Wie werden Städte zu Smart Cities? Teil 1

Digitaler Ausblick

Digitaler Ausblick

Datum 16.08.2018
Lesezeit 4 Min.

Wie werden Städte zu Smart Cities? Teil 1

Ob Straßenlaternen, Wasserzähler, Gebäude oder Parkanlagen: Immer mehr technische Komponenten der urbanen Landschaft sind intelligent vernetzt. Mit seinem neuen Maschinennetz legt Vodafone den Grundstein für die Infrastruktur der Smart Cities und zeigt, wie smarte Städte mit Narrowband IoT und Glasfaser nachhaltiger, effizienter und sicherer werden.

Vernetzte Mülleimer funken ihren Füllstand an städtische Abfallunternehmen, intelligente Wände alarmieren das Ordnungsamt bei Vandalismus und Bewegungssensoren in der Fertigungshalle überwachen den Weg der Produkte – All diese Szenarien der Smart City sind technisch schon heute möglich. Weltweit nutzen Metropolen das Internet of Things (IoT), um ihren Bürgerservice, die Lebensqualität und Wirtschaftlichkeit zu verbessern – auch in Deutschland. Doch: Was genau kann die Smart City der Zukunft leisten und wie wird sie eigentlich intelligent?

Smart Cities: Umfassende Digitalisierung der urbanen Infrastruktur

Nicht zuletzt durch den optimierten LTE-Standard Narrowband IoT (NB IoT) eröffnet das Internet der Dinge in der Smart City einen immensen Zukunftsmarkt für neue Anwendungen. Ausgestattet mit Sensoren und einer IoT-SIM-Karte für die Datenübertragung wird jeder Gegenstand „smart“ und kann über das Maschinennetz kommunizieren. Die städtische Infrastruktur wird dabei immer digitaler: Automatisierte Lösungen ersetzen analoge Mechanismen und optimieren Vorgänge in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen. Intelligent vernetzte Gebäude sind dabei einer von vielen kleinen Bausteinen der Smart City.

 

Video: YouTube / Die Elektroindustrie

 

Smartes Facility Management: Wenn das Gebäude mitdenkt

Smart Buildings erhöhen nicht nur die Sicherheit und den Komfort der Bewohner, sondern schaffen für Versorgungsunternehmen, Immobilienbesitzer und Städte optimale Bedingungen für ein effizientes Wirtschaften. Vom Heizsystem, der Lüftungs- und Klimatechnik über Sicherheits- und Alarmanlagen bis zur Beleuchtung kann die gesamte Haustechnik vernetzt, automatisiert und über mobile Endgeräte gesteuert werden. Parallel funkt das Smart Building kontinuierlich Daten in ein cloudbasiertes System, so dass Betreiber der Gebäudetechnik alle relevanten Informationen jederzeit abrufen können. Nicht nur in Produktions- oder Lagerhallen oder am digitalen IT-Arbeitsplatz der Smart City wird die intelligente Gebäudetechnik Einzug halten, sondern auch in öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Schulen und Verwaltungsgebäuden.

Smart Metering: Zählerauslesung und Geräteüberwachung aus der Ferne

Großes Potenzial birgt das Fernmanagement durch IoT-Technologie auch für Versorgungs- und Energieunternehmen. Intelligente Strom-, Gas- und Wasserzähler (Smart Meter) können ihre Werte direkt an die Zentralen der städtischen Versorger senden. Wie das funktioniert, zeigen Vodafone und der Energiedienstleister Techem mit einer stationären Funklösung. Via Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) ermöglichen Wikon und Vodafone auch Wasserversorgen die drahtlose Fernüberwachung von Rohrnetzen und Leitungen. Selbst unter schwierigen Bedingungen – beispielsweise in Kellern von Smart Buildings, in unterirdischen Kanälen und hinter Betonwänden – können Nutzer und Anbieter die vernetzten Zähler über das Maschinennetz auslesen.

 

Video: YouTube / mainovaag

 

Smart Grid: Mit dem Internet of Things werden Stromnetze intelligent

In der Smart City sorgen nicht nur vernetzte Sensoren, IoT-Geräte und intelligente Gebäude für mehr Energieeffizienz, sondern auch die Stromnetze. Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach oder einem Blockheizkraftwerk im Keller produzieren immer mehr Privathaushalte und Unternehmen eigenen Strom aus erneuerbaren Energien. Bei dieser dezentralen Erzeugung werden sie zu aktiven Teilnehmern im Smart Grid, dem intelligenten Stromnetz. Dieses koordiniert den Stromfluss zwischen den Energieerzeugern und Verbrauchern. Sensoren an den Kleinanlagen erkennen zum Beispiel, wenn die maximale Aufnahmekapazität der lokalen Speichersysteme erreicht ist und leiten überschüssige Energie in das öffentliche Netz. Diesen eingespeisten Strom verteilt das Smart Grid wiederum automatisch dorthin, wo er gerade benötigt wird. Mit dem Dresdner IT-Startup Kiwigrid hat Vodafone bereits eine smarte Komplettlösung für die Digitalisierung der Stromnetze entwickelt.

Vodafone rüstet auf: Das Maschinennetz für die digitale Zukunft

Auch vernetzte Verkehrsanlagen, neue Mobilitäts-Services und Connected Cars werden die Datenströme im urbanen Raum in die Höhe treiben. Um diese zu bewältigen, brauchen Smart Cities energiesparende und besonders leistungsstarke Netze. Die optimierte LTE-Variante Narrowband IoT und hochmoderne Glasfaser-Technologie werden dabei zur infrastrukturellen Basis für die reibungslose Kommunikation und sichere Datenübertragung. Mit dem Ausbau seines Maschinennetzes ebnet Vodafone schon heute den Weg für diese digitale, hochvernetzte Zukunft.

Wie das Internet of Things urbane Mobilitätsprobleme lösen kann und auch den Straßenverkehr optimiert, erfahren Sie im zweiten Teil unserer Smart City-Serie.

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