Freelancer werden: Diese Dinge brauchen Sie

Digitales Business

Digitales Business

Datum 08.03.2020
Lesezeit 5 Min.

Freelancer werden: Diese Dinge brauchen Sie

Viele träumen davon, bei der Arbeit nicht abhängig zu sein von einem bestimmten Arbeitgeber oder einem bestimmten Ort. Außerdem wäre es doch schön, vielleicht sogar etwas von der Welt zu sehen, ohne dafür Urlaub nehmen zu müssen. Dank des Internet und zahlreicher Tools und Apps kann man sich als Freelancer den Traum vom Nomadenleben heute erfüllen. Allerdings sollten mobile Arbeiter dazu gut ausgerüstet sein.

In der aktuellen Situation scheint das aktueller denn je: Wer jetzt noch mobilen Arbeitsplatz hat, den unterstützt Vodafone gern unkompliziert mit einem GigaCube Business zum sofortigen Lossurfen, einem Kabel-Anschluss mit bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde oder einem Red Business Prime-Vertrag, dem optimalen Mobilfunk-Vertrag für Geschäftskunden. Und für die passende Büro-Software daheim sorgen wir auch: Mit Office 365 für Unternehmen inklusive Word, Excel, PowerPoint und Teams für die Online-Zusammenarbeit. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Home-Office-Essentials-Seite. #WeKeepYouGoing

Ganz klar: Die Arbeitswelt hat sich insbesondere mit dem Internet und der Digitalisierung in den letzten Jahren stärker verändert als im gesamten Jahrhundert davor. Was früher noch undenkbar war, außer vielleicht für traditionelle Handwerksberufe mit eigener Werkstatt, ist ortsunabhängiges Arbeiten. Das fängt bei Unternehmen an, die ihren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, im Home Office zu arbeiten, und geht bis zu den Digitalen Nomaden, die ihr mobiles Büro auch schon mal unter Palmen haben können.

Meist sind die Digitalen Nomaden Freelancer aus Bereichen wie Online-Marketing, E-Commerce oder der Webentwicklung. Aber auch Grafikdesigner, Autoren und Fotografen sind als mobile Arbeiter in der Weltgeschichte unterwegs.

 


Arbeiten, wo und für wen Sie wollen: Grundvoraussetzung ist funktionierendes Internet

Dank des Internet kann der Arbeitsplatz eines mobilen Arbeiters überall da sein, wo es WiFi gibt. Also im Hotel, in Cafés, öffentlichen Bibliotheken oder Coworking Spaces. Oder aber sie nutzen das mobile Internet. Darum sind logischerweise Länder mit einer gut ausgebauten technischen Infrastruktur und somit der Verfügbarkeit eines guten Mobilfunknetzes die bevorzugten Reiseziele digitaler Nomaden. Aber es muss nicht gleich Südostasien sein. Immer mehr Lehrer zum Beispiel nutzen das mobile Büro, um ihren Unterricht dort vorzubereiten, wo sie sich gerade am wohlsten fühlen.

Junge Frau arbeitet im Bulli

Dank schneller Internet-Verbindungen an vielen Orten können Sie theoretisch überall arbeiten.

Die Basisausstattung für freies Arbeiten: Welches Equipment ist sinnvoll?

Von unterwegs zu arbeiten heißt auch, nicht immer alles und jeden Kram mit sich herumzuschleppen. Ein bisschen sollte man schon einen Hang zum Minimalismus haben, denn – wie bei so vielem – gilt gerade beim Reisen: weniger ist mehr. Aber es gibt eine Vielzahl praktischer Tools, die dem ortsunabhängigen Freelancer bei seiner täglichen Arbeit hilfreich sind.

Dass man für eine ortsunabhängige Tätigkeit ein Notebook benötigt, muss eigentlich nicht erwähnt werden. Beliebt ist hier das Macbook Air, da es trotz seiner geringen Abmessungen leistungsfähig ist. Natürlich kommt man auch nicht ohne E-Mails aus und ebenfalls zu den Basics gehören anständige Büroanwendungen wie Microsoft Office 365 oder iWork, das Office-Äquivalent von Apple. Um Projekte in Online-Meetings zu besprechen oder gemeinsam an Dingen zu arbeiten, verwenden viele Freelancer TeamViewer. Mit der Software ist auch ein Fernzugriff auf andere Rechner möglich.

Das Pflichtprogramm: Wichtige Tools für die Abrechnung geleisteter Arbeit

Um die eigene Arbeit korrekt abrechnen zu können, ist die Arbeitszeiterfassung wichtig. Auch hierzu können Freiberufler diverse Apps wie mite oder Harvest verwenden. Damit es auch mit dem Projektmanagement klappt, empfehlen sich To-Do-Apps. Mit Wunderlist oder Trello behält man die Aufgaben und Deadlines stets im Auge. Für das Erstellen und Teilen von Dokumenten oder Präsentationen verwenden viele das cloud-basierte Google Drive – oder das erwähnte Office 365. So sind Dateien immer auf dem aktuellen Stand – egal von welchem Ort und welchem Rechner man darauf zugreift.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, Daten in der Cloud zu speichern, zum Beispiel über Dropbox. Einzelne Dateien können so auch per Link mit anderen geteilt werden. Das erspart das Versenden größerer Datenmengen via E-Mail. Insbesondere bei sensiblen Daten sollte man aber darauf achten, sie verschlüsselt hochzuladen. Wenn man einem Auftraggeber doch einmal beim Gespräch gegenüber sitzen möchte, eignet sich Skype (oder Skype for Business) für Videoanrufe über das Internet. Auch Gruppen-Videoanrufe und das Austauschen von Daten sind per Skype möglich. Alternativ können Sie für den Austausch mit Geschäftspartnern aber auch Microsoft Teams nutzen.

 

Video: YouTube / Apo Svalley

Digitaler Freelancer werden: Worauf Sie noch achten sollten.

Diese kleine Auswahl an nützlichen Tools ist natürlich nur ein Teil von dem, worüber Sie sich Gedanken machen sollten, wenn Sie vorhaben, als mobiler Arbeiter um die Welt zu ziehen. Ein funktionierendes Profil in allen gängigen Business-Netzwerken ist dabei ebenfalls empfehlenswert. Zunächst sollten Sie allerdings schauen, ob die eigene Geschäftsidee und die persönliche Expertise mit dem Reisen vereinbar sind oder ob man nicht doch zumindest hin und wieder „vor Ort” sein muss.

Wen die Reiselust jetzt gepackt hat, der kann sich auf einer Reihe von Blogs schlau machen und nachlesen, wie andere ihr Business betreiben. Oder einen Blick auf unsere Liste der Top-5-Metropolen für Digitale Nomaden werfen.

Eine persönliche Betrachtung zum Thema Freelancer-Dasein und die sogenannte „Gig-Economy“ können Sie im Podcast „Digitale Vorreiter“ hören. Der Podcast-Host und Experte für Digitalisierung und Online-Marketing Christoph Burseg spricht über Sharing als großen Trend.

Wie halten Sie es mit dem Thema Freelancer-Arbeit? Sind Sie bereits selbständig oder planen Sie noch? Und von wo aus arbeiten Sie hauptsächlich? Wir sind gespannt auf Ihren Erfahrungsbericht in den Kommentaren.

 


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