Wer Spyware auf Android-Handys erkennen und löschen möchte, sollte schnell handeln. Denn ein infiziertes Android-Smartphone kann sensible Unternehmensdaten gefährden und Angreifer:innen Zugriff auf vertrauliche Informationen verschaffen.
Erfahren Sie, welche Arten von Spyware auf Android-Geräten vorkommen, woran Sie diese erkennen und wie Sie sie entfernen. So können Sie die Smartphones in Ihrem Unternehmen wirksam schützen.
Spyware ist Schadsoftware, die Geräteaktivitäten und vertrauliche Informationen heimlich erfassen und weitergeben kann.
Ungewohnt kurze Akkulaufzeiten oder ein dauerhaft warmes Smartphone können erste Anzeichen einer Spyware-Infektion sein – sind jedoch kein Beweis.
Bei geschäftlich verwalteten Smartphones hat die Meldung an die zuständige IT- oder Sicherheitsstelle Vorrang vor jeder Bereinigung.
Unternehmen können das Risiko für Spyware senken, etwa durch konkret freigegebene App-Quellen, regelmäßige Updates für Betriebssystem und Apps, klare Regeln für verdächtige Nachrichten und Sicherheits-Apps wie Lookout.
Lookout for Small Business
Schützen Sie Ihre gemeinschaftlich genutzten mobilen Endgeräte ganz einfach mit der Lookout-App vor Cyber-Angriffen.
Integrieren Sie Lookout in Ihre bestehenden Unified Endpoint Management-Lösungen (UEM) und steuern somit den einfachen Roll-out in Ihrer mobilen Flotte.
Neu: Jetzt mit Vodafone Managed Endpoint Security Service. Wir überwachen für Sie die Cyber-Sicherheit Ihres Unternehmens rund um die Uhr.
Was ist Android-Spyware und welche Formen gibt es?
Schadsoftware gibt es längst nicht mehr nur für PCs. Auch für Android-Handys ist Spyware ein Risiko. Sie arbeitet möglichst unauffällig und sammelt Informationen, während Beschäftigte das Smartphone normal nutzen. Je nach Typ lesen die Programme verschiedenste Daten aus: Anmeldeinformationen, Nachrichten, Standorte, Fotos, Browserverlauf oder sogar Aufnahmen über Mikrofon bzw. Kamera. Für Unternehmen bedeutet das ein erhöhtes Risiko: Sensible Daten könnten in falsche Hände geraten.
Auf das Gerät gelangt Spyware etwa über eine getarnte App, einen schädlichen Download oder mithilfe von Phishing. Dabei täuschen E-Mails, SMS oder Messenger-Nachrichten einen vertrauenswürdigen Absender vor und verleiten zum Öffnen eines Links, zum Herunterladen einer Datei oder zur Preisgabe persönlicher Daten.
Ein weiterer Infektionsweg lauert in App-Stores, denn selbst hier kommen schädliche Anwendungen immer wieder durch die Software-Kontrollen. Besonders hoch ist das Risiko allerdings bei Apps aus unbekannten bzw. unsicheren Quellen.
Je nach Art agiert Spyware auf einem infizierten Android-Gerät unterschiedlich.
Typische Spyware-Arten auf Android-Smartphones im Überblick
Spyware
Erfasst heimlich Geräteaktivitäten oder vertrauliche Daten und leitet sie weiter.
Getarnte App, schädlicher Download oder Phishing-Link
Trojaner
Tarnt sich als nützliche oder harmlose App und führt im Hintergrund Schadfunktionen aus. Ein Trojaner kann zugleich Spyware enthalten.
Getarnte App, schädlicher Download oder Link aus Phishing-Nachricht
Adware
Erhebt Nutzungsdaten und blendet unerwünschte Werbung ein.
Getarnte App oder schädlicher Download, kann gemeinsam mit Spyware installiert sein
Keylogger
Diese Spähfunktion schreibt Tastatureingaben mit und erfasst dadurch etwa Passwörter oder andere Zugangsdaten.
Getarnte App, schädlicher Download oder Bestandteil eines Trojaners oder einer Spyware-App
Stalkerware
Oft installiert jemand diese Überwachungs-App heimlich auf dem Smartphone einer anderen Person, um erfasste Daten einzusehen.
Meist durch physischen Zugriff auf das entsperrte Smartphone
Kurzdefinition
Infektionsweg
Hinweis: In der Regel ist Stalkerware dem privaten Umfeld zuzuordnen. Häufig erlangt jemand aus dem persönlichen Umfeld Zugriff auf ein Handy und nutzt Software, um das Gerät aus der Ferne zu überwachen. Im Unternehmensumfeld ist Stalkerware eher selten vertreten und von anderen Formen der Spionage- oder Schadsoftware abzugrenzen.
Dennoch sollten Sie Unternehmens-Smartphones gegen physischen Zugriff durch Unbefugte schützen. Etwa durch automatische Bildschirmsperren oder zwingende PIN-Abfragen für den Zugriff auf Einstellungen und App-Stores.
Whitepaper: Cyber Security
Cyberangriffe und kein Ende: Die potenziellen Schäden sind gewaltig und auch der Mittelstand ist zunehmend betroffen. Unser Cyber-Security-Whitepaper verrät, wie wirksamer Schutz vor Kriminellen gelingt:
Zahlen, Daten und Fakten zur Bedrohung durch Cyberattacken
Einblicke in Angriffsmethoden wie Malware, Ransomware & Co.
Maßnahmenplan, um Ihr Unternehmen effektiv zu schützen
Spyware auf dem Android-Handy erkennen: Die wichtigsten Anzeichen
Um Spyware auf einem Android-Handy zu erkennen, sollten Sie auf bestimmte Warnsignale achten, die gehäuft, plötzlich und/oder in Kombination auftreten. Denn einige der Anzeichen können auch andere Ursachen haben, etwa eine verkürzte Akkulaufzeit. Treten solche Veränderungen jedoch zusammen mit anderen Warnsignalen auf, ist eine Prüfung sinnvoll.
Checkliste für prüfbare Warnzeichen
Überhitzung: Das Smartphone wird selbst im Leerlauf ungewöhnlich warm oder reagiert ohne erkennbaren Grund langsamer.
Schneller Akkuverbrauch: Der Akku ist deutlich schneller leer als sonst, ohne dass sich das Nutzungsverhalten verändert hat.
Hoher Datenverbrauch: Die mobile Datennutzung steigt deutlich, ohne dass sich das Nutzungsverhalten verändert hat.
Unbekannte Apps: In der App-Liste oder im Download-Ordner erscheinen unbekannte Anwendungen bzw. Dateien.
Veränderte Einstellungen: Standard-Apps, die Browser-Startseite oder andere Einstellungen haben sich ohne Ihr Zutun geändert.
Ungeplante Neustarts/Aktionen: Das Gerät startet selbständig neu, aktiviert sich unerwartet oder lässt sich nur verzögert ausschalten.
Sicherheits-Apps deaktiviert: Google Play Protect oder eine andere Sicherheits-App ist plötzlich deaktiviert.
Verdächtige Berechtigungen: Eine unbekannte App besitzt unter „Berechtigungen“ in der App-Info sogenannte Bedienungshilfen-Rechte (ermöglichen unter anderem Bildschirmaufzeichnungen).
Aktiver Geräteadministrator: Eine unbekannte App taucht in den Einstellungen im Bereich „Geräteadministrator“ oder „Geräteadministrator-Apps“ als aktive Anwendung auf.
Tipp: Im Unternehmensalltag hilft ein Vergleich mit dem bisherigen Gerätezustand: Welche Apps wurden bewusst installiert und welche Einstellungen hat die IT-Abteilung vorgegeben? So trennen Sie eine nachvollziehbare Veränderung einfacher von einer Aktivität, für die es keine Erklärung gibt.
So helfen Sicherheits-Tools
Google Play Protect (Androids automatische Prüfung installierter Apps) bietet zusätzlich eine manuelle Scan-Funktion, die Sie mit dem Scannen-Button ausführen können. Die Anwendung finden Sie im Google Play Store in Ihrer Kontoübersicht (rundes Konto-Symbol).
Auch zusätzliche Sicherheits-Tools wie die Lookout-Security-App können beim Erkennen und Löschen von Android-Spyware helfen. In der Regel installiert Ihre IT-Abteilung solche Anwendungen vorab.
Lookout for Small Business
Schützen Sie Ihre gemeinschaftlich genutzten mobilen Endgeräte ganz einfach mit der Lookout-App vor Cyber-Angriffen.
Integrieren Sie Lookout in Ihre bestehenden Unified Endpoint Management-Lösungen (UEM) und steuern somit den einfachen Roll-out in Ihrer mobilen Flotte.
Neu: Jetzt mit Vodafone Managed Endpoint Security Service. Wir überwachen für Sie die Cyber-Sicherheit Ihres Unternehmens rund um die Uhr.
Wie Sie in den abgesicherten Modus gelangen, unterscheidet sich je nach Hersteller und Android-Version. Häufig öffnen Sie das Ausschaltmenü, halten „Ausschalten“ länger gedrückt und bestätigen den Neustart im abgesicherten Modus. Falls dies bei Ihnen nicht möglich ist, benötigen Sie die gerätespezifische Anleitung des Herstellers.
Wichtig: Bei einem geschäftlich verwalteten Smartphone melden Sie einen Verdacht auf Schadsoftware zuerst der zuständigen IT- oder Sicherheitsstelle. Werden Sie nicht selbst aktiv, bevor Sie eventuelle Schritte mit den Expert:innen abgesprochen haben. Sonst könnten Sie unbewusst Spuren verwischen bzw. verändern oder Unternehmensregeln umgehen. Dokumentieren Sie einfach, welche Auffälligkeiten, neuen Apps oder ungewöhnlichen Rechte Sie bemerkt haben.
Wenn Sie die Freigabe der IT haben, können Sie die folgenden Schritte durchführen.
Manuell auf verdächtige Apps prüfen und sie ggfs. löschen
Mithilfe des abgesicherten Modus können Sie auffällige Apps sowie eventuelle Spyware auf dem Android-Handy sicher löschen. Dieser Modus ist ein Android-Betriebszustand, in dem Apps von Drittanbietern vorübergehend nicht ausgeführt werden. Bleibt ein auffälliges Verhalten in diesem Modus aus, spricht das für ein Problem mit einer zusätzlich installierten App. Das liefert jedoch noch keinen eindeutigen Nachweis.
Auffällige Dateien im abgesicherten Modus löschen
Aktivieren Sie den Flugmodus, damit die verdächtige App vorerst keine weiteren Daten über WLAN oder Mobilfunk sendet.
Starten Sie das Smartphone im abgesicherten Modus.
Öffnen Sie in den Einstellungen die vollständige App-Liste (z.B. unter dem Menüpunkt „Apps“). Blenden Sie auch System-Apps ein, sofern das Gerät diese Option anbietet.
Suchen Sie nach unbekannten Anwendungen, generischen App-Namen und Programmen, an deren Installation Sie sich nicht erinnern.
Deinstallieren Sie die identifizierte Anwendung, indem Sie darauf tippen und die jeweilige Option dafür auswählen.
Kontrollieren Sie zusätzlich den Download-Ordner auf Ihrem Gerät auf verdächtige Dateien und gehen Sie hier genauso vor wie bei den Apps.
Starten Sie das Gerät im normalen Modus neu und prüfen Sie, ob Leistung, Akkulaufzeit, Datenverbrauch und Gerätezustand wieder dem üblichen Maß entsprechen.
Geräteadministrator-Rechte prüfen und ggf. entziehen
Lässt sich eine verdächtige App nicht löschen, prüfen Sie Ihre Geräteadministrator-Rechte und entziehen Sie diese zuerst. Je nach Geräthersteller variiert der Pfad zu diesem Menü.
Suchen Sie in den Einstellungen über die Suchfunktion nach „Geräteadministrator-Apps“.
Bei aktuellen Samsung-Smartphones erreichen Sie die Option etwa unter „Apps“ über das Drei-Punkte-Menü und „Spezieller Zugriff“.
Kontrollieren Sie bei dieser Gelegenheit weitere unbekannte Administrator-Apps. In der Regel finden Sie dort nur Apps wie Mein Gerät finden oder Link zu Windows.
Bereinigung abschließen und Konten schützen
Führen Sie anschließend einen Sicherheits-Scan durch, also eine vollständige Geräteprüfung mit einer seriösen und kompatiblen Sicherheits-App. Auf einem geschäftlichen Android-Smartphone sind geeignete Security-Apps wie Lookout möglicherweise bereits installiert. Wenden Sie sich dafür an Ihre IT-Abteilung.
Je nach Ergebnis blockiert die Anwendung erkannte Spyware automatisch oder fordert Sie auf, die entsprechende App zu entfernen. Bleiben Auffälligkeiten bestehen, sollten Sie davon ausgehen, dass die manuelle Deinstallation nicht ausgereicht hat.
Letzter Ausweg: Smartphone zurücksetzen
Als letzte Maßnahme kommt ein vollständiger Reset auf die Werkseinstellung infrage. Dabei werden Apps und Daten vom Smartphone restlos gelöscht und das Gerät in den Ausgangszustand zurückversetzt. Bei geschäftlich verwalteten Geräten entscheidet die IT über diesen Schritt.
Wenn Sie vorher eine Datensicherung auf dem Smartphone durchgeführt haben, können Sie das Back-up nach dem Reset einspielen – unter einer Voraussetzung: Das Back-up muss aus der Zeit vor dem Spyware-Befall stammen, damit Sie die Schadsoftware nicht erneut einspielen.
Abschließende Sicherheitsmaßnahmen
Haben Sie die Spyware erfolgreich von Ihrem Android-Smartphone gelöscht oder löschen lassen, schützen Sie möglichst alle Ihre Konten:
Ändern Sie die Passwörter wichtiger E-Mail-, Cloud-, Banking- und Social-Media-Konten von einem vertrauenswürdigen Gerät aus.
Prüfen Sie aktive Sitzungen und angemeldete Geräte bei wichtigen Konten und melden Sie diese bei Bedarf ab. Widerrufen Sie ggf. auch Zugriffstokens.
Android-Geräte im Unternehmen vor Spyware schützen
Achten Sie in Ihrem Unternehmen generell auf Smartphone-Sicherheit. Damit beugen Sie Spyware und anderer Schadsoftware vor. Die folgende Checkliste gibt einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen.
Checkliste für geschäftlich genutzte Android-Geräte
Schützen Sie jedes Gerät mit einer automatischen Bildschirmsperre und verhindern Sie, dass Unbefugte das Smartphone ohne Weiteres nutzen können.
Erlauben Sie App-Installationen nur über die von der IT freigegebenen App-Stores und Herstellerquellen.
Prüfen Sie App-Berechtigungen bei der Installation und regelmäßig im laufenden Betrieb. Der Zugriff auf Kamera, Mikrofon, Standort und Kontakte sollte nur solchen Apps erlaubt sein, die ihn wirklich brauchen.
Spielen Sie Android- und App-Updates zeitnah ein.
Aktivieren Sie Google Play Protect und weitere Sicherheits-Apps wie Lookout und halten Sie diese aktuell.
Sichern Sie wichtige Konten mit Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Definieren Sie einen internen Meldeweg für unbekannte Apps, ungewöhnlichen Datenverbrauch und andere Warnzeichen für Spyware.
Technische Einstellungen helfen allerdings nicht, wenn Ihre Beschäftigten evtl. auf Betrug hereinfallen: Phishing-Mails können weiterhin dazu verleiten, einen schädlichen Link oder Anhang zu öffnen. Ergänzend kann daher eine seriöse mobile Sicherheitslösung wie Lookout Apps und Dateien prüfen und vor schädlichen Webseiten oder Downloads warnen.
Überblick: Schutzmaßnahmen für Unternehmens-Smartphones
Sicherheitssoftware für Smartphones (MTD – Mobile Threat Defense)
Prüfung mobiler Geräte auf Bedrohungen, verdächtige Apps und schädliche Downloads
Ergänzt den Basisschutz auf geschäftlich genutzten Smartphones
Mobile Device Management (MDM) / Unified Endpoint Management (UEM)
Zentrale Vorgaben für Geräte, Apps und Sicherheitseinstellungen
Erleichtert die einheitliche Verwaltung mehrerer unterschiedlicher Android-Geräte
App-Whitelisting
Beschränkt die App-Nutzung auf von der IT-Abteilung freigegebene Anwendungen
Sinnvoll für Geräte mit klar abgegrenzten geschäftlichen Aufgaben
Google Play Protect
In Android integrierte Prüfung installierter Apps
Basis-Sicherheitsprüfung von Anwendungen aus dem Play Store
System-Updates
Regelmäßige Software-Aktualisierungen der Smartphone-Hersteller (Betriebssystem) und App-Anbieter (Anwendungen)
Hält Androids Sicherheitsmechanismen auf dem aktuellen Stand und schließt Sicherheitslücken
Mitarbeitendenschulung
Vermittlung oder Auffrischung von nötigem Wissen und wichtigen Methoden, Kommunikation aktueller Informationen
Sensibilisiert die Belegschaft für das Thema Sicherheit (z.B. verdächtige Links, Anhänge, Apps) und festigt Maßnahmen im Ernstfall (z.B. Meldewege)
Schutzmaßnahme
Beschreibung
Nutzen
Unser Fazit: Android-Spyware früh erkennen und strukturiert entfernen
Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr geschäftliches Android-Smartphone von Spyware befallen ist, schauen Sie zunächst genau hin: Ein einzelnes Warnsignal wie nachlassende Performance oder eine kurze Akkulaufzeit ist noch nicht ausschlaggebend. Wenn jedoch mehrere Warnzeichen zusammenkommen, sollten Sie den Verdacht systematisch prüfen (lassen).
Bei geschäftlich verwalteten Smartphones übernimmt zuerst die IT- oder Sicherheitsstelle: Sie leitet den abgestimmten Ablauf ein, bevor Änderungen am Gerät erfolgen. Danach folgen Geräteprüfung, Sicherheits-Scan oder Werks-Reset und schließlich der Schutz betroffener Konten.
Verhindern Sie, dass Ihre Teams im Ernstfall improvisieren müssen. Machen Sie klare Vorgaben für Apps, Berechtigungen, Updates und Verdachtsfälle. Für den dauerhaften Schutz kann zusätzlich eine mobile Sicherheitslösung wie die Security-App Lookout eine Option sein: Sie erkennt und blockiert Spyware und andere Schadsoftware auf Android-Geräten in Echtzeit.
Lookout for Small Business
Schützen Sie Ihre gemeinschaftlich genutzten mobilen Endgeräte ganz einfach mit der Lookout-App vor Cyber-Angriffen.
Integrieren Sie Lookout in Ihre bestehenden Unified Endpoint Management-Lösungen (UEM) und steuern somit den einfachen Roll-out in Ihrer mobilen Flotte.
Neu: Jetzt mit Vodafone Managed Endpoint Security Service. Wir überwachen für Sie die Cyber-Sicherheit Ihres Unternehmens rund um die Uhr.
Android-Spyware erkennen und löschen: Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Achten Sie darauf, ob mehrere Warnsignale gleichzeitig auftreten, etwa langsame Performance, plötzliche Pop-ups, hoher Datenverbrauch und unbekannte Apps. Prüfen Sie in Abstimmung mit der IT-Abteilung anschließend alle Apps und Administratorrechte. Nutzen Sie ggf. Sicherheitssoftware für schnelle Scans (etwa Lookout oder Google Play Protect).
Bei geschäftlich verwalteten Geräten informieren Sie zuerst die IT- oder Sicherheitsstelle.
Die Expert:innen bereinigen das Smartphone in der Regel im abgesicherten Modus. Sie entfernen unbekannte Apps und zugehörige Downloads. Nutzen Sie ggf. installierte Sicherheitssoftware als Unterstützung.
Im abgesicherten Modus werden Apps von Drittanbietern nicht ausgeführt. Dadurch lässt sich besser beurteilen, ob eine zusätzlich installierte App das auffällige Verhalten verursacht, und verdächtige Anwendungen lassen sich leichter prüfen oder entfernen.
Smartphone-Sicherheit besteht aus vielen Einzelmaßnahmen. Zu den wichtigsten gehören:
Schützen Sie Ihre Geräte gegen unbefugte Zugriffe, zum Beispiel per Fingerabdruck-Sperre.
Installieren Sie nur Apps aus sicheren Quellen, die von Ihrer IT-Abteilung freigegeben wurden.
Prüfen Sie die Berechtigungen, die Sie Apps erteilen und geben Sie Kamera, Mikrofon und Standortdaten sparsam frei.
Spielen Sie Android- und App-Updates immer zeitnah ein.
Mit Enterprise Mobility Management (EMM) sorgen Unternehmen für eine zentrale Verwaltung aller mobilen Endgeräte sowie sämtlicher Programme, Identitäten und Zugriffsrechte auf Unternehmensressourcen. Hier erfahren Sie, wie EMM funktioniert und zu mehr Sicherheit in Ihrem Unternehmen beiträgt.
Moderne Smartphones bieten zwar einen guten Schutz vor Online-Bedrohungen, sind jedoch nicht vollständig vor Malware sicher. Besonders perfide sind Trojaner, die sich als harmlose Apps tarnen. Wie Sie Trojaner und andere Malware erkennen und von Ihrem Smartphone entfernen, erfahren Sie hier.
Das Internet der Dinge (IoT) vernetzt Geräte jeglicher Art über weite Strecken hinweg. Ziel dieser modernen Technologie ist es unter anderem, Ausfällen kritischer Systeme in Ihrem Unternehmen vorzubeugen. Smarte Sensoren schlagen zum Beispiel Alarm, wenn es an einer Ihrer Maschinen zu übermäßiger Hitzeentwicklung kommt. Welche IoT-Hardware sich für welchen Zweck eignet und wie Sie diese Technik sicher nutzen können, lesen Sie in diesem Beitrag.
Mehr als 40 Milliarden IoT-Geräte (englisch: IoT Devices) sollen laut Statista bis 2034 weltweit vernetzt sein. Angefangen hat all das im Jahr 1982 mit einem „intelligenten” Cola-Automaten, der automatisch sowohl seinen Lagerbestand als auch die Getränketemperatur an eine zentrale Stelle meldete. Seither hat sich viel getan. IoT-Geräte ermöglichen heutzutage etwa moderne Maschinenkommunikation und intelligente Warenverfolgung.
Doch ist das alles frei von Risiken? Mit welchen Mechanismen lassen sich IoT-Geräte gegen unbefugtes Auslesen oder Benutzung schützen? All das erfahren Sie in diesem Beitrag.
Android-Telefonkonferenz mit dem Handy: So funktioniert es
Ohne viel Hardware und ganz flexibel von überall: Telefonkonferenzen mit Android sind eine unkomplizierte Möglichkeit, an dringenden Meetings von überall aus mit dem Smartphone teilzunehmen. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert.
Videocalls und Onlinemeetings haben den Arbeitsalltag vereinfacht und flexibler gestaltet. So müssen die teilnehmenden Personen nicht mehr vor Ort sein – und sparen eventuell die Reise für ein kurzes Treffen. Eine einfache Form davon sind Android-Telefonkonferenzen.
Hierfür brauchen Sie nicht einmal einen Laptop. Ihr Smartphone reicht und schon können Sie unterwegs Meetings erledigen – im Flughafen, Zug oder im Taxi. Und das ganz unkompliziert.