Galaxy Z Fold7 vs. Galaxy Z Fold4: Das unterscheidet die Foldables

Dünner, schneller und mit besseren Displays: Das Galaxy Z Fold7 ist das aktuelle Falt-Smartphone von Samsung. Hast Du ein etwas älteres Z-Fold-Modell, lohnt sich also der Wechsel. Galaxy Z Fold7 vs. Galaxy Z Fold4: Wir zeigen Dir alle wichtigen Specs im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Galaxy Z Fold7 ist im geschlossenen Zustand fast halb so dünn wie das Galaxy Z Fold4 – und fast 50 Gramm leichter.
  • Das aktuelle Foldable punktet mit einem stärkeren Prozessor und einer schnelleren Speichertechnologie.
  • Weitere Stärken sind das verbesserte Kamerasystem und die ausgeweiteten KI-Funktionen.
  • Das Galaxy Z Fold7 erhält Android-Updates bis 2032.
  • Aber: Unterstützung für den S Pen bietet nur das Galaxy Z Fold4.

Galaxy Z Fold7 vs. Galaxy Z Fold4: Das Design im Vergleich

Wenn Du das Galaxy Z Fold7 und das Galaxy Z Fold4 nebeneinanderlegst, fallen Dir sofort Unterschiede beim Design auf: Die Ränder des aktuellen Falt-Smartphones sind schmaler, die Kanten und Ecken sanft abgerundet. Aber auch insgesamt ist das Galaxy Z Fold7 schlanker, wie eine Gegenüberstellung der Maße zeigt:

  • Galaxy Z Fold7: 158,4 × 143,2 × 4,2 Millimeter (aufgeklappt), 158,4 × 72,8 × 8,9 Millimeter (geschlossen)
  • Galaxy Z Fold4: 155,15 × 130,1 × 6,3 Millimeter (aufgeklappt), 155,1 × 67,1 × 15,8 Millimeter (geschlossen)

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Das Galaxy Z Fold7 ist zusammengeklappt beinah halb so dünn wie das Galaxy Z Fold4. Das liegt unter anderem am neu designten, flachen Scharnier. Beim Gewicht macht sich das ebenfalls bemerkbar: Das jüngste Galaxy-Z-Fold-Modell bringt fast 50 Gramm weniger auf die Waage, was in etwa dem Gewicht einer halben Tafel Schokolade entspricht.

  • Galaxy Z Fold7: 215 Gramm
  • Galaxy Z Fold4: 263 Gramm

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Das Galaxy Z Fold7 kann zudem punkten, was die Robustheit angeht. Zwar verfügen beide Falthandys über einen Aluminiumrahmen und eine Glasabdeckung.

Aber für das neue Galaxy Z Fold verwendet Samsung widerstandsfähigere Materialien. Der Rahmen besteht aus Advanced Armor Aluminium. Das Außendisplay wird durch Gorilla Glass Ceramic 2 geschützt. Auf der Rückseite befindet sich Gorilla Glass Victus 2. Beim Galaxy Z Fold4 kommen noch ein einfacher Aluminiumrahmen und älteres Gorilla Glass Victus+ zum Einsatz.

Die siebte Z-Fold-Generation ist außerdem nach IP48 zertifiziert. Das bedeutet, dass feste Fremdkörper nicht eindringen können, beispielsweise dickere Staubpartikel. Weiterhin hält es dauerhaftes Untertauchen in klarem Wasser aus. Das Galaxy Z Fold4 hat nur eine IPX8-Zertifizierung. Das bedeutet, dass Du es zwar ebenso in Wasser tauchen kannst. Der Schutz gegen größere Partikel fehlt aber.

Das Galaxy Z Fold7 hat das größere Display – aber keinen S Pen

Bei den Bildschirmen hat das Galaxy Z Fold7 im Vergleich zum Galaxy Z Fold4 ebenfalls die Nase vorn. Die Displays sind größer und breiter:

  • Galaxy Z Fold7 – Hauptdisplay: 8 Zoll, Frontdisplay: 6,5 Zoll
  • Galaxy Z Fold4 –  Hauptdisplay: 7,6 Zoll, Frontdisplay: 6,2 Zoll

Durch das neue Scharnierdesign des Galaxy Z Fold7 ist die Falte beim aufgeklappten Display außerdem viel unauffälliger.

In beiden Smartphones verbaut Samsung jeweils Dynamic-AMOLED-2X-Panels. Beide Modelle unterstützen zudem eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Das sorgt für eine flüssige Darstellung bei bewegten Inhalten – etwa beim Scrollen, in Games oder in Videos.

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Nutzen Displays sogenannte LTPO-Technologie, können sie die Bildwiederholrate dynamisch und automatisch anpassen; je nachdem, was gerade angezeigt wird. Bei statischen Inhalten wie beim Ansehen von Fotos oder beim Lesen eines PDFs ist sie dann niedrig. Der große Vorteil: Das spart Strom.

Das Galaxy Z Fold7 kann dank LTPO auf beiden Displays zwischen 1 und 120 Hertz wechseln. Beim Galaxy Z Fold4 ist das dagegen nur beim Hauptdisplay der Fall. Beim Frontdisplay ist die Bildwiederholrate nur eingeschränkt adaptiv – Samsung nutzt hier kein LTPO-Panel.

Einen großen Unterschied gibt es auch bei der Helligkeit: Beim Galaxy Z Fold7 liegt diese bei maximal 2.600 Nits. Die Bildschirme des Galaxy Z Fold4 bieten dagegen eine Spitzenhelligkeit von 1.200 Nits. In der Praxis bedeutet das, dass Du Inhalte auf dem neuen Foldable besser erkennen kannst, beispielsweise in hellem Sonnenlicht.

Bei einem Ausstattungsmerkmal kann jedoch das ältere Gerät punkten: Ausschließlich das Galaxy Z Fold4 unterstützt den S Pen. Mit diesen kannst Du auf dem Display zum Beispiel schreiben oder zeichnen. Das Galaxy Z Fold7 kannst Du dagegen nicht mit dem Eingabestift bedienen.

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Samsung Galaxy Z Fold7 vs. Galaxy Z Fold4: Prozessor und Speicher im Vergleich

Mit jeder neuen Generation spendiert Samsung seinen Foldables einen besseren Prozessor. Das Galaxy Z Fold7 wird vom Snapdragon 8 Elite for Galaxy angetrieben. Dieser High-End-Chip arbeitet ebenso in den Handys der Galaxy-S25-Reihe.

Laut dem Hersteller Qualcomm ist der Snapdragon 8 Elite schneller und effektiver als der Vorgänger. Der Prozessor wird im 3-Nanometer-Verfahren gefertigt, was Dir etwas über die Effizienz verrät. Es passen hier mehr Transistoren auf einen Chip als bei einem 4-Nanometer-Verfahren. Das führt unter anderem zu mehr Rechenleistung pro Fläche und einem geringeren Energieverbrauch.

Der Snapdragon 8+ Gen 1 im Galaxy Z Fold4 ist im Vergleich etwas langsamer und weniger effizient – auch wenn es sich ebenfalls um einen starken Prozessor handelt. Der Chip ist aber älter und wird im 4-Nanometer-Verfahren hergestellt. Die stärkere Leistung des Galaxy Z Fold7 dürfte sich zum Beispiel bei der Schnelligkeit, bei der Produktivität und beim Gaming bemerkbar machen.

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Den Prozessoren stehen sowohl beim älteren als auch beim neuen Modell jeweils 12 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Nur in der 1-Terabyte-Version des Galaxy Z Fold7 stecken 16 Gigabyte RAM.

Beide Geräte gibt es mit 256 Gigabyte, 512 Gigabyte oder 1 Terabyte internem Speicher. Allerdings ist die Speichertechnologie UFS 4.0 beim Galaxy Z Fold7 besser als UFS 3.1 im älteren Gerät. UFS 4.0 erlaubt schnellere Schreib- und Lesevorgänge – und führt dazu, dass Apps mit weniger Verzögerung starten und dabei auch weniger Strom verbraucht wird.

Das Falt-Smartphone Samsung Galaxy Z Fold7 steht aufgeklappt auf einem Schreibtisch

Galaxy Z Fold7 vs. Z Fold4: Dieses Modell hat bei der Akkulaufzeit die Nase vorn

Im Hinblick auf den Akku gibt es im Vergleich zwischen Galaxy Z Fold7 und Galaxy Z Fold4 auf den ersten Blick zwar keinen großen Unterschied – auf den zweiten aber schon. Beide Smartphones haben einen Akku mit einer Kapazität von 4.400 Milliamperestunden (mAh).

Die Akkulaufzeit unterscheidet sich jedoch deutlich. Das Galaxy Z Fold7 läuft nach Angaben von Samsung bis zu 24 Stunden lang, wenn Du Videos abspielst. Das liegt hauptsächlich an der effizienteren Hardware und Software. Mit dem Galaxy Z Fold4 kannst Du dagegen nur bis zu 20 Stunden lang Videos abspielen.

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Die Geschwindigkeit beim Aufladen ist unverändert: Galaxy Z Fold7 und Z Fold4 arbeiten jeweils mit 25 Watt per Kabel und mit 15 Watt beim Wireless Charging.

Die Kameras von Galaxy Z Fold7 und Galaxy Z Fold4 im Vergleich

Beim Kamerasystem bekommst Du mit dem Galaxy Z Fold7 eine hochwertigere Ausstattung. Die Ultraweitwinkelkamera verfügt über Autofokus – ein Feature, das dem älteren Modell fehlt.

Aktuelle Foldables: Faltbare Smartphones im Überblick

Darüber hinaus hat die Hauptkamera einen lichtstärkeren und größeren Sensor verbaut. Das führt zu klareren Bildern bei schlechteren Lichtverhältnissen. Einen optischen Bildstabilisator bieten sowohl Galaxy Z Fold7 als auch Z Fold4 bei der Hauptkamera.

Die Kamera-Specs im Überblick:

  • Galaxy Z Fold7: Hauptkamera mit 200 Megapixeln + Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln + Telekamera mit 10 Megapixeln und 3-fach optischem Zoom, zusätzlich zwei Frontkameras mit je 10 Megapixeln
  • Galaxy Z Fold4: Hauptkamera mit 50 Megapixeln + Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln + Telekamera mit 10 Megapixeln und 3-fach optischem Zoom, zusätzlich zwei Frontkameras mit 10 beziehungsweise 4 Megapixeln

Bei Videoaufnahmen ist das aktuelle Smartphone ebenfalls besser aufgestellt:

  • Galaxy Z Fold7: Alle Kameras können 4K-Videos mit bis zu 60 Bilder pro Sekunde (fps) aufnehmen. Die Hauptkamera unterstützt zusätzlich 8k-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde.
  • Galaxy Z Fold4: Abgesehen von der 4-Megapixel-Frontkamera können alle Linsen 4K-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Die 4-Megapixel-Linse bietet 1080p mit 30 Bildern pro Sekunde. Die Hauptkamera kann 8K-Videos mit 24 Bildern pro Sekunde aufzeichnen.

Einen großen Einfluss auf Foto- und Videoaufnahmen und ihre Qualität haben zudem der Prozessor sowie die Software. Hier punktet jeweils das Galaxy Z Fold7 mit seinem effizienten Chip und der aktuelleren Software, die eine bessere Unterstützung von Künstlicher Intelligenz bietet.

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Das Galaxy Z Fold7 bleibt länger aktuell

Das Galaxy Z Fold7 läuft ab Werk mit der aktuellen Version von Googles mobilem Betriebssystem, Android 16. Darüber liegt Samsungs hauseigene Benutzeroberfläche One UI 8.0. Samsung verspricht insgesamt sieben große Android-Updates für das Handy. Bis Ende Juli 2032 bekommt es außerdem Sicherheitsupdates.

Galaxy Z Fold7 vs. Fold6: Welches Modell siegt im Foldable-Vergleich?

Das Galaxy Z Fold4 war ab Werk mit Android 12 ausgestattet. Der Hersteller hat vier große Android-Updates versprochen. Das heißt, dass die Aktualisierung auf Android 16 die letzte sein wird. Das große Android-Update bekommt das Galaxy Z Fold4 wahrscheinlich Ende 2025 oder Anfang 2026. Android 17 wirst Du darauf nicht mehr installieren können.

Einen weiteren Vorteil hat das Galaxy Z Fold7 bei der Unterstützung von KI: Viele der Produktivitätsfunktionen von Samsungs Galaxy AI kannst Du nur auf dem neuen Gerät nutzen, nicht auf dem Galaxy Z Fold4.

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Preis: Welches Modell ist günstiger?

Das Galaxy Z Fold7 ist ein hochwertiges Foldable, das gerade erst erschienen ist. Das hat seinen Preis. Zum Release ist das Galaxy Z Fold7 auch teurer als das Galaxy Z Fold4 damals beim Marktstart gewesen ist:

Fazit: Lohnt sich der Umstieg vom Galaxy Z Fold4 auf das Galaxy Z Fold7?

Du besitzt das Galaxy Z Fold4 und bist Dir nicht sicher, ob Du Dir den Nachfolger zulegen solltest? Unserer Ansicht nach lohnt sich der Umstieg auf das Galaxy Z Fold7. Du bekommst ein robusteres Smartphone, das gleichzeitig viel leichter und dünner ist.

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Die Displays sind größer und heller. Das Galaxy Z Fold7 ist leistungsstärker, hat die besseren Kameras und die längere Akkulaufzeit. Du kannst außerdem deutlich mehr Galaxy-AI-Funktionen nutzen. Ein weiterer Pluspunkt: Das Galaxy Z Fold7 ist zukunftssicher, weil Du es dank des langen Software-Supports bis 2032 verwenden kannst.

Für das Galaxy Z Fold4 spricht aktuell vor allem ein Feature: Du kannst es mit dem vielseitigen S Pen bedienen. Und natürlich ist das Smartphone auch weiterhin ein hochwertiges Gerät. In Zukunft solltest Du Dich aber vielleicht trotzdem nach einer Alternative umsehen, denn der Software-Support für das Handy läuft bald aus.

Wenn Du wissen möchtest, welche starken Android-Smartphones der Hersteller Samsung noch im Angebot hat, empfehlen wir Dir den folgenden Artikel:

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Galaxy Z Fold7 vs. Galaxy Z Fold4: Die technischen Daten im Überblick

Im Folgenden listen wir Dir noch einmal die wichtigsten technischen Daten der beiden Samsung-Handys auf. Links siehst Du den Wert für das Galaxy Z Fold7, rechts den für das Galaxy Z Fold4. Steht dort nur ein Wert, gilt er für beide Modelle.

  • Größe von Haupt- und Frontdisplay: 8 und 6,5 Zoll | 7,6 und 6,2 Zoll
  • Rückkamera: 200 + 12 + 10 Megapixel | 50 + 12+ 10 Megapixel
  • Frontkameras: 10 + 10 Megapixel | 10 + 4 Megapixel
  • Prozessor: Snapdragon 8 Elite | Snapdragon 8+ Gen 1
  • Arbeitsspeicher: 12 oder 16 Gigabyte | 12 Gigabyte
  • Speicherplatz: 256, 512 Gigabyte oder 1 Terabyte
  • Akkukapazität: 4.400 Milliamperestunden
  • Ladeleistung: 25 Watt mit Kabel, 15 Watt kabellos
  • Release: Juli 2025 | August 2022
  • Preis zum Release: ab 2.100 Euro | ab 1.800 Euro