Security

Informationssicherheit und ihre Schutzziele erklärt

Informationssicherheit ist der zentrale Schlüssel für vertrauenswürdige und flexible Geschäftsprozesse. Hier erhalten Sie einen Überblick, wie Sie Informationen systematisch vor Cyber-Bedrohungen, Datendiebstahl oder Manipulation schützen können.

Inhaltsverzeichnis

Schutzziele der Informationssicherheit: Das Wichtigste in Kürze

  • Informationssicherheit schützt sensible Daten vor unerlaubtem Zugriff, Manipulation und Verlust und umfasst unterschiedlichste Arten von Informationen.
  • Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sind die zentralen Schutzziele der Informationssicherheit.
  • Informationssicherheit schließt Datenschutz und IT-Sicherheit ein, geht jedoch darüber hinaus.
  • Zertifizierungen wie TISAX, BSI IT-Grundschutz, ISO 27001 und ISO 27002 bestätigen das Fachwissen und die Erfahrung von Expert:innen.
  • Um Informationssicherheit zu schützen, gibt es technischen Maßnahmen wie Firewalls und Verschlüsselung. Darüber hinaus können Unternehmen das Sicherheitsniveau regelmäßig kontrollieren, die Mitarbeiter:innen sensibilisieren und ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) einrichten.

Was ist Informationssicherheit?

In der datengetriebenen Geschäftswelt ist Informationssicherheit für Unternehmen jeder Größe von entscheidender Bedeutung. Es geht darum, sensible Daten vor unerlaubtem Zugriff, Manipulation und Verlust zu schützen. Ein effektives System zur Informationssicherheit gewährleistet, dass nur autorisierte Personen vertrauliche Daten wie Kunden- und Finanzinformationen, geistiges Eigentum oder Geschäftsgeheimnisse einsehen können.
Gelingt dies nicht, kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen – darunter Reputationsschäden, finanzielle Verluste, Wettbewerbsnachteile und Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen. Um dies zu verhindern, muss Informationssicherheit ihre Schutzziele erreichen.
Das gilt auch außerhalb traditioneller Unternehmensnetzwerke: Wenn etwa Mitarbeitende das Homeoffice nutzen, muss die Sicherheit sensibler Daten auch dort gewährleistet sein.
Nur, wenn Sie zeitgemäße Sicherheitsstrategien implementieren, können Sie die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit Ihrer Daten gewährleisten. Seien es geistiges Eigentum, Personal-, Kunden- oder Finanzdaten – der Schutz dieser sensiblen Informationen ist für Firmen überlebenswichtig, denn Daten sind Teil ihres strategischen Kapitals.
Informationssicherheit ist daher die Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit, Compliance und Vertrauenswürdigkeit.
Unkenntlicher Computerhacker tippt auf einem Smartphone

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Die Schutzziele der Informationssicherheit

Wenn es darum geht, sensible Daten in Unternehmen zu schützen, sind drei Hauptziele von entscheidender Bedeutung:
  • Vertraulichkeit (Confidentiality): Nur autorisierte Personen oder Systeme sollten Zugriff auf Informationen haben. Dies bedeutet, dass der Zugang zu sensiblen Daten auf einen ausgewählten Personenkreis beschränkt sein sollte, beispielsweise bei Personalakten. Selbst intern ist es heute nicht mehr zulässig, persönliche Daten in einer unverschlüsselten E-Mail zu versenden; es sei denn, die betroffenen Mitarbeitenden haben dem freiwillig zugestimmt und wurden vorab über die damit verbundenen Risiken aufgeklärt. Hacker:innen können unverschlüsselte E-Mail-Kommunikation ausspähen und Schaden damit anrichten. Nur moderne Verschlüsselungsmethoden bieten hier einen ausreichenden Schutz.
  • Integrität (Integrity): Datenintegrität stellt sicher, dass Informationen korrekt, vollständig und unverändert bleiben. Es ist wichtig, dass Daten nicht manipuliert oder verändert werden können, um ihre Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Um bei dem Beispiel Personal zu bleiben: Mitarbeitende dürfen nicht befugt sein, Einträge in Akten zu ändern, die nicht ihrem Aufgabenbereich bzw. ihrer Verantwortung unterliegen.
  • Verfügbarkeit (Availability): Informationen sollten für autorisierte Personen oder Systeme jederzeit zugänglich sein. Es ist sicherzustellen, dass Daten nicht verloren gehen und stets verfügbar bleiben. Bei unserem Beispiel dürfen Mitarbeitende Einträge aus den Personalakten nicht entfernen.
Für diese drei Schutzziele hat sich auch der Begriff CIA-Triade etabliert, der sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Übersetzung der Ziele ergibt.

Erweiterte Schutzziele (je nach Kontext)

In der Praxis kommen zur CIA-Triade in manchen Fällen ergänzend zwei Schutzziele hinzu:
  • Authentizität (Authenticity): In vielen Fällen müssen Unternehmen heute in der Lage sein, die Echtheit von Informationen und Kommunikationspartner:innen nachzuweisen. Beispielsweise müssen die auf Webseiten genannten Ansprechpersonen von Fachstellen oder Fachärzt:innen tatsächlich existieren. Auch müssen Unternehmen sicherstellen, dass Bewertungen von verifizierten Kund:innen stammen.
  • Rückverfolgbarkeit & Nichtabstreitbarkeit (Non-Repudiation): Oft ist es nötig, dass einzelne Aktionen eindeutig nachvollziehbar und Dritten gegenüber zuordenbar sind. Dies nennt man auch Verbindlichkeit. Regelmäßige Back-ups sichern beispielsweise den aktuellen Stand von E-Mail-Konten zu verschiedenen Zeitpunkten. So kann ein:e Absender:in auch lange nach einer Transaktion nicht leugnen, eine bestimmte Mail verschickt zu haben.

Informationssicherheit, Datenschutz und IT-Sicherheit: Unterschiede

Informationssicherheit ist der übergeordnete Begriff, der sowohl Datenschutz als auch IT-Sicherheit umfasst. So lassen sich die Begriffe gegeneinander abgrenzen:
  • Informationssicherheit: Im Rahmen der Informationssicherheit sind Ihre Daten vor jeder Art von Datenpannen und dem Zugriff durch Unbefugte geschützt – seien es Geschäftsgeheimnisse, Patente, Finanzdaten oder Kundenstämme. Unternehmen brauchen einen 360-Grad-Blick auf die Informationssicherheit. Um Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der sensiblen Firmen-Insights zu garantieren, sind technische Schutzwälle und strikte Zugriffsprozesse unverzichtbar. Cloud-Back-ups bieten hier den Vorteil, dass Daten auch dann verfügbar bleiben, wenn lokale Systeme ausfallen oder beschädigt werden. Nur Konzepte, die alle Datenrisiken berücksichtigen, bieten Rechtssicherheit.
  • Datenschutz: Der Schutz Ihrer persönlichen Informationen steht heute im Zentrum regulatorischer Bestrebungen. Strenge Gesetze regeln, wie Unternehmen Ihre Daten erheben, speichern, nutzen und weitergeben dürfen. Dies soll sicherstellen, dass Ihre Privatsphäre gewahrt bleibt. Zusätzlich adressieren Datenschutzvorschriften ethische Bedenken und erzwingen bei Unternehmen spezifische Kontrollmechanismen zum Umgang mit ihren Daten. So wird der verantwortungsvolle Umgang mit persönlichen Informationen zur Pflicht – andernfalls drohen empfindliche Sanktionen und Imageschäden. Regulatoren schärfen kontinuierlich die Regeln für den sensiblen Datenbereich – hier sind Unternehmen gefordert, Schritt zu halten und Datenschutz auf die Agenda zu setzen.
  • IT-Sicherheit: In unserer vernetzten Welt sind Cyberbedrohungen an der Tagesordnung. Sicherheitsmaßnahmen sollen die IT-Infrastruktur von Unternehmen mit höchster Priorität gegen Kriminelle schützen. IT-Security-Lösungen, die möglichst viele Aspekte berücksichtigen, stellen das Überleben der Systeme und die Kontinuität des Geschäftsbetriebs sicher. Dies geschieht zum Beispiel mit Firewalls, Virenschutz, Verschlüsselung und Zugriffskontrollen auf mehreren Ebenen.

Die wichtigsten Zertifikate

Anerkannte Zertifizierungen im Bereich der Informationssicherheit schaffen Klarheit über die Sicherheitsstandards, die Unternehmen ansetzen. Zertifikate bestätigen die Erfahrung und das Fachwissen von Expert:innen und machen nach außen sichtbar, nach welchen Vorgaben Unternehmen ihre Sicherheitsmaßnahmen strukturiert umsetzen. Einige der Wichtigsten sind:
  • TISAX: Der „Trusted Information Security Assessment Exchange“-Standard dreht sich um die Informationssicherheit in der Automobilindustrie. Entwickelt von der ENX Association, deckt er Themen wie Prototypenschutz, Datenschutz und Verbindungssicherheit ab und ist für viele Automobilhersteller und -zulieferer Pflicht.
  • ISO 27001: Dabei handelt es sich um den internationalen Standard für Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS). Mit einer ISO-27001-Zertifizierung zeigt ein Unternehmen, dass es ein umfassendes ISMS eingeführt hat, das Informationssicherheitsrisiken proaktiv, strukturiert und kontinuierlich managt.
  • ISO 27002: Dies ist ein praxisorientierter Leitfaden, der Unternehmen bei der Auswahl, Umsetzung und Verwaltung von Kontrollmechanismen für ihre Informationssicherheit unterstützt. Der Standard beschreibt bewährte organisatorische und technische Maßnahmen und orientiert sich am Risikokontext eines Unternehmens. Er ergänzt ISO 27001, ist aber selbst nicht zertifizierbar.
  • BSI IT-Grundschutz: Der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik entwickelte BSI IT‑Grundschutz bietet ein Rahmenwerk mit mehreren Bausteinen für die systematische Informationssicherheit. Mit einem auf dieser Basis erworbenen ISO 27001-Zertifikat erlangen Unternehmen ein höheres Sicherheitsniveau. Sie können damit – auch Behörden gegenüber – eindeutig und nachvollziehbar belegen, dass sie die aktuellen Anforderungen an die Informationssicherheit umfassend erfüllen.

Mögliche Bedrohungen

Unternehmen sind verschiedenen Bedrohungen ausgesetzt, die die Informationssicherheit gefährden. Viele davon hängen unmittelbar mit der fortschreitenden Vernetzung und Digitalisierung zusammen:
  • Malware: Viren, Würmer, Trojaner und Ransomware können Systeme infizieren, Daten zerstören oder stehlen und erhebliche Schäden verursachen.
  • Hacking und Cyberkriminalität: Hacker:innen und Cyberkriminelle versuchen, sich unberechtigt Zugang zu Systemen und Daten zu verschaffen, um diese zu stehlen, zu missbrauchen oder zu zerstören.
  • Phishing und Social Engineering: Angreifende versuchen durch gefälschte E-Mails, Websites oder Telefonanrufe, Benutzer:innen dazu zu bringen, ihre persönlichen Daten preiszugeben oder Schadsoftware herunterzuladen.
  • Menschliche Fehler und Nachlässigkeiten: Vermeintlich leichte Fehler können schwerwiegende Folgen haben – zum Beispiel, schwache Passwörter zu verwenden und Dateien aus unbekannten Quellen zu öffnen.
  • Naturkatastrophen und technische Ausfälle: Naturkatastrophen wie Stürme, Überschwemmungen und technische Ausfälle wie Stromausfälle und Serverabstürze gefährden die Informationssicherheit.
  • Industriespionage und Wirtschaftskriminalität: Spionage und andere illegale Aktivitäten von der Konkurrenz oder Kriminellen können Unternehmen erheblich schaden – etwa durch Diebstahl oder gezielte Sabotage.
Hinzu kommen zusätzliche Bedrohungen wie:
  • Veraltete Software und Hardware: IT-Komponenten, die nicht mehr aktuell sind, bieten oft keinen ausreichenden Schutz vor Sicherheitslücken, da Updates und Sicherheitspatches fehlen.
  • Cloud-Sicherheit: Daten in der Cloud müssen angemessen geschützt werden, da hier das Risiko eines unbefugten Zugriffs höher sein kann.
  • Internet der Dinge (IoT): IoT-Geräte können neue Sicherheitsrisiken mit sich bringen, da sie ständig online sind, große Mengen sensibler Daten sammeln und dabei manchmal unzureichend gesichert sind.
  • Mobile Geräte: Wenn mobile Geräte wie Smartphones und Tablets verloren gehen oder gestohlen werden, kann dies zu Datenverlust führen.
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Maßnahmen zur Informationssicherheit

Informationssicherheit ist weit mehr als nur ein technisches Thema. Sie ist eine zentrale Managementaufgabe, die den Schutz der Informationswerte eines Unternehmens in den Mittelpunkt stellt.
Deshalb ist es wichtig, dass Sie zeitgemäße technische Maßnahmen implementieren. Zusätzlich sollten Sie die Beschäftigten auf diesem Weg stets mitnehmen, damit sie auch aktuelle Bedrohungen und passende Sicherheitsmaßnahmen im Arbeitsalltag verstehen und umsetzen.
Ebenso wichtig ist es außerdem, die Wirksamkeit aller Sicherheitsmaßnahmen fortlaufend zu kontrollieren und bei Bedarf anzupassen und zu verbessern.

Zentrale technische Maßnahmen im Überblick

Folgende Maßnahmen sind geeignet, um die Schutzziele der Informationssicherheit im Unternehmen effizient umzusetzen:
  • Virenscanner
  • Antivirenprogramme
  • Sichere Passwörter und Passwortregeln
  • Verschlüsselungstechnologien für das Speichern und Übertragen von Daten
  • Virtual Private Networks (VPN)
  • Starke Authentifizierungsverfahren (z.B. Multi-Faktor-Authentifizierung, MFA)
  • Segmentierung (Netzwerke, Rechenzentren oder Speicherlösungen in Segmente unterteilen)
  • Regelmäßige Back-ups
  • Redundante Sicherheitskopien (u.a. gespeichert und gelagert an externem Ort)
  • Cybersicherheits-Tools wie Endpoint Detection and Response (EDR und XDR)

Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS)

Für ein klar nachvollziehbares und verlässliches Sicherheitsniveau sollten Sie im Unternehmen ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) implementieren. Ein ISMS definiert Richtlinien, Prozesse und Kontrollen, um Risiken zu managen und Compliance zu gewährleisten. Das System bietet somit einen strukturierten Ansatz zur Verwaltung Ihrer Informationssicherheit und schafft ein einheitliches Fundament für alle Sicherheitsmaßnahmen.
Viele ISMS orientieren sich an Standards wie ISO 27001 oder den US-amerikanischen NIST-Frameworks des National Institute of Standards and Technology.
Zu ihrem Umfang gehören klare Vorgaben für den Umgang mit:
  • Passwörtern
  • Remote‑Zugriff
  • E‑Mails
  • Internetnutzung
  • Social Media
  • Back‑up‑Verfahren
  • Meldeprozessen bei Sicherheitsvorfällen
Diese Richtlinien müssen regelmäßig überprüft, kommuniziert und konsequent durchgesetzt werden.
Ein effizient umgesetztes ISMS hilft Unternehmen, ihre Informationssicherheit kontinuierlich zu überwachen, zu optimieren und nachzuweisen.

Schutzziele in der Praxis

In der Praxis dienen die Schutzziele als messbare Orientierungspunkte, um Informationssicherheit in Unternehmen systematisch umzusetzen. Sie fließen in nahezu alle sicherheitsrelevanten Prozesse ein – von der Auswahl technischer Maßnahmen über organisatorische Richtlinien bis hin zur Schulung von Mitarbeitenden.
Unternehmen können die Schutzziele daher gezielt als Leitlinie nutzen, um Risiken zu minimieren und Sicherheitsstandards einheitlich anzuwenden.
Möglichkeiten für die Umsetzung der primären Schutzziele (CIA-Triade)
Vertraulichkeit realisieren Unternehmen beispielsweise durch
  • Rollenbasierte Zugriffsrechte
  • Verschlüsselung (z.B. von E-Mails, Chats, Festplatten oder VPN-Verbindungen)
  • Firewalls und gesicherte Netzwerkgrenzen
  • Compliance mit gesetzlichen Vorgaben (z.B. DSGVO)
Integrität sichern Unternehmen etwa über
  • Hashwerte zur Überprüfung von Datenänderungen
  • Digitale Signaturen als Herkunftsnachweis
  • Workflow-Berechtigungen
  • Versionsverläufe (z.B. bei Dokumenten)
Verfügbarkeit lässt sich erreichen durch
  • Redundanz (z.B. zweite Systeme und alternative Internetverbindungen)
  • Backups (lokal und extern, z.B. Cloud-Back-ups)
  • Notfallkonzepte
  • Monitoring
  • Regelmäßige Updates und Patches
Oft liefern die Schutzziele die Grundlage für Audits, Risikobewertungen und Compliance-Anforderungen (z. B. ISO 27001, NIS2, DSGVO).
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Unser Fazit: Deswegen sind die Schutzziele für die Informationssicherheit unabdingbar

Schutzziele manchen die Sicherheitsmaßnahmen nachvollziehbar, priorisierbar und überprüfbar – und verhindern, dass Informationssicherheit dem Zufall überlassen bleibt.
Ohne die Schutzziele für die Informationssicherheit gäbe es keine strukturierten, aufeinander abgestimmten Maßnahmen, sondern nur isolierte Einzelaktionen. Erst durch klar definierte Ziele wird Informationssicherheit strategisch planbar – und wirtschaftlich sinnvoll und überschaubar.
Die Schutzziele helfen Unternehmen dabei, Risiken zu erkennen, zu bewerten und gezielt zu minimieren – bevor diese Schaden anrichten können. Das wirkt sich unmittelbar auf Geschäftsprozesse, Reputation und Rechtssicherheit aus.
Gleichzeitig sind die vereinheitlichten Schutzziele ein Kommunikationswerkzeug: Sie schaffen ein gemeinsames Verständnis zwischen IT, Management und Fachabteilungen. Somit erleichtern sie Entscheidungen über Budgets, Prioritäten und den Umgang mit Vorfällen.
Schutzziele bilden das Fundament jeder Sicherheitsstrategie. Sie sorgen dafür, dass Informationen geschützt, Prozesse stabil und Systeme widerstandsfähig bleiben – unabhängig von Unternehmensgröße oder Branche.
Ob Cyberangriffe, Fehlkonfigurationen, menschliche Fehler oder technische Defekte: Die Schutzziele geben vor, welche Anforderungen ein Unternehmen stellen muss und welche Tools und Prozesse es braucht, um Schäden zu vermeiden oder abzufedern.
Wer Informationssicherheit ernst nimmt, kommt an den Schutzzielen nicht vorbei. Sie sind unverzichtbar, um Risiken zu beherrschen, Compliance zu erfüllen und langfristig Vertrauen bei Kund:innen, Partner:innen und Mitarbeitenden aufzubauen.
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