Security

Datensicherung für Smartphones: So erstellen Sie ein Back-up

Datensicherung für Smartphones: Das Wichtigste in Kürze

  • Geschäftliche Kontakte, E-Mails, interne SMS und sensible Passwörter sind häufig auf Firmenhandys gespeichert und sollten regelmäßig gesichert werden.
  • Auf dem iPhone speichern Sie Ihre Daten in der iCloud. Das Back-up ist dem Apple-Account Ihrer Firma zugeordnet bzw. der Person, die das iPhone nutzt.
  • Android bietet ebenfalls ein systeminternes Back-up-Tool namens Google One-Backup. Hier ist die Sicherung dem Google-Nutzerkonto zugeordnet.
  • Handyhersteller wie Samsung bieten häufig eigene Tools zur Sicherung von Handydaten an.
  • Für Unternehmen empfiehlt es sich, zusätzlich auf eine Lösung für Unified Endpoint Management (UEM) zu setzen – zur Sicherung sensibler Daten auf allen firmeneigenen Mobilgeräten.

Worum es beim Handy-Back-up geht und was gesichert wird

Ein Handy-Back-up ist eine Sicherung wichtiger Daten von Ihrem Business-Smartphone auf einem anderen Datenträger oder in der Cloud. Welche Daten Sie im Einzelnen sichern sollten, hängt von mehreren Faktoren ab.
  • Unwiederbringliche Firmendaten: Welche Firmendaten sind nur auf dem Handy gespeichert und würden ohne Back-up verloren gehen? Diese Daten müssen Sie unbedingt sichern.
  • Synchronisierte Firmendaten: Welche Daten synchronisiert das Handy regelmäßig mit Ihrem Firmennetz? Beispielsweise Terminkalender oder Firmen-Adressverzeichnis. Diese Daten können Sie sichern, aber auch ebenso gut nach einem Datenverlust wieder synchronisieren.
  • Private Daten auf Firmen-Smartphones: Viele Smartphones werden heute gleichermaßen privat und dienstlich genutzt, Stichwort: Bring Your Own Device. Daraus ergibt sich die Frage: Welche Daten vom Gerät sollen nicht im Firmennetz gesichert werden? Das können beispielsweise persönliche Ordner sein, ein zusätzlicher privater Kalender oder Log-Dateien Ihrer Fitness-App. Diese Daten sollten Sie separat über ein privates Konto sichern.
Unkenntlicher Computerhacker tippt auf einem Smartphone

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Wertvolle Daten vom Firmenhandy sichern Sie am besten in der Cloud

Egal ob Sie im Unternehmen Android-Handys wie das Samsung Galaxy S25 Ultra oder lieber iPhones verwenden: Bei beiden Betriebssystemen können Sie herstellereigene Tools nutzen, um die wichtigsten Daten und Einstellungen bequem zu sichern.
  • Dabei nutzen Sie am besten ein Cloud-Back-up für Ihre wichtigsten Daten. Das hat gleich drei Vorteile:
  • Eine Cloud wird in der Regel selbst regelmäßig gesichert. So hat auch das Back-up ein Back-up.
  • Cloud-Back-ups können Sie bei Bedarf überall dort wieder zurückspielen, wo Sie einen Internet-Zugang haben.
  • Das Übertragen eines Cloud-Back-ups auf ein neues Smartphone ist oft einfacher als das Übertragen eines Back-ups aus einer Back-up-Lösung.
Sie können Back-ups auch anlegen, indem Sie das Smartphone per Kabel mit einem Mac oder Windows-PC verbinden. Dabei entsteht in der Regel ein rein lokales Back-up auf dem jeweiligen Computer.
Für Unternehmen ist diese Form der Datensicherung nur eingeschränkt geeignet, da lokale Back-ups bei Geräteverlust, Defekten oder Malware-Befall ebenfalls gefährdet sind.
Wichtig zu wissen: Ein Back-up schützt vor Datenverlust, nicht vor Cyberangriffen. Erst die Kombination aus regelmäßiger Datensicherung und einer mobilen Sicherheitslösung (Endpoint Protection Software wie Lookout) reduziert das Risiko für Unternehmen nachhaltig.
Unser Tipp: Beachten Sie immer auch die Regeln für mehr Smartphone-Sicherheit im Unternehmenseinsatz. Schließlich sind Ihre Firmendaten für Cyberkriminelle bares Geld wert.

So erstellen Sie ein Back-up

In den Betriebssystemen iOS und Android finden Sie eine einfache Möglichkeit zur Datensicherung in der Cloud. Es gibt jedoch Unterschiede: Apple geht beim iPhone mit dem Betriebssystem iOS einen etwas anderen Weg als Samsung, Google und andere Hersteller von Android-Handys.

Prävention ist besser als Schadensbewältigung

Für Betriebe ist es zudem sinnvoll, die Geräte und die darauf befindlichen Daten vor Cyberangriffen zu schützen, um das Risiko eines Datendiebstahls so klein wie möglich zu halten. Darüber hinaus empfiehlt sich der Einsatz von Unified Endpoint Management (UEM). Damit verwalten und schützen Sie mobile Firmengeräte zentral, setzen Sicherheitsrichtlinien durch und behalten die Kontrolle über sensible Unternehmensdaten, beispielsweise wenn mobile Geräte wie Diensthandys verloren gehen oder gestohlen werden.

Das wird bei einem iPhone-Back-up gesichert

Apple bietet die Möglichkeit, iPhone-Daten in der iCloud zu sichern. Diese Sicherung ist an den Apple-Account geknüpft – er ist Voraussetzung für die Nutzung eines iPhones. Auf Firmen-iPhones sollte der Apple-Account dem Unternehmen zugeordnet sein.
Das Back-up ist seitens Apple standardmäßig verschlüsselt. Bei einem Back-up in der iCloud können Sie nahezu alle Daten Ihres iPhones sichern. Dazu gehören:
  • Kontakte, Erinnerungen, Notizen, Kalender-Ereignisse
  • iMessages, Apple Messages for Business, Textnachrichten (SMS), MMS
  • Geräteeinstellungen
  • App-Daten
  • Fotos und Videos
  • Layout des Home-Bildschirms, Anordnung der Apps
  • weitere Daten wie Notfallpass-Daten, HomeKit-Konfiguration und lokaler Schlüsselbund des Geräts
Wichtig: Sie brauchen ausreichend Speicherplatz in der iCloud, um ein vollständiges iPhone-Back-up anzulegen. Apple stellt 5 GB kostenlos zur Verfügung – in der Regel reicht das nicht aus. Sie können 50 GB, 200 GB oder 2 TB im Abo kostenpflichtig dazubuchen (Stand: Februar 2026). Richten Sie sich einfach nach der Speichergröße Ihres iPhones.
So gehen Sie für ein iPhone-Back-up in der iCloud vor:
  1. Stellen Sie eine WLAN-Verbindung mit Ihrem iPhone her.
  2. Öffnen Sie die Einstellungen.
  3. Tippen Sie auf Ihren Namen.
  4. Wählen Sie „iCloud | iCloud-Backup“.
  5. Aktivieren Sie „Backup von iPhone erstellen“.
  6. Um manuell ein Back-up anzulegen, tippen Sie auf „Backup jetzt erstellen“.
Das iPhone erstellt nun automatisch tägliche Back-ups in der iCloud, sofern es:
  • Mit Strom versorgt wird
  • Gesperrt und somit nicht in Benutzung ist
  • Mit einem WLAN verbunden ist
Nutzen Sie in Ihrem Unternehmen iPhones mit 5G-Unterstützung (ab iPhone 12), können Sie unter dem Einstellungspunkt „iCloud-Backup“ auch die Option „Backup über Mobilfunk erstellen“ aktivieren. So umgehen Sie die Notwendigkeit einer WLAN-Verbindung. Ihr Netzbetreiber muss diese Option allerdings freigeschaltet haben. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Handytarife hierfür über ausreichend großes Datenvolumen verfügen.

iPhone: iCloud-Backup – wann es sich lohnt

Wie oben gezeigt, können Sie ein Back-up in der iCloud sehr einfach einrichten und durchführen. Sofern Sie in Ihrem Unternehmen keine andere Back-up-Lösung nutzen, ist die Datensicherung in der iCloud wohl die einfachste und praktikabelste Wahl für das iPhone. Berücksichtigen Sie allerdings die Kosten für iCloud-Speicherplatz und ggf. für die Sicherung über Mobilfunk – falls Ihr Back-up Ihr freies Datenvolumen überschreitet.
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Android: Google-Backup einrichten & prüfen (Google One/Drive)

Um ein Android-Smartphone vollumfänglich zu nutzen, benötigen Sie auch auf Firmenhandys ein Google-Nutzerkonto – für Diensthandys sollte dies ein Firmenkonto sein. Damit steht Ihnen die hauseigene Google-Datensicherung zur Verfügung. Diese aktivieren Sie so:
  1. Öffnen Sie die Einstellungen.
  2. Navigieren Sie zu „System | Sicherung“.
  3. Aktivieren Sie den Schieberegler bei „Google One Backup“.
  4. Um direkt ein Back-up anzulegen, tippen Sie auf „Jetzt sichern“.
Hinweis: Da verschiedene Hersteller Android einsetzen und mit eigenen Benutzeroberflächen versehen, kann die Navigation ein wenig abweichen. So kann es auch sein, dass Sie die Sicherung in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Google“ finden. Nutzen Sie in den Einstellungen gegebenfalls die Suchfunktion über die Lupe oben rechts.
Die regelmäßige Sicherung erfolgt, sobald das Smartphone
  • Eine gewisse Zeit inaktiv ist
  • Geladen wird
  • Mit einem WLAN verbunden ist
Auch unter Android besteht die Möglichkeit, das Back-up über mobile Daten zu erstellen. Dafür folgen Sie der oben beschriebenen Navigation und aktivieren den Schalter „Mit mobilen Daten oder Daten eines kostenpflichtigen WLAN sichern“. Hierbei gilt, dass ausreichend Datenvolumen zur Verfügung stehen sollte und ggf. Gebühren anfallen können.

Welche Daten werden unter Android gesichert?

Zu den Daten, die bei einem Back-up über den Google-Dienst standardmäßig gesichert werden, zählen:
  • Kontakte, Anruflisten
  • SMS, MMS
  • App-Daten
  • Einstellungen
  • Fotos und Videos – wenn Sie diese nicht gesondert per Google-Fotos-App sichern

Google-Backup überprüfen

Die mit Google erstellte Sicherungskopie wird in Google Drive abgelegt, Googles Cloud-Speicher-Service. Ob dies funktioniert hat, überprüfen Sie mit folgenden Schritten:
  1. Öffnen Sie auf Ihrem Firmenhandy die Google-Drive-App.
  2. Wählen Sie im Menü den Eintrag „Sicherung“.
  3. Sie sehen alle Back-ups der Android-Geräte, die mit dem aktiven Google-Konto verknüpft sind. Tippen Sie auf einen Eintrag, um weitere Informationen zu erhalten.
  4. Jetzt sehen Sie, was Ihr Google-Backup alles umfasst. Diese Daten können Sie bei Bedarf wiederherstellen oder auf ein neues Handy übertragen. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf den Ordner „App-Daten“ legen.
  5. In diesem Ordner sind alle Apps aufgelistet, zu denen Google ein Back-up erstellen konnte. Hier gilt: Mehr ist besser, denn die hier aufgeführten Apps werden im Fall eines Gerätewechsels automatisch auf dem neuen Smartphone installiert und auf den Stand der letzten Sicherung gebracht.

Back-up wiederherstellen: So kommen Ihre Daten im Ernstfall zurück

Ein Back-up ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn sich die gesicherten Daten im Ernstfall schnell und vollständig wiederherstellen lassen. Nach einem Geräteverlust, Defekt oder beim Wechsel auf ein neues Smartphone können Sie Ihre Daten bei iOS und Android direkt beim Einrichten des Geräts aus der Cloud zurückspielen.
Melden Sie sich dazu einfach mit dem zugehörigen Apple-Account oder dem Google-Konto an und wählen Sie das gewünschte Back-up aus. Kontakte, App-Daten, Einstellungen sowie – je nach Konfiguration – Fotos und Nachrichten werden automatisch wiederhergestellt. Details lesen Sie in unserem Artikel Back-up wiederherstellen: So funktioniert es.
Tipp für Unternehmen: Prüfen Sie regelmäßig stichprobenartig, ob sich Back-ups tatsächlich wiederherstellen lassen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Datensicherung im Notfall funktioniert.

Fotos & Videos sichern auf Android-Smartphones und iPhones

Android-Smartphones: Google Fotos und Alternativen

Google Fotos ist ein cloudbasierter Bilderspeicher für Google-Nutzerinnen. Es ist zugleich der Name einer App, mit der Sie Bilder und Videos automatisch vom Smartphone in Ihrem Google-Ordner sichern können. So sind Ihre Medieninhalte nicht nur sicher. Sie können diese anschließend auch auf anderen Endgeräten betrachten, die über dasselbe Google-Konto angemeldet sind.
In der Regel ist die App bereits auf Ihrem Android-Smartphone installiert. Falls nicht, laden Sie diese über den Google Play Store herunter. Dann aktivieren bzw. öffnen Sie die App und wählen in den Einstellungen unter „Sicherung“ aus, welche Ordner synchronisiert werden sollen.
Je nach Voreinstellung führt Sie das Programm beim ersten Start Schritt für Schritt durch die Einrichtung und zur Auswahl der gewünschten Ordner.
Übrigens gibt es eine ähnliche App auch für Ihren Desktop-Computer. Sie heißt Google Drive für Desktop. Auch damit können Sie Bilder-Ordner in Google Fotos sichern.
Alternativ zu Google Fotos können Sie auch andere Werkzeuge für das Back-up von Fotos und Videos auf dem Android-Smartphone nutzen:
  • Helium Backup von Softonic
  • PhoneCopy: Backup & Restore von e-Fractal
  • True Image von Acronis
Eine Kontaktverwaltung sowie ein Back-up- und Synchronisationswerkzeug in einem bietet der MyPhoneExplorer von Franz Josef Wechselberger. Hier müssen Sie die Foto- und Video-Ordner bei der Einrichtung allerdings erst noch auswählen. Dieses Programm sichert standardmäßig vor allem Ihre Kontakte und Kalenderdaten.

Apple iPhones: iCloud

Auf dem iPhone erfolgt die Sicherung von Fotos und Videos über die hauseigene iCloud. Einmal eingerichtet, synchronisiert Ihr iPhone alle Medien mit der iCloud. So sind Ihre Fotos und Videos sicher, auch wenn Ihr iPhone verloren geht oder gestohlen wird.
So aktivieren Sie die iCloud-Sicherung für Fotos und Videos:
  1. Öffnen Sie die Einstellungen.
  2. Tippen Sie auf Ihren Namen und dann auf „iCloud“.
  3. Tippen Sie unter „In iCloud gesichert“ auf „Fotos“.
  4. Aktivieren Sie den Schieberegler bei „Dieses iPhone synchronisieren“.
Wenn Sie diese Einstellung vorgenommen haben, können Sie auch auf anderen Geräten oder über icloud.com auf Ihre Fotos und Videos zugreifen – Sie müssen sich nur mit Ihrem Apple-Account anmelden.
Gut zu wissen: Auch wenn Sie die iCloud-Sicherung Ihrer Fotos und Videos nicht aktivieren, sind diese trotzdem Teil des Geräte-Back-ups Stichwort Datensicherheit: Sichern Sie Ihre geschäftlichen Handydaten nur mit einem zuverlässigen, vertrauenswürdigen Back-up-Werkzeug. Immerhin sind Ihre Daten für Cyberkriminelle bares Geld wert. Mehr zum Thema Sicherheit lesen Sie auch in unserem Whitepaper Cyber Security.
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Und was ist mit E-Mails?

Weder iOS noch Android integrieren E-Mails in das systemeigene Tool für Back-ups. E-Mails werden also nicht mit den übrigen Daten gesichert. Da die gängigen E-Mail-Provider ihre Dienste cloudbasiert anbieten, ist das aber kein größeres Problem. Sie können Ihre E-Mails jederzeit auf anderen Geräten einsehen.
Unternehmen sollten allerdings dafür sorgen, dass der Zugriff auf den jeweiligen E-Mail-Client auf mobilen Firmengeräten abgesichert ist. Richten Sie beispielsweise eine verpflichtende PIN-Nutzung oder Identifikation per Fingerabdruck ein. Auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Zugriff auf den Client kann sinnvoll sein.
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Weitere Möglichkeiten für Back-ups und Datensicherung

Unter Android haben Sie neben dem Google One-Backup eine weitere Möglichkeit, Ihre Daten zu sichern: Nutzen Sie die Lösungen der Gerätehersteller. Samsung etwa bietet mit Samsung Smart Switch einen eigenen Back-up-Dienst an. Damit legen Sie in der Regel lokale Back-ups auf einem Computer an oder übertragen Daten auf ein neues Smartphone. Beachten Sie, dass firmeneigene Dokumente, die lokal auf den Geräten gespeichert sind, unter Umständen nicht in solche Back-ups einbezogen werden und damit nicht zentral abgesichert sind.
Im Allgemeinen empfiehlt es sich für geschäftliche Belange, bei Dokumenten auf mobilen Geräten auf Cloud-Computing zu setzen – Microsoft 365 Business ist eine der bekanntesten Lösungen. Diese speichern Dateien Ihres Unternehmens in der Cloud, sie sind also unabhängig vom Gerät verfügbar.
Für Unternehmen gibt es zudem Lösungen zur Geräteverwaltung: Mit einem Mobile Device Management (MDM), Enterprise Mobility Management (EMM) oder einem Unified Endpoint Management (UEM) verwaltet Ihre IT-Abteilung Firmengeräte und koordiniert die Back-ups. Oft ist dies im geschäftlichen Umfeld die sicherste Lösung. Außerdem könne Sie damit Geräte bei Verlust oder Diebstahl aus der Ferne sperren, um größeren Schaden abzuwenden.
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Back-up auf PC/Laptop – Windows & macOS

Sie können die Daten von Ihrem Smartphone auch auf einem PC oder Laptop sichern. Das funktioniert sogar ohne WLAN oder Internet-Zugang mit einem USB-Kabel. Neuere Smartphones haben in der Regel einen USB-C-Anschluss. Sie brauchen also entweder ein USB-A-auf-USB-C-Kabel oder ein USB-C-auf-USB-C-Kabel – je nachdem, welche Eingänge Ihr Computer hat.
Ältere iPhones (bis iPhone-14-Serie sowie iPhone 16e) haben noch einen Lightning-Anschluss. Ältere Android-Smartphones haben meist Mini- oder Micro-USB-Buchsen. Für diese Geräte brauchen Sie also andere Kabel, um sie mit Ihrem Computer zu verbinden.
Achten Sie darauf, dass Sie kein einfaches Ladekabel verwenden, sondern ein Kabel, das auch Datenübertragung unterstützt (intern mindestens vier Adern). Denn sonst erkennt Ihr PC oder Laptop das angeschlossene Smartphone überhaupt nicht und lädt es nur.

Android-Smartphones

Auf einem Windows-PC erstellen Sie ein Back-up Ihres Android-Smartphones folgendermaßen:
  1. Verbinden Sie Ihr Smartphone per USB-Kabel mit dem Computer.
  2. Entsperren Sie das Smartphone.
  3. Ziehen Sie die Benachrichtigungsleiste nach unten und tippen Sie auf die USB-Meldung (z.B. „Gerät wird über USB geladen“).
  4. Wählen Sie als USB-Modus „Dateiübertragung“ oder „Datenübertragung (MTP)“.
  5. Öffnen Sie am PC den Datei-Explorer und klicken Sie unter „Dieser PC“ auf Ihr Smartphone.
  6. Kopieren Sie die gewünschten Ordner (z.B. „DCIM“, „Pictures“, „Documents“, „Download“) auf Ihre Festplatte.
Für ein vollständigeres Back-up inklusive App-Daten benötigen Sie zusätzliche Software, etwa Samsung Smart Switch (für Samsung-Geräte) oder Drittanbieter-Programme wie AnyDroid. Diese führen Sie Schritt für Schritt durch den Sicherungsprozess.
Auf einem Mac benötigen Sie für die Datenübertragung meist eine Zusatzsoftware wie „Android File Transfer“, da Android-Geräte von macOS nicht automatisch als Laufwerk erkannt werden. Nach der Installation gehen Sie ähnlich vor wie unter Windows und kopieren die gewünschten Dateien manuell auf Ihren Mac.
Wichtig: Stellen Sie sicher, dass auf dem Computer ausreichend Speicherplatz für die Datensicherung vorhanden ist.

Apple iPhones

Auf einem Computer mit macOS Catalina oder neuer erstellen Sie ein Back-up Ihres iPhones folgendermaßen:
  1. Verbinden Sie Ihr iPhone per Kabel mit dem Mac.
  2. Öffnen Sie den Finder.
  3. Geben Sie Ihren Gerätecode auf dem iPhone ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Tippen Sie auf „Vertrauen“, wenn Ihr iPhone Sie fragt, ob Sie dem verbundenen Computer vertrauen.
  4. Klicken Sie links in der Navigationsleiste unter „Orte“ auf Ihr iPhone.
  5. Wählen Sie neben „Backups“ den Punkt „Erstelle ein Backup aller Daten deines iPhone auf diesem Mac“.
  6. Setzen Sie den Haken bei „Lokales Backup verschlüsseln“ und vergeben Sie ein Passwort.
  7. Klicken Sie auf „Backup jetzt erstellen“.
Ab jetzt erstellt Ihr Mac immer ein Back-up Ihres iPhones, wenn es mit diesem Computer verbunden ist.
Wichtig: Stellen Sie sicher, dass auf dem Mac ausreichend Speicherplatz für ein vollständiges Geräte-Back-up vorhanden ist.
Auf Windows-PCs funktioniert das iPhone-Back-up fast genauso. Sie nutzen dafür entweder die App Apple-Geräte oder iTunes. Einziger Unterschied: Nach Schritt 4 müssen Sie auf „Allgemein“ (Apple-Geräte-App) bzw. „Übersicht“ (iTunes) klicken. Die übrigen Schritte sind identisch.
Für macOS gibt es außerdem Drittanbieter-Programme wie Dr. Fone.

Unser Fazit: Sicheres Back-up für Smartphone-Daten

Mit den richtigen Einstellungen und Hilfsmitteln ist das regelmäßige Back-up des Firmenhandys schnell eingerichtet und schützt zuverlässig vor Datenverlust. Wichtig ist jedoch: Ein Back-up sichert Daten – es schützt nicht vor Cyberangriffen.
Unternehmen sollten deshalb Datensicherung, mobile Sicherheitslösungen und ein zentrales Geräte-Management zusammen denken. Mit einem Unified Endpoint Management (UEM) oder Mobile Device Management (MDM) lassen sich Sicherheitsrichtlinien durchsetzen, Geräte aus der Ferne sperren und Back-ups kontrolliert verwalten.
Ergänzend sorgen mobile Sicherheitslösungen wie Lookout dafür, dass Schadsoftware, Phishing und andere Bedrohungen frühzeitig erkannt werden. Erst das Zusammenspiel aus Back-up, Security und Geräte-Management schafft ein belastbares Sicherheitskonzept für mobile Endgeräte im Unternehmen.

Datensicherung für Smartphones: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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