Nintendo Switch 2 OLED: Alle Infos und Gerüchte im Überblick

Die Nintendo Switch 2 OLED ist noch nicht offiziell angekündigt. Doch verschiedene Branchenberichte, Insiderinformationen und Leaks deuten bereits auf eine überarbeitete Version der aktuellen Konsole hin. In dieser Übersicht findest Du alle Gerüchte mit technischen Details, die derzeit über das potenzielle Modell kursieren.

Hinweis: Nintendo hat offiziell bislang keine Nintendo Switch 2 OLED angekündigt. Die Informationen in diesem Artikel basieren ausschließlich auf Gerüchten und Spekulationen, die Du entsprechend mit Vorsicht behandeln solltest.

Zum Titelbild: Hier ist die Nintendo Switch OLED zu sehen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein weißer Gehäuse-Prototyp deutet auf eine mögliche Switch 2 OLED hin.
  • Erwartet wird ein größeres OLED-Display mit besserer Bildqualität.
  • Die Konsole soll mehr Speicher und effizientere Hardware bieten.
  • Geplant sind mutmaßlich ein größerer Akku, Schnellladen und ein verbessertes Dock.
  • Der Marktstart wird frühestens 2029 zu einem Einstiegspreis von rund 500 Euro erwartet.

Die Gerüchte um Farbe und Design der Switch 2 OLED

Auf der chinesischen Versteigerungsplattform „Goofish“ soll ein Gehäuse-Prototyp der Nintendo Switch 2 mit weißem Rahmen versteigert worden sein, schreibt Gazlog. Der Verkäufer „Mankin Control Instrument“ hat in der Vergangenheit bereits authentische Prototypkomponenten der PlayStation 5 verkauft.

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Das Design entspricht weitgehend der finalen Switch 2, unterscheidet sich jedoch in der Farbgebung. Weil die OLED-Version der ersten Switch ebenfalls mit weißen Joy-Con erschien, gilt der Fund als möglicher Hinweis auf eine Nintendo Switch 2 OLED. Denkbar ist jedoch auch schlicht eine weiße Farbvariante der regulären Switch 2.

Alle Leaks zu den technischen Daten

Ein noch größeres Display

Die Switch 2 OLED könnte ein 8,4-Zoll-OLED-Panel mit 1.920 × 1.080 Pixeln, HDR10 und variabler Bildwiederholrate bis 120 Hertz erhalten. Die Spitzenhelligkeit wird mit bis zu 1.000 Nits erwartet, während selbstleuchtende Pixel für tiefere Schwarzwerte und einen geringeren Energiebedarf sorgen dürften (via CHIP).

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Samsung komme dafür als Panel-Produzent in Frage und soll die Verwendung von OLED-Panels für eine spätere Revision aktiv vorangetrieben haben, berichtet Bloomberg. Das Unternehmen war bereits für die OLED-Bildschirme der ersten Switch verantwortlich.

Derselbe Prozessor wie bei der Switch 2

Die OLED-Version könnten denselben Custom-SoC vom Typ Nvidia T239 wie das LCD-Modell nutzen. Entwicklerkits zeigen angeblich variable Taktstufen, um den Energiebedarf des Panels in längere Akkulaufzeiten umzuwandeln. Gefertigt werden soll der Hauptchip von Samsung und nicht mehr von TSMC (via Bloomberg).

Mehr Speicher für die OLED-Variante

Für die OLED-Version sind Sondermodelle für Sammeleditionen mit 512 Gigabyte im Gespräch, berichtet The Shortcut. Das LCD-Modell bietet derzeit 256 Gigabyte UFS 3.1-Speicher und ist über microSD Express erweiterbar.

Größerer Akku und schnelleres Laden

Die OLED-Version soll den Akku mit 5.220 Milliamperestunden beibehalten. Neu wäre die vermutete Schnellladefunktion mit 36 Watt, berichtet CHIP. Dank energiesparendem OLED-Panel ist eine Akkulaufzeit von über vier Stunden in Aussicht.

Neuerungen für Dock, Anschlüsse & Controller

Für das Dock ist eine USB-4-Nachrüstung samt Schnellladeprofil mit 100 Watt im Gespräch. Zudem ist von HDMI 2.1 mit 4K/60 Bilder pro Sekunde und Ethernet die Rede – wie beim LCD-Modell.

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Bei den Controllern könnte das gleiche Innenleben wie bei den Joy-Con 2 der Switch 2 zum Einsatz kommen, inklusive magnetischer Befestigung, Mouse-Modus und verbessertem Drift-Schutz.

Weitere mögliche Features

Genannt werden eine automatische Burn-in-Prävention, ein reduziertes Blau-Licht-Spektrum zur Schonung der Augen sowie extrem kurze Reaktionszeiten von etwa 0,03 Millisekunden. Außerdem kursieren Hinweise auf ein nachhaltigeres Verpackungskonzept mit kleineren, recycelbaren Kartons.

Release: Wann könnte die Switch 2 OLED erscheinen?

Zwischen dem Release der Nintendo Switch (2017) und der OLED-Version (2021) liegen vier Jahre. Wenn Nintendo das erneut so handhabt, könnte die OLED-Variante der Nintendo Switch 2 2029 erscheinen.

Wie teuer könnte die Switch 2 OLED sein?

Der Preis für die OLED-Variante wird auf rund 500 US-Dollar geschätzt – durch gestiegene Elektronik-Kosten ist auch ein Preis oberhalb von 500 US-Dollar denkbar, berichtet The Shortcut.

Die Herleitung folgt Nintendos Muster: Der Preis für die OLED-Variante der ersten Switch lag 50 US-Dollar über dem ursprünglichen Preis.

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Für Europa ist je nach Wechselskurs ein Startpreis um 500 Euro realistisch.

Zur Erinnerung: Der Listenpreis der Nintendo Switch lag 2017 bei rund 330 Euro. Kurz vor dem Start der OLED-Version wurde der EU-Preis in vielen Ländern auf rund 300 Euro gesenkt. Die Nintendo Switch OLED startete in Europa bei rund 350 Euro.

Switch 2 OLED vs Switch 2: Das wären die Vorteile

  • Das OLED-Display liefert echtes Schwarz, deutlich höheren Kontrast, eine größere Diagonale und unterstützt HDR10 sowie eine variable Bildwiederholrate bis 120 Hertz.
  • Die sehr kurzen Reaktionszeiten des Panels reduzieren Schlieren und machen schnelle Bewegungen klarer erkennbar.
  • Das effizientere Display und variable Taktstufen des Systems verlängern die Akkulaufzeit im Handheld-Betrieb.
  • Eine Schnellladefunktion mit 36 Watt verkürzt Ladepausen spürbar.
  • Ein aufgerüstetes Dock mit USB-4 (inklusive 100-Watt-Profil), HDMI 2.1 und Ethernet verbessert die Anschluss- und Ladeoptionen.
  • Sondermodelle mit 512 Gigabyte internem Speicher bieten mehr Platz für große Spielebibliotheken.
  • Burn-in-Schutz, reduziertes Blau-Licht-Spektrum und ein nachhaltigeres Verpackungskonzept erhöhen Komfort und Alltagstauglichkeit.

Im Kern bliebe vieles gleich: Die OLED-Variante soll denselben Custom-SoC vom Typ Nvidia T239 einsetzen, die Spiele-Kompatibilität entspräche der aktuellen Switch 2 und auch das Innenleben der Joy-Con würde übernommen.

Für wen würde sich die Switch 2 OLED lohnen?

Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt stark von Deinem Nutzungsprofil ab: Spielst Du überwiegend mobil, profitierst Du am meisten von besserem Bild, geringerer Schlierenbildung, längerer Laufzeit und schnelleren Ladezeiten – hier rechtfertigt der Aufpreis den Mehrwert.

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Spielst Du gemischt mobil und am TV, kann sich die OLED-Version ebenfalls lohnen, weil das Panel und das modernere Dock den Alltag spürbar aufwerten. Verbringst Du fast alle Sessions am Fernseher, fällt der Display-Vorteil weniger ins Gewicht. In diesem Fall ist der Mehrpreis nur dann sinnvoll, wenn Dir USB-4, Ladeprofil und zusätzlicher Speicher wichtig sind.

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