- Wann spielt „A Knight of the Seven Kingdoms“?
- Münze ist nicht gleich Münze
- Turnier auf Umwegen: Dunk findet einen Bürgen
- Ein Zwischenfall im Theater: Dunk mischt sich ein
- Die große Wendung: Wer ist Egg wirklich?
- A Knight of the Seven Kingdoms: Was ist das Urteil der Sieben?
- Warum möchte Maekar Targaryen nach dem Turnier, dass Egg mit Dunk geht?
- Das Ende von „A Knight of the Seven Kingdoms“ und was es bedeutet
- Gibt es in Westeros sieben oder neun Königslande?
- Was heißt die Diskussion von Dunk und Egg fürs Ende?
- „A Knight of the Seven Kingdoms“ Staffel 2: Wann und wie geht es weiter?
Das „Game of Thrones“-Spin-off „A Knight of the Seven Kingdoms” zeigt Dir die Abenteuer von Heckenritter Dunk und seinem Knappen Egg. Die sechs Episoden sind dabei eng mit der Geschichte von Haus Targaryen verknüpft. Aber was bedeutet das Finale, wer ist wer und wie geht‘s weiter? Damit keine Fragen offenbleiben, bekommst Du hier das Ende von „A Knight of the Seven Kingdoms“ erklärt.
Seit dem 18. Januar 2026 zeigt der neue Streamingdienst HBO Max das zweite „Game of Thrones“-Spin-off „A Knight of the Seven Kingdoms“. Dabei handelt es sich um eine Verfilmung der ersten von drei Geschichten aus George R. R. Martins Buchtrilogie „Der Heckenritter von Westeros“. Diese ist im Jahr 2005 unter dem Originaltitel „Tales of Dunk and Egg“ erschienen. Wir haben die Serie für Dich geschaut und erklären Dir das Ende von „A Knight of the Seven Kingdoms“.
Spoiler-Warnung: In diesem Artikel erkunden wir jeden Winkel von Aschfurt und lösen wirklich alles auf, was in „A Knight of the Seven Kingdoms“ passiert. Lies besser nicht weiter, wenn Du die Serie noch schauen möchtest.
Wann spielt „A Knight of the Seven Kingdoms“?
Wir schreiben das Jahr 209 nach Aegons Eroberung, mit der die Zeitrechnung in Westeros beginnt. Die Ereignisse in „House of the Dragon“ liegen etwa 80 Jahre zurück. Die Geschichte, die in „Game of Thrones“ erzählt wird, beginnt erst etwa 90 Jahre später. „A Knight of the Seven Kingdoms“ spielt also ziemlich genau zwischen Spin-off und Hauptserie und erzählt die Geschichte des Heckenritters Dunk (Peter Claffey) und seines Knappen Egg (Dexter Sol Ansell).
Um „A Knight of the Seven Knigdoms“ am Ende zu verstehen, müssen wir etwas ausholen. Fangen wir vorne an: Ser Arlan von Hellerbaum (Danny Webb) und Dunk, der Arlan zu diesem Zeitpunkt noch als Knappe dient, wollen zu einem Turnier nach Aschfurt reisen. Auf dem Weg erkrankt Arlan und verstirbt. Dunk trauert um seinen Herrn, beschließt aber dennoch, seine Reise zu dem Turnier fortzusetzen. Dazu nimmt er Arlans Ausrüstung und Pferde an sich. Auf seinem Weg kehrt Dunk in einem Gasthaus ein – und vertraut dem kahlköpfigen Stalljungen Egg die Pferde an.
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Münze ist nicht gleich Münze
Im Gasthaus angekommen, trifft Dunk auf einen Betrunkenen (Henry Ashton), der plötzlich erwacht, als sich Dunk gerade mit der Wirtin unterhält. Der Fremde zückt ein Messer und rät Dunk dazu, sich von ihm fernzuhalten. Dunk ist irritiert, denn der Betrunkene ist offensichtlich von höherem Stand und er sieht keinen Grund für die Drohung. Der Fremde legt eine Golddrachenmünze auf den Tisch und verschwindet.
Münzen spielen in „A Knight of the Seven Kingdoms“ bis zum Ende eine zentrale Rolle. Denn dass der betrunkene Fremde für seinen Abend im Gasthaus einen Golddrachen auf dem Tisch liegen lässt, spricht Bände über seinen Reichtum. Dazu eine kurze Einordnung: Ein Golddrache entspricht 210 Silberhirschen, der nächstkleineren Münze. Dunk verspeist im Gasthaus zwei Mahlzeiten, trinkt vier Bier, zahlt dafür einen Silberhirsch – und bekommt noch Geld zurück.
Als Dunk das Gasthaus wieder verlässt, erwischt er den Stalljungen Egg dabei, wie er auf einem von seinen Pferden sitzt und Ritter spielt. Sofort versichert der Junge, dass er Dunk nicht habe verärgern wollen. Egg äußert den Wunsch, Dunk als Knappe zum Turnier zu begleiten und die zwei stellen fest, dass sie beide Waisen sind. Doch Dunk lässt sich nicht erweichen, wirft Egg fürs Beaufsichtigen und Striegeln der Pferde eine Münze hin und verabschiedet sich. Bei der Münze handelt es sich um einen sogenannten Kupferstern, der den siebenzackigen Stern zeigt. Sieben dieser Kupfermünzen entsprechen einem Silberhirsch.
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Turnier auf Umwegen: Dunk findet einen Bürgen
In Aschfurt angekommen, unternimmt Dunk alles, um an dem Turnier teilnehmen zu dürfen. Doch weil er weder einen Herrn hat noch eine:n Zeug:in dafür, dass er tatsächlich ein Ritter ist, zweifelt Haushofmeister Plummer (Tom Vaughan-Lawlor) den Stand des jungen Mannes an. Niedergeschlagen kehrt Dunk in das Lager zurück, das er vor der Stadtgrenze aufgeschlagen hat. Zu seiner Überraschung wartet dort Egg auf ihn. Anscheinend ist der Junge ihm gefolgt.
Dunk ist beeindruckt und stimmt schließlich zu, dass Egg ihn als Knappe zu dem Turnier begleiten darf. Was der unerwartete Begleiter noch nicht weiß, ist, dass Dunk noch gar nicht zu dem Wettbewerb zugelassen ist. Doch das klärt sich schnell auf, als einige Mitglieder der Adelsfamilie Targaryen in Aschfurt einkehren und Baelor Targaryen (Bertie Carvel) den Haushofmeister Plummer persönlich anweist, Dunk zu dem Turnier zuzulassen. Der Prinz erinnert sich an Dunks verstorbenen Herrn Ser Arlan von Hellerbaum und bürgt deshalb für ihn.
Ein Zwischenfall im Theater: Dunk mischt sich ein
Weniger versöhnlich als Baelor ist Aerion Targaryen (Finn Bennett), der Sohn von Baelors Bruder Maekar (Sam Spruell). Als er in Aschfurt mitbekommt, dass ein Theaterstück damit endet, dass ein nachgestellter Drache besiegt wird, fühlt er sich in der Ehre seiner Familie beleidigt, deren Wappen ein dreiköpfiger Drache ziert. Rasend vor Wut geht er auf eine der Puppenspielerinnen (Tanzyn Crawford) los, bricht ihr den Finger – und zieht damit wiederum den Zorn von Dunk auf sich. Der Heckenritter schreitet sofort ein und weist Aerion schlagkräftig in die Schranken.
Dunks Eingreifen zieht große Probleme nach sich, denn natürlich sitzt Aerion am längeren Hebel und befiehlt seinen Männern, dem Angreifer die Zähne auszuschlagen. Doch dann kommt es zur vielleicht größten Überraschung in der ganzen Serie. Als Aerions Männer gerade Hand an Dunk anlegen und ihn bestrafen wollen, hallt eine Kinderstimme durch das Zelt. Es ist Egg, der die Männer Aerions mit Namen anspricht und sie anweist, Dunk in Ruhe zu lassen.
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Die große Wendung: Wer ist Egg wirklich?
Als Egg den Männern befielt, von Dunk abzulassen, offenbart sich, wer er wirklich ist. Nicht etwa ein Waisenjunge aus Floloch, so wie er es Dunk erzählt hat. Nein, Egg ist niemand Geringerer als Aegon Targaryen, Sohn von Maekar, Aerions junger Bruder. Das bedeutet, er ist Aegon V. „der Unwahrscheinliche“. Aus den Büchern wissen wir: Diesen Namen bekommt er später als Erwachsener verliehen, weil er von 233 n. A. E. bis 259 n. A. E. entgegen jeder Erbfolgewahrscheinlichkeit zum Herrscher über Westeros wird.
Die Soldaten von Aschfurt nehmen alle Beteiligten fest und werfen Dunk in ein Verlies. War es das nun mit dem Turnier? Noch am selben Abend schleicht sich Egg beziehungsweise Aegon zu Dunk und erklärt ihm die Situation: Eigentlich habe Egg als Knappe seines Bruders Daeron an dem Turnier teilnehmen sollen, dem Betrunkenen aus dem Gasthof, der den Golddrachen auf dem Tisch liegen ließ. Doch Daeron habe kein Interesse an dem Turnier und sich deshalb von der Wache der Targaryens weggeschlichen, genau wie Egg. Daeron ist inzwischen wieder aufgetaucht; sein Vater Maekar hat den Trinker in dem Gasthaus aufgelesen – doch was passiert nun mit Dunk?
A Knight of the Seven Kingdoms: Was ist das Urteil der Sieben?
Aufgrund des Angriffs im Zelt der Puppenspieler:innen möchte Aerion Dunks Kopf. Den werde er zwar nicht bekommen, erklärt Aerions Onkel Baelor im Dialog mit Dunk – doch es müsse eine Verhandlung stattfinden, was Dunk zumindest die Hand oder den Fuß kosten könne. Baelor weist darauf hin, dass auch ein Urteil durch Kampf möglich sei, was bedeuten würde, dass Dunk und Aerion in einem Duell gegeneinander anträten. Aerion hingegen hat einen anderen Plan und beruft sich auf ein altes Gesetz namens „Urteil der Sieben“.
Das bedeutet: Aerion sucht sich sechs Mitstreiter, Dunk sucht sich sechs Mitstreiter und die 14 Krieger treten gegeneinander an. Diese Möglichkeit sei veraltet und schon lange habe niemand mehr Gebrauch davon gemacht, versuchen die älteren Targaryens Aerion zu beschwören. Doch der wutentbrannte, und wohl auch feige, Prinz bleibt bei seiner Meinung: Das „Urteil der Sieben“ wird beschlossen und Dunk tritt mit seinen Mitstreitern zum Kampf an.
Sogar Baelor Targaryen stellt sich auf Dunks Seite – und sich somit gegen seinen eigenen Neffen. Der Kampf kostet Baelor das Leben, doch Dunk und seine Gefolgschaft können Aerion und seine Männer in einer blutigen und brutalen Auseinandersetzung in die Knie zwingen. Dunk wird freigesprochen und kann wieder seiner Wege gehen. Doch was wird nun aus seiner Freundschaft zu Aegon alias Egg, mit dem er sich so gut versteht?
Warum möchte Maekar Targaryen nach dem Turnier, dass Egg mit Dunk geht?
Auch Aegons Vater Maekar bemerkt, wie gut das Verhältnis zwischen Dunk und seinem Sohn ist. Maekar bittet den Heckenritter, Aegon als seinen Knappen nach Sommerhall zu bringen, eine Sommerburg der Targaryens, und ihn dort auszubilden. Im Gegenzug möchte Maekar seine Leute anweisen, Dunk im Kampf zu unterrichten, denn er habe zwar viel von seinem Herrn Ser Arlan von Hellerbaum gelernt, sei aber noch lange nicht vollständig ausgebildet. Dunk lehnt ab. Er möchte lieber alleine reisen.
Gleich nach seinem Gespräch mit Maekar trifft Dunk auf Aegon, der sichtlich enttäuscht darüber ist, dass er seinen Freund und Wunschherrn nicht begleiten darf. Egg lässt Dunk mit den Worten sitzen, dass er sich wohl in ihm getäuscht habe. Doch das ist noch nicht das finale Ende von „A Knight of the Seven Kingdoms“: In einem Festzelt trifft Dunk auf Daeron, erneut betrunken. Daeron erzählt Dunk davon, dass sein Bruder Aerion nicht immer so bösartig gewesen sei, es aber wohl stimme, dass der Wahnsinn bei den Targaryens schon im Mutterleib angelegt sei.
Nach dem Gespräch sucht Dunk noch einmal Maekar auf und teilt ihm mit, dass er Egg mitnehmen möchte – allerdings zu seinen Bedingungen. Statt ihn nach Sommerhall zu begleiten, möchte Dunk, dass Egg genauso zum Knappen ausgebildet wird wie er selbst: auf Reisen, in Ställen, zur Not unter den Bäumen. Maekar verbietet, dass sein Sohn lebe wie ein Bauer. Doch Dunk wiederum antwortet, dass genau das dem trinkenden Daeron und dem bösartigen Aerion vielleicht gut getan hätte.
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Das Ende von „A Knight of the Seven Kingdoms“ und was es bedeutet
Am Ende von „A Knight of the Seven Kingdoms“ ist der Aufbruch von Dunk zu sehen. Sein Werk in Aschfurt ist getan und er nimmt sein Leben als Reisender wieder auf. Zum Abschied klopft er einen Kupferstern in einen Baum an einem Bach in der Nähe von Aschfurt. Ser Arlan von Hellerbaum hat ihm erzählt, dass Ritter dies zum Abschied tun, wenn sie für ihren Herrn in einen Kampf ziehen. Später würden sie die Münze als Zeichen ihrer Rückkehr wieder einsammeln. Die Szene kann also so gedeutet werden, dass Dunk nun in seine persönliche Schlacht zieht – wie auch immer diese aussehen mag. Außerdem könnte sie dafür stehen, dass Dunk vorhat, noch einmal nach Aschfurt zurückzukehren.
Auch eine religiöse Bedeutung könnte dahinterstecken, denn der Kupferstern ist nicht nur eine Münze, sondern auch ein Symbol für den Glauben an die Sieben, quasi die wichtigste Religion in „Game of Thrones“.
Als er gerade losreiten möchte, hört Dunk plötzlich die Stimme eines Jungen. Es ist Egg, der Dunk mitteilt, dass sein Vater Maekar ihm erlaubt habe, den Heckenritter auf seinen Reisen zu begleiten. Dunk ist misstrauisch – und nur wenige Momente später zeigt sich, dass seine Skepsis angebracht war. Denn in einem Schnitt wird gezeigt, wie Maekar durch Aschfurt reitet und nach seinem Sohn ruft. Allem Anschein hat sich Egg wohl ohne die Erlaubnis seines Vaters auf den Weg gemacht.
Gibt es in Westeros sieben oder neun Königslande?
Während Maekar weiter nach seinem Sohn sucht, brechen Dunk und Egg zu neuen Abenteuern auf und diskutieren darüber, ob Westeros nun aus sieben oder aus neun Königslanden besteht. Hintergrund der Diskussion ist, dass Westeros bis zu Aegons Eroberung, also dem Beginn der Zeitrechnung in „Game of Thrones“, aus sieben Regionen bestand:
- Das Königreich des Nordens
- Das Königreich von Berg und Grünem Tal
- Das Königreich der Inseln und Flüsse mit Flusslande und den Eiseninseln
- Das Königreich vom Stein
- Das Königreich der Weite
- Das Königreich der Sturmlande
- Das Fürstentum von Dorne
Später kamen allerdings noch die Kronlande um die Hauptstadt Königsmund dazu. Außerdem teilte sich das Königreich der Inseln und Flüsse nach dem Untergang des Hauses Hoffart in die Flusslande und die Eiseninseln auf, sodass Westeros nun aus neun Gebieten besteht:
- Norden
- Eiseninseln
- Flusslande
- Grünes Tal
- Westlande
- Weite
- Sturmlande
- Dorne
- Kronlande
Was heißt die Diskussion von Dunk und Egg fürs Ende?
Dass Dunk nach wie vor von den sieben Königslanden spricht, zeigt, dass er eher traditionell eingestellt ist und womöglich noch nie darüber nachgedacht hat, dass diese Bezeichnung veraltet ist. Entsprechend irritiert schaut er, als Egg ihn korrigiert und darauf hinweist, dass Westeros aus neun Königslanden besteht, nicht aus sieben, und diese auch sogleich aufzählt.
Dass Egg hier eher auf dem Laufenden ist, ergibt Sinn, denn schließlich stammte Aegon der Eroberer aus seiner Familie. Seine Familie, die Targaryens, sind dafür verantwortlich, dass sich Westeros inzwischen aus neun Regionen zusammensetzt.
Anschließend wird als kleiner Gag der korrigierte Titel der Serie eingeblendet: „A Knight of the Nine Kingdoms“. Ob das in Staffel 2 noch einmal von Bedeutung sein wird? Das kann, muss aber nicht sein, denn im Vergleich zu den bisherigen Serien aus dem „Game of Thrones“-Universum wird Humor in „A Knight of the Seven Kingdoms“ besonders großgeschrieben, ohne dass eine Bedeutung dahinter stecken muss.
„A Knight of the Seven Kingdoms“ Staffel 2: Wann und wie geht es weiter?
Die zweite Staffel von „A Knight of the Seven Kingdoms“ wurde bereits im November 2025 durch eine Pressemitteilung von HBOs Mutterkonzern Warner Discovery offiziell bestätigt. Der Start der neuen Folgen ist für das Jahr 2027 geplant. Nicht nur das: Wie das Hollywood-Branchenmagazin Variety berichtet, sollen die Dreharbeiten bereits Anfang Dezember 2025 in der nordirischen Hauptstadt Belfast begonnen haben.
Du kannst Staffel 2 von „A Knight of the Seven Kingdoms“ kaum erwarten? Hier liest Du, wie es in der Serie weitergehen könnte:
(Hier geht’s zur Pressemitteilung von Warner Bros. Discovery)
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