sichere Algorithmen und Schlüssel: Manche Firmen machen genaue Vorgaben, welche Verschlüsselungsverfahren im Unternehmen zum Einsatz kommen sollen. Außerdem gibt es manchmal einzuhaltende Mindestlängen für sichere Schlüssel und Passwörter. Konfigurieren Sie Ihr Outlook entsprechend, falls Ihre Office-Software nicht ohnehin zentral von Ihrer IT-Abteilung konfiguriert wird.
Schutz gegen Cyberattacken: Immer wieder werden Unternehmen werden Opfer von Erpressung mittels Ransomware. Seien Sie misstrauisch, wenn ein angeblicher externer Dienstleister oder Servicepartner Sie auffordert, Ihr Outlook-Passwort oder andere Kennwörter in ein Ihnen unbekanntes Webinterface einzugeben.
Schutz auch für mobile Endgeräte: Mobile Endgeräte sind besonders gefährdet durch Cybergefahren. Wer auf Reisen oder unterwegs zu Kund:innen ist, loggt sich beispielsweise öfter in unbekannte WLANs und andere Netze ein und kann so leichter Opfer von Cybergefahren werden. Daher sollten Sie besonders bei mobilen Endgeräten die verschlüsselte Mail-Übertragung grundsätzlich aktivieren und ergänzend weitere Security-Tools nutzen.
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Typische Probleme & Fehlerbehebung

In vielen Unternehmen, insbesondere in größeren Firmen werden die E-Mail-Konten und -Programme zentral verwaltet. Dann kann es vorkommen, dass Sie unter Outlook keine eigenen Verschlüsselungs-Zertifikate einrichten können und das entsprechende Menü ausgegraut ist (grau angezeigt wird).
S/MIME-Zertifikate haben eine begrenzte Laufzeit. Seit Juni 2025 beträgt diese maximal zwei Jahre. Einige Anbieter liegen aber auch deutlich darunter. Wenn Sie beim verschlüsselten Versand von E-Mails eine entsprechende Fehlermeldung erhalten, ist Ihr Zertifikat möglicherweise abgelaufen und Sie müssen es erneuern.
Möglicherweise setzt Ihr Unternehmen nicht auf S/MIME, sondern auf alternative Verschlüsselungsalgorithmen. Auch in diesem Fall könnte es sein, dass Sie entsprechende Zertifikate nicht erfolgreich unter Outlook einbinden können. Fragen Sie bei Ihrer IT-Abteilung nach, welche Verschlüsselungsverfahren im Unternehmen zugelassen sind.

Sicherheit & Datenschutz

Beachten Sie, dass Ihre Verschlüsselung unter Outlook nur so sicher ist, wie der Verschlüsselungsstandard, den Sie verwenden. Prüfen Sie daher regelmäßig, ob der von Ihnen genutzte Algorithmus in Fachkreisen noch als sicher gilt. Entsprechende Hinweise finden Sie beispielsweise auf den Internetseiten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Seit einigen Jahren ist die sogenannte Quantensicherheit ein wichtiges Thema bei der E-Mail-Verschlüsselung. Security-Expert:innen erwarten, dass leistungsfähige Quantencomputer, wenn sie eines Tages verfügbar sind, herkömmliche Verschlüsselungsalgorithmen knacken können.
Außerdem wichtig: Bei der Auswahl Ihres Zertifikatsanbieters sollten Sie nicht allein auf den Preis schauen. Insbesondere bei günstigen Anbietern gibt es Bewegung im Markt und es kann Ihnen dann passieren, dass Sie öfter einen neuen Anbieter suchen müssen.
Gerade mit Blick auf die Themen Cybersicherheit und Datenschutz sollten Unternehmen daher eher auf langfristige Partnerschaften mit etablierten Anbietern setzen. Denn wenn Kriminelle beispielsweise Zertifikate hacken, stehlen oder missbrauchen, ist auch dem Daten- und Identitätsdiebstahl Tür und Tor geöffnet.

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Alternativen & Ergänzungen

Unser Tipp: so verschlüsseln Sie sicher mit Outlook

Die durchgängige Verschlüsselung Ihrer E-Mails und das sichere Authentifizieren im Internet mittels S/MIME, PGP oder andere Verfahren schützt Ihre Daten und Ihre Identität im Internet. Dabei sollten Sie nicht allein auf Outlook und entsprechende Erweiterungen (Plugins) setzen, sondern auch Ihre Firmendaten sicher ablegen – etwa mit einem Gesamtpaket aus Office-Anwendungen und zuverlässigem Cloud-Speicher, wie Sie es bei Microsoft 365 erhalten.

Sie möchten anstelle von S/MIME ein anderes Verschlüsselungsverfahren verwenden? Ob dies grundsätzlich möglich ist, hängt auch von der Outlook-Version ab, die Sie verwenden. So können Sie unter Outlook (classic) im oben beschriebenen Menü beispielsweise auch PGP, GnuPGP oder OpenPGP einrichten. Je nach Verfahren brauchen Sie aber sogenannte Plugins, also kleine Zusatzprogramme, die Sie erst unter Outlook installieren müssen. Entsprechende Plugins finden Sie beispielsweise unter den Namen Gpg4win, beziehungsweise GpgOL.
Etwas aufwändiger wird es unter Outlook (neu), für das Microsoft standardmäßig nur die Verschlüsselung per S/MIME vorgesehen hat. Inzwischen gibt es aber auch hier Plugins von Drittanbietern.
Auch wenn Sie Outlook standardmäßig über Ihren Browser als Webanwendung aufrufen, können Sie Ihre E-Mails mittels PGP verschlüsseln. Hierfür gibt es entsprechende Plugins für Ihren Browser, zum Beispiel Mailvelope für die Browser Chrome, Firefox und Edge.
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Produktivität steigern. Sicherheit stärken. Und sich dabei komplett auf Ihr Business konzentrieren? Das geht. Unsere Expert:innen helfen mit Ihren Microsoft 365 Business-Lizenzen. So haben Sie Zeit für Ihr Kerngeschäft.

Verschlüsselung unter Outlook: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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