Kabel-Internet und Glasfaser: Die ideale Kombination für Unternehmen

Digitales Business

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Datum 17.02.2020
Lesezeit 5 Min.

Kabel-Internet und Glasfaser: Die ideale Kombination für Unternehmen

Kabel-Internet trifft auf Glasfaser: Ab sofort können Geschäftskunden Internet-Anbindungen mit bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde und mehr ordern. Doch nicht nur die Geschwindigkeit, auch die Zuverlässigkeit wird auf eine neue Ebene gehoben.

Auf dem Weg in die digitale Zukunft ist Vodafone einen riesigen Schritt vorangekommen: Nach dem Zusammenschluss mit Kabel Deutschland ist nun auch Unitymedia Teil der Vodafone-Gruppe. In der Folge entsteht für viele Kunden ein leistungsstarkes Angebot aus ultraschnellem Hintergrundnetz und größter Zuverlässigkeit und Performance auf der „letzten Meile” bis zum eigentlichen Anschluss vor Ort. Insbesondere, aber nicht nur Unternehmen in ländlichen Gegenden profitieren enorm von der Kombination der beiden Hochleistungs-Technologien.

 


Kabel-Internet in Kombination mit Glasfaser-Technik: Für beste Performance überall

Vereinfacht ausgedrückt, erfolgt der Anschluss an das Kabel-Internet über Ihren TV-Anschluss, während herkömmliches DSL über die Telefondose bereitgestellt wird. Das gute alte Kupfer-Telefonkabel dürfte hingegen in absehbarer Zeit weitgehend ausgedient haben.

Hierfür gibt es gleich mehrere Gründe:

  • Die Internet-Leitung über das abgeschirmte Fernsehkabel („Koaxialkabel”) ist deutlich weniger störanfällig als herkömmliche Kupferleitungen.
  • Übertragungsraten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde und mehr sind möglich (bei V-DSL über Kupferkabel: Maximal 250 Megabit pro Sekunde).
  • Das Übertragungsprotokoll DOCSIS im Koaxialbereich verträgt sich hervorragend mit Vodafones leistungsstarkem Glasfaser-Backbone.
  • Für den Anschluss bei Ihnen vor Ort ist in der Regel kein Besuch eines Servicetechnikers notwendig.
  • Die verfügbare Bandbreite ist bei Kabel-Internet von der Entfernung zum nächstgelegenen „Verteilerkasten” nahezu unabhängig.

 

Die wesentlichen Einschränkungen herkömmlicher Internet-Leitungen liegen somit häufig im Bereich der „letzten Meile”, also der Strecke vom letzten Knotenpunkt des Anbieters (meist ein Verteilerkasten), bis zum Kunden vor Ort. Dabei wurden im Zuge der Umrüstung auf Kabelfernsehen ab den 1980er Jahren die meisten Haushalte und auch Unternehmen bereits mit Koaxial-Fernsehkabeln und den entsprechenden Hausübergabepunkten versorgt.

Diese Verkabelung wird heute auch für die Internet-Datenübertragung genutzt. Bei Neubauten ist die Versorgung mit solchen Koaxialkabeln bereits lange Standard – sofern nicht auch hier bereits auf Glasfaser zurückgegriffen wird.

Davon abgesehen geht im Internet natürlich nichts ohne ein leistungsstarkes Hintergrundnetz, das sogenannte Backbone-Netz. Hierbei handelt es sich um denjenigen Teil des Netzes, den mehrere Kunden gleichzeitig nutzen. Hierüber erfolgt der eigentliche, verteilte Zugang ins Internet über die jeweils schnellste oder beste Route.

In einem solchen, meist komplett glasfaserbasierten Backbone werden Signale nicht mehr elektrisch übertragen, sondern optisch mit Hilfe von Laserlicht. Der Signalverlust und der mögliche Störeinfluss sind nochmals deutlich geringer als bei elektrischer Signalübertragung. Die „Übersetzung” zwischen diesen beiden Netztechnologien übernimmt Ihr Anbieter für Sie, sodass Sie hiervon nichts mitbekommen. Technisch gesehen handelt es sich also bei der Versorgung mit Kabel-Internet über ein Glasfaser-Backbone um ein sogenanntes Hybridnetz. Die Glasfaserleitung liegt sprichwörtlich bis „an den Bordstein”, worin auch der Begriff „Fibre-to-the-curb” (FTTC) seinen Ursprung hat. Liegt sie bis ins Gebäude, ist von „Fibre-to-the-building” (FTTB) die Rede.

 

Koaxial- und Glasfaserkabel bei der Verlegung in der Erde

Kabel-Internet und Glasfasertechnik stellen die ideale Kombination für maximale Performance an jedem Standort dar.

Welche Unternehmen profitieren von Kabel-Internet via Glasfaser?

Die Gründe, auf eine leistungsstarke Internet-Anbindung mit 1.000 Megabit pro Sekunde und mehr zu setzen, liegen auf der Hand:

  • Online-Videokonferenzen können bereits mehrere Dutzend Megabit pro Sekunde an Internet-Bandbreite verbrauchen. Hier sind ein ruckelfreies und hochauflösendes Bild fast schon ein „Muss” – gerade, wenn es um wichtige Termine mit Kunden geht.
  • Die Zusammenarbeit via Cloud bringt Ihnen jede Menge Effizienz-Vorteile. Das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten spart Ihnen das mühsame Herunterladen, Versionieren und anschließende Verschicken von Unterlagen. Außerdem können mehrere Personen gleichzeitig an einem Projekt arbeiten, ohne dass Wartezeiten entstehen.
  • Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern flexible Homeoffice-Regelungen, indem Sie ihnen (geschützten) Zugriff auf Ihre leistungsstarke Firmeninfrastruktur von zu Hause oder unterwegs aus geben.
  • Lagern Sie ganze Arbeitsprozesse in die Cloud aus und profitieren Sie von fortlaufenden Updates, ohne Ihre IT-Abteilung damit zu beschäftigen. Insbesondere das Thema Telefonie können Sie in der Cloud auf eine völlig neue Ebene heben.
  • In der Industrie 4.0 sorgen vorausschauende Wartungsarbeiten („Predictive Maintenance”), eine deutlich verbesserte Maschinenauslastung und Fernwartung mit oder ohne Augmented Reality-Einsatz für enorme Wettbewerbsvorteile. Ohne leistungsstarke Internet-Anbindung ist so etwas kaum denkbar.

DOCSIS 3.1: Kabel-Internet mit mehreren Gigabit pro Sekunde möglich

Die Abkürzung DOCSIS steht für „Data Over Cable Service Interface Specification”. In seiner neuesten Version 3.1 sind Übertragungsraten von bis zu mehreren Gigabit pro Sekunde möglich, ohne dass Leitungen neu verlegt und Baustellen eingerichtet werden müssen. Es kann lediglich sein, dass Ihre vorhandenen Multimedia-Dosen, über die Sie gegebenenfalls auch Kabelfernsehen empfangen oder telefonieren, getauscht werden müssen. Die Kosten hierfür übernimmt in der Regel Ihr Netzanbieter. Entsprechende Verstärkerpunkte in der Infrastruktur sorgen für eine gleichbleibende Signalqualität – und somit maximale Performance an jedem Standort.

Durch den konsequenten Ausbau des Glasfaser-Netzes stellt Vodafone sicher, dass auch im Bereich des sogenannten Backbones keinerlei Performance-Einbußen zu erwarten sind. Selbst entlegene Gegenden können mit Hilfe des Nano-Trenching-Verfahrens inzwischen problemlos auch mit Glasfaser-Unterstützung angebunden werden.

Unternehmen, die bislang auf V-DSL setzen, aber bereits über einen „Kabelanschluss” verfügen, können häufig problemlos auf Kabel-Internet umrüsten. In welchen Gebieten dies möglich ist, verraten Ihnen gern unsere kostenfreie Interessenten-Hotline oder unser Online-Verfügbarkeits-Check.

 

Beste Performance und Zuverlässigkeit sparen bares Geld

Schnelles Internet ist schon lange ein wichtiger Wettbewerbsfaktor: Wenn Sie als Unternehmer längere Zeit auf Downloads warten müssen, die Verbindung gelegentlich abbricht oder für jedes kleine Problem ein Wartungstechniker vor Ort nachschauen muss, leidet währenddessen die Produktivität vor Ort.

Doch damit nicht genug: Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern, nächtliche Backups an entfernte Standorte und die Zusammenarbeit von bis zu mehreren hundert Mitarbeitern sind nur mit einer leistungsstarken und zuverlässigen Internet-Anbindung möglich.

Unternehmen, die schon heute konsequent auf leistungsstarkes Internet setzen, schonen nicht nur die Nerven der hauseigenen IT-Abteilung, sondern sparen auch bares Geld. Von den Möglichkeiten der Online-Kollaboration mit Hilfe von SharePoint, Microsoft Teams, Office 365 und Google Docs einmal ganz abgesehen.

Lassen Sie sich noch heute zu den Möglichkeiten beraten, die der Zusammenschluss von Vodafone mit zwei der größten Anbieter von Kabel-Internet für Sie bringt.


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Wie gehen Sie derzeit ins Netz? Sind Sie mit der Performance Ihrer Internet-Anbindung zufrieden oder gibt es hier Nachholbedarf? Wir sind gespannt auf Ihren Kommentar.

 

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