Cloud-Dienste und Remote-Arbeitsplätze haben die IT-Landschaften vieler Unternehmen deutlich flexibler gemacht – gleichzeitig aber auch die Angriffsfläche vergrößert. Malware kann sich hier anders verhalten als in klassischen On-Premises-Umgebungen, was besondere Anforderungen an Erkennung und Entfernung stellt. Besonderheiten in Cloud-Umgebungen
In Cloud-Infrastrukturen sind klassische Indikatoren wie einzelne infizierte Rechner oft schwerer zu greifen. Malware zeigt sich hier eher durch missbräuchliche Zugriffe, manipulierte Workloads oder ungewöhnliche Aktivitäten innerhalb von Cloud-Diensten. Deshalb ist es entscheidend, dass Sie nicht nur virtuelle Maschinen, sondern auch Identitäten, APIs und Konfigurationen in die Analyse einbeziehen. Die Entfernung von Malware umfasst in diesem Kontext häufig das Zurücksetzen kompromittierter Ressourcen, das Neuaufsetzen betroffener Instanzen und die Überprüfung von Zugriffsrichtlinien.
Remote-Arbeitsplätze als Einfallstor
Bei dezentral arbeitenden Teams rücken Endgeräte außerhalb des Unternehmensnetzwerks stärker in den Fokus. Malware kann sich über private Netzwerke, unsichere WLANs oder nicht ausreichend geschützte Geräte einschleichen. Besonders relevant ist dies bei Smartphones und Laptops, die geschäftlich genutzt werden. Stellt Ihre IT auf solchen Geräten Malware fest, muss sie diese gezielt entfernen und das Gerät anschließend wieder in einen vertrauenswürdigen Zustand versetzen, bevor es erneut Zugriff auf Unternehmensressourcen erhält.
Zentrale Steuerung und Kontrolle
Um Malware in Cloud- und Remote-Szenarien wirksam zu entfernen, benötigen Unternehmen zentrale Steuerungsmechanismen. Dazu zählen Geräte-Compliance-Prüfungen, einheitliche Sicherheitsrichtlinien und die Möglichkeit, Systeme aus der Ferne zu isolieren oder zurückzusetzen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass infizierte Geräte oder Cloud-Komponenten nicht unbemerkt weiterarbeiten.
Ganzheitlicher Blick auf Identitäten und Zugriffe
Ein zentraler Unterschied zu klassischen Umgebungen ist die Rolle von Benutzeridentitäten. In vielen Fällen ist nicht nur ein Gerät betroffen, sondern ein Benutzerkonto kompromittiert. Daher gehört zur Malware-Entfernung in der Cloud immer auch die Überprüfung von Anmeldeinformationen, Sitzungen und Berechtigungen.
Gerade in hybriden IT-Landschaften ist es wichtig, Malware nicht isoliert zu betrachten, sondern Cloud, Endgeräte und Identitäten gemeinsam abzusichern. Nur so können Sie verhindern, dass sich Schadsoftware über Umwege erneut Zugriff verschafft.
Da viele Mitarbeitende mobil oder im Homeoffice arbeiten, ist eine auf Ihre Unternehmensanforderungen ausgerichtete Mobile-Security-Lösung wie Vodafone Lookout sinnvoll, um Malware auch auf Android- und iOS-Geräten zu erkennen und zu entfernen, bevor sie ins Netzwerk eindringen kann.