Eine Back-up-Lösung ist ein System aus Software, Hardware, Prozessen und Richtlinien. Es ist darauf ausgelegt, wichtige Daten effizient und sicher zu kopieren, zu speichern und im Notfall zügig und vollständig wiederherzustellen.
Das Ziel ist immer der Schutz vor Datenverlusten. Ursachen für mögliche Verluste können vielfältig sein. Sie reichen von versehentlichem Überschreiben über Beschädigungen und Cyberangriffe bis hin zu Diebstahl und Naturkatastrophen.
Back-up-Lösungen sind geschäftskritisch. Der Verlust von Daten kann im digitalen Zeitalter gravierende Folgen haben. In manchen Fällen sind sie auch für Versicherungszwecke relevant.
Angesichts zunehmender Cyberbedrohungen wie durch Ransomware-Angriffe spielen nicht nur die Optionen für eine mögliche Notfallwiederherstellung eine zentrale Rolle bei der Auswahl einer Back-up-Lösung, sondern auch der Schutz der Back-ups selbst. Da die in Unternehmen produzierten und verarbeiteten Datenmengen auch weiterhin kontinuierlich anwachsen, müssen Back-ups häufiger erfolgen als früher. Die meisten Unternehmen setzen daher auf automatisierte Lösungen. Bei der Datenwiederherstellung sind Schnelligkeit und Vollständigkeit wichtig, um kostenintensive Ausfallzeiten zu minimieren.
Um eine höhere Effizienz zu gewährleisten, sind moderne Back-up-Systeme softwarebasiert und skalierbar – und dadurch ideal auch für die enormen Datenvolumen in IoT-Umgebungen. Back-up-Lösungen können lokale Sicherungskopien, Cloud-Speicher (z.B. AWS, Microsoft Azure, Google Cloud) oder hybride Ansätze umfassen. Professionelle Lösungen müssen die relevanten gesetzlichen und unternehmensinternen Compliance-Vorgaben erfüllen.