Es leben die Videogames! Jedes Jahr bietet die Kölner Spielemesse eine große Anzahl an Top-Titeln und kleinen Geheimtipps. Wir haben uns durch die gamescom 2025 gespielt und präsentieren Dir in den folgenden Zeilen unsere Spiele-Highlights. Strategie, Horror, Flugsimulator – da ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Die gamescom ist wie Weihnachten für Spieler:innen, nur besser, bunter und überwältigender. Statt nur beeindruckende Trailer zu sehen, kannst Du die neuesten Titel direkt vor Ort anzocken. Wir haben dieses Angebot ausgiebig genutzt und zeigen Dir unsere vier Highlights der gamescom 2025. Eines ist klar: In den nächsten Monaten und Jahren kommt einiges auf Dich zu!
Unsere Spiel-Favoriten der gamescom 2025 im Überblick
- „Dawn of War 4“: Dieses neue Echtzeit-Strategiespiel von King Art Games liefert spannende Schlachten im „Warhammer 40.000“-Universum. Kompaktes, schnelles Gameplay trifft auf klassische, epische Kampagnen. Release: 2026.
- „Resident Evil Requiem“: Im neuen Survival-Horrorspiel schlüpfst Du in die Rolle von FBI-Agentin Grace Ashcroft. Diese soll die letzten Geheimnisse des legendären Orts Raccoon City ergründen – dort, wo alles begonnen hat. Release: 27. Februar 2026 für PC und Konsolen.
- „G-Rebels“: Ein Flugsimulator, bei dem Du Verbrecher:innen durch Cyberpunk-Städte jagst. Das Spiel setzt auf tausende Details, eine offene Spielwelt und einen dynamischen Wetter-/Tageswechsel. Release: 2025 für PC.
- „Silent Hill f“: Im kommenden Horror-Game erkundest Du als Mädchen ein japanisches Dorf, das von einem furchtbaren Fluch belegt ist. Ein neues Kampfsystem trifft auf kreative Rätsel. Release: 25. September für PC und Konsolen.
Dawn of War 4: Epische Space-Action der guten alten Schule
Das Tabletop-Franchise „Warhammer 40.000“ lässt seine Fans nicht im Stich. Diese dürfen sich nämlich nächstes Jahr auf ein neues Echtzeit-Strategiespiel freuen, das auf den Namen „Dawn of War 4“ hört – unser erstes Highlight der gamescom 2025. Das Entwicklerstudio: King Art Games, das 2020 mit „Iron Harvest“ sein Können unter Beweis gestellt hat. Das Spiel gewann im selben Jahr drei Kategorien des Deutschen Entwicklerpreises.
Die Mission von „Dawn of War 4“: Zurück zu den Wurzeln, so scheint es zumindest. Das Game richtet sich unserer Auffassung nach an die treuesten Fans und will wohl nach langer Zeit endlich wieder klassische große Story-Kampagnen liefern. Auf der gamescom 2025 durften wir eine Beispiel-Mission spielen, die gleichzeitig einen Vorgeschmack auf die Geschichte und das Gameplay geben sollte.
So lief die Mission: Du landest mit Deinen Space Marines auf einem fernen Planeten, um die Stützpunkte der Orks anzugreifen. Während Du in der Hitze des Gefechts schnell eine Basis errichtest, beginnst Du nun neue Truppen auszubilden und ein Territorium nach dem anderen zu erobern. Der permanente Wechsel zwischen Angriff und Verteidigung lässt dank seiner Dynamiken keine Langeweile aufkommen.
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Es blitzt, es kracht, es raucht – die epische Inszenierung mit seinen tapferen Held:innen und fiesen Bösewichten zieht Dich sofort in seinen Bann. Das Gameplay ist wie in „Iron Harvest“ kompakt und schnell zu erlernen, aber auch schwer zu meistern. Nach dem Termin ist klar: Eine Stunde ist zu wenig, wir wollen definitiv noch mehr davon!
Hier siehst Du den Ankündigungstrailer von „Dawn of 4“ aus der gamescom Opening Night 2025:
Resident Evil Requiem: Kreiere Deinen eigenen Albtraum
Unser zweites Highlight der gamescom 2025: „Resident Evil Requiem“. Im Februar 2026 setzt Entwickler Capcom seine legendäre Survival-Horror-Reihe fort. Der neueste Teil soll sein bislang düsterstes Kapitel werden. In der halbstündigen gamescom 2025-Demo durften wir uns selbst davon überzeugen.
Als FBI-Agentin Grace Ashcroft erwachst Du an einem unheimlichen Ort. Du bist gefesselt und anscheinend haben Unbekannte irgendwelche Experimente an Dir durchgeführt. Mit Deinem messerscharfen Verstand befreist Du Dich aus Deiner Lage und suchst nach einem Ausgang. Willst Du in der Third Person-Perspektive spielen, um den Überblick zu behalten? Oder doch lieber in der Ego-Perspektive, um den vollen Horror zu erleben? Im Gegensatz zu früheren Teilen sind in „Resident Evil Requiem“ beide Optionen möglich – und haben ihren Reiz.
Ghost of Yotei: Alles, was Du über das Nachfolger-Game von „Ghost of Tsushima“ wissen musst
Während Du dieses dunkle Gebäude mit einem Feuerzeug erkundest und dabei eine Leiche nach der anderen findest, entdeckst Du plötzlich auch die Quelle: Ein riesiges Monster, das Dich nun durch die Gänge verfolgt. In einem zweiten Anlauf schleichst Du Dich leise an ihm vorbei, um ein Tür-Rätsel zu lösen, für das Du einen Schraubenzieher und eine Sicherung auftreiben musst. Doch das Monster ist nicht dumm und hat nur darauf gewartet, dass Du Dich selbst in die Falle begibst.
Wieder und wieder fliehst Du – wieder und wieder stolperst Du. Am Ende erreichst Du doch noch den Ausgang. Bis eine Kralle Dich schnappt und in die Dunkelheit reißt. Game Over? Mehr erfahren wir nächstes Jahr, doch wir waren bereits sehr beeindruckt. Das Ganz war sehr schaurig, aber vor allem spannend!
G-Rebels: Der Traum vom Fliegen durch eine Cyberpunk-Stadt
Stell Dir vor, Du wärst Mitglied einer Eliteeinheit und Dein Job wäre es, mit einem coolen Gleiter durch Cyberpunk-Metropolen zu rasen. Klingt für Dich nach einem absoluten Kindheitstraum? Der Flugsimulator „G-Rebels“ von Reakktor Studios lässt Dich das zumindest im Spiel erleben.
Auf der gamescom 2025 hat uns der Creative Director mit auf Streife genommen. Besonders beeindruckend: So groß die Spielwelt von „G-Rebels“ auch ist, nichts davon ist reine Dekoration. Du kannst, wenn Du willst, jedes Gebäude und jeden Winkel ansteuern. Egal ob Du die höchsten Höhen des Himmels sehen möchtest oder die dunkelsten Abgründe der Stadt. Cyberpunk hat sich selten so real angefühlt.
Du fliegst rasant und eng an Wolkenkratzern vorbei, beschleunigst, drehst Dich auf den Kopf, weichst aus und lieferst Dir mit mittelgroßen Schiffen wilde Verfolgungsjagden. Den imposanten Kriegskreuzern lässt Du lieber die Vorfahrt – es sei denn, Du bist absolut verrückt und möchtest herausfinden, über wie viele Kanonen diese metallischen Ungetüme verfügen. Bei Tag, bei Nacht, bei Regen, bei Sonnenschein: Immer passiert etwas in „G-Rebels“. Als der Termin vorbei ist, haben wir uns immer noch nicht an der Welt sattgesehen. So ist dieses Game zu unserem dritten Highlight der gamescom 2025 geworden.
Der Ankündigungs-Trailer gibt Dir zu „G-Rebels“ einen guten Eindruck:
Silent Hill f: Ein Horror-Märchen in einem japanischen Dorf
Japan, 1960er: Ein Mädchen zieht durch die Straßen ihrer Heimat. Niemand ist da. Es herrscht eine gefährliche Stille. Bis plötzlich blutige, puppenhafte Monster auftauchen und sie jagen. „Silent Hill f“ probiert etwas Neues aus – und wir sind schwer angetan davon. Du könntest allein Stunden damit zubringen, alle Symbole und Metaphern dieses psychologischen Albtraums zu verstehen. Und wenn Du das nicht tust, bist Du damit beschäftigt, das neue Kampfsystem zu meistern.
Denn bei diesem zählen nicht nur Deine Reflexe, sondern auch Dein Verstand, der Dir als Schutzschild gegen die Monster dient. Je mehr Dein Verstand leidet, desto mehr verletzen Dich feindliche Angriffe. Doch das „Beten“ an Schreinen heilt Dich und macht Dich auch resistenter.
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In den zwei großzügigen Stunden unseres Anspieltermins haben wir dutzende solcher kreativen und interessanten Ideen entdeckt. In einem Rätsel musst Du Opfergaben richtig anordnen, in einem anderen Moment wirst Du von einem pflanzenartigen Sturm (kein Scherz) durchs Dorf verfolgt. Du spielst „Silent Hill f“ zwar, aber verstehen wirst Du es vermutlich erst Stunden danach – wenn Du über den Schrecken des Spiels in Deinen Träumen nachdenkst. Horror muss nicht nur furchterregend sein, er kann auch lyrisch und melancholisch wie ein Gedicht flüstern.
Warum ist das Dorf verlassen? Warum nennt die Clique des Mädchens sie eine Verräterin? Und was ist hier passiert? Um die Antworten zu erhalten, müssen wir nur noch wenige Wochen warten. Nach der gamescom 2025 fällt uns das noch schwerer.
Hier siehst Du den Trailer zu „Silent Hill f“: