Frisch aus dem Valley III: Wie Virtual Reality neue Geschäftsfelder eröffnet

Digitale Vorreiter

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Datum 23.02.2021
Lesezeit 3 Min.

Frisch aus dem Valley III: Wie Virtual Reality neue Geschäftsfelder eröffnet

1895 gelang es erstmals mit einem virtuellen Ereignis Angst auf ein Publikum zu übertragen: In einem Stummfilm raste eine Lokomotive in einen Bahnhof, konfrontiert mit der herandonnernden Gefahr sprangen die Kinobesucher irritiert zur Seite. Sie reagierten auf zuvor ungesehene bewegte Bilder – Kino war eine neue Erfahrung, eine verwirrende Illusion. Die Diskussion von einst erhält mit „Virtual Reality“ eine aktuelle Fortsetzung. In unserer 3-teiligen Serie „Frisch aus dem Valley“ berichten wir über die Highlights einer Arbeitsreise des Vodafone Enterprise Plenums ins Silicon Valley.


Dr. Michael Madary und Professor Prof. Thomas K. Metzinger von der Mainzer Johannes Gutenberg Universität skizzieren bereits psychologische Nebenwirkungen, entwarfen kürzlich einen „Code of Ethical Conduct“. Um zu verstehen, wohin die virtuelle Realität tatsächlich steuert, hat das Enterprise Plenum bei seinem Road Trip durchs Silicon Valley bei Oculus die aktuelle Datenbrille „Rift“ aufgesetzt und in die kommenden Entwicklungswelten „Touch“ geblickt.

Besucher bei Oculus Rift nutzt ein Virtual Reality Headset

Im Virtual Reality-Segment hat sich einiges getan. So auch bei Oculus Rift.

Virtual Reality eröffnet neue Geschäftsfelder

Für Gamer ist die virtuelle Welt ein gigantischer Spielplatz. Je echter die Daten-Illusion, je glaubwürdiger die Spielumgebung, desto eindrucksvoller das Spielerlebnis. Das Ziel ist die Perfektion der Täuschung, das „Überrumpeln“ der Sinneswelt. Datenwelten und –Brillen von Oculus erzeugen solch perfekte irreale Welten, das konnten die Plenumsmitglieder eindrucksvoll erleben. Und: Die Daten-Technik eröffnet abseits des Gaming komplett neue Anwenderszenarien, sie birgt ein weites Feld neuer Geschäftsfelder.

Erst die 360-Grad-Ansicht ermöglicht ein vollständiges Eintauchen in virtuelle Welten

Authentische 360-Grad-Ansichten bietet Oculus bereits. Vodafone Business-Kunden nutzen das bereits etwa in der Touristikbranche auf Kreuzfahrtschiffen. Oder sie lassen virtuelle und tatsächliche Erlebnisse zur phantastischen Achterbahnfahrten verschmelzen. Trotzdem liefert die Technik Diskussionsbedarf: Wie wäre es, mit Unterstützung durch virtuelle Realität eine Fremdsprache zu erlernen? Ein Ansatz wäre, dafür einen geduldiges, sympathisches „virtuelles Gegenüber“ in atmosphärisch stimmiger Umgebung zu haben. Der Avatar unterrichtet dabei den Nutzer, reagiert auf Aussprache oder Grammatikfehler und verbessert entsprechend der Lernstufe. Damit würde der Avatar außerdem mit jeder Begegnung zum Wissenden wachsen: Ein kenntnisreicher Freund, der aus dem Dialog sogar Privates über den Nutzer erfährt und auf dessen Interessen individuell eingehen kann.

Tatsächlich entwickelt sich die Technik der virtuellen Realität rasant. Oculus arbeitet an „Touch“, einem Controller, wie er zu Spielekonsolen gehört. Er erweitert die virtuellen Möglichkeiten um Steuerung, um Bewegung und um Kommunikation. Die Fortschritte sind beindruckend, und das, obwohl das Gaming lediglich Einstieg zu einer neuen Datenwelt mit gewaltigem Potential bildet.

 

Welche Anwendungsszenarien auch abseits von Gaming können Sie sich für Virtual Reality vorstellen? Oder arbeiten Sie bereits an solchen? Wir sind gespannt auf Ihren Kommentar.

 

 


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