Wenn Schadprogramme ein Unternehmensnetzwerk erreichen, zeigen Systeme oft klare Symptome. Diese Symptome erkennen IT-Teams allerdings nur, wenn sie sie kennen und aktiv beobachten. Dazu gehören unter anderem:
Performance-Einbußen
Computer reagieren plötzlich langsamer oder Programme stürzen häufiger ab. Systeme beginnen ungewöhnliche Aktivitäten, etwa das Öffnen unbekannter Prozesse oder das Versenden unerklärliche Netzwerkpakete. Mitarbeiter:innen bemerken manchmal Pop-up-Fenster oder Fehlermeldungen, die nicht zu ihrer Arbeit gehören. Auch unerwartete Neustarts oder veränderte Dateien können auf Infektionen hinweisen.
Datenverlust
Unternehmen, deren Netzwerk mit einem oder mehreren Trojanern infiziert sind, erleben oft zunächst subtile Hinweise: Daten verschwinden oder verändern sich. Nutzer:innen bemerken Anmeldungen, die nicht zu ihnen passen. Systeme protokollieren ungewöhnliche Zugriffe außerhalb der Arbeitszeiten oder aus fremden Ländern. Diese Anzeichen wirken auf den ersten Blick wie technische Störungen. Dahinter steckt jedoch häufig ein gezielter Angriff. Die daraus entstehenden Schäden haben schwerwiegende Auswirkungen. Unternehmen verlieren vertrauliche Daten, es kommt zu Produktionsstillständen oder sie verlieren das Vertrauen ihrer Kund:innen.
Viele Schadprogramme arbeiten heute mit Verschlüsselung. Ransomware verschlüsselt Daten und erpresst Unternehmen mit hohen Summen. Ohne funktionierende Back-ups verlieren Unternehmen wichtige Informationen dauerhaft. Kontrollverlust
Durch Trojaner verlieren Unternehmen oft nicht nur Daten, sondern auch geschäftliche Kontrolle. Angreifer:innen steuern Systeme fern, hören Kommunikationswege ab oder nutzen gestohlene Informationen für weitere Attacken.
Ein klares Verständnis dieser Risiken führt direkt zur nächsten entscheidenden Frage: Wie schützen sich Unternehmen wirksam?