Security

Datensicherung unter Windows 11: So sichern Sie Ihre Daten richtig

Das Wichtigste zur Datensicherung unter Windows 11 in Kürze

  • Jeder Arbeitsplatz-Computer, auf dem Sie Geschäftsdaten verwahren, sollte regelmäßig gesichert werden.
  • Besonders einfach funktioniert das Sichern, wenn Sie die Cloud-Angebote von Microsoft nutzen, beispielsweise OneDrive.
  • Am Markt gibt es verschiedene Back-up-Lösungen, mit denen Sie auch sehr komfortabel auf externen Datenträgern wie USB-Festplatten sichern können.
  • Zuverlässiger als das Festplatten-Back-up ist in der Regel ein NAS-Laufwerk im Firmennetz. Es enthält besonders zuverlässige Datenträger und bietet je nach RAID-Standard mehr oder weniger Redundanz.
  • Mit einem sogenannten Image Ihres Computers sichern Sie nicht allein Ihre gespeicherten Daten, sondern je nach Konfiguration auch die Einstellungen Ihres Computers und die darauf installierten Apps.

Was ist eine Datensicherung unter Windows 11 und warum ist sie für Unternehmen wichtig?

Eine Datensicherung (oft auch als Back-up bezeichnet) ist eine Kopie Ihrer wichtigsten Firmendaten auf einem digitalen Speichermedium. Ein solches Back-up schützt Ihre Daten und stellt sie bei Bedarf wieder her:
  • Bei Datenverlust durch Ausfall oder Beschädigung Ihres Arbeitsplatz-Computers oder eines angeschlossenen Datenträgers
  • Bei versehentlicher Löschung von wichtigen Daten, beispielsweise durch Fehleingabe in einer Software oder unbeabsichtigte Neuformatierung eines Datenträgers
  • Bei Verschlüsselung Ihrer Daten durch Cyberkriminelle im Verlauf einer Ransomware-Attacke
  • Bei Befall Ihrer Datenbestände durch Malware wie Viren oder Würmer
  • Bei Manipulation und/oder Sabotage Ihrer Datenbestände durch Kriminelle
Aber auch beim Ersatz oder Upgrade eines Arbeitsplatz-Computers kann eine Datensicherung sehr praktisch sein. Viele IT-Abteilungen nutzen ein sogenanntes Image, also eine lauffähige Datenträger-Kopie, um neue Arbeitsplatz-Computer direkt mit allen benötigten Programmen aufzusetzen. So müssen die einzelnen Anwendungen nicht erst umständlich installiert werden. Noch einfacher funktioniert das Einrichten neuer Arbeitsplätze oft mit Software-as-a-Service (SaaS), die gar nicht mehr installiert werden muss.
Viele Arbeitsplatz-Computer in Unternehmen laufen heute mit Windows 11. Mit diesem Betriebssystem können Sie das Back-up eines oder mehrerer Arbeitsplätze sehr einfach automatisieren. Dafür gibt es sowohl Bordwerkzeuge des Betriebssystems wie auch zahlreiche externe Lösungen am Markt.

Unternehmensdaten strategisch sichern

Jedes Unternehmen, das mit digitalen Daten arbeitet, sollte eine Datensicherungs- oder Back-up-Strategie entwickeln. Diese regelt unter anderem:
  • wie oft welche Daten gesichert werden. Dazu gehört auch die Frage, ob Sie mit Voll-Back-ups oder inkrementellen Back-ups arbeiten.
  • ob ein Hot-Back-up nötig ist, mit dem Sie Daten unterbrechungsfrei wiederherstellen können, beispielsweise über eine Unternehmens-Cloud.
  • welche Sicherungsmedien zum Einsatz kommen und welche Standards diese erfüllen müssen.
  • wie Sie physische Back-up-Datenträger sicher verwahren.
  • mit welchen Maßnahmen und in welchen zeitlichen Abständen die Datenträger und die gesicherten Daten getestet werden sollen, damit sie im Schadensfall auch wirklich funktionieren.
Darüber hinaus sollte eine Datensicherungsstrategie immer auch in das IT-Sicherheitskonzept Ihres Unternehmens integriert sein. Denn hier gibt es zahlreiche Berührungspunkte und zu beantwortende Fragen, darunter:
  • Lassen sich Back-ups auch nach einer Ransomware-Attacke sicher zurückspielen?
  • Wie werden Datenträger vor versehentlich mitgesicherter Malware geschützt?
  • Sind alle Endgeräte, die gesichert werden sollen (also auch Smartphones und/oder Tablets), durch zusätzliche Lösungen vor Schadprogrammen geschützt – beispielsweise mit einer Lösung wie Lookout?
Unkenntlicher Computerhacker tippt auf einem Smartphone

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Windows 11: Back-up erstellen – alle Sicherungsoptionen im Überblick

Für ein Back-up unter Windows 11 werden unterschiedliche Plattformen und Datenträger verwendet. Diese haben jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Backup-Medien im Vergleich

Externe Festplatte oder USB-Stick
Günstig, auch ohne Netzwerk nutzbar
Speichermedien in der Regel nicht für regelmäßige Datensicherung entwickelt, Ausfälle möglich
NAS-Laufwerk
Sichere Lösung für die Datensicherung in kleineren Firmennetzen, besonders als RAID-Laufwerk
Höhere Kosten gegenüber einfachen USB-Festplatten
Festplatte auf dafür eingerichteten Servern im Firmennetz
Sichere Lösung für die Datensicherung in kleineren Firmennetzen
Vergleichsweise hohe Kosten, Serverraum oder eigenes Rechenzentrum notwendig
LTO-Bandlaufwerk
Bewährte Technologie
Vergleichsweise langsam
Interner Cloud-Speicher für ein Cloud-Back-up
Volle Hoheit über die eigene Firmen-Cloud, gleichzeitig bessere Hardware-Ausnutzung als bei reinen Server-Lösungen
Benötigt schnelle Cloud-Anbindung, Standort des Rechenzentrums ist ausschlaggebend
Externer Cloud-Speicher für ein Cloud-Back-up
Keine eigene Infrastruktur benötigt, Daten sind auch bei Ausfall am Firmenstandort verfügbar
Benötigt schnelle Cloud-Anbindung, Standort des Rechenzentrums ist ausschlaggebend
Vorteile
Nachteile

Datensicherung unter Windows 11 in der Cloud

Für die automatische Sicherung Ihres Systems unter Windows 11 benötigen Sie ein Microsoft-Konto.
  1. Klicken Sie in der Taskleiste auf das Windows-Symbol und geben Sie im so geöffneten Suchfenster den Begriff „Sicherung“ ein.
  2. Scrollen Sie nach unten und klicken Sie auf „Einstellungen | Einstellungen sichern und synchronisieren“.
  3. Sie befinden sich im Menü „Konten | Windows-Sicherung“.
  4. Hier stellen Sie ein, welche Inhalte Sie sichern möchten, und bestätigen mit Klick auf „Sichern“ und dann auf „Schließen“.
Ab sofort werden die ausgewählten Daten direkt in der Microsoft-Cloud gesichert. Sollte Ihnen keine (sinnvolle) Auswahl zu sichernder Daten angeboten werden, wird Ihr Rechner vermutlich durch Unternehmensrichtlinien und -einstellungen verwaltet. Eine händische Datensicherung Ihres Geräts könnte aus Sicherheitsgründen nicht möglich sein. Dasselbe ist der Fall, wenn Sie kein Microsoft-Konto oder Geschäftskonto nutzen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihre IT-Abteilung, um zu erfahren, ob und inwieweit Ihr Gerät gesichert wird und was Sie selbst tun können und sollen.
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Back-up auf externer Festplatte als System-Image einrichten

Gerade in kleineren Büros oder im Homeoffice ist das Back-up auf externen Festplatten weitverbreitet. Das funktioniert auch unter Windows 11 sehr einfach. Außerdem können Sie auf einer externen Festplatte auch unterwegs auf Reisen Daten sichern, wenn Sie gerade keinen Zugriff auf das Internet und Ihr Firmennetzwerk haben.
Mit den Bordwerkzeugen von Windows 11 können Sie ein sogenanntes Image Ihres Systems erstellen, das das Betriebssystem und die installierten Anwendungen lauffähig sichert.
Verbinden Sie zuerst Ihre externe Festplatte mit Ihrem Computer. Diese muss im NTFS-Format formatiert sein. Falls Ihr Computer unterschiedliche USB-Ports besitzt, sollten Sie für die Festplatte möglichst einen USB-3-Port verwenden, da dieser Daten schneller überträgt als ältere USB-2-Anschlüsse. Dann führen Sie die nachfolgenden Schritte aus:
  1. Klicken Sie in der Taskleiste auf das Windows-Symbol und geben Sie im so geöffneten Suchfenster den Begriff „Systemsteuerung“ ein. Drücken Sie Enter.
  2. Im nächsten Fenster klicken Sie auf „Sichern und Wiederherstellen (Windows 7)“.
  3. Wählen Sie „Sicherung einrichten“. Ein weiteres Fenster öffnet sich.
  4. Unter „Sicherung speichern auf“ wählen Sie Ihre externe Festplatte aus. Falls Ihre Festplatte nicht direkt an Ihren Computer angeschlossen ist, sondern über Ihr Netzwerk, wählen Sie hier alternativ „In Netzwerk speichern …“ und dann den Laufwerkspfad zu Ihrer externen Festplatte. Dieser Pfad kann beispielsweise lauten „\\BackupLaufwerk\Sicherungsordner“.
  5. Klicken Sie auf „Weiter“ und wählen Sie im nächsten Fenster mit Häkchen ggf. weitere Laufwerke aus, die Sie mitsichern möchten.
  6. Klicken Sie erneut auf „Weiter“.
  7. Falls Ihr Ziellaufwerk im Gegensatz zum Windows-11-Systemlaufwerk nicht verschlüsselt ist, erhalten Sie einen entsprechenden Warnhinweis. Diesen bestätigen Sie per Klick auf „OK“.
  8. Zum Abschluss klicken Sie auf „Sicherung starten“.
Achtung: Wenn die Festplatte beispielsweise zu klein oder aus anderen Gründen ungeeignet ist, erhalten Sie nachfolgende Fehlermeldung: „An diesem Speicherort kann kein Systemabbild gespeichert werden“.
Windows erzeugt nun ein Speicherabbild im VHD-Format (VHD = Virtual Hard Disk). Sie sehen also auf dem Back-up-Laufwerk später keine einzelnen gesicherten Ordner oder Dateien, sondern eine VHD-Datei mit dem gesamten von Ihnen erstellten Image.
Auch bei dieser Anleitung gilt: Sollten Ihnen bestimmte Optionen nicht zur Verfügung stehen, wenden Sie sich an Ihre IT-Abteilung. Möglicherweise wird Ihr Computer von einer externen Stelle aus verwaltet und bestimmte Funktionen sind aus Sicherheitsgründen gesperrt oder ausgeblendet.

Einzelne Dateien kopieren über den Windows Explorer

Grundsätzlich können Sie einzelne Dateien oder Ordner auch mit dem Windows-Explorer auf eine externe Festplatte kopieren. Den Windows Explorer öffnen Sie mit der Tastenkombination Windows + E. Öffnen Sie in einem Fenster den Ordner, aus dem Sie Daten sichern wollen. In einem weiteren navigieren Sie zu Ihrer externen Festplatte. Anschließend schieben Sie die gewünschten Dateien und Ordner einfach vom ersten ins zweite Fenster.
Doch diese manuelle Datensicherung ist natürlich sehr umständlich. Einfacher geht es mit einer professionellen Back-up-Lösung wie Cyber Protect von Acronis, Macrium Reflect von Macrium Software oder Dateisynchronisation und Backup von GoodSync.
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Back-up auf USB-Stick oder NAS: Mobile und dezentrale Datensicherung

Die Datensicherung auf einem USB-Stick oder einem NAS-Laufwerk funktioniert mit der Datensicherung von Windows 11 grundsätzlich genauso wie die Sicherung auf eine angeschlossene USB-Festpatte. Dazu muss Ihr Computer lediglich das entsprechende Laufwerk „sehen“ können. Beachten Sie außerdem, dass die Funktion „Sichern und Wiederherstellen (Windows 7)“ immer ein ausreichend großes Laufwerk voraussetzt, das als NTFS-Datenträger formatiert ist. Viele Laufwerke sind als FAT32-Laufwerk eingerichtet und so nicht kompatibel.
NAS-Laufwerke richten Sie für ein Back-up am besten mit einem eigenen Laufwerksbuchstaben ein, falls ein solcher noch nicht vergeben ist. Danach funktioniert das Sichern auf das NAS genau wie oben bei den externen Festplatten beschrieben.
USB-Sticks sind nicht als Datenträger für regelmäßige Back-ups konzipiert. Sie erfüllen technisch nicht die Anforderungen für eine professionelle Datensicherung. Falls Sie dennoch Daten auf einem USB-Stick sichern möchten, sollten Sie auf jeden Fall redundant vorgehen und mehrere Sicherungen anlegen.
Außerdem sollten Sie keine älteren USB-Sticks mehr verwenden, da diese schneller altern als Festplatten. Etwaige Datenverluste wären die Folge. Über die genaue Lebensdauer von USB-Sticks gibt es unterschiedliche Angaben. Als Faustregel gilt jedoch: Markenprodukte halten meist länger als besonders günstige Sticks.
Ein NAS hingegen arbeitet üblicherweise mit speziellen Festplatten, die von den Herstellern genau für diesen Einsatzzweck entwickelt wurden (beispielsweise Synology Plus, Seagate Exos oder Western Digital Red Pro). Wenn Sie Ihre NAS-Festplatten als Verbund nach RAID1 oder höher einrichten, werden alle Ihre Daten immer auf mindestens zwei Festplatten gleichzeitig gesichert. So gehen auch dann keine Inhalte verloren, wenn doch mal eine Festplatte ausfallen sollte.
Tipp: Für viele NAS-Laufwerke gibt es vom jeweiligen Hersteller eine eigene Back-up-Lösung. Die erreichen Sie häufig über das Einstellungsmenü des Geräts. Häufig ist das Menü Teil einer Weboberfläche, die Sie über die interne IP-Adresse des Geräts aufrufen. Welche IP-Adresse Ihr NAS hat, können Sie über Ihren Router prüfen.

Windows 11: Cloud-Back-up – mit OneDrive für Unternehmen

OneDrive ist eine Cloud-Lösung von Microsoft. Dort können Sie Dateien mit Microsoft 365-Apps bearbeiten oder auch Daten von Ihrem lokalen Windows 11-Computer sichern. Dafür bietet die OneDrive-Software, die in Windows 10 und 11 enthalten ist, eine entsprechende Back-up-Funktion. Wenn Sie die Software – etwa bei der Neuinstallation Ihres Computers – nicht mitinstalliert bzw. gelöscht haben, sollten Sie diese erst nachinstallieren.
Standardmäßig stehen Ihnen unter OneDrive 5 Gigabyte Speicherplatz kostenlos zur Verfügung. Sie benötigen außerdem ein Microsoft-Konto, um dieses Angebot zu nutzen.
Brauchen Sie mehr Platz in der Microsoft-Cloud, können Sie jederzeit ein entsprechendes OneDrive-Paket buchen. Wenn Sie im Unternehmen bereits Microsoft 365 verwenden, steht Ihnen je nach gewähltem Plan in der Regel bereits zusätzlicher Online-Speicher unter OneDrive zur Verfügung.

So richten Sie unter Windows 11 ein Back-up auf OneDrive ein

  1. Klicken Sie in Ihrer Taskleiste auf das Wolken-Symbol von OneDrive.
  2. Rufen Sie die Einstellungen von OneDrive auf, indem Sie das Zahnrad-Symbol oben rechts anklicken. Es öffnet sich das Fenster „Synchronisieren und sichern“.
  3. Eventuell müssen Sie sich unter „Konto“ bei OneDrive anmelden, wenn Sie das auf diesem Computer noch nicht getan haben. Sind Sie bereits angemeldet, überspringen Sie diesen Schritt.
  4. Im selben Fenster („Konto“) klicken Sie auf „Ordner wählen“ und erhalten eine Übersicht aller Ordner auf Ihrem Computer.
  5. Hier wählen Sie per Häkchen aus, welche Ordner Sie sichern möchten.
  6. Zum Abschluss klicken Sie auf „OK“ und starten damit die regelmäßige automatische Sicherung in Ihrer OneDrive-Cloud.
Damit haben Sie die Sicherung aktiviert. Jedes Mal, wenn Sie in Zukunft Daten in den ausgewählten Ordnern bearbeiten, wird Ihr Computer diese Daten zeitnah in Ihre OneDrive-Cloud übertragen. Das funktioniert natürlich nur, wenn Sie mit dem Internet und somit mit der Microsoft-Cloud verbunden sind.
Beachten Sie, dass Windows 11 kein vollständiges Back-up mehr machen kann, wenn Ihr Cloud-Speicher voll ist. Sollten Ihre ausgewählten Ordner also irgendwann zu groß sein für Ihren gebuchten Cloud-Speicher, erhalten Sie eine entsprechende Warnmeldung – und Ihre Daten werden nicht vollständig gesichert.
Unter https://onedrive.live.com können Sie sich übrigens jederzeit mit Ihrem Microsoft-Konto bei Ihrer OneDrive-Cloud anmelden. Hier ist es möglich, Ihr Back-up zu überprüfen oder Daten und Ordner manuell zurück zu kopieren oder auf einen anderen Computer zu verschieben.
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Automatische Datensicherung einrichten

Mit der Windows-Funktion Dateiversionsverlauf (verfügbar ab Windows 8) können Sie auch einzelne Dateien oder Laufwerke automatisiert sichern lassen. Das funktioniert so:
  1. Klicken Sie in der Taskleiste auf das Windows-Symbol und geben Sie im so geöffneten Suchfenster den Begriff „Dateiversionsverlauf“ ein. Drücken Sie Enter, um das Windows-Bordwerkzeug „Dateiversionsverlauf sichern“ zu öffnen.
  2. Nach einem Klick auf „Laufwerk“ wählen Sie ein Ziellaufwerk für die Sicherungskopien Ihrer Dateien.
  3. Unter „Ordner ausschließen“ können Sie einzelne Ordner von der Datensicherung ausnehmen.
  4. Unter dem Menüpunkt „Erweiterte Einstellungen“ legen Sie fest, wie oft Dateikopien gesichert werden sollen und wie lange Sie diese aufbewahren möchten.
  5. Verlassen Sie das Untermenü mit Klick auf „Änderungen speichern“.
  6. Klicken Sie auf „Einschalten“, um den Dateiversionsverlauf zu aktivieren.
Wie das Einrichten einer automatischen Datensicherung mit den Back-up-Werkzeugen anderer Hersteller funktioniert, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Meist müssen Sie ein entsprechendes Häkchen bei der Einrichtung setzen. Beachten Sie, dass der Datenträger zum Sichern dafür dauerhaft mit Ihrem Computer verbunden sein muss. Das funktioniert am besten mit einem NAS-Laufwerk, das dauerhaft im Netzwerk verfügbar ist oder selbständig startet, sobald es über das Netzwerk „aufgeweckt“ wird.
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Fazit: So funktioniert Datensicherung unter Windows 11

Eine Datensicherung ist ein Muss für jedes Unternehmen, das mit digitalen Daten arbeitet. Auch Kleinunternehmen und Handwerksbetriebe müssen inzwischen beispielsweise eine digitale Buchhaltung oder ein digitales Fahrtenbuch führen, um etwa die Steuererklärung in Deutschland digital über das ELSTER-Portal abzugeben.
So ist es auch für Kleinbetriebe unbedingt sinnvoll, eine Datensicherung ihrer Buchhaltung anzulegen, um digital keine Daten zu verlieren.
Unter Windows 11 können Sie sehr einfach ein Back-up für einen Arbeitsplatz-Computer einrichten. Allerdings ist das teilweise nicht (vollumfänglich) möglich: Manchmal erledigt Ihre IT-Abteilung das für Sie. Die Expert:innen stellen Ihren Computer aus der Ferne so ein, dass wichtige Daten automatisch gesichert werden. Denken Sie aber immer daran, dass Sie Ihren Computer auch selbst vor Cybergefahren schützen sollten. Sonst könnte beispielsweise Schadsoftware unerkannt in Ihrem Back-up landen. Hierbei helfen Ihnen Lösungen wie der Microsoft Defender für Unternehmen.

Datensicherung unter Windows 11: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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