- Der Bachelor: Das ist das Originalformat
- Die Bachelorette: Das Pendant zum Bachelor
- Bachelor in Paradise: Zweite Chance für bekannte Gesichter aus dem Rosen-Universum
- Golden Bachelor: Das erste Bachelor-Format mit Kandidat:innen im höheren Alter
- Prince Charming: Deutschlands erste schwule Datingshow
- Princess Charming: Das Pendant zu Prince-Charming
Was 2003 mit einem einzelnen Junggesellen begann, ist längst ein ganzes Dating-Universum geworden. Neben „Der Bachelor“ sind weitere Formate wie „Die Bachelorette“ oder ähnliche Shows wie „Prince Charming“ entstanden. In den folgenden Zeilen geben wir Dir einen Überblick zu allen Bachelor-Formaten bei RTL.
Ein alleinstehender Mann, mehrere Kandidatinnen und die Frage: „Nimmst du diese Rose an?“ – so begann 2003 die erste Staffel von „Der Bachelor“ auf RTL. Was ursprünglich als klassisches Dating-Format konzipiert war, hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem vielfältigen TV-Kosmos mit mehreren Ablegern entwickelt.
Welche Bachelor-Formate gehören heute zum RTL-Programm? Und was verbirgt sich hinter diesen? Wir zeigen Dir, welche Datingshows es im RTL-Bachelor-Universum gibt, wie sie funktionieren und worin sie sich unterscheiden.
Der Bachelor: Das ist das Originalformat
„Der Bachelor“ ging 2003 bei RTL auf Sendung. Nach der ersten Staffel folgte eine mehrjährige Pause, bevor das Format im Jahr 2012 dauerhaft ins Programm zurückkehrte. Seither wurde es zu einem der langlebigsten Dating-Formate im deutschen Fernsehen.
Im Jahr 2024 veränderte RTL das Konzept erstmals grundlegend: Zwei Männer – Dennis Gries und Sebastian Klaus – traten gleichzeitig als „Die Bachelors“ auf. An diesem Konzept scheint der Sender nun festzuhalten: Auch im Jahr 2025 ging ein Bachelor-Duo auf die Suche nach der großen Liebe.
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Das Konzept von Der Bachelor
Im Mittelpunkt stand bis einschließlich Staffel 13 jeweils ein alleinstehender Mann, der unter mehreren Kandidatinnen eine Partnerin finden wollte. Seit Staffel 14 sind es zwei Männer. Die Frauen leben während der Dreharbeiten gemeinsam in einer Villa und nehmen an Gruppen- sowie Einzeldates teil.
Am Ende jeder Woche trifft der Bachelor in der sogenannten „Nacht der Rosen“ eine Entscheidung: Wer bleiben darf, erhält eine Rose. Wer leer ausgeht, muss die Villa verlassen. Die Staffel endet mit der letzten Rose, die der Bachelor seiner Favoritin überreicht.
Die Bachelorette: Das Pendant zum Bachelor
„Die Bachelorette“ ist das weibliche Gegenstück zum ursprünglichen Format. Die erste Staffel wurde im Jahr 2004 ausgestrahlt – ein Jahr nach dem Start von „Der Bachelor“. Danach verschwand die Reality-Show für mehrere Jahre aus dem Programm, bevor sie 2014 zurückkehrte. Seitdem läuft sie regelmäßig, meist in den Sommermonaten.
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Das Konzept von „Die Bachelorette“
In diesem Bachelor-Format sucht eine alleinstehende Frau unter mehreren Kandidaten nach der großen Liebe. Über mehrere Wochen hinweg lernt sie die Teilnehmenden besser kennen. 2024 stellte RTL erstmals eine bisexuelle Bachelorette vor – mit einer gemischten Auswahl an männlichen und weiblichen Kandidat:innen. Gruppen-, Einzeldates und Gespräche stehen auch in diesem Bachelor-Ableger im Fokus.
In der „Nacht der Rosen“ entscheidet sie, wer bleiben darf. Im Finale wählt die Bachelorette dann zwischen den zwei verbleibenden Anwärter:innen.
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Bachelor in Paradise: Zweite Chance für bekannte Gesichter aus dem Rosen-Universum
„Bachelor in Paradise“ startete im Jahr 2018 als Spin-off der Formate „Der Bachelor“ und „Die Bachelorette“. Die Idee: Kandidat:innen, die beim ersten Auftritt in einer der Shows nicht die große Liebe fanden, erhalten eine zweite Chance. Seitdem wurden mehrere Staffeln produziert – zuletzt lief die fünfte im Jahr 2023. Und nun ist klar: 2025 geht es weiter. Das hat RTL in einer offiziellen Pressemitteilung bekanntgegeben.
Das Konzept von Bachelor in Paradise
Teilnehmen dürfen ehemalige Singles aus den Shows „Der Bachelor“ und „Die Bachelorette“. Sie treffen in einer Urlaubskulisse aufeinander – Drehort für Staffel 5 war nach Angaben des Senders beispielsweise Spanien.
Jede Woche findet eine Rosenvergabe statt, dabei dürfen wöchentlich wechselnd die Männer und die Frauen entscheiden, wem sie ihre Rose geben. Wer keine Rose erhält, scheidet aus. Ziel ist es, als Paar das Bachelor-Format zu verlassen.
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Golden Bachelor: Das erste Bachelor-Format mit Kandidat:innen im höheren Alter
Mit „Golden Bachelor“ erweiterte RTL im Dezember 2024 erstmals das Bachelor-Universum um ein Format für ältere Singles. Die deutsche Ausgabe folgt nach Angaben des Senders auf den Ableger in den USA.
Die Folgen wurden zunächst exklusiv auf RTL+ veröffentlicht. Die lineare Ausstrahlung auf RTL begann dann Ende Januar 2025, wurde jedoch bereits nach der zweiten Folge eingestellt. Grund dafür seien laut dem Onlinemagazin DWDL unzureichende Einschaltquoten gewesen. Die restlichen Folgen blieben ausschließlich auf RTL+ verfügbar.
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Das Konzept von Golden Bachelor
Wie im klassischen Bachelor-Format leben mehrere Single-Damen gemeinsam in einer Villa und treffen den alleinstehenden Mann in Gruppen- oder Einzeldates. Die Besonderheit: Alle Teilnehmerinnen sind laut RTL Ü60.
In der „Nacht der Rosen“ entscheidet der Golden Bachelor Woche für Woche, welche Kandidatinnen bleiben dürfen. Statt roter Rosen werden jedoch goldene Rosen vergeben. Wer die letzte Rose erhält, ist die Siegerin der Staffel – und im Idealfall neue Lebenspartnerin des Golden Bachelor.
https://www.youtube.com/watch?v=FosicX_pI60&list=PLpTDlR2BF76IndNlRyQjo9ph5kDess4Nx&index=52
Prince Charming: Deutschlands erste schwule Datingshow
Mit „Prince Charming“ startete 2019 nach RTL-Angaben die erste schwule Dating-Show im deutschen Fernsehen, welche im darauffolgenden Jahr mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. In der Sendung trifft ein alleinstehender Mann auf rund 20 männliche Kandidaten.
Das Konzept basiert laut RTL auf der US-Show „Finding Prince Charming“, die 2016 auf dem TV-Sender Logo ausgestrahlt wurde. Das Original orientierte sich ebenfalls am Bachelor-Format, wurde anders als die deutsche Version jedoch nach nur einer Staffel eingestellt. „Prince Charming“ entwickelte sich dagegen weiter – und kann bisher vier Staffeln verzeichnen. Ob eine weitere Staffel kommt, ist derzeit allerdings unklar.
Das Konzept von Prince Charming
Im Zentrum steht ein Single-Mann, der aus einer Gruppe von rund 20 Kandidaten einen potenziellen Partner auswählt. Die Teilnehmer verbringen Zeit mit dem Prince bei Einzel- und Gruppendates sowie in der sogenannten „Gentlemen Night“. Anders als beim Bachelor erhalten die Teilnehmenden keine Rosen, sondern Krawatten. Wer eine bekommt, ist eine Runde weiter – wer nicht, scheidet aus der Sendung aus.
Besonders ist, dass sich romantische Verbindungen potenziell nicht nur zwischen dem Prince und den Kandidaten, sondern auch unter den Teilnehmern selbst entwickeln könnten. Das Finale endet mit der Entscheidung des Prince zwischen seinen zwei Finalisten.
Princess Charming: Das Pendant zu Prince-Charming
„Princess Charming“ wurde im Jahr 2021 erstmals auf RTL+ veröffentlicht und erweitert seither das Reality-Angebot um eine lesbische Dating-Show nach Vorbild der Bachelor-Formate. Im Mittelpunkt steht jeweils eine Frau – die Princess –, die nach Angaben von RTL unter einer Gruppe von FLINTA*-Personen eine:n potenzielle:n Partner:in sucht.
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Das Konzept von Princess Charming
Die Kandidat:innen leben wie in den Bachelor-Formaten in einer gemeinsamen Villa. Bei Einzel- und Gruppendates und während der sogenannten „Happy Hour“ zeigt sich, wer sich näherkommt. Bei „Princess Charming“ werden, ähnlich wie bei „Prince Charming“, keine Rosen verteilt, sondern Halsketten.
Am Ende jeder Folge folgt dann die „Ladies Night“, bei der die Princess entscheidet, wer eine Halskette bekommt – wer nicht, scheidet aus der Show aus. Im Finale stehen zwei Personen, doch nur eine wird von der Princess als potenzielle:r Partner:in gewählt.
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