- Das Wichtigste in Kürze
- Galaxy Tab und iPad: Aus diesen Modellen kannst Du wählen
- Galaxy Tab vs. iPad: Design und Verarbeitung
- Die Displays von Galaxy Tab und iPad: Wo gibt es das bessere Bild?
- Galaxy Tab und iPad: Wer siegt bei der Leistung?
- Akkulaufzeit: Vorteil Galaxy Tab
- Extras und Zubehör für Galaxy Tab und iPad
- Ökosystem, Betriebssystem und Nutzerkomfort
- Preis: Welche Tablets sind günstiger?
- Fazit: Galaxy Tab vs. iPad – welches kommt für Dich infrage?
- FAQ: Häufige Fragen zu Galaxy Tab vs. iPad
Samsung und Apple decken mit ihren Tablets die gesamte Bandbreite von Einsteiger- bis Pro-Geräten ab. Galaxy Tab vs. iPad: Wir vergleichen die Geräte beider Hersteller und verraten, was eher für Dich infrage kommt.
Das Wichtigste in Kürze
- Es gibt viele verschiedene Samsung Galaxy Tabs, in Größen von 8,7 bis 14,6 Zoll.
- Apple hat vier grundlegende iPad-Modelle im Portfolio, in Größen zwischen 8,3 bis 13 Zoll.
- Einige Samsung-Tablets bringen einen Stift mit, bei Apple musst Du ihn immer separat kaufen.
- Galaxy Tabs sind günstiger als iPads.
- Die iPads punkten durch die bessere Performance und einfachere Bedienung.
- Galaxy Tabs haben die längere Akkulaufzeit.
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Galaxy Tab und iPad: Aus diesen Modellen kannst Du wählen
Apple und Samsung veröffentlichen in regelmäßigen Abständen neue Tablets, und zwar in verschiedenen Preisbereichen und Größen. Bei Samsung fällt die Auswahl deutlich vielfältiger aus, wie Du in der folgenden Übersicht siehst.
Samsungs Galaxy Tabs
Samsung hat zwei Tablet-Reihen: Die S-Klasse steht für die Premiummodelle. Zur A-Klasse gehören günstigere Geräte. Die aktuellen Galaxy-Tab-Generationen sind diese:
- Galaxy Tab S11 Ultra: Top-Modell mit 14,6 Zoll Dynamic AMOLED-Display
- Galaxy Tab S11: Kompaktere Flaggschiff-Variante mit 11-Zoll-Display
- Galaxy Tab A11+: Kompaktes Einsteiger-Tablet mit 11 Zoll
- Galaxy Tab A11: Einstiegsmodell mit 8,7-Zoll-Display
- Galaxy Tab S10 FE: Abgespecktes Flaggschiffmodell mit 10,9-Zoll großem Display
Apples iPads
Apples Tablets sind fast alle in jeweils zwei unterschiedlichen Größen erhältlich:
- iPad Pro (M5): Top-Modell mit 11- oder 13-Zoll-OLED-Display
- iPad Air (M4): Premium-Allrounder mit 11- oder 13-Zoll-Display
- iPad: Günstiges Standardmodell mit 11-Zoll-Liquid-Retina-Display
- iPad mini: Kompaktes Modell mit 8,3-Zoll-Display
Galaxy Tab vs. iPad: Design und Verarbeitung
Legst Du ein Apple- und ein Samsung-Tablet der S-Klasse nebeneinander, dürftest Du kaum Qualitätsunterschiede feststellen. Alle Modelle verfügen über ein schlankes, hochwertig verarbeitetes Aluminiumgehäuse, sodass sich der Bildschirm fast über die gesamte Vorderseite erstreckt. Die Spitzenmodelle beider Hersteller messen in der Höhe nur minimal mehr als 5 Millimeter – also das Apple iPad Pro und das Samsung Galaxy Tab S11 Ultra.
Auch beim Gewicht geben sie sich nichts: Die aktuellen 11-Zoll-Geräte beider Hersteller wiegen weniger als 500 Gramm. Je nach Modell variieren Dicke und Gewicht bei beiden Herstellern jedoch deutlich.
Die leichtesten Modelle sind jeweils auch die kleinsten Tablets im Portfolio: Apples iPad mini wiegt in der Wi-Fi-Version nur 293 Gramm. Das etwas größere Samsung Tab A11 bringt 335 Gramm auf die Waage.
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Die Displays von Galaxy Tab und iPad: Wo gibt es das bessere Bild?
In den hochpreisigen Galaxy-Tab- und iPad-Modellen setzen die Hersteller jeweils auf (AM)OLED-Technologie, die für Top-Kontraste, lebendige Farben und ein tiefes Schwarz sorgt. Außerdem kommt hier jeweils eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz zum Einsatz, was besonders flüssige Animationen ermöglicht. Auch die Auflösungen sind vergleichbar, sodass es keine größeren Display-Unterschiede zwischen Galaxy-Tab-S- und iPad-Pro-Modellen gibt.
iPad Air, iPad mini und das Standard-iPad bieten wie die Galaxy-Tab-A-Modelle LC-Displays. Allerdings ist die Bildqualität bei Apple deutlich besser. Mit einer Ausnahme: Die Animationen sind bei Samsung flüssiger, dank einer Bildwiederholrate von bis zu 90 Hertz. Apple bietet unterhalb der Pro-Modelle nur 60 Hertz.
Galaxy Tab und iPad: Wer siegt bei der Leistung?
Surfen, Streaming, Videocalls oder Office-Anwendungen: Für solche Aufgaben bieten sowohl aktuelle Galaxy Tabs als auch iPads mehr als genug Leistung. Apps starten schnell, Multitasking läuft flüssig und auch anspruchsvollere Anwendungen stellen moderne Tablets kaum vor Probleme.
Bei den Prozessoren verfolgen Apple und Samsung unterschiedliche Strategien. Samsung setzt bei seinen Premium-Tablets auf leistungsstarke Smartphone-Prozessoren – seit der S-10-Reihe hauptsächlich von MediaTek. Im Galaxy Tab S11 und Galaxy Tab S11 Ultra arbeitet der MediaTek Dimensity 9400+.
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Apple verwendet in den leistungsstärkeren Modellen seine starken M-Chips, die auch in MacBooks stecken und als sehr performance-stark gelten. Das aktuelle iPad Pro arbeitet mit dem neuen M5-Chip, das aktuelle iPad Air nutzt den M4-Chip. Dadurch bieten iPads besonders viel Leistung für Videobearbeitung, Grafikdesign, KI-Anwendungen oder andere rechenintensive Aufgaben.
Bei den Speichervarianten hast Du die Wahl. Samsung bietet maximal 1 Terabyte, bei Apple sind beim Spitzengerät bis 2 Terabyte möglich. Aber die Samsung-Geräte haben einen großen Vorteil: Der Speicher lässt sich in der Regel per microSD-Karte erweitern, je nach Modell bis zu 2 Terabyte.
Akkulaufzeit: Vorteil Galaxy Tab
Bei der Akkulaufzeit haben die aktuellen Galaxy Tabs die Nase vorn. Samsung gibt für das Galaxy Tab S11 Ultra eine Videowiedergabe von bis zu 23 Stunden an. Apple nennt für das iPad Pro dagegen bis zu 10 Stunden bei der gleichen Tätigkeit.
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Auch beim Laden bietet Samsung Vorteile: Viele Galaxy Tabs unterstützen Schnellladen mit bis zu 45 Watt und sind dadurch nach kürzerer Zeit wieder einsatzbereit. Apple unterstützt Schnellladen beim iPad Pro mit einem kompatiblen USB-C-Netzteil, nennt jedoch keine maximale Ladeleistung. Die anderen iPads versorgst Du mit maximal 30 Watt.
Wenn Du möglichst lange ohne Steckdose auskommen möchtest, bist Du mit den Galaxy Tabs also in der Regel besser bedient.
Extras und Zubehör für Galaxy Tab und iPad
Zeichnen, Schreiben, produktives Arbeiten: All das geht mit Galaxy Tabs und iPads hervorragend. Dafür verwendest Du einen Bedienstift. Samsung legt den S Pen vielen Modellen seiner S-Klasse bei – und verstaut ihn sogar praktisch im Gehäuse. Er verfügt über Spezialfunktionen wie zum Beispiel die Gestensteuerung. Beachte: Die Modelle von Samsungs Galaxy-Tab-A-Reihe unterstützen den S Pen nicht.
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Den Apple Pencil musst Du bei jedem Modell als Zubehör dazukaufen – das ist ein Nachteil der iPads. Je nach Modell kostet er zwischen rund 90 und 150 Euro. Er gilt aber als besonders präzise und hat eine geringe Latenz. Du kannst die Tablets häufig auch als Laptop-Ersatz verwenden – jeweils mit optional erhältlichen Tastaturen.
Ökosystem, Betriebssystem und Nutzerkomfort
Mac, iPhone, iPad und Apple Watch sind in Apples eigenes Ökosystem eingebunden. Sie sind alle über die iCloud verknüpft, sodass Daten nahtlos synchronisiert werden. Außerdem arbeiten die Geräte unkompliziert zusammen.
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Auch Galaxy Tabs, Galaxy-Smartphones und Galaxy Watches können Daten austauschen und bestimmte Dienste nutzen. Nachteil der Galaxy Tabs: Das funktioniert bei Samsung nicht ganz so mühelos wie bei Apple. Zudem ist die Vernetzung mit PCs etwas komplizierter und weniger bequem.
Apple ermöglicht mit dem Betriebssystem iPadOS ein intuitives Nutzererlebnis mit vielen für Tablets optimierten Apps. Funktionen wie Multitasking und eine verbesserte Dateiverwaltung helfen, das iPad produktiv zu nutzen.
Samsung setzt bei Galaxy Tabs auf Android mit One UI und bietet mehr Freiheit bei der Anpassung. Du kannst die Oberfläche besser personalisieren und Apps aus verschiedenen Quellen installieren. Samsung DeX verwandelt das Tablet in eine Desktop-ähnliche Arbeitsumgebung und einen Laptop-Ersatz.
Preis: Welche Tablets sind günstiger?
Samsung-Tablets kosten im Vergleich zu Apple-Geräten deutlich weniger: Für das High-End-Modell Galaxy Tab S11 Ultra zahlst Du beispielsweise 1.300 Euro. Apple verlangt für das 13-Zoll-Modell des iPad Pro 1.450 Euro. Dafür erhältst Du jeweils 256 Gigabyte Speicher – aber beim Samsung-Modell ist der Bildschirm deutlich größer.
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Das günstige Galaxy Tab ist derzeit das A11 mit Wi-Fi – es ist für rund 180 Euro zu haben. Bei der S-Klasse geht es mit 405 Euro los, dafür erhältst Du das Galaxy Tab S10 Lite mit Wi-Fi.
Für ein Apple-Tablet musst Du mindestens 380 Euro hinlegen – beim Standard-iPad. Das iPad Air kostet ab 650 Euro, das iPad Mini ab 550 Euro.
Fazit: Galaxy Tab vs. iPad – welches kommt für Dich infrage?
Die Galaxy Tabs von Samsung und die iPads von Apple sind jeweils gute bis hervorragende Tablets, mit denen Du Filme schauen, surfen oder kreativ arbeiten kannst. Bei Samsung-Tablets hast Du mehr Auswahl, was die Größen und die Ausstattung angeht. Außerdem ist der S Pen bei vielen Modellen im Lieferumfang enthalten. Akkulaufzeit und Ladegeschwindigkeit sprechen ebenfalls für Samsung, genau wie die niedrigeren Einstiegspreise.
Apples iPads punkten vor allem mit der stärkeren Performance, die vor allem die teureren Modelle für professionelles Arbeiten geeignet macht. Außerdem sind die Displays hier auch bei den günstigeren Modellen sehr gut. Ob Galaxy Tab oder iPad hängt aber auch davon ab, welches Handy Du nutzt. Denn die Tablets machen in den Ökosystemen der Hersteller am meisten Spaß.
FAQ: Häufige Fragen zu Galaxy Tab vs. iPad
Was ist besser – ein iPad oder ein Samsung-Tablet?
Bei iPads ist die Performance in der Regel besser, bei Samsung-Tablets die Akkulaufzeit und Ladegeschwindigkeit. Außerdem legt Samsung vielen Tablets den S Pen bei, während du den Apple Pencil für iPads stets separat kaufen musst.
Welches ist zurzeit das beste Tablet?
Das beste Tablet ist momentan das iPad Pro mit M5 Chip. Es ist enorm schnell, bietet ein fantastisches Display und ein superdünnes Gehäuse.
Wie viel Geld sollte man für ein Tablet ausgeben?
Wie viel Du für ein Tablet ausgeben solltest, hängt von Deinen Ansprüchen ab. Für Surfen, Streaming und einfache Apps solltest Du bei Samsung etwa 200 Euro, bei Apple bis zu 400 Euro einplanen. Für ein High-End-Modell musst du 800 bis 1300 Euro ausgeben.