Ein Satellit vor der Erdkugel, rechts daneben der Mond
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Modernes Tracking via GPS und Mobilfunk: So funktioniert es

Ohne GPS-Ortung aus dem All und weltweite Mobilfunkversorgung wären moderne Flottenmanagementsysteme kaum denkbar. Satelliten im Erdorbit ermöglichen es Geräten am Boden, ihre eigene Position auf der Erde zu bestimmen – und das auf etwa einen Meter genau. Wir zeigen Ihnen, wie GPS-Technologie in Kombination mit flächendeckendem Mobilfunk heutzutage modernes Tracking ermöglicht.

Mittlerweile sind GPS-Empfänger in fast allen beweglichen elektronischen Geräten verbaut und dienen zur sicheren Zielfindung an jedem Ort der Welt. In Kombination mit der fortlaufenden Übertragung von Positions-, Geschwindigkeits- und anderen, beliebigen Fahrzeugdaten an eine zentrale Stelle entstehen völlig neue Überwachungsmöglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis

Alle Fahrzeug- und Gerätedaten im Blick: Jederzeit und überall

Gerade für Unternehmer mit eigenem Fuhrpark, Maschinenverleihfirmen oder Bauunternehmer ist die nächste Stufe des bekannten GPS-Trackings über Satelliten von besonderer Bedeutung. So können Sie nicht nur Fahrzeuge, sondern grundsätzlich alle beweglichen Güter überwachen, wie beispielsweise:
  • Große Baumaschinen wie Bagger, Lkw und Kräne
  • Verleihgüter wie Container oder Paletten
  • Große und besonders hochwertige Werkzeuge
  • Hebebühnen, Landmaschinen und Gabelstapler

Modernes Flottenmanagement: GPS- und Mobilfunktechnik in Kombination mit relevanten Daten

Noch bis vor einiger Zeit war es nur durch das aufwendige, manuelle Anschließen von GPS-Trackern an das 12- oder 24-Volt-Bordnetz eines Fahrzeugs möglich, die Position eines Fahrzeugs auch von anderen Orten als dem Fahrzeug selbst aus zu bestimmen. Die Kommunikation mit diesen Trackern lief meist via SMS-Kurzbefehl ab, auf den wiederum mit einer gewissen Verzögerung eine Antwort mit der Standortangabe und eventuell der Fahrgeschwindigkeit erfolgte.
Seit diesen Anfangstagen des GPS-Trackings hat sich einiges getan. So können Sie inzwischen mit Vodafone-Technologie in einem einzigen Web-Interface („Vodafone Tracking Center”) unter anderem den Standort Ihrer Waren überwachen oder ob etwa einer Ihrer aufgestellten Container bald voll ist und geleert werden muss.
Moderne Tracking-Systeme, wie sie Vodafone anbietet, besitzen somit gleich mehrere Vorteile:
  • Die Standortübermittlung erfolgt in bestimmen Intervallen und über die Mobilfunkverbindung, nicht via SMS.
  • Der Vodafone Assets & Products Tracker, der für bewegliche Betriebsgüter wie Container, Paletten oder schwere Maschinen entworfen wurde und ohne externe Stromversorgung auskommt. Er kann entweder via eingebauter, aufladbarer Batterie oder sogar komplett über Solarstrom versorgt werden.
Besonders praktisch an diesen modernen Tracking-Systemen sind nicht nur deren Flexibilität und die einfache Installation, sondern dass Sie obendrein für jedes Gerät einen sogenannten Geo-Fence einrichten können. Sobald eines Ihrer beweglichen Güter dieses virtuell abgesteckte Gebiet verlässt, erhalten Sie eine Benachrichtigung. Gleiches gilt, wenn der Tracker manipuliert wird – selbst nach Trennung von der Stromversorgung ist er in der Lage, sofort Alarm zu schlagen. Besonders im Falle eines Diebstahls kann diese umgehende Informationsweitergabe möglicherweise Schlimmeres verhindern.
Parkplatz aus der Vogelperspektive

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  • Verringerung von Verkehr und Emissionen
  • Effizientere Bewirtschaftung

Positionsbestimmung auch unter schwierigen Bedingungen möglich

Damit eine Standortbestimmung über GPS überhaupt möglich ist, muss der jeweilige Tracker über weitgehend freie Sicht auf eine ausreichende Anzahl an Satelliten haben. Die entsprechenden Funkwellen sind zwar in der Lage, beispielsweise dünne Plastikverkleidungen zu durchdringen. Wird der Tracker jedoch unter einer Metallplatte oder ähnlichen Bauteilen positioniert, empfängt er möglicherweise kein Signal mehr.
Doch selbst wenn aufgrund fehlender Sicht zu einer ausreichenden Zahl an Satelliten (beispielsweise innerhalb eines Tunnels oder in einer Halle) einmal keine exakte Positionsbestimmung möglich ist, kann die Position anhand der letzten bekannten Geschwindigkeit und Fahrtrichtung geschätzt werden oder diese anhand des Mobilfunksignals und der aktuell verwendeten Funkzelle zumindest grob eingegrenzt werden.
Fahren Sie hingegen durch ein Funkloch, werden die letzten Positionsdaten im internen Speicher des Trackers abgelegt und automatisch übertragen, sobald die Mobilfunkverbindung wieder vorhanden ist.
Für Objekte ohne eigene Stromversorgung wie beispielsweise einen Container oder eine Warenpalette bietet der Assets & Products Tracker die Möglichkeit, diesen entweder über eine wiederaufladbare Batterie oder mit Hilfe von Solarunterstützung zu betreiben. So kann die Standortübermittlung auch unter schwierigen Bedingungen erfolgen, bei denen eine externe Stromversorgung nicht möglich oder zu aufwändig in der Bereitstellung wäre.
Stadtszenerie mit Punkten zur Vernetzung

Smart City

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  • Positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum

So funktionieren GPS-Ortungssysteme

Das Global Positioning System (GPS), oder NAVSTAR GPS, wurde ursprünglich in den 1970er-Jahren vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium entwickelt. Das Ziel war und ist die jederzeitige Positionsbestimmung an jedem Ort der Welt durch einen sogenannten GPS-Empfänger.
Um diese Ortung zu ermöglichen, wurden mehrere Dutzend Satelliten ins All gebracht, die jeweils ihre aktuelle Position und die Uhrzeit auf die Erde funken. Empfängt nun ein GPS-Gerät am Boden das Signal von einer ausreichenden Anzahl an Satelliten, kann es durch sogenannte Trilateration anhand der Laufzeitunterschiede des Zeitsignals die eigene Position ermitteln.
Doch das System kann noch mehr: So sind auch die Geschwindigkeit eines Objekts am Boden sowie dessen geographische Bewegungsrichtung weitgehend eindeutig bestimmbar. Das Bodengerät empfängt lediglich die Signale der Satelliten, übermittelt aber nicht die eigene Position zurück. Dazu ist eine entsprechende (Mobilfunk-)Netzanbindung nötig.

Das Wichtigeste zu GPS-Tracking in Kürze

  • Modernes IoT-Tracking bedeutet weit mehr als die reine Ermittlung von Standorten eines Fahrzeugs oder von Warencontainern.
  • Mithilfe moderner GPS- und Mobilfunktechnik können Sie nicht nur Standorte, sondern auch Betriebszustände und andere Daten Ihrer wichtigsten Betriebsgüter an eine zentrale Stelle übermitteln lassen.
  • Der Assets & Products Tracker funktioniert batterie- oder solarbetrieben und überwacht zuverlässig beispielsweise Container oder bewegliche Güter.
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