IoT

GPS-Sender

Funktionswiese, Features und Einsatzbereiche

GPS-Sender sind klein, leicht und mobil. Daneben erlauben sie eine schnelle und exakte Standortbestimmung von beweglichen Gütern und Fahrzeugen. Auch zum Aufspüren von gestohlenem Industriegut, Baumaschinen und verlorenen Koffern kommen die praktischen Gadgets längst zum Einsatz. Erfahren Sie hier, wie die Technik funktioniert und welchen Nutzen Ihr Unternehmen von GPS-Sendern haben kann.

Inhaltsverzeichnis

GPS-Sender: Das Wichtigste in Kürze

  • Das GPS-Tracking ist eine etablierte und günstige Peiltechnik mit immer mehr Einsatzgebieten.
  • Durch die Erweiterung zu A-GPS und die Nutzung mehrerer Satellitensysteme sind GPS-Sender in den vergangenen Jahren genauer und zuverlässiger geworden.
  • Die Industrie trackt bereits Fahrzeuge und Container.
  • Mit GPS-Sendern überwachen Sie Ihren Fuhrpark zu jeder Zeit, dokumentieren Fahrten und behalten den Überblick über Standorte und Routen – beispielsweise mit den Assets & Products Trackern von Vodafone.
  • Den Überblick über Ihre SIM-Karten in GPS-Trackern und anderen Geräten behalten Sie mit entsprechenden Industrielösungen inklusive Self-Service-Tools.
Agrarwirtin arbeitet am Tablet. Im Hintergrund sind Erntemaschinen zu sehen.

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Was ist ein GPS-Sender?

Ein GPS-Sender bzw. GPS-Tracker ist ein Gerät, das mittels Satellitenpeilung seine eigene Position bestimmt und diese Position intern speichert oder über ein Datennetzwerk an eine Person oder eine Daten-Cloud sendet. GPS-Sender sind nach dem US-Satellitensystem GPS (Global Positioning System) benannt.

Wie funktioniert ein GPS-Tracker?

Ein GPS-Tracker bestimmt seine Position, indem er Zeit- und Positionssignale von mehreren GPS-Satelliten empfängt. Der Tracker vergleicht die Laufzeiten der Satellitensignale und kann so seine Entfernung zu den einzelnen Satelliten berechnen. Empfängt er Signale von drei oder mehr Satelliten, kann er mittels sogenannter Trilateration seine Position auf der Erdoberfläche bestimmen. Ab dem vierten Satelliten funktioniert das System äußerst exakt.
Das GPS-Satellitennetz ist seit 1995 voll funktionsfähig und erlaubt seit dem Jahr 2000 eine Ortsbestimmung bis auf etwa 10 Meter genau – auch für die zivile Nutzung.

Diese Arten von GPS-Sendern gibt es

Es gibt ein breites Angebot an GPS-Trackern, die sich je nach Einsatzgebiet deutlich voneinander unterscheiden. Wichtige Unterschiede sind vor allem:

Art der Peilung

Üblicherweise bezeichnet man sämtliche Satelliten-Peilgeräte verallgemeinernd als GPS-Tracker. Doch es gibt neben der Trilateration über GPS-Satelliten weitere Ortungssysteme und -technologien. Die meistgenutzten sind:
  • Das europäische Galileo-Satellitensystem
  • Die russischen Glonass-Satelliten
  • Das Beidou-Satellitensystem aus China
  • Die Ortsbestimmung über umliegende Mobilfunk-Sendeanlagen
  • Die Positionsermittlung über umliegende WLAN-Netze und Hotspots
Die kombinierte Positionsbestimmung durch Satelliten und weitere ortsgebundene Systeme bezeichnen Expert:innen als Assisted Global Positioning System (A-GPS). Viele aktuelle Smartphones und Smartwatches „verstehen“ zugleich GPS, Glonass, Galileo und Beidou und peilen zusätzlich per A-GPS. So ist selbst dann eine exakte Ortsbestimmung möglich, wenn beispielsweise Bäume, Berge oder Häuser die Peilung einzelner Satelliten verhindern.
Übrigens: Apple verzichtet bei seinen AirTags sogar komplett auf einen integrierten GPS-Empfänger. Stattdessen setzen AirTags auf die technische Hilfe anderer Apple-Geräte in der Umgebung. Sie nutzen deren Positionsdaten und übermitteln diese anonymisiert über das „Wo ist?“-Netzwerk von Apple an die Person, der der AirTag gehört.

Technische Ausstattung

Viele GPS-Empfänger sind fest in anderen Geräten verbaut, beispielsweise in Smartwatches und Smartphones. Andere GPS-Empfänger funktionieren komplett eigenständig. Sie verfügen nicht nur über eine integrierte Stromversorgung per Akku, sondern haben auch eine SIM-Karte und einen Sender für das energiesparende Maschinennetz Narrowband-IoT an Bord. Manche Geräte verfügen zusätzlich über einen integrierten Datenspeicher, sodass sie ihre Bewegungsdaten über mehrere Monate speichern können.

Sendefunktion vs. Datenspeicher

Häufig haben GPS-Tracker Sender und Antennen an Bord, um ihre Positionsdaten in Echtzeit an eine Cloud oder ihre:n Besitzer:in zu übertragen. Andere Modelle speichern ihre Positionsdaten und lassen sich erst später über ein USB-Kabel oder eine andere lokale Datenverbindung auslesen.

Zusatzoptionen

Einige GPS-Tracker bieten nützliche Zusatzfunktionen. Sie integrieren beispielsweise eine Kamera oder Mikrofone, die bei jeder unautorisierten Bewegung aktiviert werden und ihre Daten für eine spätere Auswertung speichern. Andere Modelle besitzen einen Lautsprecher, um bei der Nahsuche auf sich aufmerksam zu machen. Denn die GPS-Peilung allein reicht mitunter nicht aus, beispielsweise in Gebäuden.

Verschlüsselung

Die Software von GPS-Trackern unterscheidet sich zum Teil erheblich voneinander. Einige Geräte bringen etwa leistungsfähige Verschlüsselungsalgorithmen mit, um ihre Positionsdaten nicht an Dritte zu verraten; andere übertragen ihre GPS-Werte hingegen unverschlüsselt.
Ein Mann sitzt mit Tablet im Gewächshaus

Narrowband-IoT und­ LTE-M:­ Konnektivität im IoT-Umfeld

Ganz gleich, wo Sie sich aufhalten: Mit Narrowband-IoT und LTE-M gelingt Maschinenkommunikation auch unter schwierigen Bedingungen. Und das bei besonders geringem Stromverbrauch und somit langen Akkulaufzeiten.

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Geofencing & Triggerfunktionen

Der englische Begriff Geofencing ist ein Kunstwort aus „Geo“ für „Erde“ und „Fencing“ für „Einzäunen“.
  • Beim Geofencing überprüft der GPS-Tracker kontinuierlich anhand seiner GPS-Daten, ob er sich noch innerhalb einer vorgegebenen Region befindet.
  • Häufig anzutreffen ist das Geofencing bei Mietfahrzeugen, die laut Mietvertrag nur innerhalb einer bestimmten Stadt (Beispiel: Elektroscooter) oder innerhalb eines bestimmten Landes (Beispiel: hochwertige Mietwagen) bewegt werden dürfen.
  • Bewegt sich der GPS-Tracker aus der vorgegebenen Region heraus, versendet er eine Alarmmeldung über Mobilfunk an den:die Besitzer:in.
  • GPS-Tracker können auch die Alarmanlage des Fahrzeuges aktivieren oder beim nächsten Halt das Wiederanfahren des Autos verhindern.

Zusätzliche Sicherheit durch Towing-Alarm

Ein GPS-Tracker lässt sich mit weiteren Sensoren im Fahrzeug kombinieren. Für den sogenannten Towing-Alarm (auf Deutsch: Abschleppalarm) liest ein GPS-Tracker den Motorzustand sowie verschiedene Neigungs- und Bewegungssensoren im Fahrzeug aus.
Bewegt sich ein solches Fahrzeug oder neigt es sich beim Verladen, ohne dass der Motor läuft, löst dies den Towing-Alarm aus (Trigger). Das aktiviert auch den GPS-Tracker, der daraufhin via Mobilfunk laufend seine Positionsdaten an den:die Eigentümer:in überträgt. So lässt sich beispielsweise der Diebstahl einer Baumaschine mithilfe des Abschleppalarms erkennen und möglicherweise verhindern.

Einsatzbereiche von GPS-Trackern

Die Ortungstechnik wird immer kleiner und verbraucht immer weniger Strom. Das spielt bei der Vielzahl an erhältlichen GPS-Sendern eine zentrale Rolle und eröffnen neue Anwendungsszenarien. Viele Smartphones, Smartwatches und weitere digitale Endgeräte fungieren dabei als selbständige GPS-Tracker. Über die jeweilige Geräteverwaltung können Sie so beispielsweise bei Verlust Ihres Diensthandys den Standort des Geräts ermitteln.

GPS-Tracker für Autos, Fahrräder und weitere Fahrzeuge

Fest verbaut im Fahrzeuginneren oder zum Anschließen an USB-Port oder OBD-Buchse: Es gibt diverse Möglichkeiten, um GPS-Tracker im Pkw und im Wohnmobil, am Motorrad, Roller, Fahrrad oder E-Bike zu verbauen. Auch Versicherer haben den Nutzen von GPS-Trackern längst erkannt und bieten beispielsweise E-Bike-Versicherungen mit zugehörigem GPS-Tracker an.
Für Pkw und Lkw sind die Systeme häufig Teil von Flottenmanagement-Lösungen, die die Positionsbestimmung mit weiteren Funktionen verbinden.
Geschäftsmann sitzt nachdenklich am Konferenztisch

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GPS-Tracker für Menschen und Haustiere

Ob beim Joggen, Wandern oder Segeln: Das GPS-Tracking ist beispielsweise mit entsprechenden Smartwatches möglich und erlaubt genaue Positionsbestimmungen. Doch auch in folgenden Einsatzbereichen können die Sender wichtig sein:
  • GPS-Tracker für Senior:innen: Gerade bei Demenz stellen die Geräte eine wertvolle Hilfe dar. Sie sind bequem am Handgelenk zu tragen, haben lange Akkulaufzeiten und übermitteln den Angehörigen Positionsdaten, wenn die demente Person vermisst wird oder selbst den Notrufknopf drückt.
  • GPS-Tracker in Schuhsohlen: Sie sind für Personen gedacht, die das Mitnehmen ihres mobilen Trackers vergessen oder nicht dazu in der Lage sind, wie etwa kognitiv beeinträchtigte oder kranke Personen.
  • GPS-Tracker für Hunde und Katzen als Halsbandlösung: Sie eignen sich etwa für Tiere, die häufig von zu Hause weglaufen. Die in den Medien immer wieder angesprochenen GPS-Implantate für Haustiere gibt es hingegen noch nicht.
  • GPS-Tracker für Nutztiere:Auch in der Landwirtschaft spielen GPS-Sender eine wichtige Rolle. Entsprechende Ortungssysteme gibt es mit großem Akku, digital überwachtem Geofencing und Langzeit-Tracking. Damit können beispielsweise Landwirt:innen im Gebirge nachvollziehen, welche Almen ihre Tiere in den letzten 90 Tagen besonders stark beweidet haben.
  • GPS-Tracker für Koffer und Wertgegenstände: Auf Reisen kann Gepäck im falschen Flieger landen oder es bleiben wichtige Sendungen länger beim Zoll. Für Firmenkunden gibt es eine große Produktauswahl regulärer GPS-Tracker am Markt, etwa von Teltonika, Suntech und PAJ.

Software & Plattformintegration

Viele GPS-Tracker sind fest an bestimmte Anbieter gebunden, die sie im Paket mit einem entsprechenden Abonnement anbieten, das Mobilfunk und Cloud-Nutzung abdeckt.
Andere Modelle sind anbieterunabhängig. Sie lassen sich beispielsweise über eine integrierte Weboberfläche konfigurieren und auslesen. Hier ist ein zusätzlicher Mobilfunkvertrag für die Datenübermittlung nötig, aber kein Plattformabonnement. Damit fallen aber auch viele nützliche Funktionen einer Geräte-Cloud weg, beispielsweise die einfache Überwachung und Orchestrierung mehrerer GPS-Tracker oder die Cloud-Datenspeicherung.
Viele Mobilfunkanbieter und Autohersteller betreiben inzwischen eigene Plattformen für GPS-Tracker. Bei höherwertigen Fahrzeugen, bei modernen Baumaschinen und bei landwirtschaftlichen Geräten erhalten Kund:innen in der Regel bereits bei Kauf oder Leasing ein entsprechendes Angebot.
Daneben gibt es Spezialanbieter für Gewerbe und Endkund:innen. Dazu gehören:
  • Blaupunkt Telematics, Fleet Complete und FleetGO für das Flotten-Tracking in der Logistik
  • Capturs für das Tracking von Booten und Schiffen
  • Tractive als Spezialdienstleister für das Haustier-Tracking
Lageristin arbeitet am Tablet

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Vergleich: Tragbare vs. fest installierte Tracker

Je nach Einsatzzweck sind GPS-Tracker entweder fest in anderen Geräten verbaut oder laufen komplett autonom. Geräte für das Mountainbiking, Wandern und andere Sportarten sind naturgemäß tragbar; oder in der Medizin, etwa zur Überwachung dementer Personen.
Sogenannte Outdoor-GPS-Tracker sind für den längeren, harten Außeneinsatz bei jeglicher Witterung konzipiert. Hierfür sind sie nach IP67 oder höher zertifiziert und damit vor Wasser und Staub geschützt. Sie können auch außen an Baumaschinen angebracht werden oder kommen beispielsweise beim Wassersport zum Einsatz.
Andere GPS-Tracker sollen vor allem sehr klein und leicht sein, weil sie versteckt und geschützt in andere Maschinen verbaut werden. Dann verzichten Hersteller bewusst auf ein großes und sperriges Gehäuse; der GPS-Tracker besteht in der Regel nur aus einer kleinen Platine mit Antenne.

Vergleich Tragbare und festinstallierte Tracker

Stromversorgung
Über Akku
Über Akku oder über Stromanschluss des Geräts
Art der Positionsbestimmung
Über GPS
Über GPS und manchmal unterstützend über Radumdrehungen des Fahrzeugs
Größe
Größe etwa eines Smartphones, bedingt durch schützendes Gehäuse nach IP67-Norm oder höher
Meist nur Größe einer Platine, Witterungsschutz durch das Gehäuse bzw. die Karosserie der zu überwachenden Maschine
Einsatzort
Für das Wandern und andere Sportarten, kann aber auch versteckt an Maschinen verbaut werden
Integriert in größere Maschinen und Anlagen wie Kfz, Baumaschinen, Seecontainer
Einsatzzweck
Bestimmung der eigenen Position oder Erstellen eines automatisierten Sport-Logbuchs mit Wegdarstellung
Diebstahlschutz für Maschinen sowie bessere Planung und Vernetzung in der Logistik dank automatisierter Positionsabfrage
Tragbare Tracker
Fest installierte Tracker

GPS-Sender in der Industrie

GPS-Tracker für Fuhrparks (Cars & Vans)

Als Diebstahlschutz sind fest und unauffällig im Auto verbaute GPS-Tracker vielfach bewährt. Doch GPS-Tracker und die damit verbundene Software können weitaus mehr, als nur bei Bewegung Alarm zu schlagen.
Im digitalen Flottenmanagement für Lkw …
  • besteht jederzeit volle Transparenz über Status und Aufenthaltsort aller Fahrzeuge.
  • können alle Fahrten in Echtzeit erfasst und protokolliert werden, um Arbeitsabläufe und Routen zu optimieren.
  • führt eine Software digitale Tageskontrollblätter und Fahrtenbücher automatisiert.
  • erfahren Geschäftskund:innen automatisiert, wann das Lieferfahrzeug bei ihnen eintrifft. Entsprechend wird ein Slot an der Verladerampe vorgebucht.
  • überwachen zusätzliche Sensoren weitere Fahrzeugkennwerte, etwa das Öffnen der Hecktüren oder die Laderaumtemperatur bei Kühlfahrzeugen.
  • werden ausreichende Pausen- und Wochenendzeiten sicher nachgehalten – und damit die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften.
Pkw-Flotten können Sie ebenfalls per GPS-Tracker überwachen, etwa im Vertrieb oder Kundendienst Ihres Unternehmens:
  • Sie möchten Ihren Kund:innen eine Rückmeldung geben, wann Ihr Lieferfahrzeug oder Ihr Kundendienstmitarbeiter:innen voraussichtlich eintreffen werden? Über das Ortungsgerät und die damit verbundene Software schätzen Sie Wege- und Ankunftszeiten.
  • Sie möchten ein Mietfahrzeug gegen die Nutzung in nicht freigegebenen Ländern oder Regionen sichern? Geofencing alarmiert Sie, sobald Ihr Kfz den vorher eingestellten Bereich verlässt.

GPS-Tracker für Bagger und Co. (Utility Vehicle Tracker)

Diebstahlschutz per Utility Vehicle Tracker ist auch auf Baustellen ein wichtiges Thema. Das gilt besonders bei wertvollen Maschinen auf nur unzureichend bewachten Baustellen und die damit einhergehenden Versicherungsrisiken.
Vor der zunehmenden Verbreitung von GPS-Trackern in Baufahrzeugen lag die Wiederauffindungsquote entwendeter Baumaschinen in den Jahren 2009 und 2010 laut Bundeskriminalamt bei unter 30 %. Heute erlauben es GPS-Tracker wertvolle Geräte lückenlos zu erfassen – sowohl auf dem eigenen Betriebsgelände als auch auf der Baustelle und darüber hinaus.

GPS-Tracker für Container und Güter (Assets & Products Tracker)

Die Tarife für Container, Frachten und Beifrachten unterliegen immer größeren Schwankungen. Preise variieren je nach Route, Container- und Stellplatzverfügbarkeit oder nach Wartezeiten an Grenzen, Verladeanlagen und anderen Logistikschnittstellen. Auch Transportzeiten und Termintreue sind heute ein wichtiges Thema.
Für Frachtversender, Logistiker und andere Transportdienstleister bedeutet dies: Wer einen schnellen Überblick über seine eigenen Flotten und Güterströme sowie die Preisentwicklungen am Markt hat, kann Frachten und Routen optimal buchen und günstige Transportgelegenheiten nutzen. Möglich wird das mittels GPS-Tracking für Schiffscontainer.
Zugleich sind GPS-Tracker für Container mit hochwertigen Frachten und für andere Güter auch eine Form des Diebstahlschutzes. Neben Schließsystemen, Alarmanlagen und integrierten Kameramodulen sind GPS-Tracker ein wichtiger Baustein in der Sicherungskette für Frachtcontainer. Die hierfür notwendige Energieversorgung ist über Akkus sichergestellt.
Sogenannte Integralcontainer verfügen zudem über externe Stromanschlüsse, die auch die Kühlung versorgen. Diese können auch die Stromversorgung von GPS-Trackern sicherstellen. Das ermöglicht sehr lange Einsatzzeiten von GPS-Trackern in Containern.
Eine Frau sitzt lächelnd vor einem Notebook

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Die Vorteile von GPS-Trackern im Überblick

GPS-Tracker bieten viele Vorteile für Unternehmen. Die wichtigsten davon sind:
  • Besserer Diebstahlschutz durch 24-Stunden-Überwachung von Fahrzeugen oder Maschinen
  • Teilweise niedrigere Versicherungstarife für Fahrzeuge und Maschinen, in denen GPS-Tracker verbaut sind
  • Einsparung von Arbeitszeit durch schnelleres Auffinden von abgestellten Geräten oder Lagerware auf dem Firmengelände
  • Kostensenkung in der Logistik durch effizienteres Flottenmanagement und bessere Sicht auf die aktuellen Standorte aller Fahrzeuge
  • Besserer Ressourceneinsatz mithilfe von GPS-Trackern und IoT-Clouds: Transportfahrzeuge protokollieren beispielsweise ihre täglichen Fahrstrecken und künstliche Intelligenz findet in diesen Daten Optimierungspotenziale
  • Entlastung für das Personal im Gesundheitswesen durch Hilfsmittel wie GPS-Tracker für Demenzkranke

Datenschutz, Sicherheit & rechtliche Aspekte

Auch GPS-Bewegungsdaten können zu den Personendaten im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gehören. Wer solche persönlichen Daten erfasst und archiviert, muss auch für deren Sicherheit Sorge tragen. Dies erfolgt beispielsweise durch das verschlüsselte Speichern der Daten oder durch eine irreversible Anonymisierung vor dem Speichern.
In den Ausführungsbestimmungen des Landesdatenschutzbeauftragten für Rheinland-Pfalz heißt es dazu: „Schon bei der Planung und Ausgestaltung der Systeme ist der Grundsatz der Datensparsamkeit zu verfolgen: Nur die für die betrieblichen Zwecke wirklich erforderlichen Daten dürfen erhoben werden. Eine routinemäßige Ortung eines Fahrzeugs ist unzulässig, wenn sie unabhängig von den notwendigen Planungen erfolgt.“
In der Regel ist daher beim Einbau von GPS-Trackern beispielsweise in Firmenfahrzeuge der Betriebsrat zu beteiligen. Ein direktes Monitoring von Personen-Bewegungsdaten ist unzulässig.

Datensicherheit

Wie bei allen anderen Anwendungen für Unternehmen sollten Sie auch beim GPS-Tracking alle Daten grundsätzlich verschlüsselt übertragen. Beim Kauf von GPS-Trackern bzw. bei der Beauftragung eines Service-Dienstleisters sollten Sie daher auf garantierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung achten.
Ein Plus an Sicherheit erhalten Sie, wenn Ihre GPS-Tracker ihre gesammelten Daten nicht direkt in Ihr Firmennetz senden. Stattdessen legen Sie die Daten erst in der IoT-Cloud eines Plattformanbieters ab, von wo Sie diese geschützt herunterladen. So müssen Sie auch keine Zugangsdaten für Ihr Firmennetz in Ihren GPS-Trackern hinterlegen.
Das Bild zeigt einen Mann mit einem Notebook

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Kosten und Wirtschaftlichkeit im Einsatz

Das GPS-Tracking ist eine vergleichsweise günstige Technologie, die für Unternehmen gleichwohl hohes Sparpotenzial bietet. Die Nutzung des GPS-Satellitennetzes sowie anderer Satellitennetze wie Galileo, Glonass und Beidou ist auch für Unternehmenskunden kostenlos. Für die Echtzeit-Datenübertragung und das Cloud-Hosting der GPS-Daten fallen je GPS-Tracker nur geringe monatliche Kosten an.
Tipp: Noch günstiger ist das lokale Tracking beispielsweise mithilfe von LoRa-Datenfunk. Hier entstehen für Sie überhaupt keine Nutzungskosten.
Auch die Hardware ist inzwischen günstig: Selbst Spezialprodukte wie GPS-Tracker für Boote oder Nutzvieh sind günstig am Markt verfügbar.
Zudem sind viele Neufahrzeuge und Maschinen bereits für den Einbau von GPS-Trackern vorbereitet – oder diese sind bereits serienmäßig verbaut und Sie müssen sie nur aktivieren. In älteren Fahrzeugen können Sie beispielsweise tragbare GPS-Tracker mit eigener Stromversorgung verwenden. Dann stehen allerdings bestimmte Funktionen nicht zur Verfügung wie die Verbindung der Alarmanlage mit dem GPS-Tracker oder das Deaktivieren des Zündschlosses bei Verlassen einer Geofencing-Region.

Für Unternehmen bedeutet dies:

  • Sie sparen Kosten durch besseren Diebstahlsschutz bzw. leichteres Wiederfinden gestohlener Maschinen – dadurch gibt es zudem geringere Ausfallzeiten, weil keine Neubeschaffung mehr notwendig ist.
  • Sie profitieren von niedrigeren Versicherungsbeiträgen bzw. günstigerer Einstufung für GPS-überwachte Maschinen.
  • Sie werden bei den sicherheitsbezogenen Fixkosten entlastet: Sicherheitsdienste müssen z.B. Baustellen nicht mehr so engmaschig anfahren, weil es eine zusätzliche Überwachung aus der Ferne mittels GPS-Tacker und IoT-Kameras gibt.
  • Kfz-Verleiher können günstigere, marktgerechte Tarife anbieten, weil die Kosten für Diebstahl und Neubeschaffung von Kraftfahrzeugen sinken.
  • Viele Carsharing-Angebote werden überhaupt erst möglich, weil die Leihfahrzeuge aus der Ferne effizient überwacht werden können. Auch der Verleih von E-Scootern wäre ohne GPS kaum wirtschaftlich darstellbar.

Unser Fazit: GPS-Sender sind ein hilfreiches und effizientes Tool für Unternehmen

GPS‑Sender sind für Unternehmen ein äußerst nützliches Tool, da sie eine präzise Ortung von Fahrzeugen, Maschinen und Gütern ermöglichen und dadurch Abläufe deutlich effizienter machen können. Sie steigern etwa die Transparenz im Flottenmanagement, da Standorte und Routen jederzeit in Echtzeit einsehbar sind. Das erleichtert nicht nur die Einsatzplanung und optimiert Lieferprozesse, sondern unterstützt auch die automatische Dokumentation von Fahrten sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.
Gleichzeitig erhöhen GPS‑Tracker die Sicherheit: Durch Geofencing und Alarmfunktionen lassen sich beispielsweise Diebstähle von Baumaschinen, Fahrzeugen oder Containern schneller erkennen und oft sogar verhindern. Zudem helfen sie Unternehmen, Transportkosten zu senken, Routen flexibel anzupassen und wertvolle Assets zuverlässig zu überwachen – ein echter Gewinn im Hinblick auf Effizienz und Sicherheit im geschäftlichen Alltag.
Neben diesen Vorteilen bringen GPS-Tracker aber auch Herausforderungen mit sich. Die Datensicherheit spielt dabei eine große Rolle, denn manche Geräte übertragen Positionsdaten unverschlüsselt, was sie anfällig für unbefugten Zugriff macht. Zudem müssen Sie als Unternehmen Datenschutzvorgaben beachten, insbesondere wenn personenbezogene oder andere sensible Daten betroffen sind.
Auch die Abhängigkeit von Mobilfunknetzen kann problematisch sein. Je nach Modell können laufende Kosten für SIM-Karten oder Cloud-Dienste hinzukommen; zudem kann die Integration in bestehende IT-Systeme technisch aufwendig sein.
Trotz einzelner Risiken überwiegen für Unternehmen allerdings die Vorteile. Korrekt eingesetzt steigern GPS-Tracker die Effizienz und Sicherheit deutlich. Bei einem verantwortungsvollen Umgang mit Datenschutz und IT-Sicherheit sind sie ein äußerst wertvolles Werkzeug für moderne Unternehmen.
Agrarwirtin arbeitet am Tablet. Im Hintergrund sind Erntemaschinen zu sehen.

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Durch die intelligente Vernetzung von Maschinen und Gegenständen werden unter anderem Produktion und Logistik effizienter gestaltet. So sparen Sie wichtige Ressourcen und erweitern Ihre Geschäftsmodelle.

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GPS-Sender: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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