Smarte Gadgets im digitalen Büro [Update]

Digitales Business

Digitales Business

Datum 12.12.2017
Lesezeit 4 Min.

Smarte Gadgets im digitalen Büro [Update]

Computer statt Schreibmaschine, E-Mail statt Post und Tablet statt Notizbuch: Moderne Technologien ändern unsere Kommunikation und Arbeitsweise im Büro. Nicht nur Softwarelösungen, sondern auch Gadgets vereinfachen Abläufe und optimieren die flexible Zusammenarbeit. So können Sie mit smarter Unterstützung die Produktivität im digitalen Büro regelrecht beflügeln.

Mit den digitalen Kommunikationstechnologien halten auch moderne Arbeitsplatz- und Zeitmodelle in unserer Arbeitswelt Einzug. „Das Büro“ wird dank Smartphone, mobilem Internet und Cloud-Lösungen zum flexiblen Arbeitsplatz. So sind die externen Kollegen im Home Office oder auf Geschäftsreisen im Büroalltag und bei Besprechungen so präsent wie nie zu vor.

Zeit ist Geld: Time-Tracker für die intelligente Zeiterfassung

Keine Frage: Digitale Technologien erleichtern die Planung und Umsetzung vieler Arbeitsschritte. Zeit bleibt trotzdem eine der wertvollsten Währungen im digitalen Büro. Damit die präzise Dokumentation unterschiedlicher Aufgaben keine kostbaren Ressourcen raubt, füllen benutzerfreundliche Time-Tracker wie ZEIº den Stundenzettel automatisch aus. Dafür beschriften Sie die acht Seiten des geometrischen Gadgets mit den wichtigsten To-dos und drehen das Polygon bei jedem Tätigkeitswechsel um. Die gemessene Zeit wird via Bluetooth in Echtzeit auf den Windows- oder Mac-PC übertragen. Alle Einträge lassen sich auch mit der iOS- und Android-App auf dem Smartphone nachbearbeiten und im CSV-Format exportieren.

Digitale Whiteboards für vernetzte Videokonferenzen

Dank mobilem Internet, Cloud-Software und Gadgets für das mobile Büro ist der digitale Arbeitsplatz ein flexibler Ort. Trotzdem bleiben Meetings ein zentraler Bestandteil Ihres Arbeitsalltags. Dank flexibler Technik müssen Sie auch auf die externen Kollegen im Home-Office oder Außendienst dabei nicht verzichten. Binden Sie sie einfach effektiv in lokale Meetings ein. Digitale Whiteboards wie der Surface Hub von Microsoft vereinfachen virtuelle Konferenzen mit einem interaktiven 4K-Touchscreen für Video-Übertragungen und Präsentationen. Ebenso möchte Google mit seinem Jamboard die Zusammenarbeit produktiver gestalten. Dafür digitalisiert die vernetzte Tafel alle Notizen und speichert sie automatisch in Google Drive. Zudem können Teilnehmer mit einen G-Suite-Account Dateien von ihren Mobilgeräten auf das Whiteboard übertragen – auch, wenn sie nur per Videokonferenz zugeschaltet sind.

Jamboard. Quelle: YouTube

Telearbeit 4.0: mobile Meetings mit dem Double-Roboter

Nicht nur bei Videokonferenzen, sondern auch in der Kaffeepause können heute Kollegen präsent sein, die physisch gar nicht anwesend sind. Telepräsenzroboter wie der Double drehen im digitalen Büro stellvertretend für externe Mitarbeiter ihre Runden. Der rollende Mini-Computer lässt sich von einem Teleworker via Webbrowser oder iOS-App fernsteuern. Über seine Kamera und Lautsprecher kann der motorisierte Doppelgänger „persönliche“ Besprechungen führen und ermöglicht so flexible Videokonferenzen.

Frische Luft für frische Ideen: Wynd und Netatmo personalisieren das Arbeitsklima

Schlechte Luft hemmt nachweislich die Konzentration und Arbeitsleistung. Doch an der Frage „Fenster auf oder Fenster zu?“ scheiden sich im Großraumbüro oft die Geister. Die Luftreiniger Wynd und Netatmo versprechen da Abhilfe. Direkt am Arbeitsplatz filtern die Gadgets Schadstoffe, Staub, Allergene und andere Verunreinigungen aus der Raumluft, während integrierte Sensoren die Luftqualität der Umgebung messen. In Echtzeit landen die Werte auf dem Smartphone und werden via iOS– oder Android-App ausgewertet. Spätestens, wenn Wynd oder Netatmo dicke Luft melden, wird es wohl doch Zeit, ein Fenster zu öffnen.

Wynd. Quelle: YouTube

Gesundes Rückgrat im Büro: UpRight optimiert die Körperhaltung

Ob ergonomische Stühle, höhenverstellbare Stehpulte oder Gymnastikbälle: um Verspannungen und Rückenleiden vorzubeugen, lassen sich Menschen, die beruflich an den Schreibtisch gebunden sind, einiges einfallen. Der smarte „Bio-Feedback“-Trainer Upright möchte ganz nebenbei und langfristig für eine gesunde Körperhaltung sorgen. Dafür lässt sich das Wearable an der oberen Rückenpartie befestigen und erinnert bei einer verkrampften oder schädlichen Sitzposition durch leichtes Vibrieren daran, eine andere Haltung einzunehmen. Im Tracking-Modus zeichnet das Gadget alle Bewegungs- und Haltungsmuster auf, so dass die Werte über die Android- oder iOS-App ausgewertet werden können.

UpRight. Quelle: YouTube

Motivation durch Wearables: Fitness im digitalen Büro

Gesunde Mitarbeiter sind nicht nur produktiver, sondern fallen auch seltener krankheitsbedingt aus. Um das zu unterstützen, integrieren viele Unternehmen

sportliche Angebote in den Firmenalltag. Dabei steigt auch das Interesse an Fitness-Wearables, die spielerisch zu mehr Bewegung und einer gesunden Lebensweise anregen. Das Up for Groups-Armband von Jawbone trackt zum Beispiel Aktivitäten, Mahlzeiten, Schlaf und andere Gesundheitswerte, die für die Leistungsfähigkeit wichtig sind. Über die Up-Software können Einzeldaten gesammelt und für Team-Challenges ausgewertet werden. Das kommt nicht nur der Gesundheit der Belegschaft zugute, sondern stärkt auch den Team-Geist.

Welche Gadgets erleichtern Ihnen den Arbeitsalltag? Schreiben Sie uns, auf welche Technik Sie im digitalen Büro nicht mehr verzichten möchten.

Das Digitale Büro:

Teil 1: Alles digitalisieren oder digital zusammenarbeiten?

Teil 2: Unternehmenskultur im Wandel

Facebook Twitter WhatsApp LinkedIn Xing E-Mail