Galaxy Z Fold7 vs. Fold6: Welches Modell siegt im Foldable-Vergleich?

Dünner, mit größeren Displays und stärkerem Chip: Samsung hat dem Galaxy Z Flip7 gleich mehrere Upgrades spendiert. Doch lohnt sich das neue Modell im Vergleich zum alten? Galaxy Z Fold7 vs. Galaxy Z Fold6: Wir vergleichen für Dich im Folgenden alle Specs – vom Design über Prozessor und Akku bis zum Preis.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Galaxy Z Fold7 ist dünner und leichter als das Galaxy Z Fold6.
  • Größere Displays und ein neues Format sorgen zudem für mehr nutzbare Fläche.
  • Der Snapdragon 8 Elite liefert mehr Leistung und spart Energie.
  • Die Hauptkamera mit 200 Megapixeln ermöglicht detailreichere Aufnahmen bei Tageslicht.

Galaxy Z Fold7 & Galaxy Z Fold6 im Preisvergleich

Das Galaxy Z Fold7 kostet in der kleinsten Speicherausführung zum Marktstart rund 2.100 Euro. Die Variante mit 512 Gigabyte liegt bei rund 2.220 Euro, die 1‑Terabyte‑Version bei rund 2.520 Euro. Einen kompletten Überblick über alle Preise der neuen Goldables liefert Dir unser Preis-Ratgeber:

Galaxy Z Fold7 und Z Flip7 (FE): Die Preise im Überblick

Das Galaxy Z Fold6 erschien im Juli 2024 zu einem Startpreis von rund 2.000 Euro (256 Gigabyte). Die 512‑Gigabyte‑Version kostete rund 2.120 Euro, die 1‑Terabyte‑Ausführung rund 2.360 Euro. Insgesamt bleibt das Z Fold7 damit preislich nahe am Vorgänger, obwohl die Basisversion etwa 100 Euro teurer ist.

Du interessierst Dich nicht nur für das Fold7, sondern auch für die anderen neuen Falt-Smartphones von Samsung? In unserem Hands-on findest Du alle Details zum Galaxy Z Fold7, Z Flip7 und Z Flip7 FE:

Neue Samsung-Foldables: Alle Infos zum Galaxy Z Fold7, Z Flip7 und Z Flip7 FE im Hands-on

Galaxy Z Fold7 vs. Galaxy Z Fold6: Das Design im Vergleich

Samsung wirbt mit Superlativen und nennt das Fold7 das „dünnste, leichteste und fortschrittlichste Foldable aller Zeiten“. Im direkten Vergleich zum Fold6 fällt der Unterschied bei Dicke und Gewicht tatsächlich deutlich stärker aus, während dieses gegenüber dem Fold5 nur geringfügig schlanker wurde.

Zum Vergleich: Das neue Modell ist zugeklappt nur 8,9 Millimeter dick. Beim Z Fold6 sind es dagegen 12,1 Millimeter – das ist ein bemerkenswerter Unterschied von rund 3 Millimetern. Hier die Maße im Vergleich:

  • Galaxy Z Fold7: 158,4 × 143,1 × 4,2 Millimeter, geschlossen 8,9 Millimeter
  • Galaxy Z Fold6: 153,5 × 132,6 × 5,6 Millimeter, geschlossen 12,1 Millimeter

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Das eigentliche Design ist gleich geblieben: Beide Smartphones haben flache Kanten und ein Scharnier. Dafür ist beim neuen Gerät die Falte im Display deutlich weniger sichtbar. Zudem fällt auf, dass die Ränder rund um den Bildschirm beim Z Fold7 nur noch 1 Millimeter breit sind, statt 1,9 Millimeter wie beim Z Fold6.

Beim Gewicht kann das Galaxy Z Fold7 gegenüber dem Vorgänger ebenfalls punkten. Das neue Modell ist deutlich leichter:

  • Galaxy Z Fold7: 215 Gramm
  • Galaxy Z Fold6: 239 Gramm

Beide Modelle sind nach IP48 zertifiziert. Das bedeutet: Feste Fremdkörper wie Staubpartikel können nicht eindringen. Zudem halten die Geräte dauerhaftes Untertauchen in Wasser aus.

Bei den Farben bietet Samsung Abwechslung zwischen den Generationen:

  • Das Galaxy Z Fold7 ist in Silver Shadow, Jetblack und Blue Shadow zu haben. Auf der Samsung-Webseite gibt es das Modell zusätzlich in der Farbe Mint.
  • Das Galaxy Z Fold6 verkauft Samsung in Silver Shadow, Pink, Navy und exklusiv auf der eigenen Webseite in Crafted Black und White.
Galaxy Z Fold7 in den Farben Silver Shadow, Jetblack und Blue Shadow.

Displays: Mehr Fläche und neues Format beim Fold7

Die Bildschirme des neuen Falt-Smartphones sind größer als die des Vorgängers:

  • Galaxy Z Fold7: Hauptdisplay misst 8 Zoll, vorderer Bildschirm 6,5 Zoll
  • Galaxy Z Fold6: Hauptdisplay misst 7,6 Zoll, vorderer Bildschirm 6,3 Zoll

Das Seitenverhältnis ist jedoch interessanter als die reinen Zoll‑Angaben. Das äußere Display des Galaxy Z Fold7 nutzt ein 21:9‑Format, ist also deutlich breiter als bei früheren Fold‑Modellen. Das erleichtert Dir das Tippen und Scrollen im Alltag.

Das Innendisplay misst 8 Zoll und ist etwas mehr rechteckig (circa 6:5-Format) und nicht quadratisch. Insgesamt sorgen die neuen Displayformen für mehr nutzbare Fläche im täglichen Einsatz.

Samsung Galaxy Z Fold6: Power satt? Das Falt-Smartphone im Hands-on

Bei der verwendeten Technologie hat sich nichts getan: In den Smartphones verbaut Samsung jeweils Dynamic-AMOLED-2X-Panels. Sie nutzen LTPO für eine dynamische Bildwiederholrate zwischen 1 und 120 Hertz. Das ermöglicht flüssige Bildwechsel beim Scrollen und in Videos oder Games. Ist das nicht nötig, regelt das Gerät die Bildwiederholrate herunter, was Energie spart.

Beide Fold-Modelle setzen auf Ultra-Thin Glass für das faltbare Innendisplay. Beim Z Fold7 kombiniert Samsung Ceramic 2 auf der Vorderseite und Victus 2 auf der Rückseite – jeweils zusammen mit einem stabilen Metallrahmen. Beim Galaxy Z Fold6 schützt Gorilla Glass Victus 2 Außendisplay und Rückseite.

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Jemand hält das Galaxy Z Fold7 aufgeklappt in seinen Händen bei geöffneter Mail-App.

Prozessor und Speicher von Galaxy Z Fold7 und Galaxy Z Fold6

Beim Galaxy Z Fold7 kommt erstmals der neue Snapdragon 8 Elite for Galaxy zum Einsatz. Der gleiche Chip steckt auch in der aktuellen Galaxy-S25-Reihe. Er basiert auf einem 3-Nanometer-Verfahren, das für eine höhere Transistordichte sorgt. Dadurch ist der Prozessor im Vergleich zum Snapdragon 8 Gen 3 im Galaxy Z Fold6 leistungsfähiger und energieeffizienter.

Beim Arbeitsspeicher bietet Samsung in beiden Speichervarianten (256 oder 512 Gigabyte) 12 Gigabyte RAM in den Versionen mit 256 oder 512 Gigabyte internem Speicher. Das Galaxy Z Fold7 ist zusätzlich in einer 1-Terabyte-Variante mit 16 Gigabyte RAM erhältlich.

Die Kameras von Galaxy Z Fold7 und Galaxy Z Fold6 gegenübergestellt

Auch beim Kamerasystem spendiert Samsung dem Galaxy Z Fold7 ein Upgrade: Die Hauptkamera löst mit 200 Megapixeln auf, so wie bei Galaxy S25 Ultra und Galaxy S25 Edge. Dadurch kannst Du mit der neuen Generation höher auflösende Fotos aufnehmen.

Die 200 Megapixel sind auch deutlich mehr als die 50 Megapixel im Galaxy Z Fold6: Diesen Sensor verwendet der Hersteller bereits seit dem Galaxy Z Fold4.

Die übrige Ausstattung der Dreifachkamera bleibt gleich. Hier die Specs im Überblick:

  • Galaxy Z Fold7: Hauptkamera mit 200 Megapixeln + Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln + Telekamera mit 10 Megapixeln
  • Galaxy Z Fold6: Hauptkamera mit 50 Megapixeln + Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln + Telekamera mit 10 Megapixeln

Selfie-Kamera: Upgrade für das Z Fold7

Bei den Selfie-Kameras halten beide Modelle an einer 10-Megapixel-Außenkamera fest. Zusätzlich hat Samsung beim Galaxy Z Fold7 die innere Frontkamera von 4 Megapixel auf 10 Megapixel aufgewertet.

Viele Foto-Features kannst Du mit beiden Modellen nutzen, etwa 8k-Video-Aufnahmen mit 30 Bildern pro Sekunde und den Nachtmodus. Neu sind beim Z Fold7 die verbesserten KI-Funktionen sowohl beim Knipsen als auch bei der Bildbearbeitung.

Galaxy Z Fold7 vs. Galaxy Z Fold6: Was bieten die Akkus?

Samsung verbaut wie beim Vorgänger eine Batterie mit 4.400 Milliamperestunden. Trotz des dünneren Gehäuses bleibt die Kapazität damit unverändert – offenbar, weil Bauhöhe und Faltmechanismus keinen größeren Akku zulassen.

Allerdings hält das Falt-Smartphone laut Samsung dank des effizienteren Chips etwas länger durch:

  • Galaxy Z Fold7: bis zu 24 Stunden Videowiedergabe
  • Galaxy Z Fold6: bis zu 23 Stunden Videowiedergabe

Die Geschwindigkeit beim Aufladen ist ebenfalls unverändert: Z Fold6 und Z Fold7 arbeiten jeweils mit 25 Watt per Kabel und mit 15 Watt beim kabellosen Aufladen. Hier sind andere Hersteller bekanntlich weiter, unter anderem Xiaomi und OnePlus.

S Pen: Galaxy Z Fold6 weiterhin mit Stift, Z Fold7 ohne Unterstützung

Eine wichtige Veränderung betrifft den S Pen: Samsung verzichtet beim Galaxy Z Fold7 vollständig auf die Stiftunterstützung, während das Galaxy Z Fold6 weiterhin mit dem S Pen kompatibel ist. Um das Gehäuse schlanker zu gestalten, wurde der Digitizer entfernt – also der Bauteil, der die Eingabe per Stift ermöglicht. Somit ist das Z Fold7 das erste Modell der Reihe, das keinen S Pen unterstützt.

Aktuelle Foldables: Faltbare Smartphones im Überblick

Beim Z Fold6 kannst Du den S Pen weiter wie gewohnt nutzen, etwa zum Zeichnen, Schreiben oder für präzise Eingaben auf dem großen Innendisplay. Der Stift selbst steckt zwar nicht im Gehäuse, lässt sich aber über spezielle Hüllen mit Halterung unterbringen.

Betriebssystem: Galaxy Z Fold7 startet mit Android 16

Samsung liefert das Galaxy Z Fold7 mit Android 16 und der Benutzeroberfläche One UI 8.0 aus. Damit gehört es zu den ersten Geräten, die mit der neuen Android-Version ab Werk laufen – noch vor dem erwarteten Marktstart des Pixel 10.

Android 16: Diese neuen Features landen auf Deinem Handy

Zum Vergleich: Das Galaxy Z Fold6 wurde 2024 mit Android 14 und One UI 6.1.1 veröffentlicht. Inzwischen ist ein Update auf Android 15 mit One UI 7.0 verfügbar. Wahrscheinlich kannst Du das Z Fold6 zeitnah dann auf One UI 8.0 aktualisieren.

Beide Geräte – Z Fold6 und Z Fold7 – erhalten laut Samsung sieben Jahre lang Updates, darunter System- und Sicherheitsaktualisierungen.

Galaxy Z Fold7 vs. Galaxy Z Fold6: Lohnt sich das Upgrade?

Wenn Du Dir gerade überlegst, ob sich ein Wechsel vom Galaxy Z Fold6 auf das Galaxy Z Fold7 wirklich lohnt, kommt es ganz auf Deine persönlichen Prioritäten an. Denn: Das neue Fold-Modell ist kein kompletter Umbruch, sondern eher ein liebevoll poliertes Upgrade.

Beim Thema Kamera und Handling legt das Galaxy Z Fold7 sichtbar nach: Die Kamera liefert bessere Ergebnisse, das Gerät ist leichter – und auch die Software ist aktueller. Wenn Du viel Wert auf Haptik und Nutzererlebnis legst, könntest Du mit dem Gerät Freude haben.

Besitzt Du aktuell ein Galaxy Z Fold4 (oder ein noch älteres Modell), dann lautet die Empfehlung klar: Greif zum Z Fold7! Du bekommst spürbare Verbesserungen auf nahezu allen Ebenen. Anders sieht es aus, wenn Du bereits ein Z Fold6 nutzt: In diesem Fall ist das neue Modell zwar ein schönes Stück Technik – ein echtes Muss ist der Umstieg aber nicht. Es sei denn, Dir sind Kameraqualität und Design besonders wichtig.

Unterm Strich gilt bei Galaxy Z Fold7 vs. Galaxy Z Fold6: Beide Modelle sind stark – entscheidend ist, wie wichtig Dir die kleinen, aber feinen Unterschiede sind.

Apropos: Samsung soll bereits fleißig am Nachfolger des Galaxy Z Fold7 basteln. Das Galaxy Z Fold8 dürfte im Sommer 2026 erscheinen – und könnte im Gegensatz zum Vorgänger den S Pen unterstützen. Alle Gerüchte findest Du hier zusammengefasst:

Galaxy Z Fold8: Alle Gerüchte zu Samsungs Falt-Handy für 2026

Galaxy Z Fold7 vs. Galaxy Z Fold6: Die technischen Daten im Überblick

Im Folgenden listen wir Dir die wichtigsten technischen Daten der Samsung-Handys auf. Links siehst Du den Wert für das Galaxy Z Fold7, rechts den für das Galaxy Z Fold6. Steht dort nur ein Wert, gilt er für beide Smartphones.

  • Display: 8,0 (innen) und 6,5 Zoll (außen) | 7,6 Zoll (innen) und 6,3 Zoll (außen)
  • Bildwiederholrate: 1 bis 120 Hertz, dynamisch
  • Hauptkamera: 200 + 12 + 10 Megapixel | 50 + 12 + 10 Megapixel
  • Frontkamera: 10 + 10 | 10 + 4 Megapixel
  • Prozessor: Snapdragon 8 Elite | Snapdragon 8 Gen 3
  • Speicher: 12 Gigabyte RAM + 256/512 Gigabyte, 16 Gigabyte RAM + 1 Terabyte | 12 Gigabyte RAM + 256/512 Gigabyte oder 1 Terabyte
  • Akkukapazität: 4.400 Milliamperestunden
  • Ladeleistung: 25 Watt mit Kabel, 15 Watt kabellos
  • Release: Juli 2025 | Juli 2024
  • Preis zum Release: ab 2.100 Euro | ab 2.000 Euro