Iron Lung: Das Ende des Films erklärt – was passiert mit der Blackbox?

Das Ende von "Iron Lung" erklärt: Ein Gefangener muss in einem zugeschweißten U‑Boot ein Meer aus Blut erforschen. Dabei stellt er fest, dass nichts ist, wie es zunächst scheint. 

Achtung, der folgende Text enthält Spoiler. Wenn Du den Film "Iron Lung" noch nicht gesehen hast, solltest Du lieber nicht weiterlesen.

Die Handlung von Iron Lung – bis zum Ende erklärt

Nach einem mysteriösen kosmischen Ereignis namens Quiet Rapture verschwinden plötzlich alle Sterne und Planeten. Nur die Menschen auf Raumstationen und Raumschiffen überleben die Katastrophe – und das sind nur sehr wenige. Der Strafgefangene Simon (Mark Fischbach, besser bekannt als Markiplier) wird gezwungen, eine riskante Mission zu übernehmen: Er soll ein Meer aus Blut auf dem weit entfernten Mond AT-5 erforschen.

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Dafür wird Simon in ein Mini-U-Boot namens Iron Lung gesteckt, das komplett versiegelt ist. Was sich außerhalb dieser Stahlkapsel befindet, sieht Simon ausschließlich über eine rudimentäre Kamera. Seine einzige Hoffnung: Wenn er die Mission erfolgreich beendet, soll er freikommen – das verspricht ihm das Forschungsteam, das ihm gelegentlich Anweisungen via Funk gibt. Wer genau dahintersteckt, bleibt unklar. Eine der Personen verrät ihm später, dass sie Ava heißt (Caroline Rose Kaplan).

"Iron Lung" zeigt von Anfang bis Ende ausschließlich das Innere des U‑Boots, seltsame Kreaturen und Simon. Was abseits davon passiert und was vorher geschehen ist, erfährt das Publikum nur durch kurze Dialogfetzen.

Eine Szene aus dem Film "Iron Lung", die Hauptfigur Simon im U-Boot zeigt.

Simon wird mehrmals auf Tauchgänge geschickt. Er soll Aufnahmen machen und Proben sammeln. Währenddessen registrieren die Sensoren Bewegungen im Blutmeer. Und tatsächlich fotografiert Simon irgendwann ein riesiges Skelett auf dem Meeresboden und später sogar lebende Kreaturen, die sich in dem roten Ozean bewegen. Aber je tiefer er vordringt, desto klarer wird ihm: Die Mission ist nicht das, worauf das Forschungsteam ihn vorbereitet hat. Die Kamera etwa ist in Wahrheit ein Röntgengerät und sendet gefährliche Strahlung aus.

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Anders als ihm gesagt wurde, ist er auch nicht der Erste, der mit dem U-Boot in die Tiefen des Blutmeers vordringt: Im Verlauf der Handlung stößt er auf ein U-Boot-Wrack, das die Aufschrift "SM-8" trägt. Dort findet er Audioaufnahmen eines anderen Piloten. So erfährt er, dass der Ozean aus menschlichem Blut besteht. Simon soll die Blackbox von SM-8 unbedingt retten.

Und dann wird es immer skurriler: Während Blut und nicht identifizierbare Flüssigkeiten in das Innere von Simons U-Boot eindringen, beginnt er, immer mehr zu halluzinieren – und weiß nicht mehr, was real ist und was nicht. "Iron Lung" wird immer klaustrophobischer – bis zum schockierenden Ende.

 

Was passiert am Ende von Iron Lung mit Simon?

Am Ende von "Iron Lung" erreicht Simon den letzten Navigationspunkt im Blutmeer, den er ansteuern soll. Die Kamera zeigt, dass sich riesige Kreaturen um das U‑Boot bewegen – deutlich näher und aktiver als je zuvor. Die Funksprüche von oben werden knapper. Schließlich wird dem Gefangenen klar: Es war nie geplant, dass er an die Oberfläche zurückkehrt. Die Crew der Mission will ihn opfern, um mehr über die unheimlichen Wesen zu erfahren.

Ava erklärt ihm über Funk, dass sie ihn nicht retten kann. Sie entschuldigt sich und fleht ihn an, die Blackbox von SM-8 zu beschützen. Die Daten darauf könnten die einzige Chance sein, um die Menschheit zu retten.

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Kurz danach attackieren die Kreaturen das U-Boot. Die Hülle beginnt zu bersten, und Simon hat keine Möglichkeit zu entkommen. Blut dringt ein, und im U-Boot sowie auf Simons Haut wächst fremdartiges Gewebe und breitet sich immer mehr aus. Der Gefangene sabotiert das U‑Boot so, dass die Hülle dem Druck nicht mehr standhält. Als eine der riesigen Kreaturen zubeißt, implodiert das U‑Boot und tötet sowohl das Monster als auch Simon.

Wer ist die mysteriöse andere Stimme? Und ist Simon wirklich unschuldig?

Während er sich im Blutmeer verirrt und teilweise den Kontakt zur Oberfläche verliert, hört Simon immer wieder eine seltsame Stimme. Sie spricht von einem "göttlichen Licht" unter dem Ozean. Simon glaubt, er halluziniert. Er verliert immer mehr den Bezug zur Realität und hat merkwürdige Visionen. Einmal, als er mit dem U-Boot auftaucht, glaubt er, ein gigantisches Auge am Himmel zu erkennen.

Die Stimme spielt mit Simon und manipuliert ihn. Sie behauptet, dass sie das kosmische Ereignis herbeigeführt hat, das zu Quiet Rapture geführt hat. Es muss sich also um eine Art kosmisches Wesen handeln – aber das wird bis zum Ende von "Iron Lung" nicht erklärt.

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Eine weitere interessante Entwicklung im Film: Anfangs scheint es, als wäre Simon zu Unrecht inhaftiert. Er soll an der Zerstörung einer Raumstation beteiligt gewesen sein – behauptet aber, nichts damit zu tun zu haben. Doch nach und nach stellt sich heraus, dass er tatsächlich schuldig ist.

Aber Simon wandelt sich gegen Ende des Films noch einmal. Als Ava ihn bittet, die Blackbox-Daten von SM-8 zu retten, fordert ihn die mysteriöse Stimme gleichzeitig auf, die Blackbox zu zerstören – damit andere nichts von dem göttlichen Licht erfahren. Aber Simon entscheidet sich dafür, der Menschheit zu helfen.

Kann Simon die Daten am Ende des Films retten?

Inmitten der ausweglosen Situation, bevor das U-Boot implodiert, befestigt Simon die Blackbox des U-Boots SM-8 an einer Rettungsweste. Die letzten Bilder am Ende von "Iron Lung" zeigen, wie die Blackbox und die Weste auf der Oberfläche des Blutmeers treiben. Ein Signallicht blinkt.

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Die wichtigen Daten haben die Implosion des U-Boots also offenbar überstanden – doch Simon ist ziemlich sicher tot. Das Signallicht deutet zumindest darauf hin, dass jemand die Blackbox orten könnte. Was genau die Daten verraten und was damit passieren könnte, bleibt allerdings offen.

Wer steckt hinter dem Film Iron Lung?

Der beklemmende Sci-Fi-Horrorfilm "Iron Lung" ist ein Herzensprojekt des YouTubers Markiplier, mit echtem Namen Mark Edward Fischbach. Bei seinem selbstfinanzierten Debütfilm führte er Regie, schrieb das Drehbuch, übernahm den Schnitt – und spielte auch noch die Hauptrolle.

Der US-Amerikaner gehört zu den bekanntesten YouTubern weltweit. Das liegt hauptsächlich an seinen Let's-Play-Videos zu Horrorspielen. Markiplier hat mehr als 38 Millionen Follower:innen auf YouTube.

"Iron Lung" basiert auf dem gleichnamigen Indie-PC-Game von David Szymanski aus dem Jahr 2022. Es ist auch für PlayStation 5 und Nintendo Switch verfügbar. Spieler:innen müssen darin ein U-Boot blind durch ein Blutmeer steuern. Markiplier zockte das Game 2022 ebenfalls – und drehte ein Video dazu. Das Konzept begeisterte ihn so sehr, dass er unbedingt einen Film daraus machen wollte.

Der Film läuft seit Ende Januar 2026 in ausgewählten Kinos. Weil keine große Produktionsfirma dahintersteckt, mussten Fans Filmtheater in ihrer Nähe bitten, den Streifen zu zeigen. Bis Mitte Februar 2026 spielte "Iron Lung" laut Forbes knapp 35 Millionen US-Dollar ein – und damit mehr als das Zehnfache seines Budgets von 3 Millionen US-Dollar.

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