Solasta II: Die besten Tipps für taktische Kämpfe

„Solasta II“ setzt auf taktische, rundenbasierte Kämpfe, bei denen jede Entscheidung auf dem Schlachtfeld eine Rolle spielt. Nutzt Du Deine Gruppe clever und verstehst das Kampfsystem, verschaffst Du Dir schnell strategische Vorteile. Mit den folgenden Tipps zu „Solasta II“ bekommst Du ein besseres Gefühl für wichtige Mechaniken und verbesserst Deine Fähigkeiten im Kampf gezielt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nutze die Aktionsökonomie zu Deinem Vorteil und sorge dafür, dass Deine Gruppe mehr Handlungen pro Runde ausführt als die Gegner:innen.
  • Setze Crowd Control gezielt ein, um Feind:innen kampfunfähig zu machen und das Gefecht besser zu kontrollieren.
  • Positionierung und Höhenunterschiede können Trefferchancen verbessern und Deine Gruppe schützen.
  • Vorbereitung, Reaktionen und Zielprioritäten helfen Dir, Kämpfe kontrollierter zu gewinnen.

Aktionsökonomie verstehen und ausnutzen

Die Aktionsökonomie gehört zu den wichtigsten Mechaniken in rundenbasierten Rollenspielen wie „Solasta II“. Sie beschreibt, wie viele Handlungen eine Seite pro Runde ausführen kann. Jede Figur verfügt über eine begrenzte Anzahl an Aktionen – etwa eine Hauptaktion, eine Bonusaktion und eine Reaktion. Nutzt Du diese effizienter als Deine Gegner:innen, verschaffst Du Dir im Kampf schnell einen Vorteil.

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Ein zentraler Grundsatz lautet daher: Mehr verfügbare Aktionen bedeuten meist mehr Kontrolle über das Gefecht. Fähigkeiten, die Gegner:innen betäuben, festhalten oder einschläfern, sind deshalb besonders stark. Können Gegner:innen in einer Runde keine Aktionen ausführen, verliert ihre Seite wertvolle Handlungsmöglichkeiten und Deine Gruppe gewinnt sofort mehr Kontrolle über den Kampf.

Auch Beschwörungen oder Begleiter können hier entscheidend sein. Jede zusätzliche Einheit bringt weitere Aktionen ins Spiel und zwingt Gegner:innen oft dazu, ihre eigenen Züge darauf zu verwenden. Selbst wenn der Schaden gering ist, verschaffen Dir solche Einheiten wertvolle Zeit und zusätzliche Handlungsmöglichkeiten.

Behalte deshalb immer im Blick, wie viele Aktionen Deine Gruppe im Vergleich zur gegnerischen Seite hat. Dein Ziel ist es, Deine eigenen Möglichkeiten zu maximieren und gleichzeitig die feindlichen Handlungsoptionen einzuschränken. Verstehst Du dieses Prinzip, verschaffst Du Dir in vielen Kämpfen einen klaren taktischen Vorteil.

Crowd Control gezielt einsetzen

Eine der zuverlässigsten Methoden, um die Aktionsökonomie zu Deinen Gunsten zu verschieben, ist Crowd Control. Statt Gegner:innen direkt zu besiegen, nimmst Du ihnen damit vorübergehend die Möglichkeit, sinnvoll am Kampf teilzunehmen. So verschaffst Du Deiner Gruppe Zeit, um Positionen zu verbessern oder gefährliche Ziele gezielt auszuschalten.

Besonders effektiv sind Fähigkeiten, die mehrere Gegner:innen gleichzeitig betreffen oder ihre Bewegungsfreiheit stark einschränken – bestenfalls über mehrere Runden. Dadurch bestimmst Du, wie sich der Kampf entwickelt und welche Feind:innen überhaupt an Deine Gruppe herankommen.

Typische Crowd-Control-Effekte sind zum Beispiel:

  • Betäubung oder Lähmung, wodurch Gegner:innen ihre Runde verlieren
  • Schlaf- oder Hypnoseeffekte, die Feind:innen vorübergehend kampfunfähig machen
  • Festhalten oder Verlangsamen, wodurch Gegner:innen kaum ihre Position verändern können
  • Flächenkontrolle, etwa durch Zauber, die Bewegungsbereiche blockieren oder gefährlich machen

Setzt Du solche Fähigkeiten gezielt ein, reduzierst Du die Zahl der Gegner:innen, die in einer Runde tatsächlich handeln können. Genau das verschafft Deiner Gruppe den taktischen Spielraum, um Kämpfe kontrolliert und deutlich sicherer zu gewinnen.

Nutze Höhenunterschiede und meistere Positionierungen

Neben der Anzahl an Aktionen entscheidet auch Deine Position auf dem Schlachtfeld über Sieg oder Niederlage. Höhenunterschiede spielen dabei eine besonders wichtige Rolle. Befindet sich Deine Figur auf einer erhöhten Position, profitierst Du häufig von besseren Angriffschancen, während Gegner:innen aus tieferen Positionen Dich schwerer treffen können.

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Gerade Fernkämpfer:innen profitieren stark davon, wenn Du sie auf erhöhten Plattformen, Felsen oder Treppen positionierst. Von dort aus haben sie meist freie Sicht auf das Schlachtfeld. Sie können Gegner:innen bereits angreifen, bevor diese Deine Gruppe erreichen. Gleichzeitig fällt es Feind:innen schwerer, Deine hinteren Reihen direkt unter Druck zu setzen. Das ist strategisch sehr wertvoll.

Auch die Kontrolle über Engstellen kann einen großen Unterschied machen. Positionierst Du robuste Charaktere an schmalen Durchgängen oder Türen, zwingst Du Gegner:innen dazu, nacheinander anzugreifen, statt Deine Gruppe zu umzingeln. So schützt Du empfindlichere Figuren wie Magier:innen oder Heiler:innen und behältst die Kontrolle über das Gefecht.

Achte außerdem darauf, Deine Gruppe nicht zu dicht zusammenzustellen – so schützt Du sie vor Flächenangriffen, die mehrere Figuren gleichzeitig treffen. Mit etwas Abstand zwischen Deinen Charakteren bleibst Du flexibel, wenn sich die Situation im Kampf verändert.


Nutze Vorbereitung vor dem Kampf

Viele Kämpfe beginnen nicht sofort. Nutze diese Momente, um Deine Gruppe strategisch zu positionieren oder hilfreiche Fähigkeiten vorzubereiten. Zauber mit verstärkenden Effekten, Beschwörungen oder günstige Startpositionen entscheiden oft den Verlauf eines Kampfes, bevor die erste Runde überhaupt beginnt.

Halte immer eine Reaktion bereit

Reaktionen werden leicht übersehen, können aber entscheidend sein. Gelegenheitsangriffe oder defensive Fähigkeiten lösen oft genau dann aus, wenn Gegner:innen sich bewegen oder angreifen. Positionierst Du Deine Figuren geschickt, zwingst Du Gegner:innen häufig dazu, diese zusätzlichen Angriffe zu riskieren.

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Typische Situationen, in denen Reaktionen besonders stark sind:

  • Gegner:innen verlassen Deine Nahkampfreichweite: In diesem Moment löst Du einen Gelegenheitsangriff aus und verursachst zusätzlichen Schaden, ohne eine Aktion zu nutzen.
  • Feind:innen versuchen, an Deinen Tank vorbeizulaufen: Deine Frontkämpfer:innen können sie mit Reaktionen stoppen oder zumindest bestrafen.
  • Gegner:innen greifen Verbündete an: Einige Fähigkeiten erlauben es Dir, Angriffe zu kontern oder Schaden zu reduzieren.
  • Fernkämpfer:innen werden im Nahkampf bedrängt: Ein Gelegenheitsangriff kann Gegner:innen davon abhalten, sich einfach neu zu positionieren.

Beobachte deshalb immer, welche Figuren noch eine Reaktion verfügbar haben. In vielen Situationen entscheidet genau dieser zusätzliche Angriff darüber, ob ein Gegner entkommt oder bereits in derselben Runde besiegt wird.

Behalte das Schlachtfeld im Blick

In vielen Kämpfen verändern sich Positionen ständig. Gegner:innen versuchen, Deine Formation zu durchbrechen oder schwächere Ziele zu erreichen. Behalte daher immer das gesamte Schlachtfeld im Auge und passe Deine Positionierung flexibel an, statt Dich nur auf einzelne Gegner:innen zu konzentrieren.

Überprüfe das Schlachtfeld vor dem Kampf mit der Interaktionsanzeige (standardmäßig über die Alt-Taste). Diese Funktion hebt alle Objekte in der Umgebung hervor, mit denen Du interagieren kannst. Einige davon lassen sich auch im Kampf taktisch nutzen. Gleichzeitig können sie gefährlich werden, wenn Gegner:innen sie einsetzen. Es lohnt sich daher, ihre Position frühzeitig zu kennen.

Konzentriere Dich auf gefährliche Gegner:innen

In vielen Kämpfen lohnt es sich, zuerst besonders gefährliche Gegner:innen auszuschalten. Dazu gehören meist Zauberwirkende, Fernkämpfer:innen oder Gegner:innen mit starken Spezialfähigkeiten. Konzentriert sich Deine Gruppe auf ein Ziel nach dem anderen, reduzierst Du schneller den Druck auf Dein Team.

Konzentriere Dich auf gefährliche Gegner:innen

In vielen Kämpfen lohnt es sich, gefährliche Gegner:innen zuerst auszuschalten. Dazu gehören meist Zauberwirkende, Fernkämpfer:innen oder Gegner:innen mit starken Spezialfähigkeiten. Konzentriert sich Deine Gruppe auf ein Ziel nach dem anderen, reduzierst Du schneller den Druck auf Dein Team.

In Bosskämpfen kann die Priorität jedoch anders aussehen. Viele Bosse verfügen über sehr viele Lebenspunkte und lassen sich nicht schnell besiegen. Gleichzeitig werden sie häufig von vielen verbündeten Charakteren unterstützt. In solchen Situationen lohnt es sich meist, zuerst die Begleiter:innen auszuschalten. Dadurch reduzierst Du die Anzahl der gegnerischen Aktionen pro Runde und nimmst dem Boss einen großen Teil seiner Unterstützung.

Sobald die Verbündeten besiegt sind, kann sich Deine Gruppe vollständig auf den Boss konzentrieren und den Kampf deutlich kontrollierter zu Ende bringen.

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