
Nachhaltige Projekte der Zukunft: Spannende Greentech-Start-ups
Die Auseinandersetzung mit dem Klimawandel führt zu einem gesteigerten Interesse an nachhaltigeren, wirtschaftlich tragfähigen Geschäftskonzepten. Neben zahlreichen Projekten in Großunternehmen für mehr Klimaschutz gibt es eine ganze Reihe von Neugründungen rund um das Thema Umwelt und Recycling. Wir stellen einige davon unter dem Hashtag „#thefutureisexciting” vor.
Jede Menge Fördermittel auf Bundesebene ebenso wie regional und starker öffentlicher Druck, sich für den Klimaschutz einzusetzen: Selten war der Zeitpunkt günstiger, ein „nachhaltigeres“ Start-up zu gründen. Einige findige Unternehmer sind bereits aktiv, ob es nun um Reduktion von CO2-Emissionen, Rohstoffgewinnung oder Müllvermeidung geht. Wie aus alten Autoreifen am Ende ganze Sportplätze werden, nachhaltiger Ackerbau erschwinglich wird und wie ganze Häuser einfach ausgedruckt werden, erfahren Sie hier.
Inhaltsverzeichnis
Nachhaltige Mobilität: Wie aus alten Reifen wertvolle Rohstoffe werden
- Reifenstücke: Reifenstücke sind das Produkt des ersten Schredderdurchlaufs bei Eco Green und sind etwa 5 bis 15 Zentimeter groß. Sie können leichter verarbeitet werden als ein kompletter Reifen und dienen beispielsweise als kleinteiliges Brennmaterial für industrielle Prozesse. Der Eco Green Giant Shredder verarbeitet Reifen jeglicher Art mit einem Durchmesser von bis zu 1,22 Metern.
- Stahlfreie Kleinteile: In jedem Reifen ist zur Stabilisierung eine gewisse Menge Stahl enthalten. Dieser wird in einem zweiten Recycling-Schritt mit Hilfe von Magneten entfernt. Danach bleiben etwa 3 Zentimeter große Gummibrocken übrig. Diese können dann im Landschaftsbau oder beim Hausbau als Füllmaterial eingesetzt werden. Der enthaltene Stahl wiederum wird als wertvoller Rohstoff verkauft.
- Gummi-Granulat: Nachdem der Stahl entfernt wurde, bleibt ein Gemisch aus Gummi und Kunststoff-Fasern übrig. Die Fasern werden in einem dritten Schritt mit Hilfe eines speziellen Screening-Verfahrens, das diese als solche erkennt, ebenfalls entfernt. Nach einem weiteren Schredder-Vorgang bleibt ein Granulat übrig, das später eingeschmolzen wird. Es dient beispielsweise zum Bau von Sportplätzen oder beim Straßenbau. Die Kunststoff-Fasern können zur Herstellung von Füllmaterial bei Industriepolsterungen dienen.
- Gummi-Pulver: In einem letzten Schritt werden die Reifenreste zu feinem Pulver verarbeitet. Dieses kann nun verwendet werden, um Dächer zu beschichten oder um Spritzguss-Teile herzustellen.
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Nachhaltigere Landwirtschaft: 90% weniger Unkrautvernichter mit Feldrobotern
- Effizientere Arbeit: Bislang wurden Herbizide mit Hilfe von Traktoren großflächig auf Feldern versprüht. Der ecorobotix-Feldhelfer AVO arbeitet dank GPS-Unterstützung vollkommen autark und erkennt sowohl den Rand des Feldes als auch andere, abgesperrte Bereiche. Der Landwirt hat hierdurch Zeit für andere Aufgaben.
- Weniger Energiekosten: Traktoren verbrauchen jede Menge Diesel, während ein Feld abgefahren wird. Der Unkrautroboter arbeitet mit Solarstrom und bezieht die notwendige Energie somit einfach von der Sonne.
- Geringere Kosten: Wie bereits erwähnt, spart der ecorobotix-Roboter einen Großteil der sonst verwendeten Herbizide ein. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern spart gleichzeitig Kosten für Unkrautvernichtungsmittel.
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Nachhaltigeres Bauen: Mit 3D-Druckverfahren in 24 Stunden zehn Häuser bauen
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GreenTech-Start-ups: Das Wichtigste in Kürze
- Die erfolgreichsten Greentech-Start-ups nutzen häufig Material, das bislang als Abfall galt – und verwandeln es wieder in wertvolle Rohstoffe.
- Bei Eco Green werden aus Altreifen wertvolle Rohstoffe wie Reifenstücke als Füllmaterial, Granulat und Metall gewonnen.
- In der Landwirtschaft sorgen Feldroboter dafür, dass Unkrautvernichter nur dort aufgebracht wird, wo auch Bewuchs vorhanden ist.
- Mit 3D-Druckern in der Bauindustrie entstehen inzwischen ganze Häuser oder Gebäudeteile.
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