Digitalisierung

IoT-Sensoren: Wie smarte Daten die Zukunft von Unternehmen gestalten

IoT-Sensoren sind die digitalen Sinnesorgane moderner Technik: Sie messen Temperatur, Bewegung, Licht, Feuchtigkeit, Druck und mehr in Echtzeit. Von Temperatur- über Näherungs- bis hin zu Vibrationssensoren verbinden sie die reale Welt auch mobil mit smarter Datenverarbeitung. So entstehen neue Potenziale für mehr Effizienz – und somit echte Wettbewerbsvorteile.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste zu IoT-Sensoren in Kürze

  • Windows IoT auf Raspberry Pi ist ideal für Szenarien in Verbindung mit Microsoft Azure, wobei man hier auf die leistungsfähigeren Raspberry Pi 5 Systeme mit Windows 11 IoT baut.
  • IoT-Sensoren messen Echtzeitdaten wie Temperatur, Druck, Bewegung oder Feuchtigkeit.
  • Sie wandeln Messwerte in digitale Signale um und senden diese drahtlos ins Netz.
  • Der größte Nutzen entsteht im Industrial Internet of Things (IIoT): IoT-Sensoren sind die Basis von Predictive Maintenance und smarten Fabriken.
  • Gegenüber normalen Sensoren sparen sie Kosten und ermöglichen neue Geschäftsmodelle
  • IoT-Sensoren erfordern stabile Konnektivität und sichere Netze.

Was ist ein IoT-Sensor?

Ein IoT-Sensor fungiert als digitales Sinnesorgan: Er erfasst physikalische Größen wie Temperatur, Druck, Bewegung, Feuchtigkeit oder Vibration und wandelt sie in digitale Daten um. Anschließend überträgt er diese automatisch und in vielen Fällen sogar drahtlos in smarte Systeme zur entsprechenden Auswertung.
Der wirtschaftliche und technologische Schwerpunkt von IoT-Sensoren liegt in industriellen Anwendungen. Der gezielte Einsatz von vernetzten Sensoren, Maschinen, Software und Cloud-Technologien in Produktion, Fertigung, Energie, Logistik und Infrastruktur bringt den höchsten Mehrwert und wird unter dem Begriff „Industrial Internet of Things“ (IIoT) zusammengefasst .
Mobile Sensor-Datenübertragung

Wo kein Kabelanschluss verfügbar ist und WLAN nicht sinnvoll eingesetzt werden kann, werden Sensordaten auch über Technologien wie 5G, Narrowband-IoT und LTE-M übertragen. Der Vorteil ist, dass hier Daten auch über weite Strecken übertragen werden können – bei gleichzeitig minimalem Energieverbrauch.

Sensoren sind, soweit sie nicht in reinen Standalone-Geräten arbeiten, immer Teil eines größeren Systems.
Im einfachsten Fall liefert ein Sensor an einer Industriemaschine nur Messwerte, wie beispielsweise ein Manometer, ein Drehzahlmesser oder eine Lichtschranke, die Waren auf einem Laufband zählt, und zeigt diese.
Auf der nächsten Stufe lösen Sensoren einfache binäre Impulse aus. Beispiele sind Überdruck- oder Überspannungssensoren, die sofort eine Notabschaltung einleiten; oder ein Stückzähler, der nach einer festgelegten Anzahl automatisch die Abholung der fertigen Teile anfordert.
Digitale Systeme regeln die Prozesse in genau programmierten Bahnen und können andere Komponenten gezielt beauftragen. IoT-Sensoren gehen dabei noch weiter und liefern Echtzeitdaten in die Cloud oder an ein Edge-System. So bilden sie die Grundlage für intelligente Funktionen wie Predictive Maintenance, Prozessoptimierung oder autonome Regelkreise in Smart Factories.

Welche IoT-Sensortypen gibt es?

Die Einsatzmöglichkeiten von IoT-Sensoren sind zahlreich. Deshalb gibt es je nach Branche und Aufgabe ganz unterschiedliche Typen. In Industrie, Smart Factory und Precision Farming setzen Unternehmen vor allem auf die folgenden Varianten. Sie liefern präzise Echtzeitdaten und sind mit intelligenter Auswertung und Steuerung verbunden. So treiben sie unter anderem die Arbeitseffizienz, die Qualität von Arbeitsergebnissen sowie das Thema Nachhaltigkeit spürbar voran.
Temperatursensoren erfassen die Temperatur von Maschinen, Prozessen oder Umgebungen und wandeln sie in digitale Signale um. In der Fertigung warnen sie frühzeitig vor Überhitzung und verhindern so teure Reparaturen und Ausfälle.
Luftfeuchtigkeitssensoren messen den Wasserdampfgehalt in Luft oder Gasen. In Produktionshallen oder Gewächshäusern halten sie die Bedingungen stabil, schützen Materialien und optimieren Lüftung sowie Klimatisierung.
Licht- und optische Sensoren erkennen Objekte durch Unterbrechung oder Reflexion von Lichtstrahlen. Durchlichtsensoren detektieren Unterbrechungen etwa auf Förderbändern. Retroreflexionssensoren nutzen Reflektoren für zuverlässige Objekterkennung. Unternehmen setzen sie für präzise Zählung, Positionierung und Qualitätskontrolle ein.
Beschleunigungs- und Vibrationssensoren messen Beschleunigung, Erschütterungen oder Drehbewegungen. In Maschinen und Fahrzeugen erkennen sie Unwuchten frühzeitig und bilden die Grundlage für Predictive Maintenance.
Drucksensoren erfassen Kräfte pro Fläche, sei es Luftdruck, Flüssigkeitsdruck in Tanks oder Gewicht. Diese Sensoren sorgen für sichere Prozesse in Chemie, Hydraulik und Tanküberwachung.
Bewegungs- und Näherungssensoren detektieren Bewegungen oder Annäherungen mit Passiv-Infrarot, Ultraschall oder induktiver Technik. Sie automatisieren Türen, Sicherheitssysteme und Roboter in der Produktion.
Füllstands- und Flüssigkeitssensoren überwachen Füllstände in Tanks und Behältern in Echtzeit. Sie eignen sich hervorragend für Kraftstoff, Chemikalien oder Bewässerungssysteme in der Landwirtschaft.
Wichtig: Diese Auswahl ist nicht vollständig. Je nach Branche und Anwendungsgebiet kommen weitere Typen hinzu: wie Gassensoren, Magnetometer für Navigation, CO₂-Sensoren für Klimaüberwachung oder spezialisierte Boden- und Pflanzensensoren im Precision Farming. Entscheidend ist immer, dass der Sensor exakt auf Ihre Anforderungen abgestimmt ist. Nur so entstehen maximale Datenqualität und echter Business-Value.
Agrarwirtin arbeitet am Tablet. Im Hintergrund sind Erntemaschinen zu sehen.

Internet of Things: Alles aus einer Hand

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Technische Grundlagen und Funktionsweise der IoT-Sensoren

IoT-Sensoren wandeln physikalische Größen wie Temperatur, Druck, Vibration oder Licht in digitale Signale um. Ein typischer IoT-Sensor besteht aus drei Hauptkomponenten: dem Sensorelement, einem Mikrocontroller und einer drahtlosen oder drahtgebundenen Schnittstelle.
Das Sensorelement reagiert auf Veränderungen in der Umgebung und erzeugt bauartbedingt zunächst ein analoges elektrisches Signal. Beispiele hierfür sind:
  • Thermistor, ein temperaturabhängiger Widerstand
  • Piezo-Kristall, dermechanische in elektrische Energie umwandelt und umgekehrt
  • kapazitiver Feuchtesensor, der auf elektrischer Kapazität basiert
Der im Mikrocontroller integrierte Analog-Digital-Wandler wandelt dieses Signal nun üblicherweise mit hoher Präzision in digitale Werte um. Der Mikrocontroller verarbeitet die Daten anschließend, filtert Störungen heraus, führt bei Bedarf Kalibrierungen durch und bereitet alles für die Übertragung vor.
Während die Übertragung mithilfe üblicher, kabelgebundener Technologien wie Ethernet normalerweise problemlos abläuft, gilt WLAN als vergleichsweise unzuverlässig für eine kontinuierliche Übertragung oder gar eine in Echtzeit.
Die so entstehende Lücke schließt der Mobilfunk. Es liegt auf der Hand, IoT-Anwendungen über 4G/LTE abzuwickeln und dies geschieht auch – für den Austausch wachsender Datenmengen in der Zukunft und die Übertragung an entlegenen Orten reicht diese Technologie allerdings nicht immer aus.
Hier setzt Narrowband-IoT (NB-IoT) an: Als spezielles Unterprofil des 4G/LTE-Standards nutzt es das lizenzierte Spektrum des bestehenden Mobilfunknetzes. Mit einer schmalen Bandbreite von typischerweise 180 Kilohertz pro Kanal dringen die Signale zuverlässig durch Gebäude, dicke Wände und schwieriges Gelände, was ideal für energieeffiziente, langreichweitige Sensoranwendungen ist. Viele Sensoren arbeiten inzwischen solargestützt batteriebetrieben und nutzen intelligente Sleep-Modi, um über Jahre hinweg autonom zu funktionieren.
Sind hingegen Echtzeitübertragung und eine besonders schnelle Anbindung gefragt, ist die Übertragung via 5G das Mittel der Wahl. Wo dies nicht flächendeckend ausgebaut ist oder es besondere Anforderungen gibt, kann ein 5G-Campusnetz leistungsstarke Edge-Anwendungen ermöglichen.
IoT-Sensoren heben sich deutlich von herkömmlichen, nicht oder nur lokal vernetzten Sensoren ab. Konventionelle Sensoren liefern meist nur Messwerte, die ein Mensch vor Ort abliest oder die eine einfache Anzeige und lokale Steuerungsbefehle auslösen , wie z.B. das Schließen einer Klappe. IoT-Sensoren gehen darüber hinaus, indem sie Daten drahtlos in Echtzeit übertragen, vernetzen und in größere Systeme einspeisen.
Sie ermöglichen kontinuierliche Fernüberwachung und -steuerung von überall aus – die Voraussetzung für Predictive Maintenance, die sogenannte vorausschauende Wartung.
Durch Predictive Maintenance lassen sich Prozesse optimieren und die Wartungskosten um bis zu 20 bis 30 Prozent senken. Das geht aus einer McKinsey-Studie aus dem Jahr 2024 hervor, dessen Daten für internationale Unternehmensberatungen wie Stonehelp als Entscheidungsbasis dienen.
Predictive Maintenance wird erst durch den ständigen Datenstrom möglich, da Sensoren frühzeitig Anomalien erkennen und automatisierte Alarme auslösen; oder Handlungsempfehlungen mit oder ohne KI-Unterstützung auslösen.

Was Sie beim Einsatz von IoT-Sensoren beachten sollten

Die Anwendung von IoT-Sensoren bringt viele Vorteile mit sich. Jedoch gibt es auch Dinge, die Sie unbedingt beachten sollten und die den reibungslosen Betrieb Ihrer IoT-Umgebung beeinträchtigen könnten.
Sensoren sind beispielsweise an entlegenen Orten evtl. anfälliger für Störungen durch Staub oder Verschmutzungen. Dies kann einen erhöhten Aufwand bei der Absicherung gegen Witterungseinflüsse bedeuten. Dazu kommt, dass mögliche elektromagnetische Einflüsse Fehlmessungen verursachen können und Redundanz oder zusätzliche Kalibrierung erfordern.
Eine stabile Konnektivität wie bei NB-IoT und 5G (je nach Anwendung) ist dabei besonders wichtig. Auch die IoT-Sicherheit stellt eine große Herausforderung dar, da vernetzte Geräte potenzielle Angriffsflächen für Cyberbedrohungen schaffen und umfassenden Schutz mit Verschlüsselung, Firewalls und Updates benötigen.
Die anfängliche Integration und der Betrieb sind komplexer und kostenintensiver als bei simplen konventionellen Sensoren, besonders bei der Skalierung auf tausende Einheiten – sie lohnt sich aber im Grunde immer.
Zusammengefasst bieten IoT-Sensoren enormes Potenzial für datengetriebene Transformation in der Industrie. Sie übertreffen konventionelle Sensoren bei Effizienz und Intelligenz deutlich, verlangen jedoch eine sorgfältige Planung in Bezug auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Gesamtkosten.

IoT-Sensoren: Anwendungsfälle und Use‑Cases

Nahezu jedes Unternehmen setzt IoT-Sensoren ein, oft sogar unbemerkt. Selbst dort, wo Firmen IoT-Technik nicht offiziell einführen, schleichen sich vernetzte Geräte ein: Firmenfahrzeuge laden Daten aus dem Internet und koppeln sich über Smartphones ans Firmennetz; Homeoffice-Geräte verbinden sich via VPN, oder Drucker, Überwachungskameras; und Diagnosegeräte greifen direkt auf Hersteller-Clouds zu.
Solche versteckten Verbindungen öffnen Türen für Cyberangriffe aus dem Internet und machen robuste IoT-Sicherheit zu einem unverzichtbaren Baustein jeder Cyberstrategie. In der Industrie 4.0 überwachen sie Maschinenzustände in Echtzeit, ermöglichen Predictive Maintenance und reduzieren Ausfälle massiv.
Smarte Fabriken nutzen sie für autonome Prozesse, Qualitätskontrolle und Ressourcenoptimierung. In der Logistik tracken Sensoren Güter und Flotten live, optimieren Routen und helfen dabei, Kühlketten einzuhalten. Precision Farming in der Landwirtschaft setzt Bodenfeuchte-, Pflanzen- und Wettersensoren ein, um Bewässerung, Düngung und Ernte punktgenau zu steuern und Ressourcen zu schonen. Energieversorger und Gebäude managen Verbrauch intelligent, prognostizieren Netzausfälle und senken Kosten.
Smart Cities profitieren von Sensoren für Verkehrssteuerung, Parkraumüberwachung und Umweltmonitoring. Vodafone Business unterstützt viele dieser Szenarien mit zuverlässiger Konnektivität, etwa bei Flottenmanagement oder emissionsarmen Transportlösungen.
Diese Use-Cases bringen direkten Mehrwert: geringere Kosten, höhere Verfügbarkeit, bessere Nachhaltigkeit und neue datenbasierte Services.
Das Bild zeigt einen Mann mit einem Notebook

IoT-Plattform und Device Management

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  • Globale IoT-Plattform
  • Integrated M2M-Terminals
  • Globale SIM-Karte

Konnektivität & IoT‑Protokolle

Schnelle und zuverlässige Konnektivität bildet das Rückgrat jedes IoT-Projekts. Unternehmen in Deutschland setzen auf Technologien wie 5G für hochperformante Anwendungen und Zigbee für lokale Smart-Home-Netze; aber auch zunehmend auf Low-Power-Wide-Area-(LPWA)-Standards: Narrowband-IoT (NB-IoT) und LTE-M. Beide nutzen das bestehende LTE-Netz von Vodafone und bieten lizenzierte, sichere Frequenzen für energieeffiziente, weitreichende Sensorvernetzung.

Narrowband-IoT (NB-IoT)

NB-IoT arbeitet mit einer sehr schmalen Bandbreite von 180 kHz pro Kanal und erreicht theoretische Spitzen-Datenraten bis zu zirka 250 kbit/s. In der Praxis liegen die Datenraten jedoch deutlich darunter. Es zeichnet sich durch hervorragende Gebäudedurchdringung aus und bis zu +20 dB besser als herkömmlicher GSM-Mobilfunk, dadurch deutlich zuverlässigere Übertragung in Gebäuden, Kellern oder unterirdischen Anlagen.
Bei Reichweiten von über 10 km im ländlichen Bereich bietet sich die Technik auch für stationäre Sensoren in schwer zugänglichen Umgebungen an. Die typischerweise verbauten Batterien erreichen unter optimalen Bedingungen bis zu 10 Jahre oder deutlich länger, da der Sensor nur sporadisch sehr kleine Datenmengen sendet und dank PSM (Power Saving Mode) sowie eDRX sehr stromsparend arbeitet.
Typische Einsatzbereiche sind:
  • Smart Metering bei Strom-, Wasser- und Gaszählern
  • Füllstandsüberwachung in Tanks und Silos
  • Smart-City-Anwendungen wie z. B. intelligente Mülltonnen, Parkraum-Management, Straßenbeleuchtung)
  • Umwelt- und Infrastruktur-Monitoring in abgelegenen oder signaltechnisch schwierigen Gebieten

LTE-M (Cat-M1)

LTE-M (auch Cat-M1 genannt) schließt die Lücke zu bandbreitenintensiven Technologien und liefert höhere Datenraten von bis zu 1 Mbit/s (in manchen Erweiterungen bis ~4 Mbit/s) bei deutlich geringerer Latenz als NB-IoT. Es unterstützt volle Mobilität mit nahtlosem Handover zwischen Funkzellen, Voice-over-LTE (VoLTE) und echte bidirektionale Kommunikation – ideal für mobile Anwendungen wie Fuhrpark-Tracking, Telematik oder Wearables.
Die Batterielaufzeit erreicht unter optimalen Bedingungen bis zu 10 Jahre oder länger – dank PSM und eDRX. Die Reichweite liegt bei bis zu 15 bis 20 km im ländlichen Bereich mit guter Gebäudedurchdringung und bietet ein zirka+15 dB besseres Link-Budget als herkömmlicher GSM-Mobilfunk.
LTE-M bietet hohe Sicherheit durch 3GPP-Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und ist skalierbar auf hunderttausende Geräte pro Funkzelle. Im Vergleich zu unlizenzierten Alternativen wie LoRaWAN profitieren Unternehmen von der hohen Zuverlässigkeit lizenzierter Netze, besserer globaler Abdeckung und nahtloser Integration in bestehende LTE/5G-Infrastrukturen.
In manchen Beschreibungen ist auch immer noch von Cat-M2 die Rede (3GPP Release 14, 2017), was eine erweiterte Spezifikation von Cat-M1 darstellt. Stand 2026 existiert Cat-M2 jedoch nur auf dem Papier. Die Industrie unterstützt diesen Standard bislang nich, also beispielsweise GSMA, Ericsson sowie Geräte- und Modul-Hersteller. Viele Quellen wie beispielsweise das IoT-Portal 2025, 1oT und Soracom bezeichnen Cat-M2 als „on paper“ (nur auf dem Papier), „spec-wise“ (Spezifikation), „under development“ (in Entwicklung) oder „not realized in the wild“ (in freier Wildbahn nicht existent).
Ein Mann sitzt mit Tablet im Gewächshaus

Narrowband-IoT und­ LTE-M:­ Konnektivität im IoT-Umfeld

Ganz gleich, wo Sie sich aufhalten: Mit Narrowband-IoT und LTE-M gelingt Maschinenkommunikation auch unter schwierigen Bedingungen. Und das bei besonders geringem Stromverbrauch und somit langen Akkulaufzeiten.

  • Narrowband-IoT sorgt für beste M2M-Netzabdeckung
  • Über LTE-M lassen sich auch Sprachdaten übertragen
  • Auch in Kellern oder entlegenen Gebieten einsetzbar
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Fazit: Wie IOT-Sensoren die Industrie 4.0 revolutionieren

IOT-Sensoren sind in der Industrie 4.0 die digitalen Augen und Ohren der automatisierten Fertigung geworden. Sie unterstützen Unternehmen dabei, ihre Produkte immer effizienter und ressourcensparender herzustellen, Prozesse intelligenter zu gestalten und Abläufe zu optimieren.
Inzwischen gibt es ein reichhaltiges Portfolio an IOT-Sensoren und begleitenden Services und Netzwerkdiensten, die auch Ihnen helfen, Ihre Fertigung weiter zu verbessern.

IOT-Sensoren: Häufige Fragen (FAQ)

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